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2009-06

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De Binnenvaartkrant 32

De Binnenvaartkrant 32 10 maart 2009 SLIEDRECHT TRACTIE BATTERIJ 24 VOLT V.A. 1.250,- excl 4 JAAR GARANTIE ALLE TYPE LEVERBAAR 120 AMP 95,- excl 200 AMP 160,- excl 230 AMP 175,- excl EXIDE 900 CCA 175,- excl 2 JAAR GARANTIE BEZORGING DOOR GEHEEL NEDERLAND EN ANTWERPEN Bel voor de laagste prijzen: 0184-425310 www.scheepsaccus.nl Help vluchtelingen hun dromen waarmaken! Giro 999 Den Haag www.vluchteling.org TeamCo Shipyard kenmerk van expertise en kwaliteit WORD VRIEND VAN EEN VLUCHTELING TeamCo Shipyard geniet faam als afbouwspecialist van casco’s voor de binnenvaart en kleine zeevaart. In Heusden beschikt TeamCo over moderne faciliteiten en een team ervaren en gemotiveerde scheepsbouwers. Tel: +31(0) 416 665500 Fax: +31(0) 416 665505 TeamCo werkt klantgericht en koppelt topkwaliteit aan scherpe prijzen. Vanaf de eerste kennismaking tot na de oplevering staat TeamCo haar relaties met raad en daad terzijde. Voldoende reden om met TeamCo in zee te gaan. info@teamcoshipyard.nl www.teamcoshipyard.nl Oudeland 61 - 3335 VH Zwijndrecht HARDOX ® 400 is een sterke slijtplaat met unieke eigenschappen. Door het toepassen van deze HARDOX ® 400 slijtplaten kunt u 3 tot 4mm* dunner op de diktes van laadvloer en beunwanden. Deze gewichtsbesparing betekent een hoger laadvermogen. Het laadruim wordt minder gevoelig voor slijtage wat de levensduur verhoogd met een factor 2 tot 3*. Tevens wordt de kans op vervorming verminderd en het slagabsorberend vermogen is 4 maal* verhoogd. Met onze technische support optimaliseren wij u specifieke toepassing met de bijbehorende kwaliteit. Wij werken graag samen met u. De bewerkingsmethodes snijden en lassen zijn in de combinatie met standaard plaatstaal goed uitvoerbaar. Vervanging- dan wel reparatiewerkzaamheden aan laadvloer en beunwanden zijn door de Nederlandse Scheepvaart Inspectie toegestaan. * t.o.v. S235JRG2, standaard plaatstaal. Om te controleren op oorsprong worden alle HARDOX ® slijtplaten af fabriek standaard met een 3.1B certificaat geleverd. SSAB Swedish Steel B.V. Office Benelux: Tel.: +31 24 6790570 Fax.: +31 24 6790577 www.ssabox.com www.hardox.com ONLY BY SSAB OXELÖSUND

De Binnenvaartkrant 33 10 maart 2009 REDAKTION SARAH DE PRETER | MOBIL +31 (0)6 22 70 18 93 | E-MAIL SPRETER@CHELLO.NL Konjunkturprogramm II: Impuls für die Wasserstraßen Mit der Verabschiedung des zweiten Konjunkturprogramms der Bundesregierung durch den Bundesrat ist der Weg frei für zusätzliche Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur. In den Ausbau und die Optimierung von Binnenwasserstraßen werden 350 Millionen Euro investiert. Über das zweite Konjunkturprogramm stellt die Bundesregierung zwei Milliarden Euro zusätzlich für die Verkehrsinfrastruktur zur Verfügung. Somit werden in diesem Jahr insgesamt 12 Milliarden Euro in Straßen, Wasserstraßen und Schienewege investiert. In Berlin legte Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee die Liste mit konkreten Projekten vor. Von den zusätzlichen Mitteln entfallen 850 Millionen auf die Straße, 700 Millionen auf die Schiene und weitere 100 Millionen auf den kombinierten Verkehr. In die Wasserstraßen werden 350 Millionen investiert. „Dringend notwendig“ Der BDB begrüßt die Entscheidung, nachdem das erste Konjunkturprogramm Ende vergangenen Jahres vom Verband verhalten empfangen worden war. Von den darin vorgesehenen 430 Millionen Euro für die Wasserstraßeninfrastruktur wird fast die Hälfte (210 Millionen Euro) in Seeschifffahrtsmaßnahmen fließen. Weitere 170 Millionen sollen in Maßnahmen am Mittellandkanal, an