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De Binnenvaartkrant 40

De Binnenvaartkrant 40 23 oktober 2007 BAG untersucht Hinterland-Situation deutscher Seehäfen Ausbau und Erneuerung VON SARAH DE PRETER Das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) hat im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums die Situation im Hinterland ausgewählter deutscher Nord- und Ostseehäfen sowie der ARA- Häfen untersucht. Vor allem in Hamburg und Bremerhaven, wo etwa 97 Prozent des gesamten Containerumschlags in deutschen Seehäfen stattfindet, bestehen Kapazitätsengpässe. Bombe entschärft In Koblenz haben am 12. November etwa 10.000 Menschen ihre Wohnung verlassen müssen, so dass der Kampfmittelräumdienst eine Bombe aus dem zweiten Weltkrieg entschärfen konnte. Auch der Bahn- und Binnenschiffsverkehr lag eine Weile still. Deutschland braucht einen Aktionsplan zur Sanierung von sämtlichen Fluss- und Kanalbrücken. Das erklärt Patrick Döring, Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion für europäische Verkehrspolitik. „Nach Auskunft der Bundesregierung sind wenigstens 126 Brücken an deutschen Wasserstraßen ‘anfahrgefährdet’ – die Bauwerke sind zu nah an der Fahrrinne errichtet und gefährden dadurch den Schiffsverkehr. Auch sind mindestens 39 Brücken zu niedrig, so dass Binnenschiffe nicht mit voller Last fahren können. Dies vermindert die Wett bewerbsfähigkeit der Binnenschifffahrt gegenüber der Straße und erhöht den Treibstoffverbrauch je Die Entschärfung der amerikanische n500-Kilogramm-Bombe verlief nicht ganz problemlos: Während der erste Zünder sich problemlos herausdrehen ließ, brach der zweite Zünder beim ersten Versuch ab. Somit konnte der Kampfmittelräumdienst erst im zweiten Anlauf auch den zweiten Zünder sicher entfernen. FDP sieht Handlungsbedarf bei Brückensanierung JA! Ich Füllen Sie den Abo-Coupon aus und senden Sie ihn ohne Briefmarke an: De Binnenvaartkrant Antwortnr. 70133 NL-3070 VB Rotterdam (Niederlande) oder faxen an: 0031 - 104140212 Ein Abonnement auf “De Binnenvaartkrant” kostet für Deutschland 62,- (einschl. 6% VAT) jährlich , für Belgien EUR 21,50 (einschl. 6% VAT) jährlich. Ihr Abonnement Soll 2 Monaten vorher schriftlich gekündigt werden. transportierter Tonne.“ Wie Döring angibt, weiß die Bundesregierung zwar um das Problem, doch es gibt kein Konzept um die Schwierigkeiten zu beheben. „Die Sanierung von Kanal- und Flussbrücken geschieht in erster Linie im Zuge der üblichen Erneuerungsarbeiten oder wenn zunehmender Straßenverkehr die Erweiterung notwendig macht. Die Belange der Binnenschifffahrt spielen dabei kaum eine Rolle.“ Wenn es um Brücken ginge die zu niedrig für normale Lkws wären, so würde die Bundesregierung wohl anders handeln, sagt Döring: „Hier besteht Handlungsbedarf.“ Das Binnenschifffahrtsland Österreich ist dabei sein Wissen über die Binnenschifffahrt nach Ägypten zu exportieren. Bei einem Gespräch mit dem ägyptischen Verkehrsminister Mohamed Mansour hat Staatssekretärin Christa Kranzl konkrete Vereinbarungen geschlossen über die Zusammenarbeit der beiden Länder im Infrastruktur - bereich. Vor zwei Jahren hatten Österreich und Ägypten bereits ein Abkommen über die bilaterale Zusammenarbeit im Eisenbahnbereich abgeschlossen. Dieses wird nun um die Binnenschifffahrt erweitert. Es liegt auch schon eine Projektliste vor. So wurde ein österreichisches Unternehmen beauftragt, einen River Information Service