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De Binnenvaartkrant 16

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De Binnenvaartkrant 17 14 juli 2015 Chemie fordert Infrastruktur-Offensive Deutschland müsse seiner Rolle als europäischer Verkehrsknotenpunkt besser gerecht werden. Darauf hat Gerd Deimel, Sprecher der Initiative Verkehrsinfrastruktur im Verband der Chemischen Industrie (VCI), hingewiesen. Die Industrie sei laut Deimel auf effiziente Verkehrswege angewiesen. Daher seien Investitionen in die Infrastruktur dringend notwendig. Die Politik habe dies erkannt, nun müssten Taten folgen: „Wir haben weder in Europa noch in Deutschland ein Erkenntnisproblem, sondern wir brauchen jetzt eine Umsetzungsoffensive.“ Gerd Deimel. (Foto: Sarah De Preter) Der VCI sieht mehrere Ansätze. So müssten die Seehäfen besser ans Hinterland angebunden werden. Deimel betonte dass für die deutsche Chemieunternehmen auch die Anbindung an die Häfen Rotterdam und Antwerpen wichtig sei. Umlagerung von Geldern Außerdem müsse die Politik die Voraussetzungen schaffen um die Binnenschifffahrt und Eisenbahn durch zusätzliche Knotenpunkte zu stärken. „Dann könnte die chemische Industrie ihre Transporte noch viel stärker als bisher auf die Schiene und die Binnenwasserstraßen verlagern.“ Für wenig effizient hält Deimel die Umlagerung von Geldern aus dem europäischen Infrastrukturprogramm CEF in den europäischen Investitionsfonds EFSI. „Damit werden die Investitionen in die grenzüberschreitende Verkehrsinfrastruktur verringert. Unter Umständen könnte dies das Aus der europäischen Mitfinanzierung für einige deutsche Infrastrukturprojekte bedeuten.“ Aus Sicht der deutschen Chemieindustrie dürfe die EU nicht die Fehler Deutschlands wiederholen und ihre Verkehrswege „auf Verschleiß fahren“. Umfrage vermittelt Hürden bei Donau-Grenzkontrollen Grenzkontrollen an der Donau sind oft zeitaufwendig und nicht immer fühlen sich Schiffsbesatzungen respektvoll behandelt. Das geht aus einer Umfrage des österreichischen Wasserstraßenverwalters via donau unter Schiffern und Reedern hervor. Mit der Umfrage, an der sich 177 Personen beteiligten, hat die via donau die Kontrollprozesse an 19 Grenzkontrollpunkten an der Donau evaluiert. Der größte Teil der Rückmeldungen bezog sich auf Kontrollen, die von rumänischen Behörden durchgeführt wurden. Die aussagekräftigsten Rückmeldungen erhielt die via donau für Mohács. Den größten Handlungsbedarf sehen die Befragten darin die Wartezeiten und die Dauer der Kontrollen zu reduzieren. Beispielsweise könnte AIS eingesetzt werden um die erwarteten Ankunftszeiten der Schiffe an den Kontrollpunkten zu ermitteln. Mehr Respekt Vor allem die Kontrolle leerer Schiffe dauert laut den Befragten unakzeptabel lang. Dabei sind die Wartezeiten oft länger als die Dauer der Kontrolle selbst. Die Inspektion von Gefahrgut dauert doppelt so lange als Standardkontrollen. Je mehr Kontrollinstanzen an Bord kommen, umso länger dauert es. Die Teilnehmer an der Umfrage wünschen sich dass alle involvierten Behörden und Länder vereinfachte und harmonisierte Kontrollformulare verwenden. Darüber hinaus sollte es ermöglicht werden die geforderten Informationen bereits vor der Kontrolle in elektronischer Form zu übermitteln. Zu den weiteren Forderungen gehört ein respektvoller Umgang mit den kontrollierten Schiffsführern, Besatzungen und Passagieren. Auf Basis der Ergebnisse sollen weitere Schritte gemacht werden. Im Sommer wird ein Handbuch erscheinen in dem die Kontroll-prozesse an den verschiedenen Kontrollpunkten beschrieben werden. Das Handbuch enthält außerdem die auszufüllenden Formulare. Im Herbst sollen Empfehlungen erstellt werden als Basis für weitere Initiativen mit Entscheidungsträgern und mit den verantwortlichen Kontrollinstanzen. Europa verteilt Milliarden Im Rahmen von Connecting Europe Facility (CEF) fördert die EU-Kommission 276 europäische Verkehrsprojekte mit 13,1 Milliarden Euro. Es handelt sich um den größten Investitionsplan, den die EU jemals im Verkehrsbereich erstellt hat. AGRAVIS investiert in die Binnenschifffahrt Im Hafen Schwedt hat die AGRA- VIS-Tochter Raiffeisen Uckermark neun neue Getreidesilos mit einem Gesamtvolumen von 82.500 Tonnen gebaut. Damit rüstet sich das Unternehmen nach eigenen Angaben für künftige Aufgaben. „In der Landwirtschaft fallen innerhalb weniger Wochen extreme Mengen an. So können wir alles aufnehmen und abwickeln.