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2011-04

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De Binnenvaartkrant 48

De Binnenvaartkrant 48 15 februari 2011 Quantensprung für die Wasserschutzpolizei NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) hat auf der Messe ‘boot’ in Düsseldorf das neue Streifenboot der Wasserschutzpolizei getauft. Das multifunktionale Fahrzeug WSP 1 wird von Duisburg aus eingesetzt und soll für mehr Sicherheit auf dem Rhein sorgen. Die Landesregierung investierte 1,5 Millionen Euro in den Bootsneubau, der ein 37 Jahre altes Streifenboot ersetzt. Den Zuschlag bekam die Schiffbau- und Entwicklungsgesellschaft Tangermünde (SET). Das Boot wurde in Rekordzeit gebaut: Erst im April 2010 war mit dem Bau begonnen worden. Die WSP1 wird im normalen Streifendienst eingesetzt und dient auch als schwimmende Befehlsstelle bei Großveranstaltungen wie etwa Neues Streifenboot getauft Rhein in Flammen. An Bord können WSP-Beamten aus- und weitergebildet werden. Das Boot hat vier Doppelkabinen mit acht Schlafplätzen. Damit die Besatzung schnell an ihren Einsatzort gelangt, schafft es eine Geschwindigkeit von mehr als 45 Kilometer pro Stunde. Mit Hilfe einer hydraulischen Bergeplattform am Heck können Personen schnell aus dem Wasser geborgen werden. Innenminister Jäger sprach bei der Taufe von einem „technischen Quantensprung“ für die WSP. Auf dem Steuerstand befinden sich modernste Bedienungs- und Überwachungseinrichtungen. Erstmalig ist bei einem Boot der NRW-Wasserschutzpolizei das Radargerät mit einem System zur elektronischen Darstellung von Schiffskarten ausgerüstet. Das kann dem Bootsführer nachts und bei schlechter Sicht mehr Informationen liefern als ein herkömmliches Radar. Wie die anderen Streifenboote ist die WSP 1 eine fahrende Wache: Moderne Computertechnik ermöglicht unterwegs einen direkten Zugang ins polizeiliche Netzwerk. Damit können Anzeigen und sonstige Vorgänge direkt in die elektronische Vorgangsbearbeitung der Polizei übernommen werden. Auszeichnung für Schleuse Guttenbach Die Neckarschleuse Guttenbach ist vom Deutschen Motoryachtverband (DMYV) als wassersportfreundlichste Schleuse 2010 ausgezeichnet worden. Die Wassersportler loben die zuvorkommende und partnerschaftliche Behandlung auf der Schleuse. Bundesweit standen rund 400 Schleusen zur Auswahl. Der DMYV begründet die Wahl der Schleuse Guttenbach unter anderem Binnenschiffs-Azubis verdienen am meisten damit, dass trotz der ganzjährigen Kammersperrung die Sportschifffahrt keine längeren Wartezeiten hinnehmen musste, da die Schichtleiter vorausschauend Großschifffahrt und Sportschifffahrt koordiniert haben. Das WSA Heidelberg sieht in der Auszeichnung Bestätigung und künftigen Ansporn (Foto WSA Heidelberg) zugleich, die Servicequalität und Kundenfreundlichkeit der Schleusen im Amtsbereich weiter zu steigern. An den 12 Schleusen im Bereich des WSA Heidelberg wurden in der Saison 2010 rund 13.000 Sportboote geschleust. „Diese Anzahl belegt die Bedeutung des Neckars als Freizeit- und Tourismusrevier für den Wassersport“, bilanziert Amtsleiter Jörg Huber. Im vergangenen Jahr wurden über 1,1 Millionen Tonnen auf der Stadtstrecke Magdeburg der Elbe gezählt – 23% mehr als im Vorjahr. Die WSD Ost führt die Steigerung auf die guten Fahrrinnentiefen zurück. Der Containertransport auf der Elbe im Bereich der Landeshauptstadt nahm um 38% zu. Darüber hinaus wurden viele Projektladungen wie Transformatoren und Turbinen über die Elbe befördert. Aufgrund ihrer überdimensionalen Abmessungen sind solche Transporte auf der Straße oder mit