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MS FANTASY De Binnenvaartkrant 36 20 december 2011 SLIEDRECHT TRACTIE BATTERIJ 24 VOLT V.A. 1.250,- excl 4 JAAR GARANTIE ALLE TYPE LEVERBAAR Startaccu 12V v.a. 79,- excl Semi-tractie 12V v.a. 84,- excl 2 JAAR GARANTIE BEZORGING DOOR GEHEEL NEDERLAND EN ANTWERPEN Bel voor de laagste prijzen: 0184-425310 www.scheepsaccus.nl Kun je het met je huidige radar niet zien, koop dan de Alphatron JMA610 SLEEP & DUWVAART Hèt blad voor de beroeps- èn recreatievaart. Publicaties over de hedendaagse stoom- sleep- en duwvaart. Ook gegevens verkregen uit onderzoek worden gepubliceerd. VRAAG NU EEN PROEFNUMMER AAN! Verschijnt 6 x per jaar bij: STICHTING B.A.S.M. Postbus 190 - 1520 AD Wormerveer Telefoon na 18 uur: 0622 516 238 Fax: 075 - 6420536 E-mail: basminfo@sleepduwvaart.nl Website: www.sleepduwvaart.nl Alphatron Marine B.V. Schaardijk 23 3063 NH Rotterdam MS FANTASY VEILIG NAVIGEREN KOPPELING RADAR MET AIS ZEER EENVOUDIGE BEDIENING Havennummer 115 Postbus 21003 3001 AA Rotterdam Tijdelijk inclusief een gratis veiligheidspakket Wat ziet u met een JMA610? * Lijst met schepen in beeld d.m.v. druk op knop (later weer af te spelen) * Koers voorspellingslijnen * Docking informatie * Kleine echo’s in centrum beter zichtbaar door nieuwste techniek T: 010- 453 4000 F: 010- 452 9214 info@alphatronmarine.com SCHEEPSSLOPERIJ TREFFERS BV voor al uw sloop- & saneringsschepen en overige drijvende objecten 023 - 5325211 06 - 53187317 Contante betaling E-mail: treffers@hetnet.nl Hendrik Figeeweg 35, 2031 BJ Haarlem - overdekte nieuwbouw - reparatie- en afbouwkades - 2 schroevendokken - machinale bewerking Gespecialiseerd in de bouw van luxe rivier cruiseschepen en veerponten www.kika.nl Giro 8118 Havenstraat 7 NL-3372 BD Hardinxveld-Giessendam Postbus 528 NL-3370 BA Hardinxveld-Giessendam T : + 31 184 676140 F : + 31 184 676160 E : info@breejen-shipyard.nl W: www.breejen-shipyard.nl

De Binnenvaartkrant 37 20 december 2011 DE BINNENVAARTKRANT REDAKTION SARAH DE PRETER | MOBIL +31 (0)6 22 70 18 93 | E-MAIL SPRETER@CHELLO.NL Feinstaubreduzierung Wie kann die Binnenschifffahrt zur Reduzierung der Feinstaubproblematik in Nordrhein-Westfalen beitragen? Das war das zentrale Thema der Auftaktkonferenz der Veranstaltungsreihe ‘Ökologischer Fortschritt der Industriegesellschaft‘ am 12. Dezember in Düsseldorf. Veranstaltet wurde die Konferenz vom Zentrum für Logistik und Verkehr der Universität Duisburg-Essen in Zusammenarbeit mit der Gesellschaftsinitiative Zukunft durch Industrie e.V. Im Präsidentenschlösschen der Bezirksregierung in Düsseldorf diskutierten Vertreter von Industrie, Binnenschifffahrt und Umweltorganisationen mit Wissenschaftlern und Politikern über den Feinstaubausstoß der Binnenschifffahrt. Die Moderation der Debatte übernahm der ehemalige NRW-Regierungspräsident Jürgen Büssow. Versteigerung für Waldhof-Opfer Die Zeitschrift Binnenschifffahrt hat ein Binnenschiffsgemälde von Roland Klinger versteigert. Der Erlös soll den Opfern der Waldhof-Havarie zu Gute kommen. Ersteigert hat das Bild die Firma Zeppelin Power Systems/Caterpillar in Duisburg. Über den Ersteigerungsbetrag wurde Stillschweigen vereinbart. Die Firma Zeppelin/Caterpillar hat auf den Ersteigerungsbetrag noch einmal denselben Betrag dazu Meinungsaustauch zum Thema Binnenschifffahrt und Feinstaub im Präsidentenschlösschen in Düsseldorf. (Foto Sarah De Preter) Grenzwerte Ausgangspunkt der Diskussion war der gesundheitsschädliche Charakter von Feinstaub. In NRW wurden die Grenzwerte in diesem Jahr an einigen Messstationen deutlich überschritten. Binnenschiffe sind nur geringfügig (2 bis 5%) an der Partikel-Belastung beteiligt. Dr. Andreas Brandt vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW sieht darin keinen Grund, sich zurückzulehnen. „Auf dem Rhein ist die Emissionsdichte doppelt so hoch wie auf den Straßen“, gab er an. BDB-Geschäftsführer Jörg Rusche fasste einige wichtige Erkenntnisse des Planco- Verkehrsträgervergleiches zusammen. Aus dem geht hervor, dass die Binnenschifffahrt bei den Klimagasen (CO 2 ) eine hervorragende Bilanz hat. „Bei den Luftschadstoffen ist die Bahn aber häufig besser als das Binnenschiff“, so Rusche. „Hier müssen wir besser werden.