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2009-01

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De Binnenvaartkrant 28 6

De Binnenvaartkrant 28 6 januari 2008 Help vluchtelingen hun dromen waarmaken! Giro 999 Den Haag www.vluchteling.org GEVRAAGD MATROOS OP MCS NAVITAS, VRIJE TIJD 14/14, VAARTRAJECT ANTWERPEN-GERNSHEIM CONTACTPERSOON: H.F. JISKOOT TEL: 06-51838726 WORD VRIEND VAN EEN VLUCHTELING GEVRAAGD OP EETBARE-OLIETANKER kapitein 14/14 of wk/wk naar keuze per februari 2009. Patent tot Mannheim, goede loonvoorziening. Tel: 06-22505576 De Heer & Kamphuis Scheepvaartadviseurs zoekt voor haar relatie: REDERIJ THEJOS BV M.i.v. 1 maart 2009 voor haar nieuwe duwboot een volledige bemanning met vereiste papieren. Vrije tijd regeling nader over een te komen. Voor informatie kunt u bellen met: A.J. van der Hoff 06 -21220206 of H.T. van der Hoff 06 -55830263. 010 448 75 94 Installatie, onderhoud, revisie van alle merken scheepsdieselmotoren en keerkoppelingen, afbouw van nieuwbouw casco‚s, tevens alle voorkomende werkzaamheden aan elektrische en hydraulische installaties. MOTOREN INBOUWEN Bij MARKERINK in Lobith bent U aan het JUISTE adres! 24 uur service Vertrouwen Kwaliteit OfficieelWärtsilä-Deutzdealer Bijlandseweg 30, 6916 BJ Tolkamer, www.markerink.nl, info@markerink.nl, T: 0316-541041, F: 0316-542436 DA-CAPO DA-CAPO SPECIALIST IN SCHEEPSTIMMERWERK Rivierdijk 423a - 3372 BV Hardinxveld-Giessendam Tel. 0184-613150 - Fax 0184-618601 www.da-capobv.nl info@da-capobv.nl

