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2010-20

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De Binnenvaartkrant 28

De Binnenvaartkrant 28 28 september 2010

De Binnenvaartkrant 29 28 september 2010 „System Wasserstraße soll flexibler werden“ Die Zukunft der Binnenschifffahrt sollte nicht durch eine Pauschalisierung möglicher negativer Einflüsse des Klimawandels auf die Befahrbarkeit von Flüssen geschwächt werden. Diese Meinung vertrat der Bundesverband öffentlicher Binnenhäfen (BöB) bei einem Workshop des Forschungsprogramms KLIWAS (Klima-Wasser-Schifffahrt) in Bonn. Der BöB überreichte ein Thesenpapier zu diesem Thema. Laut BöB sind die tatsächlichen Auswirkungen des Klimawandels auf die langfristige Nutzbarkeit der Wasserstraße nicht wissenschaftlich hinterlegt. „Es ist aber festzustellen dass sie bereits heute einen negativen Einfluss auf den Markt haben und somit Unsicherheit beim Verlader erzeugen“, so warnt der Verband. Dabei sei gerade eine stärkere Einbindung von Binnenschifffahrt und -häfen dringend erforderlich, um zu einer Trendwende im Verkehr zu kommen. Konkurrenzfähigkeit Um dies zu erreichen ist laut BöB eine weitere Flexibilisierung des Systems Wasserstraße notwendig. Binnenhäfen müssten sich zu multimodalen Netzknoten weiterentwickeln, während die Binnenschifffahrt durch Modernisierung stärker schwankenden Infrastrukturkapazitäten angepasst werden sollte. „Ohne eine Flexibilisierung des Systems wird es zu einer Verkleinerung des Wasserstraßennetzes kommen, was die Konkurrenzfähigkeit der Binnenschifffahrt einschränkt.“ Um den Markt zu vergrößern muss laut BöB eine langfristige Netzstrategie entwickelt werden. „Das Angebot wird weiter flexibler zu gestalten sein, um Hochund Kleinwasserperioden besser begegnen zu können. Ein stärker intermodal vernetztes Angebot schafft dabei kurzfristige Alternativangebote.“ Den Kern des Netzes muss nach Ansicht des BöB eine Wasserstraßeninfrastruktur bieten, die den heutigen und zukünftigen Anforderungen gerecht wird und eine Zuverlässigkeit des Systems sichert. Neuer Shuttle Ein neuer Schiffsshuttle verbindet einmal wöchentlich den Niederrhein und den belgischen Seehafen Zeebrugge. Das vom Hafen Zeebrugge gemeinsam mit H&S Container Line betriebene MS Tripoli kann durch seine Bauart direkt den Seehafen Zeebrugge bedienen. Zeitraubende und kostenintensive Handlings und der Weitertransport mit kleinen, kanalgängigen Binnenschiffen entfallen dadurch. Die 110 Meter lange und 17 Meter breite Tripoli transportiert bis zu 400 TEU. Der neue Dienst bedient im Hinterland die Terminals NIT (Neuss) und DeCeTe (Duisburg). PGBi-Mitglied zu Gast in Rotterdam Auf Einladung des Containerlogistikers Contargo hat die Grüne Bundestagsabgeordnete Valerie Wilms Dr.-Ing. Valerie Wilms. den Rotterdamer Hafen besucht. Dr. Wilms gehört seit März dem Vorstand der Parlamentarischen Gruppe Binnenschifffahrt (PGBi) an. Bei einer Hafenrundfahrt durch den Seehafen erfuhr sie mehr über die modernen Informations- und Kommunikationstechniken in der Binnenschifffahrt. Robert Tieman vom niederländischen Binnenschifffahrtsverband CBRB erläuterte die Bedeutung des Rotterdamer Hafens für die deutsche Wirtschaft. Interessant fand Valerie Wilms das Vorhaben des Rotterdamer Hafens, den neuen Terminals auf der Maasvlakte II einen Anteil der Binnenschifffahrt am Modal-Split von 45% vorzuschreiben. Heinrich Kerstgens, Geschäftsführer der Contargo, erzählte über das geplante Megahubkonzept am Niederrhein. Dieses Gemeinschaftsprojekt mehrerer Logistikunternehmen soll der Optimierung der Binnenschifffahrt im Seehafenhinterlandverkehr dienen. „Bei trimodalen Transporten kommt es darauf an Binnenschiffe dort einzusetzen wo sie ihre Potentiale voll entfalten können und eben dort auf sie zu verzichten, wo andere Verkehrsträger die Transporte viel besser bewältigen können“, so Wilms. Wittig-Katalog jetzt auch online Der Duisburger Schiffsausrüster Wittig bietet seinen Kunden jetzt auch im Internet die Möglichkeit in seinem Katalog zu blättern, zu stöbern und die gewünschten Produkte direkt online zu bestellen. Aus jeder einzelnen Seite des Kataloges kann der gewünschte Artikel direkt in den Warenkorb oder das Anfrageformular übernommen und versendet werden. Gleichzeitig stehen auch alle einzelnen Artikelgruppen zum Download zur Verfügung. Nähere Informationen: www.wi-du.de. „Rheinschifffahrt kann noch 20% zunehmen“ Die Schweizer Rheinschifffahrt hat ihr Potenzial noch nicht ausgeschöpft. Im Rheineinzugsgebiet ist eine Steigerung von etwa 20% Prozent möglich. Zu diesem Schluss kommt die Studie ‘Rheinschifffahrt und Schweizer Verlagerungspolitik’, die vom Bundesamt für Verkehr (BAV) gemeinsam mit den