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2009-17

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De Binnenvaartkrant 32

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De Binnenvaartkrant 33 11 augustus 2009 REDAKTION SARAH DE PRETER | MOBIL +31 (0)6 22 70 18 93 | E-MAIL SPRETER@CHELLO.NL Erweitertes Containerterminal nimmt Betrieb auf Aufbruchstimmung im Hafen Krefeld „Ufer ansteuern, anlegen, abladen, aufladen und wieder weiterfahren“, heißt es im Krefelder Hafen, in dem Anfang August eine zweite Containerbrücke offiziell in Betrieb genommen wurde. Am generalüberholten und vergrößerten Containerterminal können Schiffe fast im Vorbeifahren be- und entladen werden. Das generalüberholte und erweiterte Containerterminal im Krefelder Hafen (Foto Stadt Krefeld). Seit Beginn der strategischen Partnerschaft zwischen Krefeld und den Neuss-Düsseldorfer Häfen im vergangenen Jahr war die Reaktivierung und Modernisierung des Krefelder Container Terminals ein Schwerpunkt der Hafenentwicklung. Die Hafengesellschaft hat rund vier Millionen Euro in den Aus- und Umbau des Terminal investiert. Die ehemals 4.000 Quadratmeter sind auf über 30.000 Quadratmeter Stell- und Nutzfläche ausgebaut worden, auf der rund 1400 TEU gelagert werden können. Der alte Containerkran wurde komplett generalüberholt: Elektrik, Elektronik, Steuerung, Laufkatze, Lastenheber – fast alles ist neu. Und nebenan steht ein neuer Containerkran, der für den Hauptkran ‘Zubringerdienste’ leistet. Mit der zweiten Containerbrücke ist jetzt eine Umschlagsleistung von 150.000 TEU im Jahr leistbar. Der Krefelder Oberbürgermeister Gregor Kathstede sieht die modernisierte Anlage als Drehkreuz für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt. „Unser Hafen ist im Aufwind, der Wirtschaftsstandort Krefeld trotzt der Krise und die Ansiedlung von ThyssenKrupp im südlichen Hafengebiet ist die Grundlage für weitere Ansiedlungen in diesem Bereich.“ Schnelle Abfertigung Der Krefelder Hafen hat gegenüber benachbarten Binnenhäfen einen entscheidenden Standortvorteil: Die Schiffe können im Rhein liegend be- und entladen werden. Keine langwierige Einfahrt in einen Hafen, keine komplizierten Wendemanöver. Dieser Zeitvorteil mach sich laut Hafengesellschaft gerade für Liniendienste bezahlt. Dabei kann der Hafen als einer der letzten Rheinhäfen noch von Küstenmotorschiffen angesteuert werden. Einmal am Terminal lassen sich die Güter schnell umschlagen, denn die Ladekräne sind nicht nur von der Wasserseite, sondern auch von der Straße und auf der Schiene zu erreichen. Viel Potenzial Noch schreibt der Hafen rote Zahlen, doch der Aufsichtsratvorsitzende der Hafengesellschaft, Kämmerer Manfred Abrahams, zeigt sich zuversichtlich: Bis zum Jahr 2013 werde der Hafen „in die Gewinnzone fahren“. Hafen-Geschäftsführer Rainer Schäfer sieht im erweiterten Containerterminal ein gelungenes Initialprojekt. „Die Wiederaufnahme des Containerverkehrs ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg des Krefelder Hafens zu einem Logistikzentrum. In Krefeld ist viel Potenzial vorhanden und das will genutzt werden.“ BDB: „Keine Anzeichen für schwere Marktstörung“ Obwohl die Binnenschifffahrt in einer schweren Krise steckt, sieht der BDB die Voraussetzungen für eine schwere Marktstörung im Sinne der Reservefonds-Verordnung derzeit nicht gegeben. Der Verband hat sich gegenüber dem Bundesverkehrsministerium dafür ausgesprochen, auf die Anmeldung einer schweren Markstörung bei der EU-Kommission zunächst zu verzichten. Im ersten Quartal ist die Beförderungsleistung auf deutschen Wasserstraßen um knapp 25% gesunken. Die transportierte Menge ging um über 19% zurück. Nach Überzeugung des BDB sind die schrumpfenden Mengen sowie die sinkenden Frachtraten kein