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2008-16

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De Binnenvaartkrant 34

De Binnenvaartkrant 34 29 juli 2008 Help vluchtelingen hun dromen waarmaken! Giro 999 Den Haag www.vluchteling.org WORD VRIEND VAN EEN VLUCHTELING Pompen OMPEN POMPEN POMPEN POMPEN POM POMPEN EN POMPEN POMPEN POMPEN POMPEN POMPEN POMPEN POMPEN POMPEN PO EN POMPEN POMPEN POMPEN POMPEN OMPEN POMPEN POMPEN POMPEN POM EN POMPEN POMPEN POMPEN POMPEN POMPEN POMPEN POMPEN POMPEN PO EN POMPEN POMPEN POMPEN POMPEN POMPEN POMPEN POMPEN POMPEN PO EN POMPEN POMPEN POMPEN POMPEN POMPEN POMPEN POMPEN POMPEN POM EN POMPEN POMPEN POMPEN POMPEN POMPEN Pompen POMPEN POMPEN POMPEN PO EN POMPEN POMPEN POMPEN POMPEN POMPEN POMPEN Pompen POMPEN POMPEN PO EN POMPEN POMPEN POMPEN POMPEN POMPEN POMPEN POMPEN POMPEN PO EN POMPEN POMPEN POMPEN POMPEN POMPEN POMPEN POMPEN POMPEN POM POMPEN POMPEN POMPEN POMPEN POM EN POMPEN POMPEN POMPEN POMPEN EEN KRACHTIGE POMP? kies DESMI K&R pompen! Pompen Postbus 9684 - 3506 GR Utrecht Tel. (030) 261 00 24 Email desmi_kr@desmi.com www.desmi.com Pompen AIRCONDITIONING Een goede klimaat-beheersing is afhankelijk van de juiste serviceverlening H. van Gemert houdt ‘t droog met Uniek condenswerend aluminium raamprofiel en voorzien van dubbele beglazing Mient 14a, 2903 LC Capelle a/d IJssel Telefoon: (010) 44 22 564 Fax: (010) 44 22 613 Email: info@compair-airco.nl Site: www.compair-airco.nl Nijverheidsweg 37-39 6541 CL Nijmegen TEL: 024 - 6782231 FAX: 024 - 6782239 Koude • Te leveren in alle maten en modellen brug • Raamprofielen in gemoffelde of geannodiseerde uitvoering leverbaar • RVS-Look is ook mogelijk • In klap- en vaste uitvoering leverbaar Licence number: 1013879 • MONTAGE BINNEN ENKELE DAGEN! • SERVICE DOOR HEEL NEDERLAND! • BEL (010) 442 25 64 OF KIJK BIJ WWW.COMPAIR-AIRCO.NL Wij bieden een landelijk servicenetwerk en beschikken over uitsluitend ervaren servicetechnici en zijn 24 uur per dag bereikbaar het hele jaar door. Voor deze service medewerkers speelt niet alleen het technische aspect een belangrijke rol, maar ook hoe u en uw medewerkers het klimaat ervaren aan boord. Om de kwaliteit van de installatie en onze werkzaamheden te waarborgen beschikken wij over het ISO-9001 kwaliteitscertificaat en VCA veiligheidscertificaat. Dit geeft u als opdrachtgever de zekerheid van gepast advies, hoogwaardige installatie en persoonlijk contact. Onderdeel van de van Gemert Group TeamCo Shipyard kenmerk van expertise en kwaliteit TeamCo Shipyard geniet faam als afbouwspecialist van casco’s voor de binnenvaart en kleine zeevaart. In Heusden beschikt TeamCo over moderne faciliteiten en een team ervaren en gemotiveerde scheepsbouwers. Tel: +31(0) 416 665500 Fax: +31(0) 416 665505 TeamCo werkt klantgericht en koppelt topkwaliteit aan scherpe prijzen. Vanaf de eerste kennismaking tot na de oplevering staat TeamCo haar relaties met raad en daad terzijde. Voldoende reden om met TeamCo in zee te gaan. info@teamcoshipyard.nl www.teamcoshipyard.nl Wij zijn de goedkoopste! FEMM SCHEEPSUITRUSTING IN DE NASSAUSTRAAT IN ANTWERPEN ! Nassaustraat 40-42 Antwerpen Tel. +32(0)3-2906644 Fax +32(0)3-2906646 Mobiel +32(0)4-78656736 Internet www.femm.be

