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2007-18

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DE BINNENVAARTKRANT

DE BINNENVAARTKRANT PAGINA 28 28 AUGUSTUS 2007 Bohrungen am Nord-Ostsee-Kanal Das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Kiel-Holtenau hat den Auftrag für Bodenuntersuchungen in der Oststrecke des Nord-Ostsee-Kanals erteilt. Die Kanalstrecke soll ausgebaut werden. In den kommenden Monaten werden mehrere norddeutsche Firmen am Kanal den Boden erkunden. Sie gewinnen Proben für die Feststellung von Bodeneigenschaften, Belastungsversuche und Umweltuntersuchungen. Gemeinsam werden sie 144 Bohrungen und 165 Drucksondierungen durchführen. 66 Bohrungen werden im Anschluss nicht wieder verfüllt, sondern zu Grundwassermessstellen ausgebaut. Die Bohrungen werden etwa eine Million Euro kosten. Der Kanalprofil in der Ausbaustrecke besteht seit 1914. Informationen zum Baugrund wurden damals nur vereinzelt vermittelt. Dies reicht heute für eine verlässige Bauplanung nicht mehr aus. Laboruntersuchungen sind auch notwendig um die etwa 8,5 Millionen Kubikmeter Baggergut aus den Ausbau-Losen unterzubringen. Von den physikalischen und chemischen Eigenschaften des Baggerguts hängt ab wie es weiter genutzt werden kann oder wo und wie es gelagert werden soll. Die Ergebnisse der Bohrungen und Sondierungen werden in ein digitales Baumodell eingearbeitet. Im WSA Kiel-Holtenau erarbeitet derzeit eine Projektgruppe die Antragsunterlagen für die erste von zwei Planfeststellungsverfahren zum Kanalausbau. Ausbau Spelle Im Hafen Spelle-Venhaus, im nördlichen Streckenabschnitt des Dortmund-Ems-Kanals, wurden in diesem Jahr bereits 360.000 Tonnen umgeschlagen. Das ist mehr als im gesamten Jahr 2006. Im Zuge des Ausbaus des Dortmund-Ems-Kanals für Großmotorgüterschiffe hat auch der Hafen Erweiterungspläne. Dafür sind 25 bis 30 Millionen Euro vorgesehen. Der Hafen Spelle-Venhaus ist derzeit erreichbar für Güterschiffe mit einer Länge von 86 Metern und einer Tragfähigkeit von bis zu 1350 Tonnen. Er verfügt unter anderem über eine Flüssiggüterumschlaganlage, Krananlagen und eine Ölsperre im Ölhafen. Zu Kauf Ein sehr gut unterhalten spezial Landhaus, auf eine ruhige Location in eine baumreiche Umgebung (Meppen, Deutschland). Baujahr 1992, 850m2. Doppelte Garage. Angebotspreis € 172.000,00. Information: +31 (0)630-172 304 NEU! NEU! Schiffsausrüstung Wien SVZ Wien - Wittig GmbH Tel.: 0049 (0)2 03/93 27 30 Fax: 0049 (0)2 03/93 27 3-66 Tel.: 0043(0)1 72710-441 WITTIG GmbH Service hat eine Nummer: internet: http://www.wi-du.de E-Mail: info@wi-du.de KICKERS Möchten Sie ein Gesuch, ein Angebot oder eine Mitteilung veröffentlichen? Dann schalten Sie eine Kleinanzeige in der Binnenvaartkrant. "Kickers" sind sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen eine exzellente Möglichkeit, die Binnenschifffahrt zu erreichen. Wann erscheint Ihr "Kicker" in der Zeitung? Wenn wir in der geraden Woche vor Freitag 12.00 Uhr Ihr Kicker-Formular erhalten, so steht Ihre Kleinanzeige am darauf folgenden Dienstag (in der ungeraden Woche) in unserer Zeitung. Wie füllen Sie das Kicker-Formular aus? B E N U T Z E N S I E F Ü R J E D E N B U C H S T A B E N U N D S A T Z Z E I C H E N E I N K Ä S T C H E N . Z W I S C H E N D E N W Ö R T E R N E I N K Ä S T C H E N F R E I L A S S E N . Für drei aufeinanderfolgende “KICKERS” zahlen Sie den folgenden Betrag 1x 3x € 9,00 € 21,00 € 14,00 € 31,00 € 19,00 € 42,00 € 23,00 € 52,00 JA! Ich Füllen Sie den Abo-Coupon aus und senden Sie ihn ohne Briefmarke an: De Binnenvaartkrant Antwortnr. 