Anzeichen für ein strukturelles Problem in der Binnenschifffahrt, sondern allein die Folgen des verkehrsträgerübergreifenden konjunkturellen Einbruchs. Der Verband verweist auf die erheblichen Umsatzeinbrüche bei der Güterbahn und die Tatsache, dass derzeit über 40.000 Waggons auf den Abstellgleisen stehen. Es leide also keineswegs nur die Binnenschifffahrt unter den wirtschaftlich schwierigen Bedingungen, wie BDB-Präsident Dr. Gunther Jaegers in einem Schreiben an die parlamentarische Staatssekretärin Karin Roth (SPD) mitteilt. Mittelfristig sei davon auszugehen, dass mit Einsetzen der konjunkturellen Erholung heute im Hafen liegender Schiffsraum schrittweise wieder benötigt werde. Sondersituation Tankschifffahrt Der BDB ist der Überzeugung, dass die Voraussetzungen einer ‘schweren Marktstörung’ im Sinne der EU- Richtlinie 96/75/EG derzeit nicht gegeben sind. Skeptisch beurteilt der Verband darüber hinaus die aus der Feststellung einer schweren Marktstörung resultierenden, europaweit greifenden Handlungsmöglichkeiten: „Die Instrumentarien der EU-Richtlinie 96/75/EG und der EU-Verordnung 718/99 wurden nicht geschaffen, um auf weltweit wirkende konjunkturelle Schwierigkeiten zu reagieren, sondern um strukturelle Hindernisse in der Binnenschifffahrt zu beseitigen. Denkbare Maßnahmen wie etwa die Abwrackung von Schiffsraum oder das Reaktivieren der Alt-für-Neu-Regelung würden in der derzeitigen Marktlage kaum einen spürbaren Nutzen zeigen“, erklärt Dr. Jaegers. In der Trockengutschifffahrt sieht der BDB derzeit keine strukturellen Hemmnisse. Anders sei die Lage in der Tankschifffahrt zu beurteilen: In den kommenden zwei Monaten werden am Neuen Schiffshebewerk Henrichenburg Sicherheitsarbeiten durchgeführt. Da eine Instandsetzung des 1962 in Betrieb genommenen Hebewerks zu viel Geld verschlingen würde, wird das Bauwerk dauerhaft außer Betrieb gesetzt. Von der Binnenschifffahrt wird das Neue Hebewerk aufgrund seiner beschränkten Trogabmessungen längst nicht mehr benutzt. Stattdessen nutzt die Schifffahrt seit zwanzig Jahren die Großschifffahrtsschleuse Henrichenburg/ Waltrop. Wegen erheblicher Schäden im Bereich der Elektrotechnik und des Stahlwasserbaus musste Bis Ende 2018 müssen sämtliche ADNR-Produkte in Doppelhüllentankschiffen transportiert werden. Dies hat zu einer Welle von Schiffsneubauten geführt, ohne dass jedoch in vergleichbarem Maße alter das Neue Hebewerk bereits vor drei Jahren vorübergehend stillgelegt werden. Die Kosten für eine Instandsetzung belaufen sich nach Angaben vom WSA Duisburg-Meiderich auf über zehn Millionen Euro. Eine solche Investition hält die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes als wirtschaftlich nicht vertretbar vor dem Hintergrund der eingeschränkten Befahrbarkeit des Hebewerkes. Zur Sicherung der Wasserstraße und der Anlieger am Dortmund- Ems-Kanal soll das Bauwerk dauerhaft außer Betrieb genommen und gesichert werden. Die ersten Arbeiten haben bereits angefangen und werden zwei Monate andauern. Um Wasseraustritte aus Einhüllenschiffsraum vom Markt genommen wurde. Die Sondersituation in der Tankschifffahrt muss laut BDB mit der Bundesregierung und der EU-Kommission separat erörtert werden. Neues Hebewerk wird definitiv stillgelegt dem Dortmund-Ems-Kanal zu verhindern wird im Oberhaupt eine Betonwand eingebaut. Nach Angaben des WSA Duisburg handelt es sich um einen temporären Verschlusskörper, der jederzeit demontierbar ist. Dass aber jemand die 10 Millionen Euro aufbringt, um das Hebewerk komplett zu restaurieren, ist eher unwahrscheinlicher. Genau darauf hofft allerdings der Förderverein Neues Schiffshebewerk Henrichenburg, der daran arbeitet, das Hebewerk irgendwann wieder in Betrieb zu nehmen.

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