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2014-04

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De Binnenvaartkrant 18

De Binnenvaartkrant 18 11 februari 2014 Making shipping industry work Gorinchem 13, 14 en 15 mei 2014 Persoonlijk contact Daar draait het om tijdens Maritime Industry (voorheen Construction & Shipping Industry)! Deze vakbeurs is hét platform in Nederland voor specialisten in de binnen- en zeevaart en visserij om te netwerken en op de hoogte te blijven van alle ontwikkelingen binnen de maritieme sector. JUBILEUM: 10e editie van Maritime Industry! Maritime Industry is in tien jaar uitgegroeid tot hét platform waar de maritieme branche samenkomt, een moment dat u niet mag missen! Bezoek onze website voor meer informatie en acties rondom deze jubileumeditie! Succesvol zijn in deze markt? Dat kan door uw organisatie te presenteren tijdens Maritime Industry! De sleutelwoorden om succes te realiseren zijn ondernemen, investeren in persoonlijk contact en zichtbaar zijn. Maritime Industry is het juiste marketinginstrument om deze sleutelwoorden in te zetten en uw organisatie te profi leren. Schrijf u nu in! Ga hiervoor naar www.evenementenhal.nl/gorinchem of neem direct contact op met de beursorganisatie. 10 N N I V E R S A R Y A A N N I V E R S A R Y Evenementen HAL HARDENBERG GORINCHEM VENRAY Evenementenhal Gorinchem Franklinweg 2 4207 HZ Gorinchem T 0183 - 68 06 80 I www.evenementenhal.nl E gorinchem@evenementenhal.nl @Maritime_EH Ons evenement. UW MOMENT. Wij staan als echte onderlinge 24/7 naast onze klanten. efm staat voor: GRATIS CASCOKEURING GEEN winstoogmerk SNELLE schade afwikkeling EIGEN experts (ook voor advies) VERLAAGDE efm onderlinge schepenverzekering u.a. tel. 0522 24 36 00 www.efm.nl info@efm.nl

De Binnenvaartkrant 19 11 februari 2014 Kritik an alte und neue Verkehrspolitik Am Schiffer-Berufskolleg in Duisburg werden zur Zeit 127 Jungen und 16 Mädchen zum Binnenschiffer ausgebildet. Mit 143 Auszubildenden ist der Berufsschulkurs so gut belegt wie seit 1980 nicht mehr. Der BDB wertet dies als ein positives Signal. ‘Dies zeigt dass die Branche sich in personeller Hinsicht gut entwickelt, nachdem in den neunziger Jahren wenig in den Nachwuchs investiert wurde.’ Das Gewerbe ist laut Verbandspräsident Georg Hötte auf junges, gut ausgebildetes Personal angewiesen: ‘Wir haben eine umgedrehte Alterspyramide. Mehr als 40% der Schiffsführer sind älter als 50 Jahre. Hier muss gegengesteuert werden.’ In Deutschland gehören angehende Binnenschiffer mit einer durchschnittlichen Monatsvergütung von 989 Euro zu den bestbezahlten Azubis. Ihre Ausbildung wird vom Bundesverkehrsministerium gefördert. Von den fünf Milliarden Euro die von der großen Koalition zusätzlich für Verkehrsinfrastrukturfinanzierung zur Verfügung gestellt werden, sollen alle Verkehrsträger profitieren. Das sagte Verkehrsminister Alexander Dobrindt in seiner Antrittsrede. Die Bundesregierung werde an erster Stelle die Substanzsicherung der Verkehrswege vorantreiben. Durch den Ausbau der LKW-Maut sowie die Einführung einer PKW- Maut für Ausländer soll laut Dobrindt auch für Neubau mehr Spielraum geschaffen werden. Die Verkehrspolitikerin der Linken, Sabine Leidi, ward der Koalition vor, vor allem den LKW-Verkehr