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De Binnenvaartkrant 36

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De Binnenvaartkrant 37 19 mei 2009 REDAKTION SARAH DE PRETER | MOBIL +31 (0)6 22 70 18 93 | E-MAIL SPRETER@CHELLO.NL Binnenschiff hilft ICA aus der Not Das MS Elly beim Laden in Rotterdam. (Foto ICA) Mit einer in Zeiten eher ungewöhnlichen Situation wurde die Intercontainer Austria (ICA) Anfang Mai konfrontiert. Im Rotterdamer Hafen warteten rund 100 Importcontainer zusätzlich, die auf dem Hochseeweg nicht mehr nach Hamburg oder Bremerhaven umgeleitet werden konnten. Um hohe Lagerkosten für die Kunden zu vermeiden, mussten die Container möglichst rasch aus dem Seehafen abgezogen werden. Per Bahn war dies nicht möglich, da die Züge von Rotterdam nach Österreich bereits ausgebucht waren. Auch das Einlegen vier zusätzlicher Züge stellte keine Lösung dar, da es keine Rückladung gab. Die Lösung für das Problem brachte die Binnenschifffahrt: Am 5. Mai machte sich das MS Elly, ein Binnenschiff der Reederei MSG, frühmorgens auf den Weg von Rotterdam nach Enns. „Damit haben wir gemeinsam mit dem Hafen Enns eine rasche und unkonventionelle Lösung für unser Logistikproblem gefunden und dem Namen Kombinierter Verkehr eine neue Facette gegeben“, so Wilhelm Patzner, Geschäftsführer der Intercontainer Austria. Meilenstein beim Zellstofftransport mit Schubleichtern Die in Arneburg (Stendal) ansässige Zellstoff Stendal Transport GmbH (ZST) hat Ende April die 50.000te Tonne Zellstoff auf einen Schiffsverband der Deutschen Binnenreederei (DBR) verladen. Die Fracht ging in Richtung Hamburg. Bis Ende des Jahres wollen beide Partner 100.000 Tonnen Zellstoff auf der Elbe zum Hamburger Hafen transportieren. Das Projekt startete im August 2007 mit einer Pilotphase. „Durch den Binnenschiffstransport, der sich uns bei der direkten Lage an der Elbe geradezu aufgedrängt hat, sparen wir auf diesem Teil der Strecke erhebliche Kosten ein gegenüber der Beförderung mit anderen Verkehrsmitteln“, kommentiert Donaustationen feiern Jubiläum Andreas Josefowicz, Geschäftsführer der ZST, den Meilenstein beim Zellstofftransport per Binnenschiff. „Das motiviert natürlich ungemein, denn es stärkt unsere Wettbewerbsfähigkeit. Um die Paarigkeit der Verbindung zu erhöhen, sind wir im Moment dabei diesen Vorteil auch anderen Unternehmen zu vermitteln. Gerade auf der Rückfahrt von Hamburg nach Magdeburg könnten wir noch Zuladung aufnehmen.“ Dr. Dietmar Rehmann (DBR) ergänzt: „Wir haben einmal mehr bewiesen dass Binnenschiffe eine nachhaltige Alternative sind. Gerade bei Stück- und Massengütern im gebrochenen Lang- und Mittelstreckentransport ist der Einsatz unserer flexiblen Schubleichter systeme oft sehr lohnenswert. Außerdem zeigt das Beispiel Zellstoff einmal mehr, welches logistische Potenzial die Elbe besitzt. Die Politik kann es sich im Sinne aller Beteiligten nicht länger erlauben, diese leistungsfähige Verkehrsader als Papiertiger zu behandeln.