der Bahn oft kostenintensiver und aufwändiger. An der Schleuse Hohenwarthe wurden 3 Millionen Tonnen gezählt – fast 350.000 Tonnen mehr als im Jahr 2009. Die Schleuse Rothensee passierten 2.721.820 Tonnen. Mit einem Monatsgehalt von 978 Euro verdienen angehende Binnenschiffer am meisten unter den Auszubildenden. Das geht aus der Auswertung der tariflichen Ausbildungsvergütungen für das Jahr 2010 hervor, die vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) vorgelegt wurde. Nur Berufe des Bauhauptgewerbes, wie beispielsweise Maurer, aber auch Mechatroniker und Kaufmann für Versicherungen und Finanzen können tariflich mit den Binnenschiffern Schritt halten. Am wenigsten verdienen angehende Maler, Lackierer und Friseure. Die tariflichen Ausbildungsvergütungen gelten nur in der betrieblichen Ausbildung. In der aus öffentlichen Mitteln finanzierten außerbetrieblichen Ausbildung erhalten die Auszubildenden in der Regel erheblich niedrigere Vergütungen. Elbe-Verkehre im Aufwind Im vergangenen Jahr verdienten Auszubildende in Westdeutschland durchschnittlich 688 Euro im Monat. Das war 1,3% mehr als im Jahr 2009. In Ostdeutschland stiegen die tariflichen Ausbildungsvergütungen um 2,9% auf durchschnittlich 612 Euro im Monat. Für das gesamte Bundesgebiet lag der tarifliche Vergütungsdurchschnitt bei 678 Euro pro Monat. • Motoren Lieferbar mit ZKR (förderungfähig) • Austausch Motoren • Überholung Motoren Preisen ZKR 2 Motoren (Mehr typen auf anfrage): Basis DAF KMD WS 315.2 315 PS / 242 kW € 15.800,- KMD WS 400.2 400 PS / 295 kW € 16.800,- KMD XF 450.2 450 PS / 335 kW € 20.300,- KMD XF 510.2 510 PS / 375 kW € 21.300,- Basis Scania KMD S14 450.2 450 PS / 335 kW € 20.700,- Basis Mercedes Mercedes V12 702 PS / 525 kW preis auf anfrage Generalüberholung und Lieferung Teilen von: DAF-, Scania-, Liebher-, MAN-, Mercedes-, MTU- und Volvo Motoren. Koning Technisch Bedrijf B.V. Eekhorstweg 20 7942 KC Meppel T. +31 522 461 435 Niederlande F. +31 522 462 060 www.ktbkoning.nl info@ktbkoning.nl Möchten Sie ein Gesuch, ein Angebot oder eine Mitteilung veröffentlichen? Dann schalten Sie eine Kleinanzeige in der Binnenvaartkrant. "Kickers" sind sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen eine exzellente Möglichkeit, die Binnenschifffahrt zu erreichen. Wann erscheint Ihr "Kicker" in der Zeitung? Wenn wir in der geraden Woche vor Freitag 12.00 Uhr Ihr Kicker-Formular erhalten, so steht Ihre Kleinanzeige am darauf folgenden Dienstag (in der ungeraden Woche) in unserer Zeitung. KICKERS Wenn Sie 3 oder mehr kickers schalten, empfangen Sie 10% Reduktion auf dem Gesamtbetrag (exkl. 19% Mw.St.) 1x 10,00 * 15,00 * 20,00 * 25,00 * 30,00 * Name Straße und Hausnummer Postleitzahl Ort / Land Wieviel Schaltungen? Telefonnummer Email Mehrwertsteuer Nr. Ihre Kicker-Anzeige wird wie einen Kundendienst kostenlos auf unsere Internetsite geschaltet Ich bevollmächtige ‘de Binnenvaartkrant’ die Kosten der obenstehende Kicker-Anzeige automatisch von hierunter stehende Rechnung ab zu schreiben. Bankleitzahl: ________________________________________________________ Bankkontonummer: __________________________________________________ Auf Namen lauten von: ______________________________________________ Bankname: __________________________________________________________ Land + Ort Name Ihrer Bank: _________________________________________ Wie füllen Sie das Kicker-Formular aus? B E N U T Z E N S I E F Ü R J E D E N B U C H S T A B E N U N D S A T Z Z E I C H E N E I N K Ä S T C H E N . Z W I S C H E N D E N W Ö R T E R N E I N K Ä S T C H E N F R E I L A S S E N . Wenn Sie sich einen "Kicker unter Chiffre" wünschen, beachten Sie bitte die zusätzlichen Verwaltungskosten: € 3,65* * Betrage sind inkl. 19% Mw.St. 35,00 * 40,00 * Sie empfangen demnächst eine Rechnung worauf notiert steht wenn der Betrag von Ihrem Bankkonto abgeschrieben wird. Datum: ___________________ Unterschrift: __________________________ Ihr ausgefülltes Kicker-Formular können Sie an die folgende Adresse schicken: Riomar BV – De Binnenvaartkrant, Postbus 24202, NL-3007 DE Rotterdam, die Niederlande oder faxen an: 0031-104140212

De Binnenvaartkrant 49 15 februari 2011 Bund gräbt Binnenschifffahrt das Wasser ab Das vom Bundesverkehrsministerium erarbeitete Konzept zur Neugliederung der Wasserstraßen ist auf heftige Kritik gestoßen. Insbesondere in der Mitte und im Osten Deutschlands droht die Binnenschifffahrt von weiteren Entwicklungen abgeschnitten zu werden. Der BDB appelliert an die Verantwortung des Verkehrsministers: Peter Ramsauer soll das Konzept noch einmal gründlich überarbeiten. Aus der Unterlage des Bundesverkehrsministeriums wird deutlich, in welchem desolaten Zustand sich die Bundeswasserstraßen zum Teil befinden. Der Investitions- und Sachmittelhaushalt für die Wasserstraßeninfrastruktur entspricht nicht dem Bedarf, so Ramsauer. Das sei auch in der Vergangenheit über lange Zeiträume schon so gewesen. An vielen Stellen weise das Netz Restriktionen auf, die „mittelfristig nicht (vollständig) beseitigt werden können und die wirtschaftliche Befahrbarkeit zum Teil erheblich einschränken“. Vorrangnetz Aufgrund der Unterdeckung habe sich „der Zustand von Wasserstraßen und Anlagen weiter verschlechtert“. Eine spürbare Verbesserung der Situation ist laut Verkehrsministerium in den kommenden 20 Jahren nicht zu erwarten. Im Gegenteil: „Die Unterdeckung wird sich in den nächsten Jahren auf etwa 500 Millionen Euro pro Jahr vergrößern.“ Wegen der Ressourcenknappheit will sich das Bundesverkehrsministerium künftig auf solche Wasserstraßen konzentrieren, die bereits heute oder in absehbarer Zeit über ein hohes Verkehrsaufkommen verfügen. An Wasserstraßen mit geringer Transportnachfrage soll auf Ausbaumaßnahmen verzichtet werden, „selbst wenn diese volkswirtschaftlich sinnvoll wären“. Das politische Ziel den Anteil des Gütertransports auf den Wasserstraßen zu steigern, soll „in nachrangigen Netzteilen aufgegeben werden.“ Minister Ramsauer hat die Wasserstraßen in sechs Kategorien aufgeteilt. Zum sogenannten Vorrangnetz gehören Wasserstraßen mit einem Verkehrsaufkommen von mehr als 10 Millionen Tonnen im Jahr. Hier soll ein zügiger Ausbau garantiert werden. Auch im Hauptnetz mit mehr als fünf Millionen Tonnen Aufkommen kann laut Verkehrsministerium ein Ausbau erfolgen, „soweit dies gesamtwirtschaftlich vorteilhaft und finanzierbar ist“. An allen anderen Wasserstraßen soll bestenfalls der Erhalt der bestehenden Substanz finanziert werden. Der BDB wirft dem Bundesverkehrsminister eine Kapitulation vor den leeren Haushaltskassen vor. Dabei werde die Binnenschifffahrt gegenüber Straße und Schiene eklatant benachteiligt. Verrotten Statt die Haushaltsmittel fair zwischen Straße, Schiene und Wasserstraße aufzuteilen, lasse Ramsauer die Infrastruktur der Binnenschifffahrt einfach verrotten. Angemessen wäre laut BDB in einer solchen Situation, prestigeträchtige Projekte wie Stuttgart 21 zu stoppen und dadurch frei werdende Mittel in den Substanzerhalt zu investieren. In einem Schreiben an die Mitglieder des Haushalts- und Verkehrsausschusses des Bundestages führt der Verband seine Kritik weiter aus. Sollte das Konzept in der jetzigen Form