für den Nil zu entwickeln zur Sicherheit der Binnenschifffahrt. “Die Erfahrungen und das Knowhow, die bei der Erstellung des Donau-RIS gemacht wurden, können nun auch in anderen Ländern umgesetzt werden”, so Kranzl. Im Von den Engpässen betroffen sind laut BAG Straßen- und Schienengüterverkehr. Genau diese Verkehrsträger haben die Hauptlast im Hinterlandverkehr der deutschen Containerhäfen zu tragen. Der Ausbau des Schienennetzes beziehungsweise die Erneuerung der Infrastruktur seien dem Neubau von Strecken vorzuziehen, so der BAG. Auch sollten die Möglichkeiten einer effizienteren Nutzung der vorhandenen Infrastruktur mittels intelligenter Verkehrslenkungsmaßnahmen besser ausgeschöpft werden. In den Häfen selbst müsse man versuchen die Spitzen im Verkehrsaufkommen zu glätten. Durch eine variablere Gestaltung ihrer Zeitfenster für den Empfang und Versand von Containern könnten Industrie und Handel laut BAG hierzu einen wesentlichen Beitrag leisten. In den Häfen Rotterdam und Antwerpen führt das steigende Containeraufkommen aufgrund begrenzter Umschlagskapazitäten zu Verzögerungen bei der Schiffsabfertigung. Besonders die Binnenschifffahrt ist betroffen. In beiden Häfen sind aber Baumaßnahmen im Gang, um die bestehenden Terminalkapazitäten zu erhöhen und den Engpässen entgegen zu wirken. RIS bald auch auf dem Nil möchte, dass die Binnenvaartkrant auch weiterhin für mich schreibt! Daher abonniere ich die Zeitung bis auf Widerruf für wenigstens ein Jahr. Versandadresse: (Eventuell) Betriebsname: (z.H.v.) Name: Straße und Hausnummer: Postleitzahl und Ort: Land: Telefonnr: Email: Mehrwertsteuernr: Fakturadresse dasselbe wie Versandadresse Fakturadresse anders, nämlich: (Eventuell) Betriebsname: (z.H.v.) Name: Straße und Hausnummer: Postleitzahl und Ort: Land: Telefonnr: Email: Mehrwertsteuernr: Ich bevollmächtige ‘de Binnenvaartkrant’ die Kosten des Abonnementes automatisch von hierunter stehende Rechnung ab zu schreiben. Bankleitzahl: _________________________________________________________ Bankkontonummer: ___________________________________________________ Auf Namen lauten von: ________________________________________________ Bankname: ____________________________________________________________ Land + Ort Name Ihrer Bank: ___________________________________________ Sie empfangen demnächst eine Rechnung worauf notiert steht wenn der Betrag von Ihrem Bankkonto abgeschrieben wird. Nach Abschreibung hat der Unterzeichner 6 Wochen die Möglichkeit seine Bank Auftrag zu geben den einkassierte Betrag zurück zu buchen. Datum: Unterschrift: Februar 2008 wird der ägyptische Verkehrsminister mit einer Arbeitsgruppe zu einer ersten gemeinsamen Tagung nach Wien kommen. Containergemeinschaftsprojekt Die Kreise Minden-Lübbecke und Schaumburg planen gemeinsam mit den Städten Minden und Bückeburg den RegioPort Weser. Dazu haben sie eine Kooperationsvereinbarung unterschrieben. Es handelt sich um einen neuen Containerhafen östlich von Minden. Mit dem Gemeinschaftsprojekt wollen die Partner ein Zeichen setzen: In Zeiten der Globalisierung kann es nicht sein, dass die Planung von Infrastrukturvorhaben an der Kreis- oder Landesgrenze aufhört. Der neue Containerhafen biete gute ökonomische Perspektiven für alle Beteiligten, so die Projektpartner. Wegen des hohen Wachstums beim Containerumschlag will der Mindener Hafen bis 2012 neue Kapazitäten an einem neuen Standort fertig stellen. Möchten