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2008-15

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De Binnenvaartkrant 36

De Binnenvaartkrant 36 15 juli 2008 Zweites Leben für alten Frachter Fast 80 Jahre war das Frachtschiff Frauenlob mit Futtermitteln auf Europas Wasserstraßen unterwegs. Ende Juni trat der 67 Meter lange und 8 Meter breite Frachter seine letzte Dienstreise an. Zielhafen war Bad Cannstatt, wo das Schiff eine neue Karriere als Theaterschiff antritt. Seit dem Stapellauf 1930 hat die Frauenlob viele Tausende Kilometer zurückgelegt. In den letzten Jahren war Helmut Klee, Enkel des ersten Besitzers Friedrich Klee, der Kapitän. Der im letzten Jahr in den Ruhestand gegangene Helmut Klee durfte die Frauenlob Ende Juni zum letzten Ankerplatz bringen und dort festmachen. In den vergangenen zehn Monaten wurde das Schiff umfangreich umgebaut. Im ehemaligen Laderaum ist ein Theater mit 16 aufsteigenden Sitzreihen entstanden. Dort können rund 300 Menschen ab August sechs Mal im Jahr Komödien genießen. Es gibt auch eine Pianobar und ein Sonnendeck mit Freiluftcafé an Bord. Schubverband flüchtet nach Überfahren Sportboot Ein noch unbekanntes Frachtschiff hat am 2. Juli auf dem Mittellandkanal bei Lübbecke ein Sportboot überfahren. Die Wasserschutzpolizei wurde gegen 9 Uhr morgens über den Unfall informiert. Ein Schubverband habe das Boot erfasst, hieß es. Dabei seien das Boot und sein Insasse unter den Leichter geraten. Glücklicherweise konnte der 64- jährige Skipper rechtzeitig zur Seite wegschwimmen und sich selbst aus dem Wasser retten. Er blieb unverletzt. Wirtschaft drängt auf Saale-Ausbau In Halle hat die Industrieund Handelskammer sich für den zügigen Bau des Saale-Kanals stark gemacht. Bei diesem ‘Dauerthema’ brauche die Wirtschaft klare Entscheidungen, so IHK-Präsident Albrecht Hatton. Der Salzlandkreis sei einer der wirtschaftsstärksten Kreise in Sachsen- Anhalt. Seine Produktivität liege deutlich über dem Landesdurchschnitt. Gerade für die Industrie in und um Bernburg sei eine leistungsfähige schiffbare Saale eine wichtige und vor allem kostengünstige Transportoption. Einige Beispiele Möchten Sie ein Gesuch, ein Angebot oder eine Mitteilung veröffentlichen? Dann schalten Sie eine Kleinanzeige in der Binnenvaartkrant. "Kickers" sind sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen eine exzellente Möglichkeit, die Binnenschifffahrt zu erreichen. Wann erscheint Ihr "Kicker" in der Zeitung? Wenn wir in der geraden Woche vor Freitag 12.00 Uhr Ihr Kicker-Formular erhalten, so steht Ihre Kleinanzeige am darauf folgenden Dienstag (in der ungeraden Woche) in unserer Zeitung. Wie füllen Sie das Kicker-Formular aus? B E N U T Z E N S I E F Ü R J E D E N B U C H S T A B E N U N D S A T Z Z E I C H E N E I N K Ä S T C H E N . Z W I S C H E N D E N W Ö R T E R N E I N K Ä S T C H E N F R E I L A S S E N . Der Schubverband setzte aber die Fahrt in Richtung Minden fort ohne dass sich die Besatzung um den Unfall kümmerte. Der erste Verdacht richtete sich gegen einen tschechischen Schubverband der wenige Stunden nach dem Umfall von der Wasserschutzpolizei in Minden ermittelt und festgelegt wurde. Beim Verhör stellte sich aber heraus dass es sich nicht um den Täter handelte. Die Polizei sucht jetzt weiter. Der Sportbootfahrer, dessen Papiere Unsere Preise fr Generalberholung Austauschmotoren Scania D 11 8050,- Scania DS 11 8450,- (incl. Turbo) Scania DS 14 10.850,- (incl. Turbo) DAF DKA 1160 8050,- DAF DKS 1160 8425,- (incl. Turbo) Mercedes OM 402 9970,- Mercedes OM 442A 10.755,- (incl. Turbo) Volvo TD 100 A 8909,- (incl. Turbo) Volvo TD 120 A 9052,- (incl. Turbo) Motor generalüberholen incl. Brennstoffpumpen und Turbinen. Preise excl. MwSt. Motoren Lieferbar mit CCR-Zertifikat Fase I + Fase II Generalüberholung sämtlicher Schiffsdieselmotoren, Brennstoffpumpen, Einpritzdüsen, Anlasser und Lichtmaschinen, Kurbelwelle