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2007-25

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De Binnenvaartkrant 38 4

De Binnenvaartkrant 38 4 december 2007 Österreichischer Verkehrspreis für Rhenus In Wien hat die Rhenus-Gruppe den Staatspreis für Verkehr bekommen. Schwerpunkt des Preises waren umweltverträgliche Gütertransporte. Über hundert Firmen, Vereine und Institutionen hatten Einreichungen eingebracht. Bei der Preisverleihung am 14. November wies der österreichische Verkehrsminister Faymann darauf ‘Gläsernes Büro’ zur Zukunft des Landwehrkanals Im Rahmen der Debatte um die Zukunft des Landwehrkanals hat das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Berlin am Platz der Luftbrücke ein ‘gläsernes Büro’ eröffnet. Damit möchte die Behörde Transparenz schaffen und den Zugang zu Unsere Preise fr Generalberholung Austauschmotoren Einige Beispiele Scania D 11 8050,- Scania DS 11 8450,- (incl. Turbo) Scania DS 14 10.850,- (incl. Turbo) DAF DKA 1160 8050,- DAF DKS 1160 8425,- (incl. Turbo) Mercedes OM 402 9970,- Mercedes OM 442A 10.755,- (incl. Turbo) Volvo TD 100 A 8909,- (incl. Turbo) Volvo TD 120 A 9052,- (incl. Turbo) Motor generalüberholen incl. Brennstoffpumpen und Turbinen. Preise excl. MwSt. JA! Füllen Sie den Abo-Coupon aus und senden Sie ihn ohne Briefmarke an: De Binnenvaartkrant Antwortnr. 70133 NL-3070 VB Rotterdam (Niederlande) oder faxen an: 0031 - 104140212 Ein Abonnement auf “De Binnenvaartkrant” kostet für Deutschland 62,- (einschl. 6% VAT) jährlich , für Belgien EUR 21,50 (einschl. 6% VAT) jährlich. Ihr Abonnement Soll 2 Monaten vorher schriftlich gekündigt werden. Motoren Lieferbar mit CCR-Zertifikat Fase I + Fase II Generalüberholung sämtlicher Schiffsdieselmotoren, Brennstoffpumpen, Einpritzdüsen, Anlasser und Lichtmaschinen, Kurbelwelle schleifen, Zylinder schleifen, Zylinderköpfe überholen, Lieferung und Einbau von ua. SCANIA, DAF, VOLVO und Mercedes A. Huismanstraat 5, NL-Staphorst Tel. +31(0)522/46 14 35 - Fax.: +31(0)522/46 20 60 Priv.: +31(0) 522/26 14 74 internet : http://www.ktbkoning.nl hin dass der Lkw-Transport ein Vielfaches der Umweltbelastungen erzeugt, die beim Güterverkehr auf der Schiene und auf den Wasserstraßen entstehen. Deshalb sollten in Zukunft mehr Güter per Schiff und Bahn transportiert werden. Wie Faymann ferner angab, liegt der Anteil des kombinierten Güterverkehrs am gesamten Straßengüterfernverkehr in Österreich bei rund 12 Prozent. Im Vergleich zum Informationen erleichtern. Das gläserne Büro befindet sich im Columbiagebäude, dem Sitz des WSA in Berlin. Es ist im Empfangsbereich angesiedelt und kann innerhalb der Öffnungszeiten des WSA oder nach Absprache jederzeit europäischen Durchschnitt von 5 Prozent sei dies eine gute Ausgangsposition. Rumba Rhenus achtet bei dem Wiener Neubauprojekt Thürnlhof darauf Transporte über die Straße zu vermeiden. Die Lieferung von Material erfolgt seit dem Baubeginn vor zwei Jahren nach Möglichkeit per Bahn und Binnenschiff. aufgesucht werden. Bewohner können dort unter anderem Kartenmaterial, Bau- und Baumgutachten, Fotos und Informationen zu den geplanten Pflegemaßnahmen am Kanal einsehen. Mit der Errichtung des Büros will das WSA den Konflikt um die Baumfällungen am Landwehrkanal entschärfen. Im Sommer hatte die Behörde die Wasserstraße für fünf Wochen gesperrt. Zahlreiche Bäume am Ufer drohten wegen der maroden Kaimauern umzustürzen Ich