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2009-22

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De Binnenvaartkrant 70

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De Binnenvaartkrant 71 20 oktober 2009 REDAKTION SARAH DE PRETER | MOBIL +31 (0)6 22 70 18 93 | E-MAIL SPRETER@CHELLO.NL Verwaltungsvereinbarung Schleuse Apach unterschrieben Da die Schleuse Apach im Dreiländereck liegt, sind trilaterale Absprachen erforderlich, wie mit dem Bauwerk umzugehen ist. Beginn Oktober unterschrieben Deutschland, Frankreich und Luxemburg eine Vereinbarung über den Unterhalt, die Erneuerung und den Betrieb der Mauer und der Mole auf der rechten Uferseite im Bereich der Staustufe. Die drei Länder sind Mitglied der Moselkommission, die sich seit 1962 um alle Schifffahrtsangelegenheiten der internationalen Mosel kümmert. Bereits im letzten Jahr hatte die Moselkommission beschlossen, wie mit der Instandhaltung der Schleuse Apach zu verfahren ist. Nachdem diese Vereinbarung in zahlreichen Sitzungen diskutiert und ausgearbeitet wurde, konnte sie nun am 1. Oktober von den zuständigen Behördenleitern unterzeichnet werden. Aus einer Hand Abgesprochen wurde, dass Frankreich die notwendigen Arbeiten übernimmt, da sich die Staustufe auf französischem Hoheitsgebiet befindet. Die Mauer und Mole befinden sich jedoch in einem Gebiet, das Deutschland und Luxemburg gemeinsam verwalten. Aus organisatorischen Gründen erscheint es den beteiligten Staaten sinnvoll, dass die Arbeiten an dem Bauwerk aus einer Hand erfolgen. Daher hat Frankreich sich bereit erklärt, die Instandhaltung von Mauer und Mole ebenfalls mit zu übernehmen. Die Vereinbarung regelt alle rechtlichen, technischen und finanziellen Einzelheiten zwischen den Moselanrainerstaaten, wie zum Beispiel die Erlaubnis für die französischen Arbeiter auf deutschem oder luxemburgischen Gebiet tätig zu werden. An der Schleuse Apach wurden im vergangenen Jahr 5.349 beladene Binnenschiffe mit einer Gütermenge von rund 9,6 Millionen Tonnen abgefertigt. Dies entspricht einem Zuwachs von 3,7% gegenüber dem Jahr 2007. Vlnr: Jean-Philippe Morétau vom WSA Nord-Ost aus Frankreich, François Merten vom WSA des Großherzogtums Luxemburg, Georges Molitor von der Brückenund Wegebauverwaltung des Großherzogtums Luxemburg und Joachim Gährs vom WSA Trier. (Foto Moselkommission) Sächsische Häfen fordern mehr Entschlossenheit beim Elbe-Ausbau Beginnt mit dem Antritt der neuen Regierungen in Berlin und Dresden auch für die Ertüchtigung der bisher stiefmütterlich behandelten Elbe eine neue Zeit? Das fragen sich die 119 Mitglieder des Sächsischen Hafen- und Verkehrsvereins (SHV). In einem Positionspapier anlässlich der Bundestagswahl ruft der SHV die neuen politischen Entscheidungsträger zu einer ‘entschlossenen Förderung aller notwendigen Ertüchtigungsarbeiten oberhalb der Schleuse Geesthacht bis zur Grenze mit Tschechien’ auf. Wie die Mitglieder in ihrem Positionspapier klarstellen, sei besonders der exportorientierte Maschinenund Anlagenbau auf eine ganzjährig befahrbare Elbe angewiesen. Im Vergleich zu den anderen Verkehrsträgern schneide die Binnenschifffahrt sowohl in ökologischer als in betriebswirtschaftlicher Hinsicht am Günstigsten ab. Der SHV fordert die Politik auf die Kapazitätsreserven der Elbe zu erschließen und somit eine sinnvoll und umweltverträgliche Alternative zur