schleifen, Zylinder schleifen, Zylinderköpfe überholen, Lieferung und Einbau von ua. SCANIA, DAF, VOLVO und Mercedes A. Huismanstraat 5, NL-Staphorst Tel. +31(0)522/46 14 35 - Fax.: +31(0)522/46 20 60 Priv.: +31(0) 522/26 14 74 internet : http://www.ktbkoning.nl K I C K E R S und Wertsachen mit dem Fahrzeug untergingen, wurde nach dem Unfall durch den Schiffspastor in Minden betreut. Am Kirchplatz 1 – 32351 Stemwede-Levern • Transportspezialist für den Mittellandkanal • deutsche/niederländische/belgische Destinationen • GMP B 4.2 zertifiziert • schnelle Abwicklung • ausgezeichneter Service Telefon (+49) 05745 92011-0 Telefax (+49) 05745 92011-20 Mobil (+49) 0170 343 3915 Miet- und Regieschiffe gesucht JA! Vul in en stuur de bon in een open envelop zonder postzegel naar: Antwoordnr. 70133 3070 VB Rotterdam Uw abonnement dient 2 maanden van te voren schriftelijk opgezegd te worden. Für drei aufeinanderfolgende “KICKERS” zahlen Sie den folgenden Betrag Ik wil graag dat 'de Binnenvaartkrant' voor mij blijft schrijven! Ik word tot wederopzegging en voor ten minste 1 jaar abonnee. Verzendadres: (evt.)Bedrijfsnaam: T.a.v. Naam: Adres: Postcode/Plaats: Telefoonnummer: BTW nummer: Faktuuradres zelfde als verzendadres Faktuuradres anders, nl.: (evt.)Bedrijfsnaam: T.a.v. Naam: Adres: Postcode/Plaats: Telefoonnummer: BTW nummer: Land: Email: Land: Email: Ik machtig 'de Binnenvaartkrant' de verzendkosten van 21,95* (incl. 6% btw) automatisch één maal per jaar van mijn rekening af te schrijven (Post)bankrekeningnummer: Tenaamstelling rekeninghouder: Banknaam: ____________________________________________________________ Land + plaatsnaam van uw bank: ________________________________________ U ontvangt binnenkort een faktuur waarop staat genoteerd wanneer het bedrag van uw rekening wordt afgeschreven. Na afschrijving heeft de ondergetekende 30 dagen (bij Duitse rekeningen 6 weken, bij Belgische rekeningen 6 werkdagen) de mogelijkheid zijn bank of Postbank opdracht te geven het geïncasseerde bedrag terug te boeken. 1x 9,25 Datum: ab Mai 2008 SCHEEPSSLOPERIJ TREFFERS BV 'für alle Ihre Abwrackschiffe, Abwracktonnage und andere treibende Objekte." Hantekening: +31(0) 23-5325211 +31(0) 6-53187317 Barzahlung E-mail: treffers@hetnet.nl Hendrik Figeeweg 35, 2031 BJ Haarlem *Wanneer u gevestigd bent in Europa bedragen de kosten EUR 63,00 (incl. 6% btw) per jaar, tenzij u in België woont, dan kost het jaarabonnement EUR 21,95 (incl. 6% btw). Buiten Europa is op aanvraag. Wij kunnen bedragen incasseren van Duitse en Belgische rekeningen. De Belgische mensen kunnen een formulier bij onze administratie aanvragen m.b.t. ‘Opdracht tot domiciliëring van betalingen’ dat zij ingevuld aan hun eigen bank kunnen geven/sturen. Heeft u een andere buitenlandse rekening dan ontvangt u van ons binnenkort een faktuur. 3x 21,50 14,25 31,50 19,50 42,75 23,50 53,00 28,50 63,00 33,75 73,25 38,75 84,50 Wenn Sie sich einen "Kicker unter Chiffre" wünschen, beachten Sie bitte die zusätzlichen Verwaltungskosten: € 3,50 Name Straße und Hausnummer Postleitzahl Ort / Land Wieviel Schaltungen? Telefonnummer Email Mehrwertsteuer nr.: Ihre Kicker-Anzeige wird wie einen Kundendienst kostenlos auf unsere Internetsite geschaltet Ich bevollmächtige ‘de Binnenvaartkrant’ die Kosten der obenstehende Kicker-Anzeige automatisch von hierunter stehende Rechnung ab zu schreiben. Bankleitzahl: ________________________________________________________ Bankkontonummer: __________________________________________________ Auf Namen lauten von: ______________________________________________ Bankname: __________________________________________________________ Land + Ort Name Ihrer Bank: _________________________________________ Sie empfangen demnächst eine Rechnung worauf notiert steht wenn der Betrag von Ihrem Bankkonto abgeschrieben wird. Nach Abschreibung hat der Unterzeichner 6 Wochen die Möglichkeit seine Bank Auftrag zu geben den einkassierte Betrag zurück zu buchen. Datum: ___________________ Unterschrift: __________________________ Ihr ausgefülltes Kicker-Formular können Sie an die folgende Adresse schicken: Riomar BV – De Binnenvaartkrant, Postbus 24202, NL-3007 DE Rotterdam, die Niederlande oder faxen an: 0031-104140212

