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2008-12

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De Binnenvaartkrant 34 3

De Binnenvaartkrant 34 3 juni 2008 Een onafhankelijk tussenpersoon Wij wensen de “Friendship” een behouden vaart, en…. Gaat er toch iets mis, dan kunt u op ONS rekenen. Van harte proficiat !! SAA Overvliet Assurantie Makelaars Twentestraat 88, 3083 BD Rotterdam Postbus 9000, 3007 AA Rotterdam Tel.: 010-4119595, Fax: 010-4139774 E-mail: mail@overvliet.nl www.overvliet.nl Wij wensen mts Friendship en haar bemanning een behouden vaart. Wij leverden het stuurhuis met geleidekoker en hefbeweging Oosthavenzijde 5-Puttershoek-Holland Postbus 5606-3297 ZG Puttershoek Telefoon (078) 676 38 11 - Telefax (078) 676 48 53 Wij wensen C.V. Friendship veel succes met mts Friendship TeamCo Shipyard BV verzorgde de complete afbouw van het mts Friendship Wij wensen C.V. Friendship veel succes en een behouden vaart.

De Binnenvaartkrant 35 3 juni 2008 REDAKTION SARAH DE PRETER | MOBIL +31 (0)6 22 70 18 93 | E-MAIL SPRETER@CHELLO.NL Masterplan: Binnenschifffahrt stärker berücksichtigen VON SARAH DE PRETER Neun Verkehrs- und Umweltverbände appellieren an Bundesverkehrsminister Tiefensee, den Masterplan Güterverkehr und Logistik an einzelnen Punkten nachzubessern und anschließend bis Ende Juni im Bundeskabinett zu verabschieden. Zum Optimierungsbedarf zählen die Organisationen auch die stärkere Berücksichtigung der Binnenschifffahrt. Bei einem Besuch von Tiefensee in Duisburg hat auch der Bundesverband der Deutschen Binnenschifffahrt (BDB) den Minister erneut aufgefordert, die Binnenschifffahrt stärker einzubinden in die Pläne zur künftigen Bewältigung der Transportströme. Man wolle dem Verkehrsminister den Rücken stärken, schreiben die neun Verbände in einem Begleitbrief an Tiefensee. Unterschrieben wurde die Erklärung unter anderem von der Allianz pro Schiene, dem Zentralverband Deutscher Seehafenbetriebe (ZDS) und dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen. Der Mitte März präsentierte Entwurf des Masterplans hatte koalitionsintern aber BDB-Präsident Gunther Jaegers (links) und Verkehrsminister Tiefensee. (Foto BDB) auch in Wirtschafts- und Verkehrskreisen massive Kritik geerntet. Eine grundlegende Neuausrichtung und Überarbeitung des Masterplans halten die Verbände jedoch für kontraproduktiv. Das Stoppen des Plans und ein Neuanfang wäre ein schwerer Rückschlag für die Verkehrspolitik. Wohl aber sollte der Masterplan in der kommenden Zeit nachgebessert werden. So sollte die Binnenschifffahrt stärker berücksichtigt werden. Unter dem Strich sei der Masterplan jedoch eine gute Grundlage für weitere Schritte zur Stärkung der Güterverkehrsbranche in Deutschland. Gleichberechtigung fehlt Auch der BDB hatte den Entwurf zum Masterplan scharf kritisiert. Der Plan sei ein Reklamepapier für die Bahn, so der Verband. Bei einem Besuch Tiefensees an Duisburg am 20. Mai erhob der BDB erneut die Forderung, die Binnenschifffahrt stärker zu berücksichtigen. Zwar sei dies nicht als grundsätzliche Kritik an die Verkehrspolitik aufzufassen und man wolle den Masterplan auch unterstützen, doch die Verkehrsträger sollten gleichberechtigt behandelt werden. Im Namen des Gewerbes forderte BDB-Präsident Dr. Gunther Jaegers in Duisburg gut ausgebaute Infrastruktur, genügend Abladetiefe und Brückendurchfahrtshöhe sowie ausreichende Schleusenkammerabmessungen. Er verwies dabei auch auf eine neue Studie des Planco-Instituts, aus der hervorgeht dass die Binnenschifffahrt viel weniger CO2 ausstößt als die Bahn. Dennoch scheint es dem Verkehrsminister bei der Bewältigung der wachsenden Güterströme an erster Stelle um die Optimierung der Bahninfrastruktur zu gehen. Auf Einladung der SPD-Bundestagsabgeordneten Petra Weis traf Tiefensee sich in Duisburg mit der Stadtspitze. Im Gespräch betonte der Verkehrsminister die Bedeutung Duisburgs als Logistikdrehscheibe im Hinterland der Seehäfen. Um den Standort zu