De Binnenvaartkrant 35 29 juli 2008 REDAKTION SARAH DE PRETER | MOBIL +31 (0)6 22 70 18 93 | E-MAIL SPRETER@CHELLO.NL Rund 300 t Diesel ausgelaufen – Schaden geht in die Millionen Euro Schwere Havarie mit Binnenschiffstanker bei Geesthacht Von Eckhard-Herbert Arndt Im Unglück doch noch einmal Glück gehabt. So lassen sich die Folgen des schweren Tankerunfalls vom 16.Juli auf der Elbe vor der Schleuse von Geesthacht zusammenfassen. In den frühen Morgenstunden, gegen kurz nach halb vier, waren das mit rund 920 t Diesel beladene Binnentankschiff Undine sowie der mit Erz beladene Trockenfrachter Aldebaran im Einfahrtsbereich der großen Elb-Schleuse bei Geesthacht miteinander kollidiert. Während die Aldebaran nur ein paar Schrammen abbekam, traf es die mit Bergfahrt in den Schleusenkanal einlaufende Undine massiv. Der Steuerbordanker der Aldebaran touchierte den Tanker an dessen Steuerbordseite und riss dabei den Schiffsrumpf auf gut 30 m Länge auf. Aus dem mit sehr hochwertigem Diesel beladenen Tanker ergoss sich unmittelbar danach ein dicker Krafstoffstrom in die Elbe. Zwar rückte die Geesthachter Feuerwehr sehr schnell nach dem Eingang der Havariemeldung an um eine Ölsperre auszubringen. Doch die Zeit bis zum Abschluss der Maßnahme reichte aus,dass noch rund 300 t Kraftstoff in den Fluss gelangten und mit der Strömung fortgetragen wurden. Über die verloren gegangenen Dieselmengen kursierten im Laufe des 16.Juli immer wieder neue Zahlen. Mal war von bis zu 400 t die Rede, dann wieder von „nur“ 120 t. Inzwischen ist es amtlich: Gut 300 t Kraftstoff gelangten in den Fluss. Damit war die Havarie bei Geesthacht für den Umweltschutzbund BUND „einer der schwersten Naturkatastrophen“ der vergangenen 20 Jahre auf der Elbe. Boote der Feuerwehr auf der Elbe bei Hoopte/Zollenspieker. Der Ölfilm hatte sich auf eine Länge von 12 Km ausgedehnt. Abstimmungsprobleme In den Stunden nach der Havarie vom 16.Juli lief eine groß angelegte Umweltschutzaktion mit Feuerwehr, Technischem Hilfswerk, Polizei und Mitarbeitern von Spezialfirmen an. Ihr großes Ziel: verhindern dass das Dieselöl den Hamburger Hafen erreicht beziehungsweise wertvolle Naturschutzgebiete entlang der Elbe verseucht. Zeitweise waren zwischen 120 bis 150 Kräfte aus, Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen im Einsatz. Doch die Maßnahmen verliefen nicht überall erfolgreich. So kam der Dieseltreibstoff aufgrund von Gezeiten und Wind schneller voran als gedacht. Zudem erfüllten ausgebrachte Ölsperren nicht überall ihre Funktion. Auch kam es zwischen den beteiligten Einsatzkräften immer wieder zu Kommunikationsproblemen. Nach Auskunft eines Einsatzführers der beteiligten Feuerwehren aus niedersächsischen Gemeinden gab es diese Abstimmungsprobleme vor allem auf Hamburger Seite. Anja Hajduk, die neue Umweltsenatorin des Bundeslandes Hamburg – sie gehört der Partei Grün Alternative Liste (GAL) an – stellte denn auch zwei Tage nach der Havarie selbstkritisch fest dass die Art und Weise der Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Einrichtungen noch einmal genau überprüft werden müsse um entsprechende Lehren zu ziehen. Schuldfrage Am 18.Juli wurden die Umweltschutzarbeiten eingestellt, nachdem Experten festgestellt hatten dass praktisch kein Öl mehr nachzuweisen war. Die Masse des Treibstoffs war verdunstet, kleinere Mengen waren mit dem Strom weiterverteilt worden.Der verunglückte Tanker wurde in die Hitzler- Werft nach Lauenburg an der Elbe verbracht, wo der Schaden beseitigt werden soll. Die Kosten der Havarie dürften nach Experteneinschätzungen in die Millionen Euro gehen. Weiterhin ungeklärt ist die Schuldfrage. Immerhin: Es kam zu keinen Personenschäden. Zudem konnten bei keinem der beiden Schiffsführer Alkohol nachgewiesen werden. Donauausbau: „Schmerzgrenze