70133 NL-3070 VB Rotterdam (Niederlande) oder faxen an: 0031 - 104140212 Ein Abonnement auf “De Binnenvaartkrant” kostet für Deutschland € 62,- (einschl. 6% VAT) jährlich , für Belgien EUR 21,50 (einschl. 6% VAT) jährlich. Ihr Abonnement Soll 2 Monaten vorher schriftlich gekündigt werden. möchte, dass die Binnenvaartkrant auch weiterhin für mich schreibt! Daher abonniere ich die Zeitung bis auf Widerruf für wenigstens ein Jahr. Versandadresse: (Eventuell) Betriebsname: (z.H.v.) Name: Straße und Hausnummer: Postleitzahl und Ort: Land: Telefonnr: Email: Mehrwertsteuernr: ❒ Fakturadresse dasselbe wie Versandadresse ❒ Fakturadresse anders, nämlich: (Eventuell) Betriebsname: (z.H.v.) Name: Straße und Hausnummer: Postleitzahl und Ort: Land: Telefonnr: Email: Mehrwertsteuernr: Ich bevollmächtige ‘de Binnenvaartkrant’ die Kosten des Abonnementes automatisch von hierunter stehende Rechnung ab zu schreiben. Bankkontonummer: ___________________________________________________ Auf Namen lauten von: ________________________________________________ Bankname: ____________________________________________________________ Land + Ort Name Ihrer Bank: ___________________________________________ Sie empfangen demnächst eine Rechnung worauf notiert steht wenn der Betrag von Ihrem Bankkonto abgeschrieben wird. Nach Abschreibung hat der Unterzeichner 6 Wochen die Möglichkeit seine Bank Auftrag zu geben den einkassierte Betrag zurück zu buchen. Datum: Unterschrift: Wenn Sie sich einen "Kicker unter Chiffre" wünschen, beachten Sie bitte die zusätzlichen Verwaltungskosten: € 3,10 Name Wieviel Schaltungen? Straße und Hausnummer Postleitzahl Ort / Land Telefonnummer Email Mehrwertsteuer nr.: € 28,00 € 62,00 € 33,00 € 72,00 € 38,00 € 83,00 Ja, ich möchte, dass mein Kicker auch auf der Website erscheint. Für (jede) 3 Online-Anzeigen zahle ich € 5,25 extra. Das Angebot gilt nur ab 3 (Online)-Anzeigen Ich bevollmächtige ‘de Binnenvaartkrant’ die Kosten der obenstehende Kicker- Anzeige automatisch von hierunter stehende Rechnung ab zu schreiben. 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DE BINNENVAARTKRANT PAGINA 29 28 AUGUSTUS 2007 Forderungskatalog Masterplan Güterverkehr und Logistik Der aus sieben Wirtschaftsund Verkehrsverbänden bestehende Arbeitskreis Logistik der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) hat einen Forderungskatalog an das Bundesverkehrsministerium für den Masterplan Güterverkehr und Logistik gerichtet. Auf vier Seiten werden sechs Probleme und Forderungen dargestellt. Ein Kernpunkt der Kritik ist die mangelnde Harmonisierung der Wettbewerbsbedingungen im europäischen Straßengüterverkehr. Wie die Verbände angeben, konnten dazu in den vergangenen Jahren keine Fortschritte erzielt werden. Ebenso kritisieren sie die chronische Unterfinanzierung des Bundesverkehrswegeplans. Flaschenhälse von nationaler aber auch europäischer Bedeutung würden nicht Im Vorstand der Schiffsklassfizierungs-Gesellschaft Germanischer Lloyd (GL) kommt es zu einer Veränderung. Rainer Schöndube, seit 1990 Mitglied des zweiköpfigen Führungsgremiums, wird zum 30.September sein Amt niederlegen und aus dem Unternehmen ausscheiden. Statt seiner rückt Dr. Joachim Segatz (42) zum 1. September in den Vorstand ein. von Eckhard-Herbert Arndt rechtzeitig beseitigt – dies gelte für alle Verkehrsträger. Die Mittel sollten erhöht werden, damit schwerpunktmäßig die Projekte umgesetzt werden welche die Leistungsfähigkeit der Straße, Schiene und Wasserstraße beeinträchtigen. Darüber