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2012-11

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De Binnenvaartkrant 26

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De Binnenvaartkrant 27 22 mei 2012 DE BINNENVAARTKRANT REDAKTION SARAH DE PRETER | MOBIL +31 (0)6 22 70 18 93 | E-MAIL SMJDEPRETER@GMAIL.COM Industrie fordert mehr Hafenkooperation am Niederrhein Die IHK Niederrhein macht sich Sorgen: Während die Niederländer kräftig in den Ausbau ihrer Maas-Häfen investieren, kommt der Infrastrukturausbau auf deutscher Seite nur zögerlich voran. Um den wachsenden Druck auf die Logistikregion Niederrhein aufzufangen, fordert die IHK mehr Hafenkooperation und Pragmatismus bei der Flächenvergabe für Wirtschaftsaktivitäten am Niederrhein. Grund für die Entwicklung in den Niederlanden ist der wachsende Güterumschlag im Rotterdamer Hafen. Vor allem Container sollen in Zukunft verstärkt per Binnenschiff ins Hinterland befördert werden. Die niederländischen Binnenhäfen an der Maas werden bereits darauf vorbereitet. Insgesamt nehmen die Niederländer dazu mehr als 400 Millionen Euro in die Hand, mit Unterstützung aus EU-Töpfen. Die Ausbaumaßnahmen an der Maas könnten auch den Binnenschiffstransport vom Antwerpener Hafen aus beflügeln. Am Niederrhein verfolgt die Industrie- und Handelskammer die Entwicklung mit Sorge. Die IHK befürchtet, dass die Gütermengen aus den Maashäfen in Deutschland auf dem ohnehin schon überlasteten Straßennetz landen werden. Immer wieder habe man deshalb an die Niederrheinhäfen Duisburg, Emmerich und Wesel appelliert, die Zusammenarbeit voranzubringen. Dieser Prozess verläuft aber schleppend, wie IHK-Präsident Burkhard Landers vor Kurzem bei der IHK- Jahrespressekonferenz feststellte. Mehr Pragmatismus Doch nicht nur die Häfen sollten sich auf die wachsenden Gütermengen vorbereiten. Die IHK fordert darüber hinaus mehr Pragmatismus und Flexibilität bei der Genehmigung von Flächen für wirtschaftliche Aktivitäten. „Insbesondere in Duisburg und im Kreis Wesel benötigen wir neue Gewerbe- und vor allem Industrieflächen“, betonte IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger. Auch in dieser Sache könne man sich am Beispiel der Niederlande orientieren. Wie pragmatisch man dort mit der Flächenvergabe umgeht, zeigt laut Dietzfelbinger aktuell das Beispiel der Floriade: Zum Abschluss der Weltgartenbau- Ausstellung in Venlo soll auf dem Gelände ein Gewerbepark entstehen. Auch beim Bau eines dritten Gleises in Fortsetzung der Betuwe-Linie will die IHK aufs Tempo drücken. Die regionalen Unternehmen bräuchten aber auch einen ‘Plan B‘ für die Periode in der das dritte Gleis gebaut wird. Landers: „Was, wenn auch der Rhein nicht voll leistungsfähig ist - etwa bei Niedrig- oder Hochwasser? Das Umlenken der Güter über andere Strecken wird nicht gelingen, denn Alternativen sind nicht in Sicht.“ Die IHK schlägt daher vor gemeinsam mit der Deutschen Bahn eine ‘Task Force Güterverkehrsmanagement‘ für die gesamte Bauzeit einzurichten. Neue Liegestellen Die Moselschifffahrt verfügt über einen neuen Liegeplatz in Ellenz. Nach zweijähriger Bauzeit wurde die 500 Meter lange Liegestelle Anfang Mai offiziell freigegeben. Schiffer haben dort die Möglichkeit bequem das Ufer zu erreichen und PKW‘s von und an Bord zu nehmen. In den kommenden Monaten sollen vor Ort auch noch Stromtankstellen eingerichtet werden. Die neue Liegestelle dient künftig ergänzend zum oberen Vorhafen der Schleuse Fankel auch als Warteplatz für Schiffe, bevor diese in die Schleusenkammer einfahren. Auch am Mittellandkanal bei Fallersleben soll eine neue Liegestelle errichtet werden. Die WSD Mitte genehmigte vor kurzem den Bau. Der Antragssteller ist die GVZ Entwicklungsgesellschaft Wolfsburg (GVZ-E). Wichtigster Nutzer wird die Volkswagen AG sein. Es handelt sich um eine Umschlagstelle mit 250 Meter langer Kaimauer. Schwerlastgeschäft in Dresden boomt Vergabeverfahren Schleuse Zerben