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2008-26

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De Binnenvaartkrant 51

De Binnenvaartkrant 51 16 december 2008 REDAKTION SARAH DE PRETER | MOBIL +31 (0)6 22 70 18 93 | E-MAIL SPRETER@CHELLO.NL Binnenschifffahrt profitiert nur mäßig vom Konjunkturpaket Bundesverkehrsminister Tiefensee hat den ersten Teil seines Arbeitsplatzprogramms ‘Bauen und Verkehr’ vorgelegt. Das Programm stellt in den kommenden zwei Jahren 430 Millionen Euro zusätzlich für Investitionen in Bundeswasserstraßen zur Verfügung. Fast die Hälfte dieser Summe fließt in die Verbesserung seewärtiger Zufahrten und Hinterlandanbindungen. Für binnenschifffahrtsrelevante Flüsse und Kanäle steht nur wenig zur Verfügung, kritisiert der BDB. Mit dem Arbeitsplatzprogramm will die Bundesregierung die lahmende Konjunktur ankurbeln. Es enthält Bauprojekte für Straßen, Schienen und Wasserstraßen in ganz Deutschland. Ziel ist es Arbeitsplätze in der Bauwirtschaft zu sichern und neue zu schaffen. Das Konjunkturpaket stellt dem Verkehrsressort in den beiden kommenden Jahren jeweils eine Milliarde Euro zur Verfügung. Für den Bau und Ausbau von Straßen stehen 950 Millionen Euro zusätzlich bereit. Die Schiene bekommt 620 Millionen Euro. Die Investitionen in Wasserstraßen werden um 430 Millionen Euro erhöht. Davon fließen 210 Millionen Euro in die Verbesserung der seewärtigen Zufahrten und Hinterlandanbindungen. Dabei geht es unter anderem um den Nord- Ostsee-Kanal. Hier will der Bund in Anpassungs- und Sicherungsmaßnahmen, Grundinstandsetzungen von Brücken und in den Neubau der Schleuse Brunsbüttel investieren. Ferner sind Maßnahmen an Unter- und Außenelbe, Nordsee, Außen- und Unterweser sowie Peene geplant. Nicht zufrieden 170 Millionen Euro werden für ‘Netzoptimierung und Schleusenprogramme’ bereitgestellt. Davon werden die Mittelweser, Mittellandkanal, Mosel, Neckar, Main und Main-Donau-Kanal und Havel- Oder-Wasserstraße profitieren. Zur Erhaltung von Brücken, Wehren oder für Ersatzinvestitionen wie Fahrzeuge und Geräte werden 50 Millionen Euro extra ausgegeben. „Wir starten damit eine Investitionsoffensive, von der die Binnenschifffahrt in hohem Maße profitieren wird“, kommentierte die parlamentarische Berichterstatterin für die Binnenschifffahrt Annette Fasse (SPD). Der BDB begrüßt das Arbeitsplatzprogramm des Bundesverkehrsministeriums, zeigt sich aber mit der Aufteilung der zusätzlichen Gelder nicht zufrieden. „Mit diesem Programm werden einige Engpässe im Wasserstraßennetz sukzessive abgebaut“, so BDB-Präsident Gunther Jaegers. „Allerdings fließen lediglich 170 Millionen Euro in die binnenschifffahrtsrelevanten Relationen. Hier habe ich einen deutlich höheren Investitionsanteil für die Binnenschifffahrt erwartet.“ In den kommenden zwei Jahren stellt der Bund nun insgesamt 2,2 Milliarden Euro für die Bundeswasserstraßen zur Verfügung. Die Bundesfernstraßen bekommen 11,19 Milliarden Euro. Für Schienewege sind 8,4 Milliarden Euro vorgesehen. Bremerhaven wird immer wichtiger VON ECKHARD-HERBERT ARNDT Die Bremischen Häfen steuern weiter auf Wachstumskurs. Das belegen die jetzt vorgelegten Zahlen des Statistischen Landesamtes Bremen für den Zeitraum Januar bis September 2008. Danach wurden an den Kaianlagen der Bremischen Häfen (bestehend aus den Hafengruppen Bremen-Stadt und Bremerhaven) in den ersten neun Monaten dieses Jahres im Seegüterverkehr rund 57,1 Millionen Tonnen umgeschlagen. Das entspricht einem Umschlagplus von gut 5,3 Millionen Tonnen gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum. Das