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2011-04

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De Binnenvaartkrant 46

De Binnenvaartkrant 46 15 februari 2011 Wij feliciteren Bout Tankschifffahrt KG van harte met het mts Jasmar. v a a r t ! b e h o u d e n e e n

De Binnenvaartkrant 47 15 februari 2011 DE BINNENVAARTKRANT REDAKTION SARAH DE PRETER | MOBIL +31 (0)6 22 70 18 93 | E-MAIL SPRETER@CHELLO.NL Binnenhäfen an der Oberelbe melden Rekordumschlag Eine positive Bilanz ziehen die Sächsischen Binnenhäfen an der Oberelbe (SBO) für das Jahr 2010. Der gute Wasserstand der Elbe bescherte den Häfen in Dresden, Riesa, Torgau, Decin, Lovosice und Dessau-Roßlau ein Umschlagsplus von 14%. Insgesamt schlugen die Häfen im SBO-Verbund knapp 3 Millionen Tonnen um. Rund 2,2 Millionen Tonnen entfielen auf die drei sächsischen Binnenhäfen Dresden, Riesa und Torgau. Die Häfen erzielten damit das beste Ergebnis seit 1990. Über die gute Leistung freut sich auch der sächsische Verkehrsminister Sven Morlok (FDP), der die SBO-Häfen als ‘einen wichtigen Partner für die verladende Wirtschaft’ bezeichnet. Die Häfen profitierten im vergangenen Jahr vom guten Wasserstand der Elbe, der eine ökonomische Auslastung der Binnenschiffe ermöglichte. Der Binnenschiffsanteil am Güterumschlag hat sich um 20% auf mehr als 660.000 Tonnen erhöht. Dazu beigetragen haben unter anderem die von der SBO betriebenen Liniendienste. Der Hafenverbund ist seit 1995 Partner der Elbe-Container-Linie (ECL2000), die zweimal wöchentlich zwischen Im Sommer 2010 wurden die letzten großen Stücke für die neue Radwegbrücke über die Hafeneinfahrt Dresden-Pieschen eingeschwommen. (Foto SBO) Riesa, Aken, Magdeburg und Hamburg verkehrt. Der Anschlussverkehr von und nach Tschechien ist durch die ETS Elbe gewährleistet. Auf der Strecke von Lovosice nach Roßlau kommen zwei Schubverbände, bestehend aus zwei Schubbooten und acht Leichtern, als Pendel zum Einsatz. Container und Projektladung Der Containerumschlag trug 2010 wesentlich zum Erfolg des Hafenverbundes bei. Insgesamt wurden 41.600 TEU umgeschlagen, was einer Steigerung um 16% entspricht. Auch der Umschlag von Schwerlastund Projektladungen in den Häfen Dresden und Lovosice entwickelte sich positiv. Es gingen erneut viele Turbinen, Rotorblätter, Trafos und sonstige schwere Anlagen über die Kaikante. Die SBO betreibt gemeinsam mit der Deutschen Binnenreederei dem Hafenbetrieb Aken sowie dem Magdeburger Hafen eine Binnenschiffslinie für Projektladung – die EPL Elbe. Sie verkehrt mehrmals wöchentlich zwischen den Stationen Dresden, Aken, Schönebeck, Magdeburg und Hamburg. Über die ETS Elbe gibt es eine Verbindung von und nach Tschechien. Promotionszentrum Zu den wichtigsten Investitionen des Hafenverbundes gehörte im vergangenen Jahr die Sanierung der Eisenbahnbrücke über die wasserseitige Zufahrt zum Alberthafen Dresden. Im Hafen Riesa nahm der Reifenhersteller eine neue Logistikhalle in Betrieb. Im Sommer startete das Elbe Promotion Center, ein EU-gefördertes Projekt zur Stärkung der Elbe- Schifffahrt. Über die Online- Plattform www.elbpro.com werden kostenfreie Informationen über die Binnenschifffahrt und zu den Schifffahrtsbedingungen auf der Elbe bereitgestellt. Auch Leistungen für die Schifffahrt, wie etwa Lotsendienste und Schleppleistungen, werden vermittelt. Die Informationen reichen von der ersten Staustufe in Tschechien bis nach Cuxhaven. In den kommenden Jahren soll weiter in den Ausbau der Häfen investiert werden. So wird der Hafen Riesa ein neues Containerterminal bekommen. Brücke wurde angehoben Am Oder-Havel-Kanal ist der Überbau der Eisenbahnbrücke Kreuzbruch um einen halben Meter angehoben worden. In Kombination mit der Wiedereröffnung der Schleuse Lehnitz ist jetzt ein eingeschränkter 2-lagiger Containerverkehr von Eberwalde nach Berlin und weiter in Richtung Westen möglich. Die Anhebung der Eisenbahnbrücke ist nur eine Zwischenlösung. Abhängig von der weiteren Entwicklung der Bahnstrecke von Wensickendorf nach Liebenwalde wird die WSV in den kommenden Jahren einen Ersatzneubau oder einen ersatzlosen Rückbau planen. Zur Weiterführung des 2-lagigen Containerverkehrs in Richtung Ostsee müssen zwei