“ „Binnenhäfen als Motor der Zukunft“ In einer neuen Hafenbroschüre weist das Land Rheinland-Pfalz auf die Kapazitäten seiner Binnenhäfen hin. Landesverkehrsminister Hendrik Hering präsentierte die Broschüre vor wenigen Wochen der Öffentlichkeit. Mit rund 25,2 Millionen Tonnen im Jahr 2008 hätten die Häfen in Rheinland-Pfalz ihre guten Umschlagsergebnisse der vergangenen Jahre weiter fortgeschrieben. Gleich drei rheinland-pfälzische Binnenhäfen (Wörth, Germersheim und Mainz) befänden sich unter den Top ten beim Containerumschlag per Schiff. „Die Binnenhäfen sind bei weltweiten Handelsverflechtungen für die verladende Wirtschaft wichtige Schnittstellen beim Im- und Export von Gütern“, sagte Hering. „Sie werden trotz der derzeit abgeschwächten konjunkturellen Situation Wachstumsmotoren der Zukunft bleiben. In den nächsten Jahren wird es darauf ankommen, auf die Herausforderungen des steigenden Güterverkehrsaufkommens die richtigen Antworten zu geben.“ Die neue Broschüre ist Teil der Logistikkampagne des Landes unter dem Motto ‘Wir bewegen was!’ Die Binnenhäfen werden auch Thema im Rahmen des Binnenschifffahrtstages Rheinland-Pfalz am 2. Juni 2009 in Mainz sein. Vor zehn Jahren wurde in Österreich die Donau Schiffsstationen GmbH gegründet, ein Public Private Partnership (PPS) vom Land Niederösterreich, der Brandner Schifffahrt und der Stadtgemeinde Korneuburg. Es handelte sich um das erste PPS auf der Donau. Heute betreiben die Donau Schiffsstationen 37 Schiffsanlegestellen von Linz bis Budapest. Ein Teil der Anlagen stammt von der ehemaligen staatlichen Schifffahrt. Die Stationen belasten weder die Gemeinde- noch andere Budgets, sondern erhalten sich selbst. Für Niederösterreich stellt die Passagierschifffahrt einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar. Trotz der Wirtschaftskrise sieht Birgit Brandner-Wallner, Geschäftsführerin der Donaustationen, das Jahr 2009 positiv: „Die Klientel 60plus aus dem europäischen Raum ist sehr stabil und zeigt sich durch die Krise nicht beeinträchtigt.“ Erst kürzlich wurde das Netzwerk der Donaustationen um zwei Stationen in Budapest erweitert. Für die kommende Zeit sind zwei neue Schifffahrtszentren in Melk und Krems geplant. (Foto OTS) Wiener Hafen zuversichtlich trotz Wirtschaftskrise Der Wiener Hafen stellt sich auf ein schwieriges Jahr 2009 ein, geht aber dennoch zuversichtlich in die nächsten Quartale. Das sagte die Geschäftsführung bei der Präsentation der Jahresbilanz 2008 am 7. Mai. Im vergangenen Jahr wurden im Wiener Hafen 12 Millionen Tonnen umgeschlagen. Das sind zwei Millionen Tonnen mehr als noch vor fünf Jahren. Für die nächsten Quartale fühle man sich gut gerüstet. „Durch die Erweiterung unserer Produktpalette und Lagerkapazitäten, den Aufbau neuer Zugverbindungen und eine Effizienzsteigerung in der Lagerlogistik bestehen fundierte Ansätze, um Rückgänge auf Grund der Wirtschaftsflaute kompensieren zu können“, so der Wien Holding-Geschäftsführer Peter Hanke. Das im Jahr 2006 gestartete Ausbauprogramm – bis 2010 werden 150 Millionen Euro in die Erweiterung des Hafens investiert – liegt laut Hanke im Plan. Nach der Eröffnung eines neuen Kombiterminals für den Containerumschlag im Herbst 2008 werde man nun auch das alte Terminal sanieren. Außerdem sollen neue Bauflächen entstehen, indem das Hafenbecken verkleinert wird. Möglich wird dies laut Hanke dank der neuen Schiffstechnik: Benötigte ein Binnenschiff früher einen Wendekreis von etwa 250 Metern, so können die modernen Einheiten heute auf der Stelle drehen.

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