möchte, dass die Binnenvaartkrant auch weiterhin für mich schreibt! Daher abonniere ich die Zeitung bis auf Widerruf für wenigstens ein Jahr. Versandadresse: (Eventuell) Betriebsname: (z.H.v.) Name: Straße und Hausnummer: Postleitzahl und Ort: Land: Telefonnr: Email: Mehrwertsteuernr: Fakturadresse dasselbe wie Versandadresse Fakturadresse anders, nämlich: (Eventuell) Betriebsname: (z.H.v.) Name: Straße und Hausnummer: Postleitzahl und Ort: Land: Telefonnr: Email: Mehrwertsteuernr: Ich bevollmächtige ‘de Binnenvaartkrant’ die Kosten des Abonnementes automatisch von hierunter stehende Rechnung ab zu schreiben. Bankleitzahl: _________________________________________________________ Bankkontonummer: ___________________________________________________ Auf Namen lauten von: ________________________________________________ Bankname: ____________________________________________________________ Land + Ort Name Ihrer Bank: ___________________________________________ Sie empfangen demnächst eine Rechnung worauf notiert steht wenn der Betrag von Ihrem Bankkonto abgeschrieben wird. Nach Abschreibung hat der Unterzeichner 6 Wochen die Möglichkeit seine Bank Auftrag zu geben den einkassierte Betrag zurück zu buchen. Datum: Unterschrift: ü Das Projekt folgt dabei den Richtlinien für umweltfreundliche Baustellenabwicklung (Rumba). Eine wissenschaftliche Begleitung sorgt für verlässliche Angaben zu den ökologischen Effekten. Die Auswertung hat unter anderem ergeben dass die von Rhenus gesteuerte Baulogistik die Zahl der gefahrenen Kilometer im Vergleich zu konventionellen Baustellen um drei Viertel reduziert. und stellten somit ein Verkehrsrisiko dar. Aus Sicherheitsgründen wollte das WSA ursprünglich 200 Bäume fällen lassen. Nach massiven Protesten der Anwohner ließ die Behörde unter Polizeischutz nur 38 Uferbäume fällen. Weitere zwanzig Risikobäume wurden an Betonblöcke vertaut. KICKERS Baustart Schleuse Bolzum Im Januar startet der Bau einer neuen Schleuse in Bolzum, am Stichkanal nach Hildesheim. Die neue Schleuse ersetzt die alte Schleuse aus 1928. Ihre Abmessungen entsprechen nicht mehr der modernen Güterschifffahrt und durch den schlechten baulichen Zustand mussten inzwischen umfangreiche Instandsetzungsmaßnahmen durchgeführt werden. Die neue Schleusenkammer wird 139 Meter lang und 12,5 Meter breit. Sie erhält eine Wassertiefe von mindestens vier Metern. Die Bauarbeiten werden 3,5 Jahre dauern. Währenddessen wird der Schiffsverkehr weiterhin über die bestehende Schleuse abgewickelt. Die Baukosten belaufen sich auf 60 Millionen Euro. Der Bund bezahlt davon 40 Millionen. Möchten Sie ein Gesuch, ein Angebot oder eine Mitteilung veröffentlichen? Dann schalten Sie eine Kleinanzeige in der Binnenvaartkrant. "Kickers" sind sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen eine exzellente Möglichkeit, die Binnenschifffahrt zu erreichen. Wann erscheint Ihr "Kicker" in der Zeitung? Wenn wir in der geraden Woche vor Freitag 12.00 Uhr Ihr Kicker-Formular erhalten, so steht Ihre Kleinanzeige am darauf folgenden Dienstag (in der ungeraden Woche) in unserer Zeitung. Wie füllen Sie das Kicker-Formular aus? B E N U T Z E N S I E F Ü R J E D E N B U C H S T A B E N U N D S A T Z Z E I C H E N E I N K Ä S T C H E N . Z W I S C H E N D E N W Ö R T E R N E I N K Ä S T C H E N F R E I L A S S E N . Für drei aufeinanderfolgende “KICKERS” zahlen Sie den folgenden Betrag 1x 3x 9,00 