umgesetzt werden, so dürften laut BDB 20 bis 30% des gesamten Wasserstraßennetzes negativ berührt sein. Maßnahmen östlich von Braunschweig fänden de facto nicht mehr statt. Die Binnenschifffahrt würde damit insbesondere in der Mitte und im Osten Deutschlands von der weiteren Entwicklung abgeschnitten werden. Nicht nachvollziehbar ist laut BDB, weshalb bei der Kategorisierung der Wasserstraßen nur die Güterverkehrsmengen eine Rolle spielen, während gesamtwirtschaftliche Vorteile unberücksichtigt bleiben. „Insbesondere in der Mitte und im Osten Deutschlands haben sich Güterverkehrsprognosen bisher deshalb nicht realisiert, weil der schlechte Ausbaustand der Infrastruktur dies verhindert hat.“ Vom Verband scharf kritisiert wird darüber hinaus die Leichfertigkeit, mit der das politische Ziel aufgegeben wird, Güterverkehr auf das Wasser zu lenken. Damit werde auch der Aktionsplan Güterverkehr und Logistik, der ein Wasserstraßennetz für Großmotorgüterschifffahrt und mehrlagigen Containertransport vorsieht, in wesentlichen Passagen zur Makulatur. Heftige Kritik an Neugliederung der Wasserstraßen Ohne Perspektive „Alle Wasserstraßen, die nicht zumindest in ihrem jetzigen Zustand erhalten werden, verlieren ihre Bedeutung für den zukünftigen Güterverkehr“, so BDB-Geschäftsführer Jens Schwanen. „Wenn zum Beispiel an der Elbe nicht mehr in den Substanzerhalt investiert werden soll, ist dort in 20 Jahren keine Güterschifffahrt mehr möglich.“ Davon betroffen seien die Kunden der Binnenschifffahrt, nicht nur in der Mitte und im Osten des Landes, sondern auch in Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg. „Beispielsweise wurde in Eisenhüttenstadt die modernste Papierfabrik Deutschlands gebaut. Was sollen solche Investoren, die bei der Planung ihrer Projekte auch mit der Binnenschifffahrt gerechnet haben, davon halten, wenn jetzt die Wasserstraßen in Verfall geraten? Wir fordern den Verkehrsminister auf, seine Strategie zu ändern.“ Als Alternative zu dem Konzept fordert der BDB, dass der Bundeshaushalt für die Wasserstraßen von derzeit 838 Millionen Euro auf 1,4 Milliarden Euro pro Jahr erhöht wird. Sollte das nicht gelingen, so seien sämtliche Straßen- und Schienenprojekte gleichfalls auf ihre wirtschaftliche und verkehrliche Nutzung zu überprüfen. Dadurch eventuell freiwerdende Mittel könnten laut BDB zur Substanzerhaltung im Wasserstraßennetz verwendet werden. Jens Schwanen sieht durchaus Chancen, dass das vorliegende Konzept noch einmal gründlich überarbeitet wird. Denn nicht nur beim BDB ist die Neugliederung der Wasserstraßen auf heftige Kritik gestoßen. Bundesweit protestierten in der vergangenen Woche Wirtschaftsvertreter und Politiker gegen den Wasserstraßenbausbau nach Gütermenge. Etwa fragt man sich in Baden-Württemberg, was aus dem Ausbau der Neckarschleusen werden soll. Auch in Bremen, Hamburg, Niedersachen, Brandenburg und Berlin wurde Kritik laut. Der Haushaltsausschuss hat den Verkehrsminister aufgefordert die Pläne bis April zu konkretisieren. Während Union, FDP und Grüne das Vorhaben am vergangenen Mittwoch in den Grundzügen mittrugen, lehnte die Opposition die Pläne ab. „Wir werden nicht zulassen dass mit der Herabklassifizierung einzelner Wasserwege ganze Regionen von Wachstum und Beschäftigung abgekoppelt werden“, so der verkehrspolitische Sprecher der SPD Uwe Beckmeyer. „Was die Bundesregierung liefert, ist eine bloße Betrachtung des Status Quo ohne Entwicklungsperspektiven für den Verkehrsträger Wasserstraße.