der Mittelweser, an der Mosel, am Neckar, am Main und Main-Donau-Kanal sowie an der Havel-Oder-Wasserstraße investiert werden. Im zweiten Konjunkturprogramm schneiden die für das Gewerbe relevanten Wasserstraßen besser ab. Für den Ausbau von Schleusen und Netzoptimierung stehen 120 Millionen Euro zur Verfügung. Daneben investiert die Bundesregierung 80 Millionen Euro in Erhaltungsinvestitionen. Für technische Pilotvorhaben, wie die Ausrüstung mit AIS-Transpondern, die Modernisierung der Flotte und Qualifizierungsmaßnahmen, gibt es 75 Millionen Euro. Für die seewärtigen Zufahrten und Hinterlandanbindungen stehen ebenfalls 75 Millionen bereit. Somit stehen im laufenden Jahr rund 980 Millionen Euro für Investitionen in den Erhalt und Ausbau der See- und Binnenwasserstraßen zur Verfügung. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr wurden 550 Millionen Euro investiert. „Die Steigerung ist dringend notwendig um die Leistungs- und Zukunftsfähigkeit der Binnenschifffahrt auch in den kommenden Jahren zu sichern“, erklärt BDB-Präsident Dr. Gunther Jaegers. Er wertet diese Entwicklung als ein Zeichen dass das System Wasserstraße offenbar endlich den politischen Stellenwert erhält der ihm bei der Bewältigung der zukünftigen Güterverkehrsprobleme zusteht: „Unsere Bemühungen zusätzliche Gelder für die Bundeswasserstraßen einzuwerben, waren also erfolgreich.“ „Auch langfristig planen“ Der Bundesverband öffentlicher Binnenhäfen (BöB) übt Kritik an den Konjunkturpaketen. „Das Konjunkturprogramm steht in vielen Punkten dem Masterplan Güterverkehr und Logistik entgegen“, bedauert BÖB-Präsident Rainer Binnenschifffahrt wird 5 Prozent verlieren Duisburger Hafen im Winter 2008/2009. Das Transportgewerbe bekommt die Folgen der weltweiten Wirtschaftskrise immer stärker zu spüren. Die Mittelfristprognose für den Güterverkehr des Bundesverkehrsministeriums geht in diesem Jahr von einem Rückgang der Güterverkehrsleistung um vier Prozent aus. Der Straßenverkehr verliert vier Prozent, die Bahn etwa 4,5 Prozent. Am stärksten betroffen ist die Binnenschifffahrt mit einem Minus von fünf Prozent. Dieser Einbruch wird darauf zurückgeführt dass die Binnenschifffahrt mehr als die anderen Verkehrsträger vom zurückgehenden grenzüberschreitenden Verkehr bestimmt wird und zusatzlich Eisgang auf den Flüssen und Kanälen Anfang diesen Jahres die Schifffahrt stark behinderte. Nach einer Zunahme um 1,2 Prozent im Jahr 2007 hatte die Binnenschifffahrt bereits im vergangenen Jahr Einbußen um 1,1 Prozent zu verzeichnen. Ab Juni wurde der Schäfer. Nach Ansicht des BöB verführen die zusätzlichen Mittel für die Wasserstraßeninfrastruktur in den Konjunkturpaketen zu einer zu kurzfristigen Sicht der Dinge. Der Verband mahnt eine langfristige Strategie für die Wasserstraßen an welche durch ein nationales Hafenkonzept zustande gebracht werden müsste. „Eine andere Ausrichtung des Konzeptes bedeutet nicht zuletzt einen enormen Zeitverlust, da im Bereich der Wasserstraßen oft eine Planungs- und Baureife für Projekte erst erreicht werden kann wenn die Mittel aus dem Konjunkturpaket bereits verteilt sind“, so Schäfer, der die Bundesregierung auffordert auch für die Zeit nach dem Konjunkturprogramm Mittel für die Wasserstraßen einzuplanen. Konjunktureinbruch spürbar, weshalb das Wachstum der ersten Monate nicht die Rückgänge des zweiten Halbjahrs kompensieren konnte. Lienenkämper ist neuer NRW- Verkehrsminister Partikuliere unter Druck „Abwracken ist die einzige Lösung“ Es schaut nicht rosig aus im Tagesgeschäft der Binnenschifffahrt. In einem Brief an deutsche ESO-Vertreter bringt der Partikulierunternehmer Hans-Peter Duhr seine Sorgen zu Papier. Seiner Ansicht nach ist die Notwendigkeit das Instrument der Strukturbereinigung wieder aus der Asservatenkammer zu holen, noch nie so groß gewesen wie heute. Laut Duhr sind die stark sinkenden Frachtraten nicht mehr auszugleichen durch die Optimierung der Umläufe. „Die neueren Fahrzeuge sind rund um die Uhr im Einsatz, da ist nichts mehr zu holen. Heute sind aber Kredite in Millionenhöhe zu bedienen. Wenn das Gewerbe nicht für alle Zeiten kreditunwürdig werden will, muss es den Notstand erklären und damit die Grundlage schaffen die Abwrackung wieder zu nutzen.