Bewältigung des prognostizierten Verkehrsaufkommens anzubieten. „Politische Entscheidungen sind erforderlich, um garantiert bis Ende 2010 eine durchgängige Fahrrinnentiefe der Elbe von mindestens 1,60 m ganzjährig zu erreichen und danach dauerhaft mindestens zu sichern“, so der Verein. „Nur damit wird auch für die weltmarktabhängige Wirtschaft im Elbe-Einzugsgebiet Planungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit gegeben, werden Arbeitsplätze und damit ‘Lohn und Brot’ für die Menschen gesichert.“ Schwergewicht auf Schiff verladen im C-Port C-Port, der von Rhenus betriebene Binnenhafen am Küstenkanal, etabliert sich zunehmend als ein Umschlagplatz für Schwergut und Großbauteile. Nach erfolgreich abgewickelten Schwerguttransporten und –umschlägen mit großen Bauteilen für Chemieanlagen werden Schwerguttransporte inzwischen routiniert von der Betreibergesellschaft abgewickelt. So wurde vor einigen Wochen ein 90 Tonnen schwerer Drehrohrofen vom LKW aufs Binnenschiff verladen. In zwei Stunden verstauten die Schwergutspezialisten das 20 Meter lange für ein Betonwerk in Saudi Arabien bestimmte Bauteil im Lade raum des Binnenschiffs. Im C-Port gab es in den letzten Monaten einige Neuansiedlungen und Betriebserweiterungen. Ebenfalls im Aufwind ist der Hafenumschlag. Nachdem im letztem Jahr 90.000 Tonnen umgeschlagen wurden, ist das Umschlagsziel für 2009 mit 100.000 Tonnen laut Betreiber gesellschaft so gut wie erreicht. Dabei habe man auch eine weitere Diversifizierung der Umschlaggüter erreicht. Neben Schüttund Massengütern habe sich auch der Umschlag von Schwer- und Stückgut sowie Containern weiter festigen können. Vor einigen Wochen wurde ein 90 Tonnen schwerer Drehrohrofen vom LKW aufs Binnenschiff verladen. Nordländer fordern bessere Hinterlandverbindungen für Seehäfen Die fünf norddeutschen Länder Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein haben sich mit einem gemeinsamen Papier an die Partner der neuen Bundesregierung gewandt. Sie fordern die Bundesregierung unter anderem auf, die Mittel für den Ausbau der Hinterlandanbindungen der Seehäfen aufzustocken. Die Länderchefs gehen davon aus, dass sich das Umschlagvolumen in ihren Seehäfen unabhängig von der aktuellen Weltwirtschaftskrise bis 2025 verdoppeln wird. Diese Entwicklung werde zu einer deutlichen Erhöhung der Personen- und Güterverkehre in Norddeutschland führen. Daher fordern die Nordländer von der Bundesregierung einen beschleunigten Ausbau der Verkehrsträger Schiene, Straße und Wasserstraße. Der Bund solle die Investitionsmittel für die Hinterlandverbindungen bedarfsgerecht aufstocken. Als vordringliche Projekte im Wasserstraßenbereich nennen die Länder den Ausbau der Schleusen auf dem Elbe-Lübeck-Kanal, den Ausbau der Mittelweser mit den Schleusen Minden und Dörverden und die Fahrrinnenanpassung von Unter- und Außenelbe sowie Unterund Außenweser. Zudem erwarten sie den beschleunigten Ausbau von Schienen- und Straßenverbindungen. Auch fordern sie mehr Unterstützung für Werften und die maritime Forschung. Die Länder bekennen sich in dem Papier ausdrücklich zur Haushaltskonsolidierung des Bundes. Sie gehen aber davon aus, dass die von ihnen vorgeschlagenen Maßnahmen zu mehr Wachstum und mehr Beschäftigung beitragen und damit für ganz Deutschland eine sinnvolle Investition sind.

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