“ Projekt- und Schwergutschifffahrt ist wachstumsstarker Nischenmarkt Die Projekt- und Schwergutschifffahrt hat als Nischenmarkt im Bereich der Handelsschifffahrt in den letzten 20 Jahren deutlich an Bedeutung hinzugewonnen. Der stetig weiter voranschreitende Globalisierungsprozess bringt es mit sich, dass immer häufiger sehr schwere und große Maschinen- oder Anlagenteile oder komplette Fabrikkomponenten über den Seeweg transportiert werden. Insbesondere die Offshore-Industrie zeichnet sich in den letzten Jahren durch einen rasant steigenden Transportbedarf an komplexen, schweren Ladungsteilen aus. Der Transport von Projekt- und Schwergutladung auf See wird von hochspezialisierten Reedereien geplant und durchgeführt. Voraussetzung dafür sind entsprechend ausgelegte Schwergutfrachter, die von den Reedereien gestellt werden. Wesentliches Merkmal von Projektund Schwergutschiffen ist die Ausstattung mit bordeigenen, leistungsfähigen Kranen, die das Aufnehmen und Löschen der Schwergutladung in nahezu allen Regionen der Welt zulassen – unabhängig von der vorhandenen Infrastruktur des jeweiligen Hafens. Der innerhalb der Buchreihe ,Die Bibliothek der Wirtschaft‘ als Band 22 erschienene Titel Projekt- und Schwergutschifffahrt gibt einen kompakten Überblick über die wesentlichen Aspekte dieses Spezialsegments. Dargestellt werden die Entwicklung von den ersten Schwergutschiffen der 1930er Jahre bis zum Schwergutschiff heutiger Prägung sowie die aktuelle Marktsituation. Im Weiteren beschreibt das Buch die enge Verzahnung der an einem Projekt- oder Schwerguttransport beteiligten Akteure (Stichwort: Transportkette) und erläutert die Planungsschritte, die insbesondere die Reederei im Vorfeld eines Projekt- oder Schwerguttransports mit hochqualifiziertem Personal leisten muss. Ein Abschnitt zu den Trends in der Projekt- und Schwergutschifffahrt sowie ein Glossar runden den Band ab. von Eckhard-Herbert Arndt. München: Süddeutscher Verlag onpact. Mit fachlicher Unterstützung der BELUGA SHIPPING GmbH. Euro 8,60, ISBN 978-3-86236-005-5 Österreich und Rumänien übernehem Koordination EU-strategie für Donauraum Österreich und Rumänien übernehmen im Rahmen der europäischen Donauraumstrategie die Koordination für den Bereich Binnenschifffahrt. Ziel ist es, die Donau zu einem nachhaltigen und konkurrenzfähigen Transportweg zu machen. Die EU-Strategie für den Donauraum war im Dezember von der EU-Kommission angenommen worden. Sie soll bis Mitte 2011 vom Europäischen Rat beschlossen werden. Der offizielle Start der Umsetzung wird für Juli 2011 erwartet. Ennshafen investiert In der Donauraumstrategie sollen gemeinsame Wachstumspotenziale in der Region erkannt und genutzt werden. Dazu hat die EU-Kommission einen Aktionsplan erstellt. Die Umsetzung der insgesamt 11 Schwerpunktbereiche soll durch Koordinatoren sichergestellt werden. Zu den Aufgaben der Koordinatoren zählen die Vernetzung von Kontaktpersonen und Projektleitern in den Donauländern, die Unterstützung der Umsetzung der Arbeitsprogramme und die Beratung bei Finanzierungsfragen. Nach dem guten Ergebnis im vergangenen Jahr baut der Ennshafen seine Infrastruktur weiter aus. In den kommenden Jahren liegt der Schwerpunkt der Unternehmensaktivitäten bei der stärkeren Nutzung der Donau als Transportweg. In diesem Jahr fließen 3,3 Millionen Euro in den Ausbau der Hafeninfrastruktur. Der Fokus wird dabei vor allem auf das Containerterminal und die wasserseitige Infrastruktur liegen. Ein weiteres Ziel ist die stärkere Einbindung der verladenden Wirtschaft. Bei Logistikveranstaltungen im Hafen werde man die Donauschifffahrt künftig noch stärker berücksichtigen.

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