“ Zweifler an der Wirksamkeit von Kapazitätsanpassungen versucht Duhr am Beispiel Niedrigwasser zu überzeugen. „Kleinwasserzuschläge werden immer noch gezahlt, obwohl jede gesetzliche Grundlage dafür seit über zehn Jahren fehlt.” Leerfahrt „Ohne diesen Aufschlag auf den Frachtpreis würden Verlader aber keine Schiffe bekommen. Von den ARA-Häfen nach Krotzenburg für 2,90 Euro die Tonne würde auch der fleißigste Niederländer nicht fahren. Weil niemand das Niedrigwasser verhindern kann, bekommt der Verlader nur ein Schiff wenn er auf die Rate von 2,90 Euro eben noch 40 Prozent drauf legt. Er würde das auch tun wenn er kein Schiff für 2,90 Euro bekommen würde. Das geht in Zeiten der Überkapazität nur wenn diese dauerhaft vom Markt genommen wird.“ Die vielen Leerfahrten beweisen, laut Duhr, wie schlecht die Marktsituation aussieht. „Es gab auch im letzten Jahr Situationen dass ein Schiff leer von Holland nach Metz fuhr um Gerste zu laden für Salzgitter. Bei den damaligen Frachtraten wurde die Leerfahrt aber mehr als vergütet. Heute fahren die Schiffe leer umsonst. Damit kann man keine Kredite bedienen. Mir scheint viele Schiffer haben vom letzten Jahr noch die Taschen voll und geben eben diesen Gewinn heute als Gutmenschen an die Verlader zurück.“ Keine Chance „Viele sagen bei einer Abwrackaktion würden mit unserem Geld die abgeschobenen Schätzchen auf derDonauverschrottet.Dasstimmt, aber diese Schiffe belasten auch unseren Markt. Gerade wenn sich der Markt zur Donau etwas belebt durch die Mitgliedschaft der Rumänen und Bulgaren, nehmen die Transporte vom Rhein zu den unteren Donaustationen ab, weil die Ladungen in Regensburg und an den oberen Donauhäfen von den alten Schiffen übernommen und zu deren Preisniveau an die untere Donau gebracht werden.“ „Wären diese älteren Schiffe – von denen es auch bei uns noch etliche gibt – endgültig vom Markt, würde der Donauverkehr wieder wertiger werden und einen größeren Teil unserer Flotte binden. Zudem hätten neue Marktteilnehmer in den unteren Donauländern das Kapital um die nächstbesseren Schiffe vom Markt aufzukaufen und damit den noch unterentwickelten Verkehr auf der Donau aufzubauen und zu entwickeln. Via Kapazitätsanpassung würde man etwas erreichen was der Markt alleine nie erreichen würde. Wir sollten dieses Instrument behüten wie unseren Augapfel. Ohne eine Abwrackaktion sind Krotzenburg für 2,90 Euro eine Spitzenfracht und ein Euro für an die Ruhr normal.“ (Foto NRW) Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) hat seinen Parteigenossen Lutz Lienenkämper (39) zum neuen Verkehrsminister ernannt. Lienenkämper ist der Nachfolger von Oliver Wittke, der vor einem Monat zurücktreten musste, nachdem bekannt geworden war dass er seinen Führerschein wegen zu schnellen Fahrens abgeben musste. Der Rechtsanwalt Lienenkämper war bisher wirtschaftspolitischer Sprecher der Unionsfraktion im Landtag. Er freut sich auf die neue Aufgabe: „Das Bau- und Verkehrsministerium ist für mich ein Schlüsselressort für die Erneuerung unseres Landes. Deshalb macht das neue Amt einen besonderen Reiz aus.“

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