weiter ausbauen zu wollen. Die Grünen vermissen Themen wie Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Die große Koalition verstehe Verkehrspolitik fast ausschließlich als Instrument der Wirtschaftspolitik, wie Bündnis 90/Die Grünen-Verkehrssprecher Stephan Kühn kritisierte. Kampf gegen den Fachkräftemangel Die angehenden Binnenschiffer in Duisburg werden während ihres dreimonatigen Berufsschulkurses verpflegt und zum Teil untergebracht an Bord des Schulschiffes Rhein. Dort lernen sie die Kniffe für den Alltag an Bord, wie das Spleißen und Knoten oder die sachgerechte Schiffspflege. (Foto BDB) Saarschifffahrt fuhr Spitzenergebnis ein Auf der Saar wurden im vergangenen Jahr mehr Güter verfrachtet als je zuvor. Mit fast 4,7 Millionen Tonnen konnte die Saarschifffahrt ihr Vorjahresergebnis um 17% übertreffen. Dabei wurden 480.000 Tonnen Auch die alte Bundesregierung geriet in den letzten Tagen in die Kritik, nachdem der Weser-Kurier herausfand dass der ehemalige Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer im vergangenen Jahr aus dem 600-Millionen-Euro-Programm für die Wasserstraßen 192 Millionen Euro nicht ausgegeben hat. Als Hauptursachen führt das Bundesverkehrsministerium Hochwasser, Bauhemmnisse und fehlendes Baurecht an. Über den drohenden Fachkräftemangel in der Binnenschifffahrt wurde vor Kurzem auch im Europäischen Parlament diskutiert. Ein Vertreter des European Transport Workers Federation (ETF) schaute betrübt in die Zukunft: ‘Ein Job in der Binnenschifffahrt mag zwar kurzfristig schön sein für Abenteurer. Die Starterlöhne sind aber niedrig und nach zehn Jahren hat man kaum noch Wachstumsperspektiven. Das macht das Gewerbe unattraktiv für junge Menschen.’ Die ETF befürchtet dass die Binnenschifffahrt durch die Personalenge sowie den harten Wettbewerb mit dem Straßengüterverkehr weiter unter Druck geraten wird: ‘Dies könnte zu mehr Fällen von Sozialdumping und dem Übertreten der gesetzlichen Fahrzeiten führen. Wenn sich nichts ändert, haben wir in zehn Jahren ein großes Problem.’ mehr Kohle über die Saar verschifft als 2012. Das Gesamtkohleaufkommen lag bei 2,72 Millionen Tonnen. Auch im Bereich der Baustoffe und der Tankschifffahrt zeichnete sich eine Steigerung ab. Die positive Entwicklung scheint sich in diesem Jahr fortzusetzen: Seit dem 1. Januar werden an der Eingangsschleuse Koblenz pro Tag im Mittel 15.500 Tonnen Güter aller Art registriert. Sorgen um den Regioport Die unabhängige Wählervereinigung Mindener Initiative hat den Mindener Bürgermeister Michael Buhre aufgefordert die Gespräche mit dem Land NRW über Zuschüsse für den Regioport Minden fortzusetzen. Buhre hatte vor Kurzem erfahren dass die eingeplante Förderung durch das Land rund 1,4 Millionen Euro geringer ausfallen wird als geplant. Die Mindener Initiative befürchtet dass der Regioport damit ins Wackeln gerät. Laut MI-Stadtverordnete Edith von Wrisberg zeigen große Unternehmen aus Ostwestfalen jedoch nach wie vor Interesse am Regioport. Er Containershuttle zwischen Aschaffenburg und Mainz ContainerConnect heißt die neue Binnenschiffsverbindung von TCA (Trimodales Containerterminal Aschaffenburg), Frankenbach Container Service und IGS Intermodal Container Logistics. Der Shuttledienst verbindet ab Februar zunächst einmal