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De Binnenvaartkrant 18 8

De Binnenvaartkrant 18 8 april 2014 Making shipping industry work Gorinchem 13, 14 en 15 mei 2014 Persoonlijk contact Daar draait het om tijdens Maritime Industry (voorheen Construction & Shipping Industry)! Deze vakbeurs is hét platform in Nederland voor specialisten in de binnen- en zeevaart en visserij om te netwerken en op de hoogte te blijven van alle ontwikkelingen binnen de maritieme sector. JUBILEUM: 10e editie van Maritime Industry! Maritime Industry is in tien jaar uitgegroeid tot hét platform waar de maritieme branche samenkomt, een moment dat u niet mag missen! Bezoek onze website voor meer informatie en acties rondom deze jubileumeditie! 10 N N I V E R S A R Y A A N N I V E R S A R Y Openingstijden: 13.00 - 21.00 uur Evenementen HAL HARDENBERG GORINCHEM VENRAY Bezoek Maritime Industry! Vraag twee gratis entreebewijzen aan via onderstaande gegevens WWW.EVENEMENTENHAL.NL/MARITIME-GO CODE 7140005455 Evenementenhal Gorinchem Franklinweg 2, 4207 HZ Gorinchem T 0183 - 68 06 80 I www.evenementenhal.nl E gorinchem@evenementenhal.nl @Maritime_EH Ons evenement. UW MOMENT. Wij staan als echte onderlinge 24/7 naast onze klanten. efm staat voor: GRATIS CASCOKEURING GEEN winstoogmerk SNELLE schade afwikkeling EIGEN experts (ook voor advies) VERLAAGDE efm onderlinge schepenverzekering u.a. tel. 0522 24 36 00 www.efm.nl info@efm.nl

De Binnenvaartkrant 19 8 april 2014 „Unterfinanzierung der Wasserstraßen bedroht auch Binnenhäfen“ Das BöB-Präsidiumsmitglied Roland Hörner sieht keinen Grund weshalb auch Binnenhäfen irgendwann in Prioritätskategorien eingestuft werden sollten, wie es in Deutschland bereits für die Wasserstraßen gemacht wurde. „Dazu würde ich ganz klar nein sagen“, erklärte Hörner beim parlamentarischen Binnenschifffahrtsabend des BDB und BöB in Berlin. „Jeder Hafen hat seine Spezialitäten. Die Vielfalt macht es.“ Die Wasserstraßenklassifizierung wurde von der vorigen Bundesregierung vorgenommen, damit Bundesmittel für die nasse Infrastruktur gezielter eingesetzt werden können. Für Häfen ist dies laut Hörner nicht nötig, da sie sich selbst finanzieren und von ihren Gesellschaftlern finanziert werden. Er befürchtet jedoch dass die Priorisierung der Wasserstraßen dazu Roland Hörner bei der Fachdebatte in Berlin. (Foto Sarah De Preter) führen könnte dass dem einen oder anderen Binnenhafen die Grundlage entzogen wird. „Wir müssen vorsichtig sein welche Parameter wir bei der Klassifizierung ansetzen. Allein auf Tonnage zu setzen ist zwar einfach, aber man sollte auch die Wertigkeit der Güter betrachten die auf einem Fluss transportiert werden. So wird auf der Elbe viel hochwertige Projektladung verschifft.“ In einem Boot BDB und BöB sprachen sich beim parlamentarischen Binnenschifffahrtsabend dafür aus dass mehr Bundesmittel für die Wasserstraßen bereitgestellt werden. „Wir sitzen in einem Boot“, so die Vertreter beider Verbände. Die chronische Unterfinanzierung der Wasserstraßen hat laut Hörner noch keine direkte Auswirkung auf die Binnenhäfen, das könnte sich aber rasch ändern. Beispiel Neckar: „Wenn dort eine Schleusenkammer ausfällt und die andere ist in Reparatur, sind die Häfen dicht.