21,00 14,00 31,00 19,00 42,00 23,00 52,00 28,00 62,00 33,00 72,00 38,00 83,00 Wenn Sie sich einen "Kicker unter Chiffre" wünschen, beachten Sie bitte die zusätzlichen Verwaltungskosten: 3,10 Name Wieviel Schaltungen? Straße und Hausnummer Telefonnummer Postleitzahl Email Ort / Land Mehrwertsteuer nr.: Ja, ich möchte, dass mein Kicker auch auf der Website erscheint. Für (jede) 3 Online-Anzeigen zahle ich 5,25 extra. Das Angebot gilt nur ab 3 (Online)-Anzeigen Ich bevollmächtige ‘de Binnenvaartkrant’ die Kosten der obenstehende Kicker- Anzeige automatisch von hierunter stehende Rechnung ab zu schreiben. Bankleitzahl: ______________________________________________________________ Bankkontonummer: ________________________________________________________ Auf Namen lauten von: _____________________________________________________ Bankname: ________________________________________________________________ Land + Ort Name Ihrer Bank: _______________________________________________ Sie empfangen demnächst eine Rechnung worauf notiert steht wenn der Betrag von Ihrem Bankkonto abgeschrieben wird. Nach Abschreibung hat der Unterzeichner 6 Wochen die Möglichkeit seine Bank Auftrag zu geben den einkassierte Betrag zurück zu buchen. Datum: ___________________ Unterschrift: _____________________________ Ihr ausgefülltes Kicker-Formular können Sie an die folgende Adresse schicken: Riomar BV – De Binnenvaartkrant, Postbus 24202, NL-3007 DE Rotterdam, die Niederlande oder faxen an: 0031-104140212

De Binnenvaartkrant 39 4 december 2007 See- und Binnenhäfen sollten stärker vernetzt werden Auf Europas Verkehrswegen droht der Kollaps VON SARAH DE PRETER Das Wachstum bei den Transportmengen, besonders im Containerbereich, setzt sich unvermindert fort. Wie lässt sich der drohende Kollaps auf Europas Verkehrswegen abwenden? Dieser Frage gingen die Teilnehmer am 2. Inland-Terminal-Kongress am 13. und 14. November in Antwerpen nach. Dabei wurde unter anderem eine starke Zusammenarbeit zwischen See- und Binnenhäfen gefordert. Der Duisburger Hafen zeigt wie man es macht: Seit einigen Jahren beteiligt sich die duisport-Gruppe am Seeterminal Antwerp Gateway im Antwerpener Hafen. „Wir machen dies weil wir wissen wollen wie ein Seeterminal funktioniert,“ sagte Norbert Rekers, Verkaufsdirektor der duisport agency. „Gleichzeitig können wir dadurch die Zusammenarbeit mit dem belgischen Seehafen verstärken.“ Im vergangenen Jahr wurden etwa 900.000 TEU im Duisburger Hafen umgeschlagen. Doch die Kapazitätsengpässen an den Terminals in den Seehäfen machten auch Deutschlands größten Binnenhafen zu schaffen. Laut Rekers sind Projekte wie die Zweite Maasvlakte in Rotterdam und der neue Jade- Weser-Port nur langfristige Lösungen. Zwischenzeitlich sei man angewiesen auf andere Strategien. So sollten sich Seehäfen auf ihr Kerngeschäft – das Aus- und Einladen von Gütern – konzentrieren. Die Binnenhäfen könnten sich um die Sortierung, Bündelung und Verteilung kümmern. Der Duisburger Hafen profiliert sich als einen starken Hub im Hinterland der Seehäfen, gelegen an den großen Transportachsen und nah am Kunden. Trimodale Umschlag- und Transportmöglichkeiten stehen reichlich zur Verfügung. In den vergangenen Jahren hat der Hafen seine Verbindungen ins Hinterland konsequent weiter ausgebaut. Mehr als 300 regelmäßige KV-Shuttlezüge verbinden derzeit den Duisburger Hafen mit Zielen in ganz Europa. Durch die