De Binnenvaartkrant 37 15 juli 2008 Emanuel Schiffer: „Es ist Zeit dass etwas passiert“ Eurogate-Gruppe sucht Unterstützung der Inland-Terminals VON ECKHARD-HERBERT ARNDT Die Eurogate-Gruppe will in Zukunft über ein Inland-Container- Terminal-Netzwerk die großen Seehafen-Umschlageinrichtungen in Hamburg und Bremerhaven entlasten. Das kündigte das Geschäftsführungsmitglied Emanuel Schiffer jetzt in Hamburg vor Journalisten an. Das Konzept wird unter dem Arbeitsnamen ‚Extended Gate‘ geführt. Für Schiffer ist es jetzt „höchste Zeit“ um die Container-Terminals in den Seehäfen zu entlasten. Zwar hat ein Unternehmen wie Eurogate auf hohem Niveau in den Ausbau der Terminals investiert. Allein 2008 legt das Unternehmen nur für seine deutschen Anlagen noch einmal 455 Mio. Euro auf den Tisch. Neue, leistungsfähigere Umschlagtechnik oder moderne IT allein reichen aber nicht mehr aus um der wachsenden Gütermengen Herr zu werden. Die Abstellflächen für Container auf den Seeterminals sind ein großer Engpass. Schiffer: „Die Verweildauer eines Containers auf dem Seehafenterminal liegt im Schnitt bei sechs Tagen. Wenn wir diesen Wert nur um zwei Tage verringern könnten, dann hätten wir bereits viel erreicht.“ Hinterland-Partnern Eurogate hat sich daher in den vergangenen Monaten nach geeigneten Hinterland-Partnern umgesehen und diese auch gefunden. Die Gespräche mündeten in die Gründung eines Inland-Container- Netzwerkes, dem in der Startphase sechs Hafenstandorte im Binnenland angehören. Mit diesen schloss Eurogate-Chef Emanuel Schiffer und seine Mitarbeiter haben mehrere Monate lang an dem neuen Hinterland-Konzept gefeilt. Am 2.Januar 2009 soll es losgehen. (Fotos Eckhard-Herbert Arndt) Lastenesel: Das Binnenschiff könnte in Zukunft in dem Eurogate-Hinterland-Konzept eine größere Rolle spielen. Das Bild zeigt einen Schubschiff-Verband auf dem Elbe-Seiten-Kanal am Schiffshebewerk in Scharnebeck. Eurogate Kooperationsverträge. Die Partner der ersten Stunde sind die Mindener Hafen GmbH, die Magdeburger Hafen GmbH, die Container Terminal Dortmund GmbH, die Auto-Terminal Wiesau GmbH/Pöhland Speditionsgesellschaft mbH (Bayern), die Gernsheimer Umschlags- und Terminalbetriebsgesellschaft mbH & Co. KG sowie die BLG Logistics für den Standort Neustädter Hafen in Bremen. Schon jetzt steht fest: Aus der reinen Zusammenarbeit kann im Einzelfall auch eine finanzielle Beteiligung werden, betonte Schiffer. Bei den sechs Standorten muss es nicht bleiben; es könnten im Laufe der Zeit noch andere Standorte dazustoßen. Schiffer: „Ich meine aber dass wir mit diesen Partnern schon jetzt eine sehr gute Abdeckung im Hinterland erzielen.“ Zudem sollen in den Inland-Terminals auch Dienstleistungen rund um den Container, zum Beispiel Reparaturen, verstärkt angeboten werden. Raum So unterschiedlich die Inlands- Standorte hinsichtlich ihres Umschlagaufkommens oder ihrer technischen Ausrüstung auch sind, Eines haben alle: Raum um Ladung zwischen zu lagern, und zwar auf Jahre hinaus. Alle Standorte habe in den zurückliegenden Jahren erheblich in den Ausbau ihrer Hafenanlagen investiert und haben sich damit fit gemacht für den intermodalen Containerverkehr. Das neue Hinterland-Konzept soll – grob skizziert – so funktionieren: Export-Container könnten in den Hinterland-Terminals gebündelt, zwischengelagert und konzentriert zu den Eurogate-Seehafen-Terminals befördert werden, wobei es den Kunden überlassen bleibt mit welchem Verkehrsträger das erfolgen soll. Umgekehrt könnten in Zukunft Import-Container nach Empfängerregionen im Hinterland im Seehafen gebündelt und von dort ins Hinterland abtransportiert werden. Das alles klingt einfach und überzeugend. Schiffer: „Wir werden mit diesem Konzept jetzt an unsere Kunden, die Reedereien und Logistik-Unternehmen, herantreten. Wir sind davon überzeugt dass das neue Konzept ein Erfolg wird.