“ In Brüssel werden derzeit neue Grenzwerte für Emissionen aus Schiffsmotoren diskutiert. Das Gewerbe erwartet im kommenden Jahr konkrete Vorschläge von der EU-Kommission, die dann ab 2016 eingeführt werden. Die Diskussion zieht sich schon lange, und auch Motorenhersteller wollen Deutlichkeit für zukünftige Entwicklungen. „Wir brauchen Planungssicherheit“, sagte Dr. Dirk Bergmann der MTU Friedrichshafen, der davor warnte, allzu strenge Grenzwerte einzuführen: „Dann kommen die Hersteller nicht nach mit der Produktion von wirtschaftlichen Motoren.“ Nachrüstung Im Rahmen eines Pilotprojektes lässt die Landesregierung NRW demnächst ein Passagierschiff mit einem Abgasnachbehandlungssystem ausrüsten. Es gibt, so zeigte gespendet. Das Geld wird über den Binnenschifferforum Hilft e.V. den Opfern der Havarie unter notarieller Aufsicht zugeleitet. Vlnr: Christoph Greifeneder, Dipl.-Ing. Jan Volkert Wibel, Andreas Schmuck und Klaus Dammann der Firma Zeppelin/Caterpillar und Michael Jeske (Binnenschifferforum hilft e.V.). (Foto Marina Oehlerking/Binnenschifffahrt) die Debatte, sämtliche Möglichkeiten um Motoren nachzurüsten, und so die Emissionen zu senken. Als Alternative zur (oft teuren) Filtertechnik stellte Christian Elvers die Diesel-Wasser-Emulsionstechnologie vor. Es wurde auch über Gasmotoren gesprochen, die bekanntlich weniger Partikel ausstoßen als Dieselmotoren. „Wenn wir das in der Binnenschifffahrt wollen, müssen wir uns aber auch Gedanken machen über Infrastruktur, Tanken und Sicherheit“, so Dr. Bergmann. „Die Binnenschifffahrt braucht Innovationen, um in der Konkurrenz mit anderen Verkehrsträgern besser darzustehen“, meinte Dr. Cornel Thill vom Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme (DST) an der Universität Duisburg-Essen. Er rief dazu auf die Umweltdiskussion nicht nur auf Verbrennungspartikel zu beschränken. „Es gibt viele andere kleine Partikel die ebenfalls gesundheitsschädlich sind, und die von Binnenschiffen nicht ausgestoßen werden.“ Wasserstände per App Seit Kurzem stellt die WSV aktuelle Pegeldaten nicht nur als normale Webseite (www.pegelonline.wsv. de) zur Verfügung, sondern auch als App für Smartphones. Das neue WebApp bietet eine Umgebungssuche für Pegel in der Nähe des aktuellen Aufenthaltsortes. Via Favoritenablage erhält man persönliche Direktzugriffe auf Pegel. Es gibt auch eine Schnellauswahl aller Pegel mit erhöhten Wasserständen. Die WSV stellt auf ihren Frankreich ist ZKR-Präsident Auch Jörg Rusche plädierte für eine multidisziplinäre Betrachtung des Themas Umweltbelastung. Nicht nur bei den Klimagasen, sondern auch bei Lärmbelästigung und Unfällen schneide die Binnenschifffahrt am besten ab von allen Verkehrsträgern. „Wir glauben, wir sind schon gut“, sagte Rusche „Mit geeigneten Maßnahmen können wird aber noch besser werden.“ Er verwies auf den schwefelarmen Diesel, mit dem Binnenschiffe seit diesem Jahr fahren. „Das führt zu einer Reduktion des Partikel-Ausstoßes um 17%, ohne dass man den Motor anpassen muss.