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De Binnenvaartkrant 36

De Binnenvaartkrant 36 22 september 2009 Erster Rammschlag am Schleusenkanal Langwedel Als Nord-Süd-Verbindung zwischen Bremerhaven und Minden schließt die Weser die Seehäfen an der Unterweser an das deutsche und europäische Wasserstraßennetz an. Damit auch Großmotorgüterschiffe mit 110 Metern Länge, 11,45 Metern Breite und 2,50 Metern Abladetiefe sowie zweilagige Containerschiffe diese Wasserstraße befahren können, wird sie ausgebaut. Als erster von drei Schleusenkanälen wird in diesem Rahmen auch der Schleusenkanal Langwedel ausgeweitet. Am 14. September wurden die Arbeiten mit einem symbolischen ersten Rammschlag eingeleitet. Vertreter aus Politik und Wirtschaft unterstrichen dabei die Bedeutung des Ausbaus: Wenn die Konjunktur wieder anspringt, so werden auch die Umschlagsmengen in den deutschen Seehäfen weiter ansteigen. Die Binnenschifffahrt soll die Möglichkeit haben, einen Großteil der Güter ins Hinterland zu befördern. Der 7,9 Kilometer lange Schleusenkanal gliedert sich in den Schleusenoberkanal, die Schleusenanlage Langwedel und den Schleusenunterkanal. Der Schleusenoberkanal von Daverden bis zur Schleuse Langwedel wird auf 3,5 Meter Tiefe und 42 Meter Breite ausgebaut. Der Schleusenunterkanal von der Schleuse Langewedel bis Baden erhält die gleiche Tiefe sowie eine Sohlbreite von 32,10 Metern und eine Wasserspiegelbreite von 51 Metern. Die Ausbauarbeiten werden bis Juni 2011 andauern. Die Gesamtbaukosten am Schleusenober- und Unterkanal belaufen sich auf circa 30 Millionen Euro. Davon übernimmt die Hansestadt Bremen ein Drittel der Kosten. Die Bundesregierung bezahlt den Rest. Der Kanalausbau hat begonnen. Vlnr: Manfred Wendt, Geschäftsführer der Johann Bunte Bauunternehmung, Ministerialdirigent Reinhold Klingen, Bundesverkehrsministerium und Ingelore Hering, Präsidentin der WSD Mitte. (Bild WSD Mitte) Donau-Oder-Elbe-Kanal ohne österreichische Beteiligung Die Planung für eines der größten Infrastrukturprojekte der mitteleuropäischen Binnenschifffahrt, den Donau-Oder- Elbe-Kanal, geht in die nächste Runde. Nachdem die tschechische Regierung vor kurzem einen ‘nationalen strategischen Bebauungsplan’ beschlossen hat, kommt das Projekt wieder in Schwung. Um den Kanal zu verwirklichen, hatten Polen, Tschechien und die Slowakei im Herbst 2008 einen Vertrag über die Gründung einer Partnerschaft für die Binnenschifffahrt abgeschlossen. In diesem Herbst wollen sie ihre detaillierten Kanalpläne präsentieren. Im Gegensatz zu früheren Plänen ist der neue Plan ohne die Beteiligung Österreichs vorgesehen, wie der internationale Schifffahrtsverband PIANC mitteilt. In den alten Kanalplänen hatte das Land Niederösterreich noch eine Rolle gespielt, doch diese Pläne scheiterten am Widerstand des Landes Niederösterreich sowie verschiedener Umweltgruppierungen. Nach PIANC-Angaben soll der Kanal nun von der Mündung der March in die Donau bei Theben (Devin) auf slowakischer Seite nordwärts bis Göding (Hodonin) gebaut werden, wo er tschechisches Staatsgebiet erreicht. Dann geht es auf der March weiter bis Prerau (Prerov) und von dort mit Hilfe von Schleusen über die Mährische Pforte bis Ostrau (Ostrava). Bei Ostrau erreicht der Kanal Polen und mündet in die Oder, auf der Schiffe über Breslau (Wroclaw) bis Berlin und zur Ostsee werden fahren können. Gehofft wird dass die EU das Projekt im Rahmen des Transeuropäischen Verkehrsnetzes (TEN) mit