Views
3 years ago

2007-24

  • Text
  • November
  • Pompen
  • Binnenvaart
  • Jaar
  • Binnenvaartkrant
  • Rotterdam
  • Nieuwe
  • Schip
  • Schepen
  • Onze

De Binnenvaartkrant 38

De Binnenvaartkrant 38 20 november 2007 Postbus 188 3330 AD Zwijndrecht Noordpark 1, 3332 LA Zwijndrecht Telefoon (078) 612 48 33 Fax (078) 619 53 42 • SCHEEPSLUIKEN • HAVENSERVICE • STALEN VLOEREN • ALLE REPARATIES BOVEN DE WATERLIJN Nieuwe Bosweg 4, Postbus 14 3340 AA Hendrik-Ido-Ambacht Telefoon (078) 681 41 77 Fax (078) 681 50 56 Voor kleine tot ingrijpende reparaties en kompleet onderhoud. Helling 120 meter. Groot schroevendok. Installatie, onderhoud, revisie van alle merken scheepsdieselmotoren en keerkoppelingen, afbouw van nieuwbouw casco‚s, tevens alle voorkomende werkzaamheden aan elektrische en hydraulische installaties. MOTOREN INBOUWEN Bij MARKERINK in Lobith bent U aan het JUISTE adres! 24 uur service Vertrouwen Kwaliteit Officieel Wärtsilä - Deutz dealer Bijlandseweg 30, 6916 BJ Tolkamer, www.markerink.nl, info@markerink.nl, T: 0316-541041, F: 0316-542436 Scheepsstoffering OP MAAT Banken Tapijt Vinyl Gordijnen Aon Hudig Makelaars in Assurantiën Risico-Adviseurs Admiraliteitskade 62 3063 ED Rotterdam mw. J.A. Blacquière tel: 010 448 75 94 dhr. J.J. de Pooter tel: 010 448 76 53 www.aon.nl Dijkje 1, Nieuwendijk • T 0183 - 401 933 F 0183 - 403 837 • info@degostofferingen.nl www.degostofferingen.nl Uw contactpersonen op gebied van binnenvaartverzekeringen JUBILEUM 60 JAAR S.A.V. Ahoy bestaat 60 jaar dat moet gevierd worden Leden, introducés en oud leden zijn welkom op 22 december 2007 in het World Trade Centre te Rotterdam. Met als speciale gasten: René Shuman & Angel-Eye en The-Dutch-Blues-Brothers Binnenvaartkrant. V.O.F. Servus Friedrichshafen

