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2018-15 Rhein

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De Binnenvaartkrant

De Binnenvaartkrant 36Rhein 3 17 juli 2018 Keine zusätzliche Mittel für Rhein-Vertiefung Die FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag hat in den Haushalts beratungen mehr Finanzmittel für den Ausbau der Binnenschifffahrt auf dem Rhein beantragt. Bedauerlicherweise ohne Erfolg. Laut FDP ist eine Umschichtung der Finanzmittel notwendig, um den Ausbau des Mittel- und Niederrheintals voranzutreiben. Die Fahrrinne muss von 1,90 auf 2,10 Meter vertieft werden. Die Vertiefung kostet ca. 40 Millionen Euro und hat eine gute Kosten- Nutzen-Bilanz. Mit jedem investierten Euro wird anschließend 30 Euro erwirtschaftet. Die FDP-Bundestagsabgeordnete Sandra Weeser nennt es bedauerlich, dass der Antrag der FDP abgelehnt wurde. „Damit verkennen die Regierungsfraktionen im Verkehrsausschuss die volkswirtschaftliche Bedeutung eines Ausbaus der Rheinschifffahrt als auch die Forderungen der Bundesländer Hessen, Baden- Württemberg, Nordrhein- Westfalen und Rheinland-Pfalz, den Güterverkehr auf dem Rhein zu fördern.“ Zu zögerlich Der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Volker Wissing (FDP) kritisiert den Bund für seine zögerliche Haltung bei der geplanten Fahrinnenvertiefung, immerhin das volkswirtschaftlich dringlichste Vorhaben im Bundesverkehrswegeplan 2030. „Leider sind wir von einer Baureife dieses Projekts meilenweit entfernt“, so Wissing. Grund für den schleppenden Fortschritt sei fehlendes Personal bei der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung. Laut Wissing muss sich der Bund diesbezüglich mehr anstrengen. Mit der tieferen Fahrrinne könnten die Kosten je Ladungstonne um 20% gesenkt werden. Umschlag wächst In den rheinland-pfälzischen Binnenhafen ist der Güterumschlag in den ersten drei Monaten des Jahres gewachsen. Insgesamt wurden 5,5 Millionen Tonnen umgeschlagen, fast ein Fünftel mehr als im ersten Quartal 2017. S owohl in Ludwigshafen als Mainz wurden mehr Güter gelöscht und geladen. Dazu beigetragen hat u.a. der gute Wasserstand. Auf dem Mittelrhein fahren jährlich rund 50.000 Schiffe. Allein der Chemie-Riese BASF transportiert pro Jahr sechs bis sieben Millionen Tonnen über den Rhein. Erster gemeinsamer Hafentag der DeltaPort Niederrheinhäfen Der im Januar gegründete Hafenverbund DeltaPort Niederrheinhäfen hat in Emmerich seinen ersten Hafentag abgehalten. Auch die Seehäfen zeigten Flagge bei der Gemeinschaftsveranstaltung der Häfen Orsoy, Wesel, Emmelsum, Emmerich und Voerde. Den Binnenhäfen in Nordrhein- Westfalen (NRW) kommt vor dem Hintergrund des nahenden Verkehrsinfarktes in den Ballungsräumen eine wachsende Bedeutung zu. „Politik und Wirtschaft müssen gemeinsam die Verlagerung der Straßengüterverkehre auf die Wasserstraße fördern, um auch in Zukunft einen effizienten Warenfluss zu gewährleisten“, so Andreas Stolte, Geschäftsführer der DeltaPort Niederrheinhäfen GmbH. In diesem zu Jahresanfang gegründeten Hafenverbund bündeln der Stadthafen Wesel, der Rhein-Lippe Hafen, die Häfen Emmelsum und Emmerich sowie der Hafen Orsoy die Kräfte. Zusammenarbeit mit Seehäfen Der erste gemeinsame Hafentag stand unter der Schirmherschafft von NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst, der über die Zukunft der Mobilität und die damit Rotterdam und NRW verstärken Beziehungen Der Hafen Emmerich (Foto DeltaPort Niederrheinhäfen) verbundenen Chancen und Risiken für NRW sprach. Vertreter der Häfen Rotterdam und Antwerpen beleuchteten das Zusammenspiel zwischen den Binnenhäfen am Rhein und den Seehäfen. Die Politik wurde aufgefordert, die Hafenwirtschaft zu unterstützen, indem Genehmigungsverfahren vereinfacht und Planungsverfahren verkürzt werden. Um den multimodalen Verkehr zu fördern, solle der Quelle- und Zielverkehr von der Maut befreit werden. Wichtig für die Binnenschifffahrt sei eine bessere Verknüpfung mit der Schiene, die Rheinvertiefung sowie die Förderung von umweltfreundlichen Motoren. Der Rotterdamer Bürgermeister Ahmed Aboutaleb hat bei der Niederrhein in Duisburg mit Unternehmern aus Nordrhein- Westfalen über Chancen unterhalten, um die Wirtschaftsund Logistikstandorte Duisburg und Rotterdam zu stärken. Die Niederlande sind für NRW ein wichtiger Handelspartner. Der Rotterdamer Hafen spielt darin eine wichtige Rolle. Aboutaleb: „Für Rotterdam sind NRW und das Ruhrgebiet wichtige Partner. Unsere engen Verbindungen zu Duisburg und dem Niederrhein und unsere gute Zusammenarbeit sind ein entscheidender Wettbewerbsvorteil.“ IHK-Hauptgeschäftsführer Stefan Dietzfelbinger schlug vor, die nächste Nationale Maritime Konferenz in NRW stattfinden zu lassen. Es wäre das erste Mal, dass diese Konferenz in einem Binnenland stattfände. Rheinvertiefung Infrastrukturausbau, Baustellenmanagement und grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Verkehrs- und Logistikfragen waren weitere Themen des Zusammentreffens. Einigkeit herrschte darüber, die wachsenden Verkehrsmengen vor allem über die Schiene und die Wasserwege bewältigen zu wollen. Hierfür seien das dritte Gleis der Betuwelinie zwischen Emmerich und Oberhausen, die Abladeverbesserung des Rheins und die Überwindung des Investitionsstaus bei den Kanälen in Deutschland eine Grundvoraussetzung. Vlnr Stefan Dietzfelbinger, Ahmed Aboutaleb en IHK-Vizepräsident Werner Schaurte-Küppers. (Foto IHK) Arbeiten an den Schleusen im Wesel-Datteln-Kanal Das Wasser- und Schifffahrtsamt Duisburg-Meiderich hat die Grundinstandsetzungen der kleinen Schleusen Datteln, Ahsen und Dorsten abgeschlossen. Die Schleusentore wurden ersetzt und die Maschinen- und Elektrotechnik auf den neusten Stand gebracht. Amtsleiter Oliver Jaswetz spricht von einem entscheidenden Schritt. „Jetzt stehen die kleinen Schleusenkammern der Berufsund Freizeitschifffahrt wieder uneingeschränkt zur Verfügung.“ Allerdings muss noch ein aktueller Schaden an der Sohldichtung der kleinen Schleuse Ahsen behoben werden. Dieser wurde durch einen Fremdkörper am Untertor verursacht. Da das Tor nur in im trockenen Zustand repariert werden kann, muss die Kammer kurzzeitig eingedämmt werden. Die Schifffahrt wurde über die aktuelle Sperre informiert. Geplante Maßnahmen Das WSA hat mittlerweile mit der Planung der Grundinstandsetzung der drei kleinen Schleusen Hünxe, Flaesheim und Friedrichsfeld angefangen. Auch hier werden der Stahlwasserbau, die Maschinen- und Elektrotechnik komplett ersetzt. Die Umbauarbeiten werden voraussichtlich Ende 2019 starten. In den großen Schleusen, in denen die Nischenpoller erneuert werden müssen, starten in Kürze Untersuchungen. Derzeit wird auch die Ausschreibung eines Festmacherdienstes vorbereitet. Jaswetz: „Mit dem neuen Festmacherpersonal werden wir die Sanierung der Poller gut überbrücken können und die Schifffahrt kann verlässlich planen.“ Die neuen Festmacher sollen ab November 2018 an den großen Schleusen des Wesel- Datteln-Kanals eingesetzt werden.