unterstützt. Einheitliches Abfallsystem für die Donau Auf der Donau entsteht ein einheitliches Schiffsabfallwirtschaftssystem: WANDA (WAste management for inland Navigation on the DAnube). Ziel ist es mittels nationaler Schiffsabfallwirtschaftspläne die Abfallströme von ihrer Entstehung auf dem Schiff oder im Umschlagshafen bis hin zur Abgabe und Entsorgung zu verfolgen und eine fachgerechte Entsorgung zu gewährleisten. Das WANDA-Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren und wird gefördert von der Europäischen Union. Beteiligt sind sieben Donauländer unter der Federführung der Via Donau in Österreich. Zur Umsetzung von WANDA stehen in den kommenden Jahren die Erarbeitung und Harmonisierung nationaler Schiffsabfallwirtschaftspläne auf dem Programm. Außerdem sollen Pilotaktivitäten gestartet werden, wie die Implementierung eines mobilen Sammelservices zur Übernahme von Bilgenwasser. Hiermit verbunden ist auch die Entwicklung eines länderübergreifenden Finanzierungsmodells zur Verrechnung der genannten Leistungen. K I C K E R S Wenn Sie sich einen "Kicker unter Chiffre" wünschen, beachten Sie bitte die zusätzlichen Verwaltungskosten: € 3,65 Name Wieviel Schaltungen? Möchten Sie ein Gesuch, ein Angebot oder eine Mitteilung veröffentlichen? Dann schalten Sie eine Kleinanzeige in der Binnenvaartkrant. "Kickers" sind sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen eine exzellente Möglichkeit, die Binnenschifffahrt zu erreichen. Wann erscheint Ihr "Kicker" in der Zeitung? Wenn wir in der geraden Woche vor Freitag 12.00 Uhr Ihr Kicker-Formular erhalten, so steht Ihre Kleinanzeige am darauf folgenden Dienstag (in der ungeraden Woche) in unserer Zeitung. Für drei aufeinanderfolgende “KICKERS” zahlen Sie den folgenden Betrag 1x 9,60 3x 22,25 14,75 32,60 20,20 44,25 24,35 54,90 Straße und Hausnummer Postleitzahl Ort / Land Telefonnummer Email Mehrwertsteuer nr.: Ihre Kicker-Anzeige wird wie einen Kundendienst kostenlos auf unsere Internetsite geschaltet Ich bevollmächtige ‘de Binnenvaartkrant’ die Kosten der obenstehende Kicker-Anzeige automatisch von hierunter stehende Rechnung ab zu schreiben. Bankleitzahl: ________________________________________________________ Bankkontonummer: __________________________________________________ Auf Namen lauten von: ______________________________________________ Bankname: __________________________________________________________ Land + Ort Name Ihrer Bank: _________________________________________ Wie füllen Sie das Kicker-Formular aus? B E N U T Z E N S I E F Ü R J E D E N B U C H S T A B E N U N D S A T Z Z E I C H E N E I N K Ä S T C H E N . Z W I S C H E N D E N W Ö R T E R N E I N K Ä S T C H E N F R E I L A S S E N . 29,50 65,25 34,95 75,85 40,15 87,50 Sie empfangen demnächst eine Rechnung worauf notiert steht wenn der Betrag von Ihrem Bankkonto abgeschrieben wird. Nach Abschreibung hat der Unterzeichner 6 Wochen die Möglichkeit seine Bank Auftrag zu geben den einkassierte Betrag zurück zu buchen. 