weitere Brücken ersetzt werden und ist außerdem die Inbetriebnahme des neuen Schiffshebewerkes in Niederfinow abzuwarten. Für die Klosterbrücke, etwa 2 Kilometer vor Niederfinow, ist der Baubeginn noch in diesem Jahr vorgesehen. Der Ersatzneubau der Straßenbrücke Eberswalde soll 2012/13 beginnen. Beide Baumaßnahmen werden durch das WSA Eberswalde realisiert. Zuwachs für das SPC Waldhof: „Nie wieder“ Der Suche nach der Unfallursache des gekenterten Tankers Waldhof hat begonnen. Ein multidisziplinäres Team aus Nautikern, Ingenieuren, Chemikern und Schiffsbauern soll in der kommenden Zeit alle möglichen Unfalltheorien prüfen. Die Leitung der Untersuchungen übernimmt dabei im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums Michael Putzschke, Leiter des Dezernates Schifffahrt innerhalb der WSD Südwest. Von verschiedensten Seiten wird auf eine gründliche Untersuchung der Unfallursache gedrängt. Auch der Rotterdamer Hafenbetrieb bietet seine Mithilfe an. Eine Havarie soll nie wieder dazu führen können dass der meist befahrendste europäische Fluss einen ganzen Monat gesperrt ist, so der Hafenbetrieb in einer Mitteilung. Für den Rotterdamer Seehafen ist ein uneingeschränkter Binnenschiffsverkehr besonders wichtig. Dort wird die Bedeutung der Binnenschifffahrt als Hinterlandverbindung ab 2013 weiter zunehmen. Ab dann lassen sich die ersten Unternehmen im neuen Hafen Maasvlakte II nieder. Sie haben sich vertraglich dazu verpflichtet, 45% ihrer Hinterlandtransporte per Binnenschiff durchzuführen. Geschiebezugabe in der Donau Das WSA Regensburg lässt zwischen Bogen und Pfelling etwa 10.000 Kubikmeter grobkiesigem Material in die Donau einbringen. Es handelt sich um einen Naturversuch der die Aufrechterhaltung der erforderlichen Fahrrinnenverhältnisse erleichtern soll. Die Maßnahme dient außerdem zur Eindämmung der Eintiefung der Donausohle. Bei dem Geschiebe handelt es sich um natürliches Gestein aus einem Steinbruch bei Mitterteich. Es wird auf die Flusshohle eingebracht mit einer Schichtdicke von 15 Zentimetern. Die Geschiebezugabe hat laut WSA keine negativen Auswirkungen auf den Hochwasserabfluss. Der Naturversuch sei mit der zuständigen Naturschutzbehörde abgestimmt worden. Der Bewirtschaftungsaufwand auf der freifließenden Donau-Strecke zwischen Straubing und Vilshofen ist relativ hoch. Laut WSA werden jährlich etwa 80.000 Kubikmeter umgelagertes Geschiebe gebaggert und größtenteils der Donau wieder zugegeben. Mit dem Naturversuch wird eine Reduzierung der Umlagerungs- und Erosionsrate erwartet. Zum Monitoring der Maßnahme sollen in den kommenden drei Jahren regelmäßig Sohlpeilungen und Sohlbeprobungen stattfinden. Seit 1. Januar sind die H&S Container Line und Haeger & Schmidt International Mitglied des Short- SeaShipping Inland Waterway Promotion Centers (SPC). Die im Duisburger Hafen ansässigen Schwesterunternehmen gehören zum belgischen Konzern SNCB Logistics. „Für unsere Unternehmensgruppe eröffnet die Mitgliedschaft beim SPC gute Möglichkeiten, um Entscheider in Politik und Industrie noch einmal deutlich von der Leistungsfähigkeit und Flexibilität der Binnenschifffahrt zu überzeugen“, betont Heiko Brückner, Managing Director der H&S Container Line. Das Leistungsportfolio der H&S beinhaltet Komplettlösungen für kombinierte Schiff-Bahn- Transporte. Künftig soll der Hafen Andernach als Drehscheibe am Mittelrhein noch stärker für intermodale Verkehre genutzt werden. Änderungen im Verkehrsministerium (foto WSA Bingen) Im österreichischen Verkehrsministerium gibt es künftig nur noch vier statt bisher fünf Sektionen. Ab 1. Juni werden die bisher auf zwei Sektionen aufgeteilten Agenden Straße und Luftfahrt bzw. Schiene und Wasserstraße in einer Sektion zusammengefasst. Die Neuorganisation soll die verkehrsträgerübergreifende Verkehrspolitik widerspiegeln und ist laut Verkehrsministerium im Sinne einer effizienteren, schlankeren und sparsameren Verwaltung. Die Leitungsfunktion der neuen Sektion wird demnächst ausgeschrieben. Auch im Kabinett von Verkehrsministerin Doris Bures kommt es zu einer Änderung: Maria Kubitschek folgt August Reschreiter als neuer Kabinettschef.

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