Zusammenarbeit mit nahezu allen großen Seehäfen biete man den Kunden Flexibilität, so Rekers. Ziel sollte es sein, diese Zusammenarbeit weiter zu verstärken. Leercontainer Bei der Verteilung der Güter im Hinterland spielen Inland Terminals und Binnenhäfen eine bedeutende Rolle. Als größte Containerschiffsreederei der Welt beteiligt sich Maersk an sämtlichen Seeterminals sowie an Terminals im europäischen Hinterland. Dieses Netzwerk wird in den kommenden Jahren erweitert, berichtete Cees van Altena der Maersk Line. „Wir konzentrieren uns auf die deutsche Rheinstrecke, Bayern, Warschau sowie die osteuropäischen Donauhäfen.“ Van Altena schilderte eine eher düstere Zukunftsperspektive für den innereuropäischen Transport: Der Kollaps droht. Im Containerbereich führt das Ungleichgewicht zwischen Im- und Export derzeit zu großen Problemen. In den letzten Monaten sind die Importe aus China wieder enorm gewachsen. Die Folge sind Kapazitätsprobleme an sämtlichen Terminals. Darüber hinaus kämpft man Europaweit mit dem Problem der Leercontainer. Das Handling von leeren Containern ist teuer, so Van Altena, der bedauerte, dass diese Kosten heute größtenteils von den Reedereien übernommen werden. Auch die flämische Region profiliert sich immer stärker als einen Norbert Rekers. (Foto Sarah De Preter) Hub für die Seehäfen. Flandern zählt mehr als 400 europäische Distributionszentren. Extended Gateways „Wir kennen uns mit der Produktion aus und haben außerdem geeignete Infrastruktur“, sagte Alex Van Breendam, Geschäftsführer beim flämischen Institut für Logistik (VIL). Momentan entwickelt das VIL in Zusammenarbeit mit den flämischen Provinzen eine Karte der ‘Extended Gateways’. Dabei soll jede Provinz seine sogenannte Hotspots definieren, Standorte die besonders geeignet sind für eine bestimmte Art von Aktivitäten. In diesen Hotspots sollten Unternehmen aus der selben Branche gebündelt werden, was zu einer Reduzierung der totalen Logistikkosten beiträgt. So sind chemische Betriebe kostentechnisch am Besten nah am Seehafen angesiedelt. Für die Hersteller von Konsumentenprodukten ist das Hinterland – beispielsweise die Provinz Limburg – der bessere Standort. Mit dieser Karte will Flandern in Zukunft in aller Welt um neue Investoren werben. Es wird auch untersucht wie sich die Bündelung von Aktivitäten in den Hotspots auf die Mobilität der Einwohner auswirkt. Etwa fünf große Knotenpunkte in Flandern werden durch Straßen, Wasserstraßen und Schiene miteinander verbunden. Das Ziel ist dabei, so viel Güter wie möglich über dieses Netzwerk zu befördern. EU-Kommission: weitere Untersuchungen Donau-Ausbau Weber: „Druck auf Tiefensee hat sich gelohnt“ VON SARAH DE PRETER Die Europäische Kommission hat die Liste der Transeuropäischen Verkehrsprojekte (TEN) bekannt gegeben welche sie in den kommenden sechs Jahren fördern wird. Es sollen 190 Millionen Euro an Fördermitteln in den Ausbau der Achse Rhein- Main-Donau fließen. Österreich bekommt Unterstützung beim Ausbau der Donau östlich von Wien. Für Deutschland gibt es Fördermittel damit der Donauausbau zwischen Straubing und Vilshofen weiter untersucht werden kann. Insgesamt hatten die Mitgliedstaaten 221 Projekte zur Förderung nach Brüssel eingereicht. Die dafür beantragten Finanzhilfen in Höhe von 11,5 Milliarden Euro überstiegen bei weitem den verfügbaren Gemeinschaftsbetrag von 5,1 Milliarden Euro. Diese Summe hat die EU-Kommission