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De Binnenvaartkrant 37 22 september 2009 Binnenschifffahrt soll zukünftiges Kraftwerk mit Kohle versorgen Hafen Krefeld plant Umschlaganlage für Kohle Das Chempark in Krefeld-Uerdingen. Hier soll in einigen Jahren das neue Kohlekraftwerk entstehen. (Artist Impression Archisurf) Die Stadt Krefeld hat bei der Bezirksregierung Düsseldorf einen Antrag für die Ausweitung des Hafengebietes gestellt. Es handelt sich um den Bau einer Umschlagstelle für Binnenschiffe nahe des geplanten Kohlekraftwerks im ChemPark Krefeld- Uerdingen. An dem Anleger, der in der Nähe des Bayer-Casinos errichtet werden soll, werden künftig zwei Binnenschiffe oder ein Koppelverband anlegen können. Die Umschlaganlage wird auf Pfählen knapp über Deichhöhe errichtet, wodurch der Rhein bei Hochwasser unter der Plattform durchströmen kann. Der Umschlag wird mit zwei Kränen geschehen, mit denen die zuvor angefeuchtete Kohle von den Schiffen gegriffen und in einen Trichter entladen wird. Anschließend wird die Ladung über ein eingehaustes Laufband bis zum Kohlekraftwerk befördert. Darauf hatte der Rat der Stadt Krefeld bestanden damit keine unnötigen Emissionen entstehen. Für die Uerdinger, so versichern die Planer, ergeben sich keine nennenswerten Staubbelastungen durch die Anlage. Rund 2,4 Millionen Tonnen Kohle pro Jahr sollen künftig über den Rhein nach Uerdingen gelangen. Damit würden laut Stadt und Kraftwerksbetreiber 1.600 Güterzüge durch Uerdingen pro Jahr und somit eine erhebliche Lärm- und Emissionsbelastung ausgespart. Widerstand Außerdem sei die Binnenschifffahrt von allen Verkehrsträgern am günstigsten. Am Zug ist nun die Bezirksregierung Düsseldorf, die bereits in diesem Monat die erste Prüfung durchführen will. Das Genehmigungsverfahren dürfte frühestens im November 2010 abgeschlossen sein. Mit dem Bau der Umschlagstelle, der etwa ein Jahr dauern wird, soll erst begonnen werden, wenn das Kraftwerk in Bau ist. Zur Zeit wächst deutschlandweit der Widerstand gegen Kraftwerke. Dem E.ON-Kraftwerk in Datteln, das in einigen Jahren ebenfalls mit Binnenschiffen versorgt werden sollte, droht das Aus. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) hat bei der Bezirksregierung Münster einen Baustopp beantragt, nachdem das Oberverwaltungsgericht Münster den Bebauungsplan für das Projekt aufgehoben hatte. Die Stadt habe die Vorgaben zum Schutz der Natur und der Einwohner nicht genügend beachtet, hieß es in der Begründung. E.ON hat am Standort Datteln bereits über eine Milliarde Euro verbaut. Der Konzern könnte schlimmstenfalls gezwungen werden den gesamten Bau wieder abzureißen. Die Anlage hätte nach ihrer Fertigstellung in 2011 das größte Steinkohlekraftwerk Europas werden sollen. Indes geht der BUND Naturschutz auch gegen weitere Kraftwerke in Deutschland vor. Auch das Vorhaben in Krefeld will der BUND verhindern. Vorläufiger Baustopp für umstrittenen Hafenausbau In Godorf ruhen die Bagger Das Verwaltungsgericht Köln hat den Ausbau des Godorfer Hafens vorerst gestoppt. Die Bezirksregierung und der Hafenbetrieb haben beim Oberverwaltungsgericht in Münster Berufung eingelegt. Nach einem europaweiten Vergabeverfahren hat das WSA Duisburg-Rhein den Auftrag zum Bau einer Flutmulde in Rees an ein süddeutsches Unternehmen vergeben. Das Baggern hat Anfang September begonnen, im Oktober erfolgt der offizielle erste Spatenstich für das knapp 42 Millionen Euro teuere Projekt. Die Flutmulde soll die Hochwasser-Engstelle Rees beseitigen und die weitere Eintiefung der Rheinsohle vermindern. Sie wird als ein drei Kilometer langer ‘Bypass’ zum Hauptstrom auf linksrheinischem Gebiet angelegt Bis 2012 sollte im Kölner Stadtteil Godorf ein viertes Becken für den Umschlag von Massengut und Containern entstehen. Die Ausbaumaßnahme hatte im Frühjahr unter lautstarken Protesten der Ausbaugegner offiziell begonnen. Die Gegner der Hafenerweiterung halten das Projekt für überflüssig und