Sie ein Gesuch, ein Angebot oder eine Mitteilung veröffentlichen? Dann schalten Sie eine Kleinanzeige in der Binnenvaartkrant. "Kickers" sind sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen eine exzellente Möglichkeit, die Binnenschifffahrt zu erreichen. Wann erscheint Ihr "Kicker" in der Zeitung? Wenn wir in der geraden Woche vor Freitag 12.00 Uhr Ihr Kicker-Formular erhalten, so steht Ihre Kleinanzeige am darauf folgenden Dienstag (in der ungeraden Woche) in unserer Zeitung. Wie füllen Sie das Kicker-Formular aus? B E N U T Z E N S I E F Ü R J E D E N B U C H S T A B E N U N D S A T Z Z E I C H E N E I N K Ä S T C H E N . Z W I S C H E N D E N W Ö R T E R N E I N K Ä S T C H E N F R E I L A S S E N . Für drei aufeinanderfolgende “KICKERS” zahlen Sie den folgenden Betrag Wenn Sie sich einen "Kicker unter Chiffre" wünschen, beachten Sie bitte die zusätzlichen Verwaltungskosten: 3,10 Name Wieviel Schaltungen? Straße und Hausnummer Postleitzahl Ort / Land KICKERS Telefonnummer Email Mehrwertsteuer nr.: 1x 3x 9,00 21,00 14,00 31,00 19,00 42,00 23,00 52,00 28,00 62,00 33,00 72,00 38,00 83,00 Ja, ich möchte, dass mein Kicker auch auf der Website erscheint. Für (jede) 3 Online-Anzeigen zahle ich 5,25 extra. Das Angebot gilt nur ab 3 (Online)-Anzeigen Ich bevollmächtige ‘de Binnenvaartkrant’ die Kosten der obenstehende Kicker- Anzeige automatisch von hierunter stehende Rechnung ab zu schreiben. Bankleitzahl: ______________________________________________________________ Bankkontonummer: ________________________________________________________ Auf Namen lauten von: _____________________________________________________ Bankname: ________________________________________________________________ Land + Ort Name Ihrer Bank: _______________________________________________ Sie empfangen demnächst eine Rechnung worauf notiert steht wenn der Betrag von Ihrem Bankkonto abgeschrieben wird. Nach Abschreibung hat der Unterzeichner 6 Wochen die Möglichkeit seine Bank Auftrag zu geben den einkassierte Betrag zurück zu buchen. Datum: ___________________ Unterschrift: _____________________________ Ihr ausgefülltes Kicker-Formular können Sie an die folgende Adresse schicken: Riomar BV – De Binnenvaartkrant, Postbus 24202, NL-3007 DE Rotterdam, die Niederlande oder faxen an: 0031-104140212

De Binnenvaartkrant 41 6 november 2007 „See- und Binnenhäfen haben die gleichen Probleme“ Für eine enge Zusammenarbeit zwischen See- und Binnenhäfen plädierte am 12. November auf dem Inland Terminals Congress in Antwerpen der Belgier Willy Robijns. Robijns ist Präsident des europäischen Binnenhafenverbandes EVB. Vor einiger Zeit unterschrieb der EVB ein Kooperationsabkommen mit ESPO, dem europäischen Seehäfenverband. Gemeinsam wollen die Organisationen eine Plattform schaffen und Aktionen veranstalten. Diese Zusammenarbeit sollte jedoch nicht nur im Rahmen der Verbandsarbeit, sondern auch in der alltäglichen Praxis vorangetrieben werden, sagte Robijns. „Seeund Binnenhäfen haben nicht nur ähnliche Aktivitäten, sie haben zum Teil auch die gleichen Probleme.