hinaus sollten die Planungs- und Genehmigungsverfahren für Infrastrukturprojekte beschleunigt werden. Im Straßenbereich sollte die Zuständigkeitsverteilung zwischen Bund und Ländern bei der Verwaltung der Bundesfernstraßen gestaltet werden. Grenzen effizienter Schöndube, dessen Vertrag eigentlich erst 2009 ausgelaufen wäre, wird dem GL weiterhin beratend zur Seite stehen. Das Unternehmen unterstreicht dass die Personalveränderung “einvernehmlich” erfolgt sei. Schöndube hinterlasse ‘ein gut bestelltes Haus’. Im Vorstand ist darüber hinaus Dr. Hermann J. Klein tätig, der den Bereich Maritime Dienste betreut. Bereits Ende Juni hatte es Gerüchte um einen bevorstehenden Wechsel im GL-Vorstand gegeben. Dr. Joachim Segatz bekleidet bislang noch den Geschäftsführerposten bei der Tchibo Logistik GmbH. Dem Tchibo-Konzern gehörte er seit 1998 an und arbeitete in verschiedenen Bereichen des Unternehmens, das mit seinen Non-Food-Artikeln eine sehr erfolgreiche Säule neben dem Kernsegment Kaffeerösterei etabliert habt. In seinem Lebenslauf findet sich unter anderem ein Maschinenbaustudium an der TU Braunschweig und eine Promotion zum Dr. phys.chem. an der Universität Heidelberg. Zwischen 1995 und 1998 arbeitete Segatz für das Consulting-Unternehmen McKinsey & Company als Unternehmensberater. Im GL- Vorstand wird er künftig für den kaufmännischen Bereich verantwortlich sein während das stark wachsende Industriegeschäft, das bis jetzt ebenfalls von Rainer Schöndube betreut wird, kommissarisch an Lutz Wittenberg übergeht. Familie Herz Die Vorstandsanpassung trägt Ein weiterer Punkt der Kritik betrifft den Kombinierten Verkehr, der laut Forderungskatalog auf der Schiene und in der Binnenschifffahrt zwar hohe Zuwächse verzeichnet, aber zunehmend an seine Grenzen stößt. Die Verbände halten es für notwendig dass die nationale Förderrichtlinie für den Kombinierten Verkehr überarbeitet wird. Die Förderung sollte auf den Erhalt und die Erneuerung von Supra- und Infrastruktur erweitert werden. Dabei sollte der Fördersatz auf maximal 50 Prozent begrenzt werden. Auf internationaler Ebene sei der Ausbau von Strecken und Terminals besser abzustimmen. Der Bund sollte auch mehr Parkplätze für Lkw bauen. Zuletzt rufen die Verbände zu einer besseren Vermarktung des Logistikstandorts Deutschland auf. Germanischer Lloyd: Logistiker Joachim Segatz nimmt Vorstandssessel ein Dr. Joachim Segatz senkt den Altersdurchschnitt im Vorstand. Er tritt zum 1. September in das Unternehmen Germanischer Lloyd als Vorstandsmitglied ein. (Foto GL) Hinterlässt ein ‘gut bestelltes Haus’: GL-Vorstandsmitglied Rainer Schöndube. (Foto Eckhard-Herbert Arndt) nach Meinung von GL-Beobachtern die Handschrift des neuen Mehrheitsaktionärs Günter Herz. Er erwarb im Dezember 2006 das Traditionsunternehmen und bewahrte es so vor einer feindlichen Übernahme durch den französischen Mitbewerber Bureau Veritas. Der Familie Herz gehört die Tchibo-Gruppe. Günter Herz ließ sich im Sommer 2003 seinen Anteil durch die Familie auszahlen und erhielt dafür rund vier Milliarden Euro. Für die GL-Übernahme legte er rund 575 Millionen Euro auf den Tisch und erwarb sich damit auch einen Sitz im Aufsichtsrat der Schiffsklassifikations-Gesellschaft. Hinter dem GL liegt das erfolgreichste Jahr seiner 140-jährigen Unternehmensgeschichte. Aktuell betreut das Unternehmen 6300 Schiffe mit zusammen 69 Millionen BRZ. Der aktuelle Auftragsbestand umfasst 1300 Schiffe mit mehr als 23 Millionen BRZ. In dem Unternehmen, das seinen Stammsitz in Hamburg hat, sind weltweit 