überdimensioniert. Aus ihrer Sicht gibt es im Haupthafen Köln- Niehl genügend Platz für Container, wenn dieser für den Schiffsumschlag ertüchtigt würde. Mit dem vorläufigen Ausbaustopp gibt das Verwaltungsgericht den Klagen von zwei Anwohnern aus 2006 statt. Die Kläger hatten sowohl formale als auch inhaltliche Fehler des Planfeststellungsverfahrens geltend gemacht. Auch nach Auffassung des Gerichts ist der Planfeststellungsbeschluss rechtswidrig, weil die Bezirksregierung Köln für einen wesentlichen Teil der erteilten Genehmigungen gar nicht zuständig war. Rein formaljuristisch „Mit der Hafenerweiterung bemühen wir uns seit Jahren um die Verlagerung des Güterverkehrs Rhein bekommt einen Seitenarm bei Rees und führt bei höheren Wasserständen Wasser zur Entlastung des Rheins ab. Damit schützt sie vor Überschwemmungen. Für den Bau werden über 2,2 Millionen Kubikmeter Erde bewegt und mit dem Binnenschiff abtransportiert. Bei diesem Projekt handelt es sich um den ersten Seitenarm den man am Niederrhein baut um Hochwasser zu senken. Der Bau wird fünf Jahre andauern. Im Sommer 2014 soll die neue Flutmulde fertiggestellt sein. JA! Ich Füllen Sie den Abo-Coupon aus und senden Sie ihn ohne Briefmarke an: De Binnenvaartkrant Antwortnr. 70133 NL-3070 VB Rotterdam (Niederlande) oder faxen an: 0031 - 104140212 Ein Abonnement auf “De Binnenvaartkrant” kostet für Deutschland 65,25 (einschl. 6% VAT) jährlich , für Belgien EUR 22,75 (einschl. 6% VAT) jährlich. Ihr Abonnement Soll 2 Monaten vorher schriftlich gekündigt werden. von der Straße auf die Eisenbahn und die Binnenschifffahrt“, reagierte der Sprecher der Hafen- und Güterverkehr Köln AG (HGK) Dr. Rolf Bender auf die Entscheidung der Richter. „Ich bin zutiefst enttäuscht, wenn ein jahrelanges Ringen nun am Streit über die Zuständigkeit von Behörden zu scheitern droht.“ Laut HGK bedeutet das Urteil jedoch nicht das endgültige Aus für die Hafenerweiterung, denn die Richter hätten weder die Grundsatzentscheidung zum Hafenausbau noch die inhaltliche Arbeit in Frage gestellt. „Die Entscheidung ist rein formaljuristisch begründet“, sagt auch Dr. Herbert Ferger, Hauptgeschäftsführer der IHK Köln. „Allerdings hat das Gericht mit dieser Entscheidung die Verkehrs- und Hafenpolitik der Stadt zurückgeworfen.“ Dr. Ferger sieht die Begründung des Gerichts grundsätzlich mit Sorge. „Die Feststellung dass für den Hafenausbau ein zusammenfassendes, konzentriertes Planfeststellungsverfahren nicht genügt, kann auch viele weitere Logistikvorhaben verzögern. Das kann sich für den Logistikstandort Köln negativ auswirken.“ Beim Oberverwaltungsgericht Münster haben die Bezirksregierung Köln und die HGK mittlerweile Beschwerde gegen den Baustopp und Berufung gegen das Urteil eingelegt. Mit einer Entscheidung wird in einigen Wochen gerechnet. möchte, dass die Binnenvaartkrant auch weiterhin für mich schreibt! Daher abonniere ich die Zeitung bis auf Widerruf für wenigstens ein Jahr. Versandadresse: (Eventuell) Betriebsname: (z.H.v.) Name: Straße und Hausnummer: Postleitzahl und Ort: Land: Telefonnr: Mehrwertsteuernr: Email: Fakturadresse dasselbe wie Versandadresse Fakturadresse anders, nämlich: (Eventuell) Betriebsname: (z.H.v.) Name: Straße und Hausnummer: Postleitzahl und Ort: Land: Telefonnr: Email: Mehrwertsteuernr: Ich bevollmächtige ‘de Binnenvaartkrant’ die Kosten des Abonnementes automatisch von hierunter stehende Rechnung ab zu schreiben. 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