“ Hörner brach eine Lanze für den Neckarausbau bis Plochingen. Dort sollte seiner Ansicht nach mindestens eine Schleusenkammer auf 140 Meter ausgebaut werden. Als Vize-Präsident des europäischen Binnenhafenverbandes EFIP appellierte er darüber hinaus an die Bundesregierung, sich „aktiv an der Umsetzung der TEN-T-Korridore zu beteiligen“. Auf die Frage ob sich jede Kommune in Zukunft noch einen Binnenhäfen leisten können wird, sagte Hörner: „Das denke ich schon. Ein Hafen ist ein Asset. Er sichert Arbeitsplätze, kommunale Einnahmen und die logistische Anbindung der Region.“ Umweltfreundlich Schwierig sei nur dass die kleineren Häfen oft Thema der kommunalen Politik seien. Hörner wies auf den großen Siedlungsdruck, der auf Kommunalpolitiker ausgeübt werde: „Nur wenige Oberbürgermeister haben den Rückhalt zu sagen dass sie zu einem gut funktionierenden Binnenhäfen stehen und dass man fürs Wohnen am Wasser lieber einen Baggersee ausgraben sollte.“ Da die meisten Binnenhäfen in der Nähe der Städte liegen, achten sie sehr auf Umweltfreundlichkeit. „Wir sind daran interessiert dass die Verkehrsträger die wir verknüpfen ökologischer werden“, so Hörner. „Nur so erreichen wir dass Häfen nicht als ein stinkendes Relikt der Vergangenheit am Ortsrand betrachtet werden.“ Jubilierender BDB bedauert Mitgliederschwund Der Bundesverband der Deutschen Binnenschifffahrt (BDB) blickt in diesem Monat auf 40 Jahre Verbandsarbeit zurück. Am 26. April 1974 fand im Haus Rhein die konstituierende Sitzung statt. Dabei wurde der bereits Ende der 40er Jahre gegründete BDB als Zusammenschluss regional tätiger Stromgebietsverbände komplett neu aufgestellt. Durch die Fusion mit dem Arbeitgeberverband der deutschen Binnenschiffahrt (AdB) kam es 2013 erneut zu einer Kräftebündelung. „Dies stärkt uns in unserer Arbeit und bei der Verfolgung unserer Ziele“, erklärte BDB-Präsident Georg Hötte letzte Woche bei der BDB-Mitgliederversammlung. Hötte dankte neben den Mitarbeitern der Geschäftsstelle auch den ehrenamtlich Aktiven für ihre Arbeit. Ehrenamtliches Engagement in den Fachausschüssen und Kommissionen sei leider keine Selbstverständlichkeit mehr. Als „äußerst bedauerlich“ und „unverständlich“ bezeichnete Hötte den Rücktritt einiger großen Mitgliedsunternehmen (Imperial und Deutsche Binnenreederei) vor einigen Monaten. „Auf lange Sicht schaden diese Unternehmen sich und der gesamten Branche,“ gab er an. Um finanziellen Spielraum für die Verbandsarbeit zu schaffen, beschlossen die Mitglieder bei ihrer Versammlung eine Änderung der Beitragsordnung. Diese hat u.a. eine gleichmäßigere Verteilung der erzielbaren Einnahmen auf die Gesamtheit der Mitglieder zum Gegenstand. Elbe-Häfen mehr Kooperation Die Sächsischen Binnenhäfen Oberelbe (SBO) und die Brunsbüttel Ports erweitern ihre vor fünf Jahren begonnene Zusammenarbeit. Sie wollen dass noch mehr Gütertransporte auf die Elbe verlagert werden. Dazu werden sie gemeinsame Transport- und Logistikkonzepte gegenüber der verladenden Industrie vermarkten. Die Häfen werden unterstützt von der Marketingorganisation des Hamburger Hafens. Die Elbe-Partner fordern die Instandsetzung der Wasserstraßen zwischen der Unterelbe und der mitteldeutschen Kernregion. „Das Binnenschiff sollte als umweltfreundlicher Verkehrsträger einen größeren Anteil am gesamten