Gesamtaufkommen verteilte sich auf gut 11,5 Millionen Tonnen (Anteil: 20,1 Prozent) auf die in der Stadt Bremen gelegenen Hafenanlagen. Der Löwenanteil wurde jedoch in der Hafengruppe Bremerhaven bewältigt, wo im aktuellen Berichtszeitraum rund 45,6 Millionen Tonnen anfielen. Bedingt durch die Konzentration des Containerverkehrs sowie des bis Ende September noch gestiegenen Automobilumschlags haben sich die Gewichte weiter zugunsten Bremerhavens verschoben. Vor zehn Jahren noch entfielen auf die Umschlaganlagen der Seestadt gut 60 Prozent des Gesamtumschlags der Bremischen Häfen. In Bremerhaven nimmt der Umschlagbereich Stromkaje“ den ersten Platz in der lokalen Rangfolge ein. Hinter der gut fünf Kilometer langen Kaimauer erstrecken sich die verschiedenen Containerterminals. Erst am 12.September wurde mit dem Abschnitt CT IV der letzte Abschnitt der Stromkaje offiziell in Betrieb genommen. Das Güteraufkommen im Stromkaje-Bereich belief sich im aktuellen Berichtszeitraum auf gut 41,5 Millionen Tonnen. Damit wurden in diesem, direkt an die Weser grenzenden Hafenteil mehr als 90 Prozent der Bremerhavener Gütermenge umgeschlagen. Zu den aktuellen Großbauvorhaben in Bremerhaven gehört die Errichtung der neuen Kaiserschleuse. Sie soll 2010 fertig gestellt werden. Ihre Baukosten werden auf mehr als 230 Millionen Euro veranschlagt. Der Neubau wird erforderlich, weil in den für Bremerhaven sehr wichtigen Neufahrzeugverkehren ebenfalls immer größere Schiffe zum Einsatz kommen. De auf intermodale Verkehrsabläufe spezialisierten Terminals der Firma Weserport. (Foto Eckhard-Herbert Arndt) Auch RWE sponsert den Dortmund-Ems-Kanal Ennshafen erwartet Rekordumschlag Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück-Emsland hat ihr Sponsornetzwerk für den vorzeitigen Ausbau der Nordstrecke des Dortmund-Ems-Kanals (DEK) erweitert. Mit im Boot ist nun auch die RWE Power AG als Betreiber des Kraftwerkstandorts Lingen. Das Unternehmen beteiligt sich mit 25.000 Euro an der Planung zum Kanalausbau. „Der Kanal ist für uns ein wichtiger Standortfaktor“, erläuterte Standortleiter Dr. Hubertus Flügge bei der Übergabe des Sponsoring- Schecks an die IHK. „Wir wickeln per Binnenschiff vor allem Schwerund Großraumtransporte ab, gerade aktuell auch beim Bau der Gas- und Dampfturbinenanlage Lingen.“ Ausbau Wie bereits für den Lückenschluss der A31 sammelt die Region Geld für einen beschleunigten Ausbau des DEK. Initiiert wurde die Sponsoraktion von den Industrie- und Handelskammern in Emden, Münster und Osnabrück. Die beteiligten regionalen Unternehmen investieren gemeinsam einen Betrag von 600.000 Euro, sodass die Planungsarbeiten beschleunigt abgeschlossen werden können. Auch das Land Niedersachsen und die Kommunen beteiligen sich an den Planungskosten. Im Rahmen der Bauarbeiten wird der Bund bis Ende 2017 rund 165 Millionen Euro in das Projekt investieren. Durch das Engagement der Wirtschaft wird der Ausbau mindestens acht Jahre früher als ursprünglich geplant fertig gestellt werden. Der österreichische Ennshafen ist auf einem guten Kurs: Nach Angaben des Vorstandsvorsitzenden Gottfried Kneifel wird der Hafen auch in diesem Jahr einen Rekordumschlag erreichen. In den kommenden vier Jahren werde man rund 12 Millionen Euro in das Schienennetz, den weiteren Ausbau der Kaianlagen und Umschlagsgeräte investieren. „Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten braucht man wettbewerbsfähige Verlademöglichkeiten“, so Kneifel, der sich freut dass der Hafenausbau mittlerweile Teil des Wirtschaftskonzeptes des Landes Oberösterreich ist.