nun einzelnen Projekten zugeordnet. Es entfallen rund drei Viertel der Mittel auf grenzüberschreitende Schieneprojekte und etwa 11,5 Prozent auf Wasserstraßenprojekte. Peijs soll weiterhelfen Das Projekt Seine-Schelde will die Kommission mit 420 Millionen Euro fördern. Durch den Bau eines neuen Kanals werden die Scheldeund Seinebecken bis 2014 miteinander verbunden. Die Donau zwischen Wien und Bratislava (Foto Sarah De Preter) Für die Rhein-Main-Donau-Achse sind 190 Millionen Euro vorgesehen. Davon bekommt Bayern sieben Millionen Euro für den Bau einer neuen Eisenbahnbrücke in Deggendorf. Darüber hinaus gibt es 16,5 Millionen Euro, damit weitere Studien zum Ausbau der Donau zwischen Straubing und Vilshofen durchgeführt werden können. Der niederbayerische Europaabgeordnete Manfred Weber (CSU) kommentiert: „Es hat sich gelohnt Druck auf Bundesverkehrsminister Tiefensee auszuüben, damit der Donauausbau als TEN-Projekt beantragt wird. Jetzt ist es wichtig die Befürworter der beiden Varianten A und C280 zu einer gemeinsamen Lösung zu bewegen.“ Dazu erwartet Weber Anfang 2008 die EU-Koordinatorin für den Donauausbau, die ehemalige niederländische Verkehrsministerin Karla Peijs, in Niederbayern. „Frau Peijs wird mit beiden Seiten das Gespräch suchen und ist an einer Lösung interessiert die, wenn möglich, von beiden Seiten mitgetragen werden kann.“ Ausbau in Wien Für den Donauausbau unterhalb von Wien sind die maximal möglichen Zuschüsse für vorbereitende Arbeiten sowie Bauarbeiten vorgesehen. Die österreichische Staatssekretärin Christa Kranzl zeigt sich zufrieden: „Bei einem Investitionsvolumen von über 220 Millionen Euro kann mit einer Ko-Finanzierung von bis zu 30 Prozent durch die EU gerechnet werden.“ Des weiteren gibt es europäische Fördermittel für Studien nach der Verbesserung der nautischen Bedingungen auf der ungarischen Donau. Die Projektvorschläge der Kommission werden nun den Mitgliedstaaten und dem Europäischen Parlament zugeleitet. Nach Zustimmung des TEN-Finanzausschusses wird das Europäische Parlament von seinem Kontrollrecht Gebrauch machen. Die endgültigen Finanzierungsbeschlüsse der Kommission dürften Anfang nächsten Jahres gefasst werden. Bayern will mehr Wasserstraßentransport Bayern sieht sich an der Spitze der deutschen Logistikstandorte und möchte auch in Zukunft flexibel bleiben. In diesem Rahmen forderte der bayerische Wirtschafts- und Verkehrsstaatssekretär Markus Sackmann auf dem Logistikforum in Nürnberg die weitere Verlagerung von Güterströmen von der Straße auf die Schiene und die Wasserstraße. Dazu sollte die Verkehrinfrastruktur weiter ausgebaut werden. Auch seien innovative Lösungen notwendig. Seine Spitzenposition verdankt der Freistaat laut Sackmann der traditionell starken bayerischen Wirtschaft sowie der günstigen geographischen Lage im Herzen Europas. Das Klima sei unternehmensfreundlich und die Verkehrsinfrastruktur gut ausgebaut. Somit stimmen, laut Sackmann, die Rahmenbedingungen für die Logistik. Doch es drohen auch Engpässe: die weiter wachsenden Transportvolumen können nicht unbegrenzt von der bestehenden Infrastruktur aufgenommen werden. Sackmann sieht Handlungsbedarf und nannte in diesem Rahmen den bedarfsgerechten Ausbau der Verkehrswege und die Beseitigung von Engstellen. Auch sei es notwenig, die Verlagerung auf Schiene und Wasserstraße weiter voranzutreiben.

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