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2012-01

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De Binnenvaartkrant 22

De Binnenvaartkrant 22 10 januari 2012 Scheepswerf H.Poppen Zwartsluis B.V. Droogzetten tot wel 110 meter! Is volledig ingericht om alle gewenste reparaties, nieuwbouw, verbouwingen en verlengingen van tankers, droge ladingschepen en passagiersschepen te voltooien. Wij feliciteren Blonk Maritiem B.V. met het ms Oostenwind en wensen hen een behouden vaart! Scheepswerf H. Poppen Zomerdijk 64 8064 XG Zwartsluis Tel.: (038) 386 74 96 Fax.: (038) 386 69 49 e-mail: info@scheepswerfpoppen.nl website: www.scheepswerfpoppen.nl

De Binnenvaartkrant 23 10 januari 2012 DE BINNENVAARTKRANT REDAKTION SARAH DE PRETER | MOBIL +31 (0)6 22 70 18 93 | E-MAIL SPRETER@CHELLO.NL IRP-Entwurf lässt Gewerbe im Unklaren Binnenschifffahrtsvertreter, Häfen und Verlader können mit dem kürzlich vorgelegten Entwurf eines Investitionsrahmenplanes (IRP) für die Verkehrsinfrastruktur nichts anfangen. So lautet die Kritik von BDB und BöB an die Adresse des Bundesverkehrsministeriums. Zum Jahresanfang hat die TCA (Trimodales Containerterminal Aschaffenburg) den Betrieb des Containerterminals im Aschaffenburger Hafen übernommen. TCA ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Container Depot Nürnberg (51%) und der Bayernhafen-Gruppe (49%). Die neue deutsche Förderrichtlinie für den Kombinierten Verkehr berücksichtigt die Interessen der Binnenschifffahrt besser als die vorherige KV-Richtlinie. Darüber freut sich der BDB. Die überarbeitete Richtlinie ermöglicht auch die Förderung von Wasserstraße/Wasserstraße- Umschlagvorgängen. „Dadurch werden ausdrücklich auch Hubs innerhalb der Transportkette in die Förderung einbezogen“, so der BDB. Im neuen IRP soll der Planungsrahmen für Investitionen in Schienenwege, Bundesfernstraßen und Bundeswasserstraßen bis 2015 dokumentiert werden. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer will mit der Unterlage nach eigenen Angaben für „Transparenz und Ehrlichkeit beim Verkehrswegebau“ sorgen. Für die Wasserstraßen wird im IRP- Entwurf jedoch nur wenig Transparenz geboten, so kritisieren BDB und BöB. Nur in einem Punkt werde die Unterlage konkret: Es fehlen Milliardenbeträge, um die erforderlichen Investitionen zu tätigen. Das Aschaffenburger Terminal verfügt aktuell über eine Umschlagskapazität von 50.000 TEU und hat nach Angaben des neuen Betreibers noch viel Luft nach oben. In den kommenden Jahren soll sich der Umschlag auf 120.000 TEU pro Jahr erhöhen. „Wir haben uns zum Ziel gesetzt Wasserstraßenumschlag besser berücksichtigt in neuer KV-richtlinie Die neue Richtlinie hat eine Laufzeit von vier statt bisher drei Jahren. Auch das wird vom BDB begrüßt: „Das schafft eine höhere Rechtssicherheit für die längerfristige Planung von größeren Projekten.“ Bei der Neukonzipierung der KV- Förderrichtlinie wurden auch einige Anliegen der Binnenschifffahrt nicht berücksichtigt. So ist der Anspruch auf Fördermittel auch in Zukunft weiterhin an die Faktoren Eigentum bzw. Erbpacht geknüpft. Terminal Aschaffenburg unter neuer Flagge (Foto: Bayernhafen) das Terminal in die Pole Position zu bringen“, sagt TCA-Geschäftsführer Alexander Ochs, der die Umschlagsanlage als ein „Sprungbrett in alle Welt“ für die verladende Wirtschaft am bayerischen Untermain bezeichnet. Außer Containern können am Terminal auch Wechselbrücken und Verzögerung Das Ministerium beziffert den Investitionsbedarf für Ausbaumaßnahmen an Wasserstraßen bis 2015 auf 2,6 Milliarden Euro. Zur Verfügung stehen aber nur 700 Millionen Euro. „Neubaumaßnahmen werden gar nicht mehr stattfinden“, so befürchten BöB und BDB. „Ausbaumaßnahmen werden nur mit großer zeitlicher Verzögerung realisiert.