Transportvolumen einnehmen“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. Donauschifffahrt diskutiert über Chancen und Bedrohungen Spatenstich in Trier ANZEIGE Schiffsausrüstung Wien Wittig GmbH Tel.: 0043(0)1 7262249 Rund 70 Millionen Euro kostet der Bau der zweiten Schleusenkammer in Trier, der vor zwei Wochen offiziell begonnen hat und bis 2018 beendet sein soll. Die Trierer Schleuse ist nach Fankel und Zeltingen die dritte von insgesamt zehn Moselschleusen die eine zweite Kammer erhalten. Der Ausbau der Moselschleusen hat sich wegen fehlender Finanzmittel um einige Jahre verzögert. Die regionale Industrie freut sich dass es nun weiter geht. In Saarbrücken betonte die Industrie- und Handelskammer (IHK) die Bedeutung der Mosel als Transportweg für die saarländische Stahlindustrie und Energiewirtschaft. Die IHK verwies auf die langen Wartezeiten an den mehr als ausgelasteten Moselschleusen. Sie forderte die zügige Umsetzung der Arbeiten in Trier und an den weiteren Moselschleusen. Damit der Bau der restlichen sieben Kammern zügig umgesetzt werden kann, hat das Bundesverkehrsministerium letztes Jahr den Investitions- und Maßnahmenplan Mosel aufgestellt. Für den Neubau der zweiten Schleusenkammer in Lehmen läuft bereits das Planfeststellungsverfahren. Akteure der Donauschifffahrt sehen große Chancen für weitere Transportverlagerungen auf die Wasserstraße. Bei den Danube Business Talks am 19. und 20. März in Wien wurde vor allem den Gütersparten Schwergut und nachwachsenden Rohstoffen und Biomasse ein hohes Verlagerungspotenzial zugesprochen. Als grundlegende Voraussetzung für die Güterverschiebung nannten die Diskussionsteilnehmer die Instandhaltung der Wasserstraße. Jeder Anrainerstaat solle eine ausreichende Fahrwassertiefe sicherstellen. Nicht alle Donaustaaten kümmern sich jedoch darum, wie Ende März bei einem Treffen der europäischen Binnenhäfen (EFIP) in Bratislava deutlich wurde. Der Geschäftsführer der Donaukommission, Petar Margic, kritisierte dass manche Donau länder ihr Versprechen regelmäßig Instandhaltungsarbeiten durchzuführen, nicht einhalten. Das bedroht nach Angaben vom Margic die Sicherheit und Kosteneffizienz der Binnenschifffahrt und hat katastrophale Folgen für die Branche und ihre Kunden. Die europäischen Binnenhäfen diskutierten in Bratislava über aktuelle europäische Hafenthemen. Sie wittern große Chancen, weil die EU erstmals die Entwicklung von multimodalen Plattformen und deren Anbindungen unterstützt. „Die EU- Kommission betrachtet Binnenhäfen als Knotenpunkte für den transeuropäischen Transport“, freut sich EFIP-Präsident Jean- Louis Jérome. „Das ist ein erster Schritt. Jetzt kommt es darauf an gemeinsam mit unseren Mitgliedshäfen konkrete Projekte zu erarbeiten.“ Auf der österreichischen Donau ging der Gütertransport im letzten Jahr um 0,8% auf 10,6 Millionen Tonnen zurück. Das Juni- Hochwasser schränkte die Schiffbarkeit der Wasserstraße ein, was sich negativ auf die Güterbeförderung auswirkte. Die Transportleistung erhöhte sich jedoch um 5,6% auf 11,1 Milliarden Tonnenkilometer. WITTIG GmbH Service hat eine Nummer: Tel.: 0049 (0)2 03/93 27 30 Fax: 0049 (0)2 03/93 27 3-66 internet: http://www.wi-du.de E-Mail: info@wi-du.de

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