“ Verlagerung Dass mehr Güter auf Binnenschiffe verlagert werden müssen, darüber waren sich alle Diskussionsteilnehmer einig. „Sonst drohen wir im Dauerstau zu ersticken“, so Norbert Römer, SPD-Fraktionsvorsitzender im Landtag NRW. Für die Binnenschifffahrt soll das kein Freibrief sein, um sich beim Feinstaubausstoß zurückzulehnen. Das sagte Josef Tumbrinck von der Umweltorganisation NABU. „Wenn die Binnenschifffahrt sauberer wird, hat sie uns auf der Seite wenn es darum geht Werbung für Verlagerung zu machen.“ „Wir müssen weiterkommen, am besten im internationalen Verbund“, so Jörg Rusche, der Umweltauflagen mit Augenmaß forderte. „Wir sollten die kleinen und mittelständischen Betriebe der Binnenschifffahrt nicht überfordern. Es sind meist Familienunternehmen.“ Lesen Sie mehr zu diesem Thema in der ersten Ausgabe der Binnenvaartkrant 2012. Webseiten kostenfrei die tagesaktuellen Messwerte der ca. 500 Binnenund Küstenpegel bereit. Pegeldaten, Darstellung von Zeitreihen sowie eine Kartenansicht können dabei ausgewählt werden. Die Messdaten werden mehrfach täglich veröffentlicht. Nicht bereitgestellt werden Messwerte von Landespegeln und Hochwasservorhersagen. Diese Daten werden ausschließlich in Verantwortung der Länder erhoben und veröffentlicht. Bei der Herbstplenartagung in Straßburg hat Frankreich die Präsidentschaft der ZKR übernommen. Edwige Belliard, Mitglied des französischen Staatsrats und Leiterin der Direktion für Rechtsfragen des Ministeriums für auswärtige Angelegenheiten, wird die Aufgabe des ZKR-Präsidenten wahrnehmen. Sie stellte in Straßburg die Ziele der französischen Präsidentschaft vor. Sowie die Gewährleistung der Sicherheit und Zuverlässigkeit der Rheinschifffahrt. Warten auf den Donau-Ausbau In etwa einem Jahr soll entschieden werden wie die Donau zwischen Straubing und Vilshofen ausgebaut wird. Damit werden sich hoffentlich die Schifffahrtsverhältnisse auf dem niederbayerischen Donauabschnitt in Zukunft verbessen. Zwischen Straubing und Vilshofen gibt es immer wieder Behinderungen für die Schifffahrt. Der Pegel Hofkirchen unterhalb der Isar- Mündung lag in diesem Jahr an 264 Tagen unter dem entscheidenden Wert von 310 Zentimetern. Seit Mitte Oktober war er sogar permanent unterschritten, was dazu führte, dass die Schifffahrt faktisch eingestellt wurde. Es kam immer wieder zu Unfällen. Anfang letzter Woche war die Donau wieder frei befahrbar, nachdem der Pegel Hofkirchen über den Wert von 310 Zentimetern angestiegen war. ELWIS und DoRIS gemeinsam weiter Die österreichischen Nachrichten für die Binnenschifffahrt aus Do- RIS.at sind seit Kurzem auch im deutschen Informationsservice EL- WIS.de recherchierbar. Sie werden im gewohnten ELWIS-Ausgabeformat angezeigt. Durch einen Webservice können die beiden Systeme ELWIS und DoRIS automatisiert miteinander kommunizieren und ist sichergestellt, dass jederzeit die gleichen Nachrichten für die Binnenschifffahrt in ELWIS sowie in DoRIS angezeigt werden. Der Webservice wurde in einer internationalen Expertengruppe unter Leitung der deutschen WSV entwickelt. Jetzt soll er Bestandteil des EU-weit geltenden Standards zum internationalen Austausch von harmonisierten Nachrichten für die Binnenschifffahrt werden. Höhere Umsätze Mit Binnenschifffahrtsaktivitäten wurde 2010 in Deutschland ein Umsatz von rund 1,32 Milliarden Euro erzielt. Das war laut Statistischem Bundesamt ein Anstieg von 4,1% gegenüber dem Vorjahr. Zum Wachstum trugen vor allem die Umsätze aus der Trockengüterschifffahrt (+ 8,1%) und aus der Personenbeförderung (+ 8,5%) bei. Umsatzrückgänge verbuchten dagegen die Tankschifffahrt (– 3,2%) und Schub- und Schleppdienste (– 14,9%). Knapp drei Viertel der Unternehmen erzielten einen Umsatz von weniger als 500.000 Euro. Bei 240 Unternehmen lag der Umsatz bei 500.000 Euro oder darüber. Mitte 2010 waren 970 deutsche Unternehmen in der Binnenschifffahrt tätig, 5,2% weniger als im Jahr 2009.

De Binnenvaartkrant