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2007-18

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DE BINNENVAARTKRANT

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DE BINNENVAARTKRANT PAGINA 27 28 AUGUSTUS 2007 REDAKTION : SARAH DE PRETER • MOBIL : +31 - (0)622 70 18 93 • EMAIL : SPRETER@CHELLO.NL Detailliertes Liegeplatzkonzept erarbeitet Zehn Millionen für zusätzliche Liegeplätze Etwa zehn Millionen Euro will die deutsche Bundesregierung in den kommenden Jahren in Liegeplätze am Ober- und Mittelrhein investieren. Dort sind in den vergangenen Jahren etliche Liegeplätze verschwunden, unter anderem durch Wohnbebauung am Ufer. Die Binnenschifffahrtsorganisationen freuen sich, rufen jedoch gleichzeitig auf auch am Niederrhein und am französischen Rheinabschnitt in Liegestellen zu investieren. Das internationale Binnenschifffahrtsgewerbe macht bereits seit längerem Druck: Steigende Verkehrzahlen, größere Schiffsabmessungen und der stetige Wegfall von Liegeplätzen machen ein komplett neues Liegeplatzkonzept für die Rheinstrecken in Baden-Württemberg, Rheinland- Pfalz und Hessen erforderlich. Die Wasser- und Schifffahrtsdirektion Süd hat nun detaillierte Planungen vorgelegt. Demnach ist die Verbesserung der Liegemöglichkeitfür Schiffe Auf der Grenzoder hatte das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Eberswalde am 14. August alle Hände voll zu tun. Nachdem mehrere Schubverbände sich festfuhren, musste die Wasserstraße bei Sophienthal vorübergehend für die Schifffahrt gesperrt werden. Die Havaristen transportierten Kaskos für neue Binnenschiffe. Südlich von Reitwein, bei Oder-Kilometer 602,3, fuhr sich ein polnischer Schubverband fest. Er hatte das Kasko für den Neubau TMS Dresden dabei. Einen Kilometer weiter südlich lief auch ein zweiter polnischer Schubverband auf Grund. Hierbei handelte es sich um ein Schubboot und das Kasko für das GMS Jaguar. Beide Havaristen konnten von der übrigen Schifffahrt auf einer beschränkten Fahrrinne ab 135 Meter an 15 Stellen zwischen dem Hafen Brohl und Weil am Rhein geplant. Dabei eignen sich besonders Schierstein, der Schutzhafen Bingen, der Schutzhafen Loreley, Bad Salzig, Niederlahnstein und Brohl für Gefahrgutschiffe. Seit der Änderung des ADNR 2007 sind mehr leere Tankschiffe verpflichtet in sicherem Abstand zum Wohngebiet anzulegen. An verschiedenen Stellen zwischen Basel und Bonn sollen auch neue Auto-Abstellplätze eingerichtet werden. In den meisten Fällen erfordern die Maßnahmen dass eine Planungsprozedur durchlaufen wird. Das gilt auch für einen neuen Übernachtungshafen am Niederrhein. Sollte alles problemlos verlaufen, dann könnten die Projekte in etwa vier Jahren realisiert sein. In Deutschland und den Niederlanden freuen sich die Gewerbevertreter. “Die Investitionen sind ein wichtiger Schritt, den Schiffen mit bis zu 135 Meter Länge und größeren Koppelverbänden die Einhaltung der gesetzlich vorsichtig passiert werden. Als sich jedoch auch bei Sophien-thal ein Schubverband mit Neubaukasko festfuhr, musste die WSA die Wasserstraße sperren. Künstliche Wellen Im Sommer sind Festfahrungen auf der Oder nichts Ungewöhnliches, da der Wasserstand meist sehr niedrig ist. Die Oder führt ein feinkörniges sandiges Geschiebe, so dass in der Regel keine Schäden an den festgefahrenen Schiffen entstehen. Wie das WSA Eberswalde berichtet, lässt die polnische Wasserstraßenverwaltung in Niedrigwasserzeiten gelegentlich eine Welle aus den Speicherbecken im Oberlauf der Oder ab, um den Wasserstand künstlich zu erhöhen und der Schifffahrt somit eine Passage des Mittellaufes vorgeschriebenen Ruhezeiten, den Personalwechsel und der Schiffsbesatzung den sozialen Kontakt mit dem Land zu ermöglichen”, so der Bundesverband der Deutschen Binnenschifffahrt (BDB). Der BDB hofft dass die Haushaltsmittel für die Planungen genehmigt werden und appelliert an Länder, Kommunen und Häfen dem Vorbild des Bundes durch eigene Bauleitplanung zu folgen. Außerdem sollten auch für die sichere Abwicklung von Havarien mehr geschützte Liegestellen geschaffen werden. Darüber hinaus, so fordern auch die internationalen Binnenschifffahrtsorganisationen ESO und EBU, sollte auch am französischen Rhein das Liegeplatzangebot ausgebaut werden. Ein weiteres Anliegen ist dass Binnenschiffer nach der Schleuse Rhinau auch an anderen Schleusen am Oberrhein die Zulassung bekommen, Personal zu wechseln oder das Auto von und an Bord setzen zu können. KASKOS IM STAU AUF DER ODER der Oder zu ermöglichen. Mit diesen Wellen fahren dann oft ganze Konvois von Schubverbänden die Oder talwärts. Gerade die Werften im polnischen Wroclaw können mit der Auslieferung ihrer Neubaukaskos oft nicht auf steigende Wasserstände im Herbst warten und versuchen ihre Schiffe auf solchen Wellen in tiefere Gewässer zu überführen. Dabei kommt es in Untiefen immer wieder zu Festfahrungen. Die Fahrrinnentiefen auf der Oder liegen derzeit unter 110 Zentimeter. Ursachen sind die geringen Niederschläge im Oberlauf der Oder. Die Freizeitschifffahrt