De Binnenvaartkrant 29 6 januari 2009 REDAKTION SARAH DE PRETER | MOBIL +31 (0)6 22 70 18 93 | E-MAIL SPRETER@CHELLO.NL BDS blickt mit Zuversicht nach vorn Wenn auch die aktuelle Wirtschaftsentwicklung nicht rosig ist, so ist der Vorstand vom BDS- Binnenschifffahrt doch mit Zuversicht ins neue Jahr gerutscht. „Trotz schwieriger Zeiten kann die Binnenschifffahrt eine positive Bilanz ziehen“, schrieb Vorstandsvorsitzender Jürgen Schlieter im Dezember an die Mitglieder. „Wir haben mehr bekommen als wir bislang gewohnt waren.“ Schlieter freut sich über das „positive Signal ans Gewerbe“ seitens Bundesregierung und -Parlamentariern in 2008. So habe die seit Jahren geforderte Modernisierungsförderung einen Titel im Haushalt 2009 erhalten. Sechs Millionen Euro Modernisierungsförderung für die kommenden drei Jahre mögen sich bescheiden anhören, doch wenn man das Geld geschickt einsetzt, kann man Schlieter zufolge doch eine ganze Menge damit machen. Von den 430 Millionen Euro die der Bund aus dem Arbeitsplatzprogramm ‘Bauen und Verkehr’ der Wasserstraßeninfrastruktur zur Verfügung stellt, fließt zwar die Hälfte in die seewärtigen Zufahrten und Hinterlandverbindungen, „aber immerhin, die Binnenschifffahrt hat mehr bekommen als sie bisher gewohnt war“. Mittelstand stärken Angesichts der düsteren Wirtschaftsprognosen die in diesen Tagen kursieren, spricht Schlieter ermutigende Worte. „Wir werden uns sicherlich auf einen erheblichen Konjunkturrückhang einstellen müssen, doch wir sollten uns nicht alle Zuversicht nehmen lassen. Jetzt sind vernünftige Konjunkturmaßnahmen gefragt, allem voran muss der Mittelstand gezielt in die Lage versetzt werden, investieren zu können.“ In diesem Rahmen fordert der BDS Binnenschifffahrt dass ein Modernisierungsprogramm geschaffen wird, mit dem insbesondere Partikuliere auch mit wenig Eigenkapital in die Aufrüstung ihrer Schiffe investieren können. Dabei bittet der Verband die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) um Unterstützung und um die Bereitschaft, auch einmal neue Wege zu bewandern. Donauschifffahrt bietet reichlich Perspektiven In der Kommunikation mit den Mitgliedern hat sich der BDS-Binnenschifffahrt für 2009 neue Ziele gesetzt. Bei der letzten Generalversammlung wurde unter anderem darüber diskutiert wie man die partikulieren Binnenschiffer besser erreichen kann. Noch längst nicht alle Mitglieder können an Bord Internet oder E-mail nutzen. Daher will der Verband in diesem Jahr versuchen wieder stärker Informationsblätter an den Schleusen zu verteilen. Ein weiteres Ziel ist es die Teilnahme an Generalversammlungen künftig zu erhöhen. Daher befragt der Vorstand zur Zeit die Mitglieder welche Termine, Standorte und Gestaltung einer Generalversammlung sie bevorzugen. Sowohl die österreichischen als auch die rumänischen und bulgarischen Binnenhäfen haben in den letzten Jahren entscheidende Modernisierungsschritte gemacht. Die Containertransporte auf der Donau nehmen zu. Außerdem wird kräftig in den RoRo-Verkehr investiert. Bei einem Fachkongress über die Donauschifffahrt der Außenwirtschaftskammer Österreich (AOW) informierten sich Regierungs- und Wirtschaftsvertreter über die Potenziale der Donauschifffahrt. „Hafenausbauten und die – wenn auch nur langsame – Verbesserung der Fahrbedingungen machen die Donau zunehmend attraktiv“, sagte Georg Krauchenberg von der AOW. Österreich ist der wichtigste Investor in Rumänien und Bulgarien mit steigenden Im- und Exporten in diese Region. Krauchenberg plädierte dafür einen Teil dieser Verkehrsströme auf die Donau umzulenken. Doch auch beim Transitverkehr in die Türkei und nach Mittelost biete sich die Donauschifffahrt an. Kostenvorteile Die österreichische Wasserstraßengesellschaft Via Donau meldete eine steigende Nachfrage nach Donaulogistik. „RoRo-Verkehre, Containertransport und trimodale Hubs haben hohes Entwicklungspotential“, sagte Gerhard Gussmagg der Via Donau. Reinhold Deussner vom Österreichischen Institut für Raumplanung (ÖIR) stellte eine aktuelle Studie zur Verkehrsentwicklung im Donaukorridor vor. Er forderte die Wirtschaft auf die Binnenschifffahrt besser in Transportketten zu integrieren. Besonders der Containertransport auf der Donau bietet Perspektiven, wie Hubert Mierka, Geschäftsführer des Donauhafens Krems berichtete. Der Containertransport von Ostasien über den Schwarzmeerhafen Konstantza und die Donau nach Krems sei wesentlich günstiger als die Route über den Hamburger Hafen und den Schienenweg. Liniendienst Alexandru Capatu, Repräsentant des Hafens Konstantza, stellte den Schwarzmeerhafen vor: „Der Hafenumschlag hat sich auf 57 Millionen Tonnen erhöht. 120 Millionen ist die derzeitige Kapazitätsgrenze. Insbesondere der Containerverkehr nimmt an Bedeutung zu.“ Helmut Pripfl, Geschäftsführer der österreichischen Projektentwicklungsgesellschaft Danube Line Operator (DLO) wies auf die Chance in der Entwicklung von Liniendiensten hin. Gemeinsam mit der MSG will DLO einen Liniendienst zwischen Passau und Orsova einrichten. Dabei werden spezielle Katamaranleichter lediglich fünf Tage für die Bergfahrt und vier Tage für die Talfahrt benötigen. (Foto Sarah De Preter) Tragische Unfälle auf Rhein und Elbe Bei einem Arbeitsunfall auf der Elbe kam Mitte Dezember ein 30jähriger Matrose ums Leben. Der Mazedonier arbeitete als Baggerführer auf einem Schwimmponton. Er wollte eine verbogene Reling richten, als plötzlich eine Stütze des Geländers abbrach. Der Mann stürzte ins eiskalte Wasser, tauchte an einem Brückenpfeiler noch einmal auf, verschwand aber anschließend in den Fluten. Etwa vierzig Fachkräfte haben noch Stunden vergeblich lang nach ihm gesucht – auch am Tag nach dem Unfall. Der Matrose arbeitete für ein Unternehmen das im Auftrag vom Wasser- und Schifffahrtsamt Deckwerke am Ufer der Elbe instandsetzt. Auch das WSA beteiligte sich mit einem Boot an der Suche. Auch auf dem Rhein kam im Dezember ein Matrose ums Leben, nachdem er von den Ladeluken eines niederländischen Binnenschiffes ins Wasser stürzte. Ein weiterer Matrose versuchte ihm noch zu helfen, konnte jedoch nur zusehen wie das Opfer schnell im Wasser versank. Der Schiffsführer leitete ein Notmanöver ein und bat andere Schiffe über Funk um Mithilfe. Die gemeinsame Suche von Wasserschutzpolizei und Feuerwehr blieb aber ohne Erfolg. Die Leiche des 32jährigen Polen, der beim Unfall keine Rettungsweste getragen hatte, wurde drei Tage später am Ufer in Voerde gefunden. Engpass bei Genthin beseitigt Am 19. Dezember musste die Schifffahrt auf dem Elbe-Havel- Kanal (EHK) bei Genthin eine Zwangspause einlegen. Der Kanalbereich war drei Tage lang gesperrt, damit die alte Eisenbahnbrücke entfernt werden konnte. Der Einschub einer neuen Brücke hatte bereits Anfang Dezember stattgefunden. Im Monat November war außerdem die alte Eisenbahnüberführung über den Roßdorfer Altkanal durch eine neue ersetz worden. Die Maßnahmen gehören zum Verkehrsprojekt Deutsche Einheit 17. In Zukunft wird die Binnenschifffahrt zwischen MagdeburgunddemBerlinerWesthafen Container in zwei Lagen transportieren können. Dazu sind allerdings noch 18 weitere Brücken auf dieser Strecke anzupassen.

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