“ See- und Binnenhäfen: gemeinsam vorwärts Die Seehäfen im ARA-Raum wachsen und gedeihen. Nun wollen die niedersächsischen Seehäfen ihre Position verbessern. Dazu werden sie künftig intensiver mit den Binnenhäfen zusammenarbeiten, hieß es Anfang November bei einer Diskussion mit Entscheidern aus der Hafenwirtschaft. Eingeladen hatten die Seaports of Niedersachsen GmbH und der Bundesverband öffentlicher Binnenhäfen (BöB). Für die niedersächsischen Seehäfen steht fest: „Wir wollen dass mehr Ladung über die Binnenhäfen in unsere Seehäfen gelangt, statt in die niederländischen und belgischen Westhäfen. Viele Verlader und Spediteure in Deutschland kennen die Umschlagsmöglichkeiten gar nicht die wir in Niedersachsen bieten. Das müssen wir ändern.“ Willy Robijns (Foto Sarah De Preter) Dabei unterstrich er die wachsende Bedeutung der Binnenhäfen in der logistischen Kette. Außerdem spielten Binnenhäfen eine wichtige Rolle bei der städtischen Versorgung. Robijns nannte als Beispiel die niederländische Stadt Utrecht, wo es ein Bier- und ein Abfallboot gibt. Der EVB-Präsident gab ferner an dass Binnenhäfen oftmals noch unter einem negativen Imago leiden. Außerdem kämpfen viele Binnenhäfen mit räumlichen Problemen im Zuge der wachsenden Transportmengen und der Tendenz nach Wohnen und Arbeiten am Wasser. Robijns rief die Binnenhäfen auf gut mit den städtischen Planern zusammenarbeiten. Politiker forderte er auf faire Bedingungen und somit Sicherheit für die Binnenhäfen zu schaffen. Besonders im Bereich der Sicherheit und der Umwelt sieht er eine Zunahme von Anforderungen denen die Binnenhäfen zukünftig gewachsen sein müssen. Mehr Container über die Donau Immer mehr Container werden per Binnenschiff zwischen Constanza und Belgrad befördert. Dort startete die bulgarische Binnenschifffahrtsgesellschaft BRP vor gute zwei Jahren einen Containerliniendienst. Seitdem wird dieser Dienst ohne Unterbrechung betrieben. In den ersten Monaten diesen Jahres beförderten die Binnenschiffe der BRP 2.014 TEU. Zum Vergleich: 2005 waren es 600 TEU. Der Linienverkehr wird von großen Spediteuren genutzt. Nun denkt die BRP über eine Erweiterung bis Budapest und Wien bzw. Krems nach. Voraussichtlich wird der Dienst im ersten Quartal 2008 bis nach Budapest erweitert. Mit diesem Projekt soll der Einsatz von Motorgüterschiffen statt Schubschiff plus Leichter forciert und damit die Transportzeit verkürzt werden. Im Vordergrund der Debatte standen die Vorteile einer besseren Zusammenarbeit zwischen See- und Binnenhäfen, sowohl für die Häfen als auch für die verladende Wirtschaft und die Logistik. Gemeinsam wollen die Vertreter der niedersächsischen Seehäfen und der Binnenhäfen in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen- Anhalt und Berlin Strategien entwickeln die ausländischen Konkurrenten entgegen gesetzt werden können. Die Politik liefert Unterstützung und will die Hinterlandanbindungen für die Seehäfen optimieren. Wolfgang Weber vom niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr nannte in diesem Rahmen den Ausbau des Dortmund-Ems-Kanals, den Ausbau der Mittelweser bis 2012, die schnellstmögliche Aufnahme der Planungen für ein neues Abstiegsbauwerk in Scharnebeck und den Ausbau der Stichkanäle zum Mittellandkanal. Teamarbeit in Duisburg: Neues Tankmanagementsystem aus einer Hand Sturmholz von Sarah De Preter Gemeinsam haben der Schiffsausrüster Wittig, Krohne Messtechnik und FS-Schiffstechnik aus Duisburg ein Tankmanagementsystem aus einer Hand für die Binnenschifffahrt konzipiert. Mit dieser einzigartigen Kombination lassen sich Tanks zuverlässig und sicher laden, löschen und überwachen. Bei der Präsentation am 7. November im Stammwerk von Krohne Messtechnik konnten Schiffer und Reeder sich ihr eigenes Bild machen. In das