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2010-13

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De Binnenvaartkrant 36

De Binnenvaartkrant 36 22 juni 2010 Wij feliciteren TMS Wotan GmbH & Co. KG van harte met het mts Wotan.

De Binnenvaartkrant 37 22 juni 2010 REDAKTION SARAH DE PRETER | MOBIL +31 (0)6 22 70 18 93 | E-MAIL SPRETER@CHELLO.NL Etat für Wasserstraßeninfrastruktur bleibt vorerst stabil Die Bundesregierung will bis 2014 Ausgaben in Höhe von 80 Milliarden Euro einsparen. Dabei scheint der Etat für die Verkehrsinfrastruktur vorerst stabil gehalten zu werden. „Größere Veränderungen zu Lasten der Wasserstraßen, die über die bereits bekannten Einsparbemühungen hinaus gehen, erwarte ich nicht“, sagt BDB-Geschäftsführer Jens Schwanen. Für sichere Erwartungen sei es aber noch zu früh: „Das Haushaltsgesetz 2011 wird erst Mitte September 2010 im Bundestag beraten. Erste Entwürfe werden wir Anfang Juli zu Gesicht bekommen. Dann wissen wir mehr.“ Insgesamt hat die Bundesregierung die Absicht, Investitionen streng ‘nach verkehrlichem Nutzen’ zu tätigen, wobei ‘Erhalt’ vor ‘Ausbau’ gehen soll. Schwanen: „Das heißt bei den Wasserstraßen: Im Westen wird voraussichtlich tendenziell wieder mehr investiert werden als im Osten der Republik. Ob und welche Projekte darüber entgültig scheitern werden, wissen wir noch nicht.“ Unterdessen macht sich der BDB in Berlin stark für die Verlängerung einiger Förderprogramme für die Binnenschifffahrt. Die Programme zur Modernisierung der Flotte und zur Förderung abgasarmer Motoren, aber auch der reduzierte Mehrwertsteuersatz für die Fahrgastschifffahrt laufen Ende 2011 aus. Die steuerlichen Investitionserleichterungen des § 6b EstG laufen sogar schon Ende 2010 aus. Schwanen: „Für die Verlängerung des § 6 b EStG schaut es momentan ganz gut aus. Bei den Förderprogrammen wage ich keine Prognose. Es wird aber bei den Einsparbemühungen der Bundesregierung sehr schwer, diese Programme über 2011 hinaus fortzuführen.“ Moselhäfen untersuchen kombinierten Shuttledienst Die Binnenhäfen an der Mosel wollen sich besser mit den nordeuropäischen Seehäfen vernetzen. Zu diesem Zweck haben die Hafenbetriebe Metz und die Trierer Hafengesellschaft Anfang des Jahres eine Machbarkeitsstudie zur Entwicklung eines Containerdienstes per Binnenschiff und Bahn in Auftrag gegeben. Das Projekt wird von der Industrie- und Handelskammer in der Moselregion (Chambre de Commerce, d’Industrie et de Service de la Moselle) unterstützt. Am 19. Oktober sollen die Ergebnisse der Studie in Metz präsentiert und diskutiert werden. In diesem Rahmen wird auch ein neues Logistikkonzept vorgestellt: der Multi Modal Shuttle. Gastredner aus mehreren europäischen Ländern werden zu verschiedenen Themen referieren. So werden einige Binnenhäfen über ihre Erfahrungen mit der Implementierung multimodaler Plattformen berichten. Vertreter der Seehäfen werden ihre Ansichten und Wünsche bezüglich der Erreichbarkeit der Logistikregion Lothringen vertreten. Zu guter Letzt werden Experte der Transportmodi Bahn, Straße und Binnenschifffahrt ihre Meinung über die heutige und zukünftige Transportentwicklung darlegen. Mehr Info: www.multimodalshuttle.eu Der Hafen Trier (Foto Hafengesellschaft Trier) Mainzer Containerkran bald in Betrieb AIS: Großteil der Fördermittel noch nicht abgerufen Seit dem 1. November 2009 wird die Ausstattung von