“ Undeutlich sei welche Maßnahmen überhaupt noch stattfinden, wann sie erfolgen sollen und in welcher Qualität. Dass bis 2015 zumindest die reinen Erhaltungsmaßnahmen finanziell gesichert sind, halten die Verbände für einen schwachen Trost. Anders als bei Fernstraßen und Schiene gibt es im IRP-Entwurf keinen Projektplan für die Wasserstraßen. Das Bundesverkehrsminister begründet dies damit dass es für die Bundeswasserstraßen keinen gesetzlichen Auftrag für eine projektscharfe Festlegung gibt. Außerdem sei man noch mit einer Festlegung der Prioritäten im Wasserstraßennetz beschäftigt. „Diese Unterlage ist Ausdruck der absoluten Mangelverwaltung in der Bundesverkehrspolitik“, so das Fazit von BöB und BDB. Die Länder und Ressorts können bis Ende Januar Anmerkungen zum IRP-Entwurf machen. nicht-kranbare Sattelauflieger umgeschlagen werden. Die Umschlagsanlage ist über Main und Rhein mit Rotterdam, Antwerpen und Amsterdam sowie per Schiene mit Hamburg verbunden. Weitere Verbindungen sind laut Ochs möglich bei entsprechender Nachfrage der regionalen Unternehmen. „Aktuell führen wir Gespräche über eine KV-Verbindung in die Türkei.“ Das Terminal hat eine Gesamtfläche von ca. 20.000 m². Es stehen eine Kranbrücke mit Tragfähigkeit bis zu 50 Tonnen, ein Reachstacker sowie zwei Ladegleise zur Verfügung. Der TCA-Service umfasst Voll- und Leer-Depot, Trucking, Agenturleistungen, Zoll sowie damit zusammenhängende Zusatzdienstleistungen. Dazu gehören die Reparatur und Reinigung von Containern sowie die Abwicklung von Vor- und Nachlauf im Kombinierten Verkehr. Erfolglos blieb die Forderung des Gewerbes nach einer Ausweitung auf langjährige Mietverträge. Auch die angeregte Förderung von Containerdepots wurde nicht in die Förderrichtlinie aufgenommen. Der BDB hofft mit dieser Forderung noch in der derzeit stattfindenden Diskussion um das KV-Entwicklungskonzept 2025 durchdringen zu können. Die bisherige maximale Höchstförderquote von 85 Prozent wurde auf 80 Prozent gesenkt. Das Beantragen von Fördergeldern wird einfacher: Antragssteller sollen in Zukunft spätestens drei Monate nach Vorliegen aller Unterlagen eine Rückmeldung erhalten. In den Jahren 2009 und 2010 war ein Großteil der KV-Fördermittel nicht abgeflossen. Nach Ansicht der Logistikbranche lag dies an der Bürokratie bei den zuständigen Behörden. Hafenforum in Karlsruhe Der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) übernimmt die Schirmherrschaft für den 3. Internationalen Hafenkongress, der am 24. und 25. Mai 2012 in Karlsruhe stattfindet. Beim Forum werden sich Führungskräfte aus Wirtschaft und Politik treffen um über aktuelle Themen der Branche zu sprechen. Die Hauptthemen des Kongresses sind Infrastruktur, Logistik und Gewerbeimmobilien. Die Landesregierung möchte die Infrastruktur für die Binnenschifffahrt umweltgerecht modernisieren. „Prioritäten wollen wir so setzen dass die Eingriffe in die Umwelt möglichst gering und die Verkehrsentlastung möglichst groß ist“, so Verkehrsminister Hermann. „Dazu müssen bessere Kooperations- und Vernetzungsmöglichkeiten zwischen Straße, Schiene und Schifffahrtswegen geschaffen werden. Häfen müssen langfristig zu trimodalen Güterverkehrszentren umgebaut werden.” Pro Danube Austria Der österreichische Wasserstraßenund Schifffahrtsverein (ÖWSV) hat sich in Pro Danube Austria umgetauft. Die Vereinigung will sich zu einer starken Lobby-Organisation für die Donauschifffahrt in Österreich weiterentwickeln. Dabei wird sie sich schwerpunktmäßig mit den Themen Infrastruktur, Flotte und (inter-) nationale Binnenschifffahrt befassen. Zwei konkrete Forderungen an die Politik sind die Abschaffung des Kleinwasserzuschlags sowie des Bunkerzuschlags. Im Sommer hatte sich im Vorstand und im Präsidium des ÖWSV ein Generationswechsel vollzogen. Dabei wurde Christian Steindl, Geschäftsführer des Hafens Enns, zum neuen Präsidenten gewählt. Der ÖWSV, die Nachfolgevereinigung des 1879 gegründeten Donauvereines, ist ein überparteiliches Forum für Binnenschifffahrt und Wasserstraßen. WSD West: D115 Mit der einheitlichen Behördenrufnummer D115 erhält man in Deutschland einen direkten Zugang zu Auskünften über Leistungen der öffentlichen Verwaltung. Der Pilotbetrieb der sogenannten Bürgerhotline startete im Jahr 2009; im April 2011 wurde der Regelbetrieb aufgenommen. Als erste Dienststelle der WSV nimmt die WSD West am D115- Verbund Teil. Die Behörde hofft damit, das Informationsbedürfnis der Bürger und der Wirtschaft für den Direktionsbereich erfüllen zu können.

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