Bereits 14 Schwerlastverladungen fanden dieses Jahr im Alberthafen Dresden statt. Binnenschiffe transportierten in den vergangenen Monaten sämtliche Transformatoren, Turbinen, Kühlanlagen und andere Großteile mit einem Gesamtgewicht von 5.275 Tonnen auf der Elbe nach Hamburg. „Diese Güter können nicht mit anderen Verkehrsträgern oder nur unter enormem Aufwand transportiert werden“, sagt Hafenchef Kapitän Detlef Bütow, der darauf hinweist dass die Standorte der sächsischen Anlagenbauer ohne eine leistungsfähige Wasserstraße Elbe geschlossen und zum Beispiel an den Rhein verlegt werden müssten. Bütow: „Auch die Maschinen- und Anlagenbauer in der Tschechischen Republik wären davon betroffen. Die tschechische Wirtschaft braucht einen zuverlässigen Zugang zu den Seehäfen. Deshalb ist es unerlässlich, die Elbe als Transportweg zu erhalten und weiter zu ertüchtigen. Nur so werden die bislang getätigten Investitionen in die Elbe-Häfen und die Wasserstraße fruchten.“ Anfang Mai wurde das europaweite Vergabeverfahren für den Bau der zweiten Schleuse in Zerben am Elbe-Havel-Kanal eröffnet. Angebote können bis zum 26. Juli erarbeitet werden, die Beauftragung ist für Oktober vorgesehen. Die neue Schleusenkammer soll südlich der bereits vorhandenen Nordkammer erbaut werden. Sie hat eine nutzbare Länge von 190 Meter, ist 12,50 Meter breit und 4 Meter tief. Ihre Verkehrsfreigabe ist mit Voraussetzung dafür, dass Großmotorgüterschiffe und Schubverbände künftig auf dem Kanal verkehren können. Straßenverkehr dominiert Langjähriger WSD-Präsident Hinricher verstorben Der langjährige Präsident der WSD West, Dipl.-Ing. Raymund Hinricher ist im Alter von 83 Jahren verstorben. Hinricher hatte von 1976 bis 1993 die Leitung der WSD West inne. Seine Amtszeit stand im Zeichen großer Wasserbaumaßnahmen. So begann am Niederrhein ein Bauprogramm zur Stabilisierung der Flusssohle und wurde der Ausbau der westdeutschen Kanäle forciert. Dadurch konnten erstmals große Schiffseinheiten vom Rhein kommend bis nach Dortmund fahren. Höhepunkt seiner Präsidentschaft war 1989 die Fertigstellung der Schleuse Henrichenburg/Waltrop und der Abschluss der Ausbaumaßnahmen am Wesel-Datteln-Kanal. Aufgrund seiner umfassenden Fachkenntnisse und Erfahrungen war Raymund Hinricher Mitglied in zahlreichen Gremien und Ausschüssen. Auch nach seiner Pensionierung war sein Rat gefragt. Neue RIS-Webseite online Die ZKR hat eine Webseite mit den wichtigsten Begriffsbestimmungen zu den River Information Services (RIS) veröffentlicht. Diese soll dabei helfen die Nutzung der RIS zu erleichtern und zu fördern. In den vergangenen Jahren haben die europäischen RIS-Experten eine Vielzahl von Begriffen im Zusammenhang mit RIS definiert. Die wichtigsten wurden nun von einer Arbeitsgruppe in einem einzigen Dokument zusammengefasst. Dieses ist über www.risdefinitions.org öffentlich zugänglich. Die neue Webseite ist interaktiv gestaltet: Nutzer können bei Bedarf Änderungen und neue Definitionen vorschlagen. So kann der Informationsbestand zu den RIS- Definitionen fortlaufend erweitert und aktualisiert werden. Neben den RIS-Definitionen hat die ZKR auch eine Datenbank für Rhein- und Binnenschifffahrtsterminologie entwickelt. Diese steht unter der Bezeichnung MINT (Multilingual Inland Navigation Terminology) auf der ZKR-Webseite zur Verfügung. 57% der deutschen Exporte innerhalb der EU sind im vergangenen Jahr im Straßenverkehr transportiert worden, bezifferte das statistische Bundesamt. Die Binnenschifffahrt hatte einen Anteil von 8%, Pipelines und Stromleitungen folgten mit 7%. Jeweils 6% der EU- Exporte entfielen auf den Seeverkehr und den Schienenverkehr. Auch bei den Importen aus anderen EU-Mitgliedstaaten dominierte der Straßenverkehr mit einem Anteil von 42%. Per Binnenschiff gelangten 16% der Importe über die deutsche Grenze, 11% über den Seeverkehr und 9% mittels Pipeline oder Stromleitung.

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