Binnenschiffen mit typzugelassener Inland-AIS- Technik mit staatlichen Mitteln gefördert. Bis heute sind bei der WSD West über 400 Anträge eingegangen, die jeweils mit der Höchstsumme von 2.100 Euro bewilligt wurden. Insgesamt aber können 2.800 Schiffe gefördert werden. Ein Großteil der Fördermittel steht daher noch abrufbar zur Verfügung. Da das Förderprogramm nicht verlängert wird und die Antragsfrist am 1. November 2010 abläuft, drängt die Zeit. Die WSD West appelliert an alle potentiellen Zuwendungsempfänger noch rechtzeitig einen Antrag zu stellen, um in den Genuss dieser Fördermittel zu kommen. „Nutzen Sie diese staatliche Unterstützung, denn die Ausrüstungs- und Benutzungspflicht von Inland-AIS- Geräten auf deutschen und internationalen Binnenwasserstraßen kommt auf jeden Fall“, so die Behörde in einer Mitteilung. Nähere Informationen zu den Antragsformalitäten erhalten Sie unter www.elwis.de/Foerderprogramme oder direkt bei der WSD West. Auf der Ingelheimer Aue in Mainz sind die ersten Bauteile für eine neue Containerkranbrücke montiert und aufgestellt worden. In wenigen Wochen wird der Kran den Betrieb aufnehmen. Er gehört zum neuen Güterverkehrszentrum (GVZ) Mainz, einem Gemeinschaftsprojekt der Stadtwerke Mainz und der Frankenbach Container Terminals (FCT). Anfang August wird die FCT vom Zoll- und Binnenhafen umziehen auf die Ingelheimer Aue. Durch die Verlagerung des Hafenbetriebs kann das Zollhafengelände in den kommenden Jahren zum neuen Wohn- und Stadtquartier entwickelt werden. FCT hat knapp vier Millionen Euro in die neue Kranbrücke investiert – es ist der größte und leistungsfähigste Kran am Mittelrhein. Das Containerterminal wird in der ersten Ausbaustuffe jährlich 160.000 Container vom Schiff auf die Straße oder die Bahn bringen können. Dabei können wasserseitig zwei Schiffe parallel liegend gleichzeitig behandelt werden. (Foto FCT) Rhenus steigt beim Mierka Donauhafen ein Vorbehaltlich der Zustimmung durch die Kartellbehörden beteiligt sich die Rhenus AG mit 26% an der Mierka Beteiligungs GmbH (MBG). Der Einstieg erfolgt im Zuge einer Kapitalerhöhung. Zu den wichtigsten Zielen der Partnerschaft gehört der Ausbau der Donau-Aktivitäten. Bisher war der Kremser Hafenchef Hubert Mierka alleiniger Gesellschafter der MBG, die 100% der Anteile an der Mierka Donauhafen Krems GmbH (MDK) hält. Die MDK betreibt den Donauhafen Krems. „Mit Rhenus habe ich den richtigen Partner für die Umsetzung einer offensiven Strategie gefunden für weitere Entwicklungen an der Donau und die Steigerung der Binnenschifffahrtsaktivitäten“, erklärt Mierka. Michael Viefers, Vorstand bei Rhenus, ergänzt: „Wir wollen den MDK-Standort in Krems weiterentwickeln und ausbauen.“ Zur MDK gehören zahlreiche weitere Unternehmen, wie die auf die Organisation von Binnenschiffstransporten spezialisierte Mierka Befrachtung. Mierka Befrachtung ist zu 45 Prozent an der Panta Rhei Slovakia beteiligt, die Binnenschiffe kauft und betreibt. Hubert Mierka bleibt auch in Zukunft voll an MDK beteiligt und sieht sich – auch im Interesse seiner Söhne – in einer langfristigen Partnerschaft mit Rhenus. Zur Umsetzung der Unternehmensmission wird die MDK-Geschäftsführung durch Patrick Schäffer verstärkt. Gemeinsam mit dem MDK-Team wollen Mierka und Schäffer konsequent an einer erfolgreichen Donau-Entwicklung arbeiten.

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