kann bei solchen Wasserständen ungehindert fahren, doch die Berufsschifffahrt findet meist nur in Form von Leer- oder Überführungsfahrten statt. Forschungsfahrt über die Donau Bei einem Zwischenstopp in Wien stieg der österreichische Umweltminister Josef Pröll an Bord der Forschungsschiffe. (Foto Umweltministerium Wien) Wissenschaftler aus acht europäischen Staaten nehmen in den kommenden Wochen gemeinsam die Wasserqualität der Donau unter die Lupe. Am 14. August verließen sie an Bord von zwei Messschiffen den Regensburger Hafen Richtung Schwarzes Meer. Bei dieser Donau-Expedition der Internationalen Kommission zum Schutz der Donau (IKSD) handelt es sich um die größte und auch wichtigste Expedition in der Geschichte der Donau. Um die Donau vor starker Verschmutzung zu bewahren hat die IKSD seit 1985 ein internationales Netz von Messstationen aufgebaut. Vor sechs Jahren gab es eine erste Forschungsexpedition auf der gesamten Donau die zu einer umfassenden Datensammlung führte. Schiff hilft aus Im Werkgelände der Degussa AG in Niederkassel (Lülsdorf) wurde vor wenigen Wochen ein über 500 Tonnen schwerer Generator von einem Binnenschiff auf einen LKW verladen. Ursprünglich hätte der Koloss auf der Schiene vom Fertigungswerk in Mailand zu seinem Bestimmungsort in Verdohl im Sauerland gebracht werden sollen. Der angekündigte Zugführerstreik jedoch brachte dem Auftragnehmer auf andere Gedanken. Die diesjährige Expedition ist noch größer. Es fahren insgesamt 18 Biologen, Chemiker, Mikrobiologen sowie Experten für Fische und Wasserqualität mit. Ihr Konvoi besteht aus drei Schiffen: dem serbischen Messschiff Argus, dem ungarischen Eisbrecher Széchényi, der als Versorgungsschiff dient, und der Piscius, der fischökologische Untersuchungen durchführt. Neben der Donau werden auch zahlreiche Nebenflüsse untersucht. Von der Expedition erwartet die IKSD wertvolle Erkenntnisse für die weitere Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie, vor allem für das Aufstellen international koordinierter Bewirtschaftungspläne. Die Forscher sind noch bis Ende September unterwegs. Um sicher zu gehen dass der Generator auch rechtzeitig geliefert würde, wurde er per Bahn zuerst in den Donauhafen Linz gebracht. Von dort aus ging es per Binnenschiff weiter in den Werkshafen der Degussa AG. Nach dem Umladen auf einen Lkw reiste der Generator weiter nach Libur, wo er auf einen noch größeren Schwertransporter verladen wurden. Es handelte sich um einer der größten Schwertransporte die jemals in der Region durchgeführt wurden. Zu hoch gestapelt NEUE VERKEHRSANBINDUNG FÜR MAINZER HAFEN In Mainz könnte bereits zum Ende des Jahres mit dem Bau einer neuen Brücke über den Industriehafen begonnen werden. Die Brücke ist das Herzstück für die Verkehrsanbindung des neuen Containerterminals das auf der Ingelheimer Aue entsteht. Das Bundesland Rheinland-Pfalz unterstützt den Brückenbau mit rund 8,1 Millionen Euro. Im Mainzer Binnenhafen werden heute rund 125.000 TEU pro Jahr umgeschlagen. Die Kapazität soll weiter ausgebaut werden. Da städtebauliche Rahmenbedingungen und mangelnde Erweiterungsflächen einen Ausbau der Umschlaganlagen an ihrem jetzigen Standort nicht zulassen, wird nun ein neues Containerterminal auf der Ingelheimer Aue entstehen. In diesem Zusammenhang wird auch das Industriegebiet Ingelheimer Aue neu erschlossen. Das Land fördert den Bau einer Straßenbrücke über den Industriehafen mit einem Zuschuss von gut acht Millionen Euro. Insgesamt wird die neue Verkehrsanbindung rund elf Millionen Euro kosten – die Stadtwerke Mainz werden die restlichen drei Millionen Euro zahlen. Bereits im September könnte die Stadt die europaweite Ausschreibung für das Projekt veröffentlichen. Wenn alles nach Plan verläuft, wäre die neue Brücke Ende 2008 fertig. 2009 soll das Mainzer Containerterminal von seinem derzeitigen Standort umziehen auf die Ingelheimer Aue. Auf dem frei werdenden Gelände wird eine Mischung aus Wohnungen, Kultur und Gewerbe entstehen. Wie der rheinland-pfälzische Verkehrsminister Hendrik Hering angibt, misst Rheinland-Pfalz dem neuen Containerterminal große Bedeutung bei. “Da Transport und Logistik als einer der Wachstumsmotoren der Zukunft gelten, bieten die Investitionen auch die Chance auf neue Arbeitsplätze.” Zu einer ungewöhnlichen Zwischenverladung kam es vor einigen Wochen an der Schleuse Iffezheim. Dort musste mit einem Autokran die oberste Containerreihe des Containerverbands Alsace-Hollande umgeladen werden. Wie das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) in Freiburg mitteilt, war der Verband durch das Hochwasser bei Iffezheim aufgehalten worden. Die Beladung – vier Lagen – war zu hoch für die Durchfahrt an den Brücken im Bereich der Staustufe. Um die Liegezeit für das Schiff zu verkürzen, wurde die obere Containerlage abgehoben und anschließend auf dem Schiffsverband umverteilt. Somit konnte die Alsace-Hollande ihre Reise zwei Tage früher als ursprünglich gedacht fortsetzen.

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