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2012-07

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De Binnenvaartkrant 24

De Binnenvaartkrant 24 27 maart 2012 PROFICIAT PA, 95 JAAR ! Bedankt, Charles De Wit voor 65 jaar De Wit Bunkering.

De Binnenvaartkrant 25 27 maart 2012 DE BINNENVAARTKRANT REDAKTION SARAH DE PRETER | MOBIL +31 (0)6 22 70 18 93 | E-MAIL SPRETER@CHELLO.NL Deutsch-Französische Wasserpolizei gemeinsam auf Streife Nach achtmonatigem Probebetrieb hat im Rheinhafen Kehl die erste gemeinsame deutschfranzösische Wasserschutzpolizeistation die Türen geöffnet. De Bau von offshore Windparks eröffnet auch der Binnenschifffahrt Wachstumsperspektiven. Im Elbehafen Brunsbüttel wurden Ende Februar zwei Transformatoren von je 358 Tonnen umgeschlagen. Sie waren per Binnenschiff von Gelsenkirchen nach Brunsbüttel gereist, wo sie mit einem Schwerlastkran auf einen Spezialtransporter verladen wurden. Die Transformatoren sind bestimmt für ein neues Umspannwerk in Büttel, das benötigt wird, um zwei offshore Windparks nördlich von Helgoland an das Landnetz anzubinden. Bereits Zukunftsmarkt Windenergie im Mai 2011 hatte es im Hafen Brunsbüttel einen Transformatorumschlag für das Umspannwerk gegeben. (Foto: Hafen Brunsbüttel) Bereits vor 13 Jahren war in Kehl das gemeinsame Zentrum der deutsch-französischen Polizei- und Zollzusammenarbeit eröffnet worden. Es war damals europaweit die erste Einrichtung dieser Art. „Jetzt betreten wir mit unseren französischen Partnern wieder Neuland“, sagte der baden-württembergische Innenminister Reinhold Gall bei der Einweihung der neuen Station Anfang März. Sein französischer Amtsgenosse Philippe Richert betonte, dass die beiden Wasserschutzpolizeien seit Jahren eng zusammenarbeiten. Von ihrer Zusammenlegung erwarte man nicht nur Einsparungen beim Personal und Material, sondern auch mehr Sicherheit auf dem Rhein. Zu den Aufgaben der neuen Station gehören gemeinsame Bootstreifen und Streifen an Land, die Überwachung und Kontrolle der Schifffahrt, die Verfolgung schifffahrtsrechtlicher Verstöße und die Bearbeitung von Schiffsunfällen. Hinzu kommen Tauch- und Sucheinsätze. Auf baden-württembergischer Seite ist die neue Station der Polizeidirektion in Offenburg angeschlossen, auf französischer Seite der Gendarmerie der Region Elsass in Straßburg. Bund bremst Modal Shift in Dortmund Im Dortmunder Hafen wurden 2011 gut fünf Millionen Tonnen Güter auf Schiff und Bahn umgeschlagen. Das waren drei Prozent mehr als im Jahr davor. Auf den Schiffsumschlag einschließlich Container entfielen 2,5 Millionen Tonnen. Die Gesamttonnage der Bahntransporte lag bei 2,6 Millionen Tonnen. Der Containerumschlag machte in Tonnage ein Drittel des gesamten Schiffsumschlages aus. Mit 175.000 Ladeeinheiten sind die Kapazitätsgrenzen des Dortmunder Containerterminals fast erreicht. Der Hafen erspart dem Ruhrgebiet rund tausend Lkw-Fahrten pro Tag und möchte weiter wachsen. Daher ermittelte das Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik im Auftrag der Dortmunder Hafen AG die Potenziale zur Weiterentwicklung der Hafenaktivitäten. In Zukunft sollen eine neue Anlage für den Kombinierten Verkehr sowie ein Schwergutterminal das Leistungsportfolio ergänzen. Außerdem will der Hafen seine Marketingaktivitäten in Richtung