“ Das neue Hinterland-Konzept setzt auch voraus dass der Datenaustausch zwischen den an der Transportkette Beteiligten auf einem sehr anspruchsvollen Niveau erfolge, betonte Schiffer. Damit verbunden seien entsprechende Investitionen. Konferenz in Brüssel angesagt Donauregion bündelt die Kräfte Amsterdam-Express legt los Immer deutlicher will sich die Donauregion auf der europäischen Agenda profilieren. Dabei möchte Baden-Württemberg die Vorreiterrolle übernehmen. Auf Initiative Baden-Württembergs Neuer Hafen Passau eröffnet Mit einem symbolischen ersten Umschlag wurde am 27. Juni der neue Binnenhafen in Passau-Schalding eingeweiht. Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Markus Sackmann übergab den neuen Hafen im Beisein von mehr als hundert Gästen seiner Bestimmung. Die Bayernhafen-Gruppe hat zwölf Millionen Euro in den Ausbau investiert. Der erste Abschnitt des 450 Meter langen Kais ist fertiggestellt, die restlichen 175 Meter werden bis Oktober fertig sein. werden die Donauanrainerstaaten sich im Herbst in Brüssel zu einer Donaukonferenz treffen. Dabei soll auch über die Rolle der Donau als Transportweg diskutiert werden. „Der Donauraum ist ein immer wichtiger werdender Entwicklungsraum für die Zukunft Europas“, ist sich der baden-württembergische Ministerpräsident Günther Oettinger sicher. In diesem Jahr seien die Donauländer Schwerpunkt der Außenpolitik seines Landes. Wie Oettinger angibt, will Baden- Württemberg die mittel- und osteuropäischen Donauanrainerstaaten verstärkt in den europäischen Integrationsprozess einbeziehen. Mit Patenschaften, Projekten und gemeinsamen Positionen gegenüber der Europäischen Union wolle man die Zusammenarbeit stärken. Transportkapazität In diesem Rahmen besuchte der baden-württembergische Ministerpräsident in den letzten Monaten die Donaustaaten Ungarn und Bulgarien. Vor kurzem war Rumänien an der Reihe. Oettinger berichtet über erfolgreiche Gespräche mit den dortigen Kollegen. So habe er sich mit dem rumänischen Staatspräsidenten Traian Basescu – einem früheren Schiffskapitän – über den stärkeren Warentransport auf der Donau unterhalten. Der rumänische Premierminister Calin Popescu-Tariceanu berichtete über einen Brief den er gemeinsam mit Österreichs Kanzler Alfred Gusenbauer an die EU-Kommission geschrieben hat. Darin werde die Rolle der Donau als Transportroute unterstrichen. Das sei im Interesse aller Städten und Staaten die an dieser Achse gelegen sind. Anfang Oktober werden die Donaustaaten in Brüssel zu einer großen Konferenz zusammentreffen. Das für Contargo fahrende MS Acropolis aus Antwerpen. (Foto Contargo) Der für das Contargo-Netzwerk fahrende Binnenschiffsoperateur Contargo aus dem niederländischen Zwijndrecht verknüpft seit Anfang Juli die Containerterminals in Amsterdam direkt mit dem Rhein – bis hinauf nach Basel. Dabei steuert Contargo zehn unter eigener Regie stehende Terminals am Rhein an, wobei das Rhein- Waal-Terminal in Emmerich für Überhangmengen als Hub dient. Mit dem neuen Dienst will Contargo die Dienstleistung an die Kunden erhöhen. Gute Umlaufzeiten und verlässliche Übergabetermine sind das Ziel, wie Cok Vinke, Geschäftsführer der Contargo BV erklärt. „Wenn es schneller gehen sollte, so können wir auf alle trimodalen Kombinationsmöglichkeiten zurückgreifen.“ Der Seehafen Amsterdam biete den Vorteil dass die Abfertigung der Binnenschiffe dort zügig verlaufe. Mit zwei Abfahrten pro Woche in beiden Richtungen wolle man den Verladern einen Ausweg aus dem Stau in den Rotterdamer und Antwerpener Terminals bieten, heißt es.

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