pro Woche im Umlauf die Containerterminals Aschaffenburg und Mainz. Die Erhöhung auf zwei Umläufe pro Woche ist kurzfristig geplant. HILDE heißt das gemeinsame Projekt mit dem die Hansestadt Hamburg und der Freistaat Sachsen den Anteil von Bahn und Binnenschiff im Hinterlandtransport zwischen dem Hamburger Hafen und Sachsen erhöhen wollen. Beim Verladertag der IHK Dresden wurde das ANZEIGE sei eine Chance für Minden. ‘Wir müssen auf jeden Fall dran bleiben’, so Von Wrisberg. Der FDP-Landtagsabgeordnete Kai Abruszat (FDP) hat eine Kleine Anfrage zu diesem Thema gestellt. Er möchte wissen, wie die Landesregierung zum Regioport steht, nachdem NRW-Verkehrsminister Michael Groschek (SPD) noch im vergangenen Jahr bei einem Ortstermin in Minden seine Unterstützung für das Projekt zugesagt hatte. ‘Welche konkrete Fördermöglichkeiten stellt das Land nunmehr zur Verfügung?’, fragt sich Abruszat, der die Zukunft des Hafens ebenfalls gefährdet sieht. Mit ContainerConnect sind die beiden Terminals in Zukunft per Schiff und Schiene sowohl an die ZARA- Häfen als auch an die deutschen Seehäfen Bremerhaven und Hamburg angebunden. Auch das Trucking und das Leercontainer-Management werden nach Angaben der Initiatoren von der Kooperation profitieren. Mit HILDE ins Hinterland Projekt der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Fokus der Projektarbeit stehen multimodale Transportketten. Dazu werden exportorientierte Unternehmen und Verlader bzw. Transportunternehmen befragt. Im Sommer 2014 sollen die ersten Ergebnisse vorliegen. Häfen wollen zentrale Rolle bei TEN-T (Foto: EFIP) Schiffsausrüstung Wien Wittig GmbH Tel.: 0043(0)1 7262249 Die europäischen Interessenvertreter der Seehäfen (ESPO) und Binnenhäfen (EFIP) haben einen gemeinsamen Workshop über die EU-Finanzierung von Transportprojekten durchgeführt. Sie wollen die Zusammenarbeit zwischen See- und Binnenhäfen die sich im selben Transportkorridor befinden, verstärken. Auch wollen sie Häfen dabei helfen Partner für gemeinsame Infrastrukturprojekte zu finden. EFIP-Direktor Kathrin Obst unterstreicht die zentrale Rolle die Binnenhäfen im neuen TEN-T- Netz spielen müssen und wollen: ‘Die EU möchte im Fernverkehr mehr Güter von der Straße auf Schiene und Wasserstraße lenken. Das wird nur klappen wenn der Güterumschlag zwischen den Transportmodi möglichst unkompliziert verläuft. Deshalb sind die Binnenhäfen so wichtig: Sie garantieren die Multimodalität des TEN-T-Netzes.’ TEN-T-Projektdesk Laut Isabelle Ryckbost, Generalsekretärin der ESPO, werden weitere Workshops zu diesem Thema folgen. Denn auch die Seehäfen möchten sich aktiv am neuen TEN-T beteiligen und nicht nur ein Punkt auf der TEN-T-Karte sein. ESPO und EFIP haben vor Kurzem einen TEN-T-Projektdesk für Mitglieder eröffnet. Gemeinsam haben EFIP und ESPO die für die Kernhäfen wichtigsten Infrastrukturprojekte in der Periode 2014-2020 inventarisiert. ‘Wir möchten einen Überblick über den Umfang und die Art der benötigten Projekte verschaffen. Dies könnte der EU-Kommission helfen bei der Entwicklung ihrer Korridorpläne.’ WITTIG GmbH Service hat eine Nummer: Tel.: 0049 (0)2 03/93 27 30 Fax: 0049 (0)2 03/93 27 3-66 internet: http://www.wi-du.de E-Mail: info@wi-du.de

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