De Binnenvaartkrant 39 6 november 2007 REDAKTION SARAH DE PRETER | MOBIL +31 (0)6 22 70 18 93 | E-MAIL SPRETER@CHELLO.NL Odratrans und Binnenreederei bündeln Massengutgeschäft Die polnische Odratrans-Gruppe hat die Vertretung ihres internationalen Massengutgeschäftes auf die Odra Rhein Lloyd, die frühere Deutsche Binnenreederei, übertragen. Dies geschah im Rahmen der Neustrukturierung der Odratrans-Gruppe. Die Odra Rhein Lloyd wird künftig das gesamte Massengutgeschäft der Odratrans im Ost-West-Verkehr zwischen Oder und Rhein und den Benelux-Ländern abwickeln. Die Odatrans-Gruppe gehört mehrheitlich dem Finanzinvestor Fundusz Mistral aus Warschau. Dieser hatte im April 2007 auch die Aktienmehrheit bei der Deutschen Binnenreederei übernommen. Dadurch entstand eines der größten Binnenschifffahrtsunternehmen Europas. Die Führung der Gruppe ist in Händen von einem deutschpolnischen Duo: Robert Baack und Jacek Zawodny. Vom Anfang an war klar dass die Kräfte im Flotten- und Vertriebsbereich weiter gebündelt werden sollen. Dies soll zu einer Steigerung der Transportkapazitäten und einer Stärkung der Wettbewerbsposition führen. Kunden reagieren positiv auf die Neustrukturierung, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens. Unter der Flagge der Odra Rhein Lloyd fahren künftig 80 Motorgüterschiffe, 100 Schubboote und 300 Schubleichter mit einer Flottenkapazität von über 200.000 Tonnen. Der neue Sitz der Odra Rhein Lloyd ist in der Oberbaum- City am Berliner Osthafen. Weitere Vertriebsbüros werden in Hamburg, Magdeburg und Stettin unterhalten. Die Odra Rhein Lloyd beschäftigt 180 Partikuliere sowie 26 Mitarbeiter in Vertrieb, Disposition und Verwaltung. Die Odratrans-Gruppe erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Umsatz von 63,8 Millionen Euro. Sie besitzt 282 Motorgüterschiffe und Schubboote sowie 640 Schubleichter mit einer Flottenkapazität von über 450.000 Tonnen. Zum Kerngeschäft der Odatrans-Gruppe gehören Logistikdienstleistungen in der Binnenschifffahrt. Dabei liegt der Fokus auf Aktivitäten bei trockenen Massengutverkehren, in der Schwergutbeförderung, bei Flüssigtransporten, im Stückgutverkehr sowie bei Containerdiensten. Zwei Schubverbände der Odra Rhein Lloyd begegnen sich auf der Havel. (Foto Odratrans) Region unterstützt beim Ausbau des Dortmund-Ems-Kanals VON SARAH DE PRETER Mit einem Kooperationsvertrag ist im emsländischen Lingen ein wichtiger Lückenschluss besiegelt worden: Anfang 2008 kann der Ausbau des Dortmund-Ems- Kanals (DEK) beginnen. Die ostfriesisch-emsländische Region beteiligt sich daran mit Personalkosten in Höhe von vier Millionen Euro. Sie greift damit dem Bund bei den Personalkapazitäten unter die Arme. Rund vier Millionen Euro investiert die emsländische Region, damit der Kanal auf der Strecke zwischen Lingen und Mittellandkanal ab 2017 für Großmotorgüterschiffe befahrbar ist. Dazu werden sechs Fachkräfte für die Dauer von zehn Jahren in das Projekt eingebracht. Ohne diese Unterstützung hätte der Ausbau erst nach 2015 begonnen. Für den Landkreis Emsland und seine Städte Lingen, Meppen, und Haren, seine Gemeinden Emsbüren, Salzbergen, die Samtgemeinde Spelle und die Dörpener Umschlaggesellschaft für den kombinierten Verkehr (DUK) beträgt die Bereitstellung von Fachkräften für die Dauer der Maßnahme etwa 120.000 Euro im Jahr. Entwicklungsschub Zu den weiteren Vertragspartnern zählen die Kreise Steinfurt, Aurich und Leer, die Stadt Emden, das Land Niedersachsen, die IHK Osnabrück-Emsland und die IHK für Ostfriesland und Papenburg. Der emsländische Landrat Hermann Bröring ist stolz auf die geschlossene Vereinbarung. „Wir erwarten einen enormen Entwicklungsschub von diesem Vorhaben. Der Dortmund-Ems-Kanal spielt seit mehr als hundert Jahren eine zentrale Rolle in der europäischen Binnenschifffahrt. Wir wollen ihn nun auch für die Zukunft fit machen.“ In den kommenden Jahren sollen die bislang fünf Schleusen reduziert werden auf drei neu zu bauende Schleusen in Bevergern, Venhaus und Gleesen. Die zehn Meter breiten Schleusen werden durch jeweils zwölfeinhalb Meter breite und zwischen 115 und 140 Meter lange Schleusen ersetzt. Auch werden sämtliche Brücke angehoben, so dass der Kanal für Großmotorgüterschiffe mit mehrlagiger Tonnage befahrbar ist. RIS in Frankreich Partner für die Stahlindustrie Frankreichs Wasserstraßen sollen sicherer und konkurrenzfähiger werden. Dazu gehören auch moderne elektronische Informationsdienste für die Binnenschifffahrt. Die österreichische via donau unterstützt Frankreich und Wallonien im Rahmen des Projektes SIF (Système d’Information Fluviale) Seine-Schelde. Das Projekt hat zum Ziel an der Seine-Schelde Achse River Informations Services (RIS) einzuführen. In Frankreich werden mehr als 1.700 Kilometer Wasserstraßen für die kommerzielle Schifffahrt genutzt. Um den Anschluss am europäischen Wasserstraßennetz zu ermöglichen, wird der Ausbau der Verbindung zwischen Seine und Schelde angestrebt. Ab 2010 soll der neue Kanal gebaut werden. Die Fertigstellung ist 2014 geplant. Die neue Verbindung wird zu einer Erhöhung der Binnenschiffstransporte auf der Seine und im Norden von Frankreich und Belgien führen. Damit diese sicher und reibungslos abgewickelt werden, sollen der Binnenschifffahrt moderne River Information Services zur Verfügung gestellt werden. Aufgrund der langjährigen Erfahrung mit RIS und dem Erfolg von DoRIS (RIS auf der Donau) leistet die österreichische via donau dem SIF- Projektkonsortium fachliche Unterstützung bei der Einführung dieser intelligenten Infrastruktur auf den belgischen und französischen Wasserstraßen. Auf deutschen Wasserstraßen wurden im vergangenen Jahr über 37 Millionen Tonnen Güter für die Stahlindustrie transportiert. Es könnten mehr werden, sagte BDB-Präsident Dr. Gunther Jaegers auf der Jahrestagung Stahl in Düsseldorf. Gegenwärtig übernimmt die Binnenschifffahrt einen Anteil von knapp 27 Prozent bei den Transporten der Stahlindustrie. Bei der Rohstoffversorgung beträgt der Anteil 40 Prozent. In der Stahllogistik kommen die traditionellen Stärken der Binnenschifffahrt zur Geltung: Große Gütermengen können kostengünstig auf den europäischen Wasserstraßen transportiert werden. Sämtliche großen Stahlstandorte haben deshalb einen direkten Wasserstraßenanschluss. In Düsseldorf machte der BDB- Präsident auf die Kapazität der Binnenschifffahrt aufmerksam. In Westeuropa stünden Verladern etwa 12,5 Millionen Tonnen an Schiffsraum zur Verfügung. Sogar der Rhein biete noch reichlich Platz für eine Steigerung der Transportmengen, so Jaegers. In diesem Rahmen sprach sich der BDB-Präsident für höhere Investitionen in das Bundeswasserstraßennetz aus. Mit den heute zur Verfügung gestellten Finanzmitteln könne man bestenfalls Versäumnisse der Vergangenheit mildern. An die Vertreter der Stahlindustrie richtete er den Appell sich ebenfalls für die Verbesserung der Wasserstraßeninfrastruktur einzusetzen. Dabei warnte er vor ideologischen Tabus bei den Ausbaumaßnahmen. Kollision in Dresden In Dresden wurde der Schiffs- und Bahnverkehr am 12. November vier Stunden lang stillgelegt nach einem Unfall auf der Elbe. Ein Ponton mit einem Baggerkran war mit einer Eisenbahnbrücke kollidiert. Auch ein Lastkahn, der mit der Plattform verbunden war, stieß an den Brückenpfeiler.

Binnenvaartkrant