“ Schwedt ist für die AGRAVIS-Gruppe ein wichtiger Standort. Das hängt zum einen mit der Lage am Wasser zusammen. Die finanzielle Beteiligung der EU erfolgt in Form von Finanzhilfen, wobei der Ansatz für die Ko-Finanzierung je nach Projektart 20 bis 85% der Kosten beträgt. Durch diese Investitionen werden weitere öffentliche und private Mittel mobilisiert. Insgesamt stehen damit 28,8 Milliarden Euro zur Verfügung. Die ausgewählten Projekte befinden sich hauptsächlich im Kernbereich des transeuropäischen Verkehrsnetzes. Es sind große Wasserstraßenprojekte wie die Seine- Schelde-Verbindung dabei, ebenfalls Innovationsprojekte und RIS. Die Niederlande bekommen 21 Millionen Euro für Studien um einen Durchbruch bei LNG als Treibstoff für Binnenschiffe zu erreichen. „An Schwedt führt in der Binnenschifffahrt und beim Handel zwischen Ost und West kaum ein Weg vorbei“, erklärt AGRAVIS-Vorstandsmitglied Johannes Schulte-Althoff. „Der Hafen ist ein wichtiger Stopp auf dem Weg von Skandinavien und Russland Richtung Südeuropa. Zudem ist es der einzige Brandenburger Hafen, über den die Ostsee ohne Schleusung zu erreichen ist.“ Zulauftiefe von See Im vergangenen Jahr wurden im Schwedter Hafen fast 282.000 Tonnen umgeschlagen, das zweitbeste Deutsche Wasserstraßen Deutschland bekommt u.a. Fördermittel für den Mittellandkanal, den Dortmund-Ems-Kanal, die zweite Schleuse Zerben und den Sacrow- Paretzer Kanal. Die Oberrheinhäfen bekommen fast eine Million Euro für die Implementierung einer Plattform zum Verkehrsmanagement. Der Binnenhafenverband BöB ist zufrieden dass die von der Bundesregierung angemeldeten Wasserstraßenprojekte berücksichtigt wurden. „Wir würdigen dass das Bundesverkehrsministerium diese Projekte auch bei aus seiner Sicht nachrangigen Wasserstraßen als wichtige Projekte angemeldet hat“, so BöB- Geschäftsführer Boris Kluge. „Das sind starke Signale. Damit bekennt sich die Bundesregierung zu den Transeuropäischen Korridoren und ihren Zielen.“ Ergebnis in der Hafengeschichte. Dabei ist das infrastrukturelle Umfeld nicht das günstigste, weil die Zulauftiefe von See her nicht den Erfordernissen binnengängiger Küstenmotorschiffe entspricht. Das gilt ebenso für die Oder-Havel- Wasserstraße, die auf etwa 1,90 Meter begrenzt ist. „Hauptbaustelle ist aber der Ausbau der Hohensaaten-Friedrichsthaler-Wasserstraße, der bereits beim Hafenneubau politisch versprochen wurde und bisher nicht realisiert ist“, so Hafenchef Helmut Preuße. Wolfgang Birlin übernimmt Geschäftsführung RheinCargo Die RheinCargo hat Wolfgang Birlin (51) mit Wirkung zum 1. Juli 2015 zum Geschäftsführer bestellt. Er ist der Nachfolger von Horst Leonhardt (60), der sein Amt zum 30. Juni 2015 niedergelegt hat. Birlin wird das Unternehmen gemeinsam mit Rainer Schäfer führen. Der Stabwechsel in der Rhein- Cargo geht einher mit einer Neuordnung der Vorstandsbereiche in der Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK), die gemeinsam mit den Neuss-Düsseldorfer Häfen zu gleichen Teilen an RheinCargo beteiligt ist. Bei der HGK verantwortet Vorstandssprecher Horst Leonhardt nun u.a. die Geschäftsbereiche Eisenbahninfrastruktur und Schienenfahrzeugtechnik. Vorstandsmitglied Wolfgang Birlin leitet dort die Meister in der Binnenschifffahrt Wolfgang Birlin. (Foto HGK) Bereiche Immobilien und Finanzen und hat darüber hinaus jetzt die RheinCargo-Geschäftsführung übernommen. Die Partner des Forschungsprojektes Smart Qu@lification haben einen Vorschlag für die Qualifikation ’Meister in der Binnenschifffahrt’ entwickelt. Mit dieser zusätzlichen Qualifikationsmöglichkeit könnten Binnenschiffer in Zukunft auch Zugang zu Hochschulen erhalten. Das Projekt hat zum Ziel die Ausund Weiterbildung in der Binnenschifffahrt zu verbessern, indem das digitale Lernangebot erweitert wird. Die Universität Duisburg-Essen ist beteiligt, ebenso der BDS- Binnenschifffahrt, die DIALOGistik Duisburg und das Schiffer-Berufskolleg RHEIN. Koordiniert wird das Vorhaben vom Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme. Smart Qu@lification wird mit 850.000 Euro vom Bundesbildungsministerium gefördert. Um den Bedarf an E-Learning Angeboten zu ermitteln, haben die Projektpartner einen online Fragebogen veröffentlicht auf www.binnenschiff.de

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