stärken sei der Eiserne Rhein – die historische Schienenverbindung zwischen dem Ruhrgebiet und Antwerpen – zügig zu reaktivieren. Auch sollte der Duisburger Hauptbahnhof schnellstmöglich saniert werden. Wiener Hafen schafft Platz für Logistik Hafenbecken Freudenau wird verschmälert VON SARAH DE PRETER Wiens Wirtschaftsstadträtin Renate Brauner freut sich nachdem die Umschlagzahlen im Hafen 2007 weiter angestiegen sind. „Wir ernten jetzt die ersten Früchte für die ständige Verbesserung unserer Infrastruktur. Damit haben wir den Wiener Hafen zum größten trimodalen Logistikzentrum in Österreich gemacht.“ Um noch mehr Platz für die Logistik zu schaffen reduziert der Hafen seine Wasserfläche in Freudenau. Ende Mai präsentierte die Stadträtin gemeinsam mit der Wiener Hafendirektion die Umschlagzahlen für das vergangene Jahr. 2007 wurden im Wiener Hafen insgesamt 12 Millionen Tonnen umgeschlagen. Damit wurde das Vorjahresergebnis um 1,2 Millionen Tonnen (11 Prozent) überschritten. Im Containergeschäft verbuchte der Hafen ein Plus von 17 So soll das neue Containerterminal bald aussehen. (Bild Wienholding) Prozent auf 323.000 TEU. Beim Modal Split ist der LKW mit 50 Prozent der Gesamtladung weiterhin Spitzenreiter. Die Bahn hält einen Anteil von 35 Prozent, die Schifffahrt 15 Prozent. Dank der günstigen Wasserverhältnisse auf der Donau wuchsen die Schiffsverladungen im vergangenen Jahr um 24 Prozent auf 1,5 Millionen Tonnen an. Dabei ist vor allem die Anlieferung von Stahl stark gestiegen. Erweiterung Bis 2009 investiert der Hafen rund 150 Millionen Euro in ein umfangreiches Ausbauprogramm. Im September läuft der Probebetrieb am neuen Containerterminal Freudenau an. Bis Ende 2009 soll das alte Terminal modernisiert werden, so dass der Hafen seine Umschlagkapazität für Container auf 500.000 Einheiten steigern kann. Ebenfalls Ende 2009 wird im Hafen Freudenau ein neues Tor fertiggestellt, das den Hafen gegen Hochwasser schützt. Der Betrieb im Hafenbecken kann dann auch bei Hochwasser weitergehen. Allerdings will der Hafen einen Teil des Beckens in Freudenau verschmälern. Mit der Zuschüttung der Wasserfläche soll mehr Platz für die Logistik geschaffen werden. Für Schifffahrt und Umschlag stünden auch nach diesem Eingriff noch genügend Fläche zur Verfügung, heißt es. Um die Auswirkungen ungünstiger Wasserverhältnisse besser ausgleichen zu können erweitere Trunkenheitsfahrten gestiegen In Brandenburg wird die Wasserschutzpolizei weiterhin verstärkt auf Alkoholkonsum am man kontinuierlich die Lagerflächen für Schüttgüter. Die drei großen Schüttguthallen im Hafen seien nahezu komplett ausgelastet. Im Sommer geht ein neuer Kran in Betrieb, so dass die Schüttguthallen künftig besser bewirtschaftet werden können. Ruder kontrollieren. Die Trunkenheitsfahrten auf dem Wasser nehmen zu, so die Polizei. Im letzten Jahr wurden 77 Schiffsführer, darunter zehn Berufsschiffer, alkoholisiert am Ruder angetroffen. Ein Jahr zuvor hatte die Polizei 64 betrunkene Schiffer gezählt. „Mit 0,5 Promille gilt auf der Wasserstraße dieselbe Alkoholgrenze wie auf der Straße“, so Hans-Joachim Werner, Direktor der Wasserschutzpolizei. Ab 0,5 Promille begeht der Schiffer eine Verkehrsordnungswidrigkeit, ab 1,1 Promille wird ein Strafverfahren eingeleitet. Insgesamt kontrollierte die Brandenburger Wasserschutzpolizei im letzten Jahr 22.350 Sportboote und 1.906 Berufsschiffe. Es wurden 5.878 Ordnungswidrigkeitenanzeigen und Verwarngelder verhängt. 839 Verstöße entfielen auf die Berufsschifffahrt. Moniert wurden vor allem die unvollständige Ausrüstung der Fahrzeuge und lückenhafte Schiffspapiere, sowie Geschwindigkeitsübertretungen und Verstöße gegen Liegeverbote. Auch musste die Polizei 191 Mal ausrücken wegen eines Unfalls auf der Wasserstraße. In 74 Fällen ging es um einen Unfall mit einem Frachter. Die meisten Unfälle verliefen glimpflich, doch es waren auch ein Toter und neun Verletzte zu beklagen.

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