3400 Mitarbeiter in 76 Ländern tätig. Panta Rhei Slovakia: “Klein aber fein” Das MS Carola wird unter den Namen Panta Rhei 1 ins slowakische Schiffsregister eingetragen. Panta Rhei Slovakia hat das erste Binnenschiff, MS Carola, gekauft. Damit setzt das Unternehmen den ersten Schritt zur Umsetzung seines Binnenschifffahrtskonzeptes. Das Schiff wird demnächst unter den Namen Panta Rhei 1 ins slowakische Schiffsregister eingetragen. In den kommenden Jahren will Panta Rhei Slovakia die Flotte kontinuierlich erweitern, sagt Geschäftsführer Michael Plöch. An dem noch jungen Unternehmen Panta Rhei Slovakia beteiligen sich zu jeweils 45 Prozent die Mierka Befrachtung (eine hundertprozentige Tochter von Mierka Donauhafens in Krems) und Panta Rhei aus Wien. Als dritter Gesellschafter hat Transport Trade Services (TTS) aus Bukarest zehn Prozent der Anteile. Die Geschäftsführer sind, neben Michael Plöch, Dieter Illmayer (Panta Rhei Wien) und Stanislav Michalicka. Zusammen wollen sie in die Binnenschifffahrt auf der Rhein-Main-Donau Wasserstraße investieren. Gebaggert Besonders auf der Donau sieht Panta Rhei Slovakia noch große Fünf Anlagen zur Entsorgung Bilgenöl Das Unternehmen Clyvia Technology wird fünf Anlagen herstellen mit denen mineralische Kraftstoffe hergestellt werden aus Bilgenöl. Im September wird Clyvia in ihrer Pilotanlage in Wegberg (Mönchengladbach) eine Testmenge von 20.000 Litern Bilgenöl im Probelauf verarbeiten. Bereits im April 2008 soll die erste Anlage in Betrieb genommen werden. Anschließend werden nacheinander die vier übrigen Anlagen errichtet, so dass die letzte Einheit Ende 2008 in Betrieb gehen kann. Wie Clyvia mitteilt, werden die fünf Module künftig pro Jahr rund 20.000 Tonnen mineralische Kraftstoffe wie Heizöl oder Diesel produzieren. Über den Entwicklungsperspektiven. “Die Nachfrage steigt”, so Plöch. “Darüber hinaus wird die Donau für die Schifffahrt ausgebaut. Östlich von Wien wird schon fleißig gebaggert. Das wurde auch Zeit, denn die Schifffahrt wartet bereits lange darauf. Auch in Bayern wäre der Ausbau der Donau dringend notwendig, doch das ist schon lange ein heißes Thema.” Im Donauraum wird laut Plöch kräftig in neue oder gebrauchte Schiffskapazität investiert. “Die Werften sind, was man hört, gut ausgelastet. Es kommt auch viel Schiffskapazität vom Rhein.” Panta Rhei Slovakia investiert in qualitativen Schiffsraum. “Keine traditionellen Schubverbände, sondern technisch gute Motorgüterschiffe mit gut ausgebildetem Personal.” Das Unternehmen spezialisiert sich in den Transport von Stückund Schüttgut. Der Vertrieb der Schiffe erfolgt exklusiv über Panta Rhei Wien und Mierka Befrachtung. “Wir werden dieses Jahr noch ein weiteres Schiff hinzukaufen. Ab dann kommt jährlich mindestens eins dazu. Es wird keine Massenflotte, sondern klein aber fein!” Standort der neuen Anlagen ist noch keine Entscheidung getroffen. Sicher ist jedoch,dass sie in einem großen Binnenhafen entlang des Rheins zwischen Duisburg und Koblenz aufgebaut werden, da dort das Bilgenöl von speziellen Bilgenentölungsbooten eingesammelt und entsorgt wird. Pro entsorgtem Schiff fallen laut Clyvia etwa drei Tonnen an. Rund 15 Prozent dieser Menge sind reines Altöl, das in einem speziellen Verfahren direkt an Bord separiert wird, damit es einer weiteren Verwertung zugeführt werden kann. Für die Verwertung des so gewonnenen Ölextraktes hat Clyvia ein Verfahren entwickelt und patentieren lassen, das dem Cracken von Rohöl vergleichbar ist.

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