Projekt bringen drei Fachspezialisten ihr spezifisches Know-how und ihre Erfahrung ein. Die Krohne Messtechnik gehört zu den weltweit führenden Unternehmen in der Entwicklung und Produktion innovativer und zuverlässiger Prozess-Messtechnik. Die Wittig GmbH ist mit einem Sortiment von über 13.000 Artikeln seit über hundert Jahren ein fester Partner für die Binnenschifffahrt. FS-Schiffstechnik ist Spezialist in der Reparatur und der Service von hydraulischen Schiffsanlagen und unterhält eine Werkstatt in Duisburg. Übersichtlich Die Idee entstand vor etwa einem Jahr bei einem Treffen zwischen Frank Wittig und Michael Dubbick von Krohne. Beide Unternehmen ergänzen sich hervorragend. Wittig: „Krohne Messtechnik entwickelt hochqualitative (Sensor)Technik, hatte aber bisher keinen Zugang zur Binnenschifffahrt. Da konnten wir mit unserem breiten Netzwerk nachhelfen.“ Das Ergebnis der Zusammenarbeit ist ein totales Managementsystem für die Tankschifffahrt, bei dem alle Komponenten aus einer Hand angeboten werden. „Mit diesem System lassen sich die Tanks sicher und zuverlässig laden, löschen und überwachen. Im Fokus steht der Lade- und Löschvorgang. Dabei garantieren wir absolute Genauigkeit. Produktabhängig ist das Messen unterschiedlich. Unsere Sensoren können jedes Produkt messen. Man hat nur eine Uhr mit einer ungleich hohen Messgenauigkeit. Schiffsführer und Verlader können sich sicher sein dass die richtigen Mengen übergeben werden.“ Das System ist übersichtlich und wartungsfreundlich: Auf ein paar wenigen Anzeigern hat man alle Tanks im Blick. Einzelne Komponenten können unter Hochdruck ausgetauscht werden. Die Tanks brauchen dazu nicht leer oder entgast zu sein. Schnell geholfen Die Firma Wittig übernimmt die Logistik, den Vertrieb und die zentrale Lagerhaltung für das neue Tankmanagementsystem. Auch einzelne Komponenten sind bei Wittig erhältlich. Die FS-Schiffstechnik ist für die Inbetriebnahme und den Kundenservice zuständig. Die Reaktionszeit bei Störungen findet innerhalb von 24 Stunden statt. Solche kurze Reaktionszeiten sind für die Binnenschifffahrt ein absolutes muss. (Foto Sarah De Preter) Im Januar 2007 legte der Sturm Kyrill in ganz Deutschland zum Teil komplette Wälder um. Nordrhein- Westfalen war besonders schwer betroffen. In NRW fielen Kyrill mehr als 25 Millionen Bäume zum Opfer. Im Duisburger Hafen wurden bisher 60.000 Tonnen von diesem sogenannten Sturmholz auf Schiffe umgeschlagen. Bis Anfang Oktober waren in NRW etwa zwei Drittel der Holzmengen aus den Wäldern abtransportiert. Bis Mitte 2008 wird der Rest folgen. Ein Groteil des Sturmholzes landete im Duisburger Logistikpark logport, wo extra dazu mehrere Zehntausend Quadratmeter Fläche zur Verfügung gestellt wurde. Im logport investierte auch die Gesellschaft für Umweltdienste (GUD) in entsprechende Umschlag- und Transportgeräte. Von dem Logistikgelände aus findet das Holz seinen Weg nach ganz Europa: per Bahn, über die Straße aber auch per Schiff. Zurzeit verlassen wöchentlich etwa drei komplette Schiffe mit Kyrill-Holz den Duisburger Hafen. So gehen die Mengen beispielsweise per Binnenschiff bis in den Schwarzwald und nach Österreich. Per Küsten-Motorschiff reist das Holz sogar nach Finnland und Lettland. Etwa 68.000 Tonnen Sturmholz werden in Duisburg für den finnischen Papierhersteller Stora Enso bis Ende 2008 in einem Nasslager gelagert.

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