belgischer, niederländischer und norddeutscher Seehäfen ausweiten. Wenig Verständnis haben die Dortmunder für die Pläne der Bundesregierung zur Kategorisierung der Wasserstraßen. „Dadurch werden unsere Bemühungen, Gütertransporte auf das Binnenschiff zu verlagern, fast untergraben“, so der Hafen-Generalbevollmächtigte Markus Bangen. Manfred Kossack fragt sich: „Wie sollen wir Investoren für unseren Hafen und die Binnenschifffahrt begeistern, wenn sie gleichzeitig das Risiko eingehen, dass die Wasserstraßeninfrastruktur bald nicht mehr ausreicht?“ Ladungsrückgang auf Ruhrgebietskanälen Der Gütertransport auf den Ruhrgebietskanälen hat im vergangenen Jahr leicht abgenommen. Das geht aus den vorläufigen Verkehrszahlen der WSD West hervor. Auf dem Wesel-Datteln-Kanal wurden 17,3 Millionen Tonnen transportiert (-4%). Auf dem Rhein-Herne-Kanal waren es 13,8 Millionen (-8%) und auf der Südstrecke des Dortmund- Ems-Kanals 12,2 Millionen (-1,5%). Die Ursachen sind laut Sohlstabilisierung Spijk An der deutsch-niederländischen Grenze startet das Projekt ‘Sohlstabilisierung Spijk‘. Dabei arbeiten das WSA Duisburg-Rhein und die niederländische Wasserstraßenverwaltung (Rijkswaterstaat) zusammen. Der Rhein gräbt sich bei Spijk WSD im Wesentlichen witterungsbedingt. Für den Wesel-Datteln- Kanal und den Rhein-Herne-Kanal spielen die Wasserstände auf dem Rhein eine nicht unerhebliche Rolle. Trotz der Ladungsrückgänge lagen die Transportmengen über den Zahlen des Krisenjahres 2009. Besonders der Containerverkehr hat sich nach Behördengaben positiv entwickelt. An der Schleuse immer tiefer in sein Bett, was sich nachteilig für die Binnenschifffahrt auswirkt. Außerdem droht die Austrocknung von Landflächen direkt am Ufer. Bei höheren Wasserständen steigt die Überschwemmungsgefahr. Zunächst soll die Rheinsohle Dörpen hat sich der Containerverkehr vom DEK kommend zum Abzweig Küstenkanal gegenüber 2008 und 2009 nahezu verdoppelt. Er erreichte mit 24.500 TEU das höchste Ergebnis der letzten zehn Jahre. Im Ruhrgebiet steigen die Containerverkehre auf dem Wesel-Datteln- und dem Rhein-Herne-Kanal mit dem Ziel- und Quellverkehr Dortmund seit drei Jahren an. bei Spijk stabilisiert werden. Dazu werden die Löcher im Flussbett mit Wasserbausteinen aufgefüllt. Rund 200 Schiffsladungen sind nötig, um die gesamte Ladung Basalt und Kalksteine aus europäischen Steinbrüchen zur Baustelle zu bringen. Uwe Büscher wird Hafenchef in Dortmund Am 1. Januar 2013 wird Uwe Büscher die Nachfolge von Manfred Kossack antreten als Vorstand der Dortmunder Hafen AG. Büscher wird bereits ab September die Dortmunder Hafen AG als zweiter Vorstand neben Kossack verstärken. Der Anlass für den Wechsel ist ein Gutachten des Fraunhofer Instituts zur zukünftigen Entwicklung des Hafens. Daraus geht hervor dass der Hafen in Zukunft einen Vorstand benötigt, der sich ausschließlich um den Hafen und seine Beteiligungsgesellschaften kümmert. Manfred Kossack ist neben Hafenvorstand auch Vorstandsmitglied bei den Dortmunder Stadtwerken und Geschäftsführer der Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH. Uwe Büscher ist zur Zeit Vorstandsreferent für strategische Unternehmensentwicklung bei den Stadtwerken. Uwe Büscher (Bild Dortmunder Hafen)

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