De Binnenvaartkrant 35 Rhein 4 17 juli 2018 Für unsere erfolgreich wachsende Reederei suchen wir Schiffsführer u. Steuerleute (m/w) mit Patent bis Mannheim Arbeitsplatz: Fahrtgebiet: Schichtsystem: Sozialleistungen: Containerschiff Rheinstrom und ARA-Raum 14 / 14 Tage oder 21 / 21 Tage Luxemburger Konditionen Gerne erwarten wir Ihre Bewerbung an: Reederei Deymann Management GmbH & Co. KG Papenwiese 5 • D- 49733 Haren (Ems) info@reederei-deymann.de / info@navitrans.lu Tel.: 0049(0)172 2889169 Ralph van Beek Erfolgreiche Logistik kennt keine Grenzen In der Business Unit Shipping bringen wir Ihre Güter auf dem Wasser in Bewegung – auf Kanälen, Flüssen, in der Küstenschifffahrt und auf hoher See. Unsere mehr als 600 eigenen und gecharterten Wir haben für Ihre Ladung das passende Schiff oder für Ihr Schiff die passende Ladung. Grenzenlos, weltweit. Imperial Logistics International B.V. & Co. KG | www.imperiallogistics.com customise • collaborate • compete Fluvia for Peak performance één van de beste bazen op de Rijn www.fluvia.eu

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