ist erreicht“ Der Deutsche Wasserstraßenund Schifffahrtsverein (DWSV) fordert ein Umdenken der Bundesregierung in Sachen Binnenschifffahrtspolitik. Auf der jährlichen Mitgliederversammlung am 17. Juli wurde der Bund erneut aufgefordert den Ausbau der Donau nun endlich voranzutreiben. Mit der ‘Kompromissvariante C’ (dem Bau einer Staustufe zwischen Straubing und Vilshofen) ist die Schmerzgrenze laut Dr. Roland Fleck, Vorsitzendem des DWSV, erreicht. „Ein weiteres Zurückweichen vor immer neuen Forderungen seitens Ausbaugegner können wir nicht mehr hinnehmen. Auch dann würde es keinen Konsens geben das hat die Entwicklung in der Vergangenheit überdeutlich gezeigt. Ich darf als jüngstes Beispiel das Zusammentreffen von Ausbaubefürwortern und Ausbaugegnern mit der EU-Verkehrskoordinatorin Karla Peijs nennen.“ Knoten lösen Frau Peijs hatte im Februar Umwelt- und Wirtschaftsvertreter in Niederbayern für ein Gespräch über den Donauausbau um den Tisch gebeten, was sich aber als wenig erfolgreich herausstellte. Die Meinungen klaffen nach wie vor meilenweit auseinander. Dabei sei es doch an der Zeit den Knoten zu lösen, mahnte Fleck auf der Mitgliederversammlung: „Die Bürger in der Region, aber auch unsere südeuropäischen Nachbarn erwarten eine Entscheidung. Mit dem Ergebnis des Raumordnungsverfahrens liegt die Basis dazu vor. Es wäre politisch, wirtschaftlich und ökologisch unverantwortlich die Entscheidung weiter zu verzögern. Dies umso mehr, als die jüngst veröffentlichten Ergebnisse des Planco-Gutachtens die Umweltfreundlichkeit und Leistungsfähigkeit der Binnenschifffahrt im vergleich zu Schiene und Straße mit Zahlen und Fakten belegen.“ Der Bundesregierung als Auftraggeber dieses Gutachtens forderte Fleck auf, zu den Ergebnissen zu stehen: „Wer sich für umweltund klimafreundliche Gütermobilität einsetzen will, der muss sich dann auch für die Binnenschifffahrt aussprechen und ihr die erforderliche Infrastruktur zur Verfügung stellen. Wer A sagt muss auch B sagen, oder an der Donau: C.“ „Binnenschifffahrt statt Überholverbot“ Die Linke in Nordrhein-Westfalen (NRW) sind nicht einverstanden mit Plänen des Verkehrsministeriums das Überholverbot für LKW auszubreiten, Standspuren für den Verkehr freizugeben sowie die LKW-Maut zu erhöhen. Konzeptionslos und schon mal gar keine geeignete Antwort auf den stark zunehmenden Güterverkehr nennt die verkehrspolitische Sprecherin der Partei, Edith Fröse, die Pläne. „Mit derartigen Maßnahmen Weniger Straftaten auf dem Wasser Die Anzahl der Straftaten auf den Wasserstraßen in Sachsen-Anhalt ist im letzten Jahr zurückgegangen. Das geht aus der Jahresstatistik der Wasserschutzpolizei hervor. 2007 registrierten die Polizisten insgesamt 652 Straftaten. Dabei handelte es sich in 267 Fällen um Umweltdelikte, wie beispielsweise Gewässerverunreinigung. kann der drohende Verkehrskollaps in NRW nicht verhindert werden“, ist sich Fröse sicher. „Stattdessen ist die konsequente Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene und die Binnenschifffahrt dringend erforderlich.“ Die Partei der Linke ist auch der Meinung dass gefährliche Güter auf den Autobahnen nichts zu suchen haben. Diese Zeitbomben müssten aus dem Straßenverkehr gezogen werden, so die Partei. Die Anzahl der Anzeigen nach dem Binnenschifffahrtsrecht stieg um 28 auf 100 an. Es kam zu 41 Binnenschiffsunfällen gegenüber 47 im Jahr zuvor. Trunkenheit im Schiffsverkehr kam 2007 ungefähr genauso häufig vor wie 2006.

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