Schweizerischen Rheinhäfen in Auftrag gegeben wurde. In der Schweiz werden 14% aller Importe und 5% aller Exporte über den Rhein abgewickelt. Beim Imund Export im Rheineinzugsgebiet hält die Rheinschifffahrt einen Marktanteil von 42%. Obwohl sie in den letzten Jahren Marktanteile Europäische Personalstrategie für die Binnenschifffahrt an Straße und Schiene verloren hat, nutzt die Schifffahrt ihre Stärken gut aus: beim wichtigsten Marktsegment, den Massengütern auf langen Distanzen, erzielt sie einen kaum noch zu steigernden Marktanteil. Steigerungspotenzial liegt laut Studie beim Containertransport zwischen den Nordseehäfen und der Schweiz sowie beim Transport zwischen Industriegebieten entlang des Rheins. Das zusätzliche Potenzial wird auf 1,5 Millionen Tonnen pro Jahr geschätzt, was etwa 20% des heutigen Binnenschiffsverkehrs von und nach Basel entspricht. Zur Verlagerung des alpenquerenden Schienengüterverkehrs kann die Binnenschifffahrt dagegen nur Der Bedarf an Schiffsführern in der europäischen Binnenschifffahrt wird aufgrund der Altersstruktur der Beschäftigten in den nächsten Jahren zunehmen. Die Suche nach qualifizierten Auszubildenden gestaltet sich aber zusehends schwieriger. Im Rahmen des EU-Projektes PLATINA (Plattform zur Umsetzung des Naiades Aktionsprogramms) werden deshalb einheitliche Ausbildungsstandards für die europäische Binnenschifffahrt entworfen. Es werden auch Strategien erarbeitet um die Binnenschifffahrt verstärkt in die allgemeine Logistikausbildung zu integrieren. Daneben soll eine Personalwerbestrategie für die europäische Binnenschifffahrt entwickelt werden. Dieses Arbeitspaket wird vom BDB gemeinsam mit dem Arbeitgeberverband der deutschen Binnenschifffahrt (AdB) koordiniert und vom Shortsea Promotion Center (SPC) ausgeführt. Um einen Überblick über die Bedürfnisse des Gewerbes bezüglich der Personalplanung sowie einen wenig beitragen. Das liegt daran dass die meisten Gütergruppen die für die Binnenschifffahrt wichtig sind, im Alpentransit eine untergeordnete Rolle spielen. Transportketten Um ihr Potenzial besser zu nutzen, sind laut Studie zusätzliche Anstrengungen seitens der Rheinschifffahrt notwendig. So sollten etwa Transportketten besser an den Bedürfnissen der verladenden Wirtschaft orientiert werden. Gleichzeitig stellt die Studie eine Benachteiligung der Binnenschifffahrt gegenüber die Bahn fest. Während Bahnoperateure in der Schweiz Betriebsabgeltungen im maritimen Verkehr ab den Seehäfen erhalten Einblick in die Berufswahlmotivation von Auszubildenden zu erhalten, wurden jetzt zwei Fragebögen entwickelt. Der sogenannte ‘Company survey’ richtet sich an Unternehmen der ‘Trainee survey’ an Binnenschiffer-Auszubildende. können, war die Schifffahrt bislang bei maritimen Sendungen auf den gleichen Relationen nicht abgeltungsberechtigt. Dieses Ungleichgewicht soll nun korrigiert werden: Das BAV senkt die Abgeltungstarife pro Sendung im nichtalpenquerenden Kombinierten Verkehr per 1. Januar 2011 in einem ersten Schritt von CHF 24 auf CHF 19 und prüft weitere Maßnahmen. Doch damit ist nach Ansicht der Schweizerischen Rheinhäfen die vollständige Gleichstellung von Schiff und Schiene noch nicht erreicht. Auch bei der Finanzierung der „Um eine praxisgerechte Strategie und eine Imagekampagne für den Beruf des Binnenschiffers erarbeiten zu können, sind die Ergebnisse der europaweiten Befragung sehr wichtig“, so das SPC, das Unternehmen und Auszubildende einlädt sich an der Befragung zu beteiligen. Die anonymisierte Umfrage steht in deutscher und englischer Sprache auf der Naiades- Website bereit: www.naiades. info. Hafeninfrastruktur hofft die Branche auf Unterstützung ihrer Regierung. Während die Bahninfrastruktur in der Schweiz vom Bund subventioniert wird, tragen die Rheinschifffahrt und Hafenwirtschaft die gesamten Infrastrukturkosten selber. Ein Antrag auf Mitfinanzierung der Hafeninfrastruktur durch den Bund wird Ende des Jahr e s i m Nationalrat behandelt. • Motoren Lieferbar mit ZKR (förderungfähig) • Austausch Motoren • Überholung Motoren Unsere preisen für Überholung (Einige Beispiele): Scania D 11 € 8.050,- Scania DS 11 € 8.450,- (incl. turbo) Scania DS 14 € 10.850,- (incl. turbo) DAF DKA 1160 € 8.050,- DAF DKS 1160 € 8.425,- (incl. turbo) Mercedes OM 402 € 9.970,- Mercedes OM 442A € 10.755,- (incl. turbo) Volvo TD 100 A € 8.909,- (incl. turbo) Volvo TD 120 A € 9.052,- (incl. turbo) Generalüberholung und Lieferung Teilen von: DAF-, Scania-, Liebher-, MAN-, Mercedes-, MTU- und Volvo Motoren. Koning Technisch Bedrijf B.V. Eekhorstweg 20 7942 KC Meppel T. +31 522 461 435 Niederlande F. +31 522 462 060 www.ktbkoning.nl info@ktbkoning.nl

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