De Binnenvaartkrant 52 16 december 2008 Land fördert Ausbau Schiffshebewerk Henrichenburg Schrottreifer Tanker strandete in Nürnberg Für die Besatzung eines 93 Meter langen, 50 Jahre alten Tankschiffes endete die Fahrt von Aschaffenburg nach Belgrad bereits im Nürnberger Hafen. Das Schiff, vermutlich zur Verschrottung unterwegs, hatte augenscheinlich keine Ladung und eine einmalige Genehmigung für diese Fahrt. Bei einer Kontrolle an der Schleuse Nürnberg stellte die Wasserschutzpolizei jedoch fest dass nicht ausreichend qualifiziertes Personal an Bord war. Daraufhin wurde der Besatzung die Weiterfahrt untersagt. Erst drei Tage später meldete sich die Mannschaft mit einem Lotsen als Kapitän komplett. Rein personaltechnisch hätte der Tanker somit weiterfahren können, nicht jedoch ladungstechnisch. Bei der technischen Überprüfung stellten die Beamteten in den Tanks geringe Ladungsreste und starke Ausgasung fest. Weder für die letzte Ladung noch für die Gasfreiheit konnten erforderliche Papiere vorgelegt werden. Daraufhin verholte der Tanker vom Vorhafen der Nürnberger Schleuse auf eine gesicherte Position am Ostufer des Nürnberger Hafens. Wie sich bei einer anschließenden Kontrolle der Ladetanks herausstellte, befanden sich im Ballastwasser nur geringe Mengen von Ladungsresten. Die Ladetanks waren zwar nicht entgast, doch die Konzentration konnte als unbedenklich eingestuft werden. Für die Weiterfahrt musste erneut ein Kapitän angefordert werden, da der Lotse das Schiff in der Zwischenzeit bereits wieder verlassen hatte. Die Bezirksregierung Münster hat dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe 598.000 Euro für die weitere Erschließung des Industriemuseums Altes Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop bewilligt. Mit dem Geld aus dem Programm für Städtebauinvestitionen des Landes Nordrhein-Westfalen soll ein Personenaufzug gebaut werden, der Oberwasser- und Unterwasserbereich des Museums miteinander verbindet. Das Hebewerk soll auch einen Wasserspielplatz bekommen, der sich thematisch an die musealen Themen ‘Leben und Arbeiten am Wasser’, ‘Gütertransport’ sowie ‘Hebewerk und Schleuse’ anlehnt. Die förderfähigen Gesamtkosten betragen rund 665.000 Euro. (Foto: LWL) NEU! NEU! Schiffsausrüstung Wien SVZ Wien - Wittig GmbH Tel.: 0043(0)1 9971077 Kostenlose Checklisten zu Abfalltransporten Für den Transport von Abfällen gelten umfangreiche und komplizierte Regeln. Checklisten können eine gute Hilfe sein, damit man die Übersicht behält und nichts vergisst. Unter www.abfall-inform.de stehen kostenlos Checklisten zum Herunterladen bereit. Anhand dieser Listen für sowohl den innerdeutschen als auch den grenzüberschreitenden Transport von Abfällen ist schnell zu erkennen, welche Papiere für welchen Transport erforderlich sind und worauf besonders zu achten ist. Ausführliche Informationen zu den Regeln rund um Abfalltransporte erhält man außerdem in den aktuellen Seminaren von Abfall-inForm, die zu Beginn des neuen Jahres in Haren und Xanten stattfinden. Näheres zu den Checklisten und Seminaren unter www.abfall-inform.de. WITTIG GmbH Service hat eine Nummer: Tel.: 0049 (0)2 03/93 27 30 Fax: 0049 (0)2 03/93 27 3-66 internet: http://www.wi-du.de E-Mail: info@wi-du.de Möchten Sie ein Gesuch, ein Angebot oder eine Mitteilung veröffentlichen? Dann schalten Sie eine Kleinanzeige in der Binnenvaartkrant. "Kickers" sind sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen eine exzellente Möglichkeit, die Binnenschifffahrt zu erreichen. Wann erscheint Ihr "Kicker" in der Zeitung? Wenn wir in der geraden Woche vor Freitag 12.00 Uhr Ihr Kicker-Formular erhalten, so steht Ihre Kleinanzeige am darauf folgenden Dienstag (in der ungeraden Woche) in unserer Zeitung. Wie füllen Sie das Kicker-Formular aus? B E N U T Z E N S I E F Ü R J E D E N B U C H S T A B E N U N D S A T Z Z E I C H E N E I N K Ä S T C H E N . Z W I S C H E N D E N W Ö R T E R N E I N K Ä S T C H E N F R E I L A S S E N . KICKERS Für drei aufeinanderfolgende “KICKERS” zahlen Sie den folgenden Betrag 1x 9,60 3x 22,25 14,75 32,60 20,20 44,25 24,35 54,90 29,50 65,25 34,95 75,85 40,15 87,50 Wenn Sie sich einen "Kicker unter Chiffre" wünschen, beachten Sie bitte die zusätzlichen Verwaltungskosten: € 3,65 Name Wieviel Schaltungen? 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