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2007-14

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DE BINNENVAARTKRANT

DE BINNENVAARTKRANT PAGINA 32 03 JULI 2007 Richtlinie Sicherheit: Umsetzung schwierig Bis zum 15. Juni 2007 hätte die europäische Hafensicherheitsrichtlinie bundesweit umgesetzt werden sollen. Doch bisher haben lediglich die Küstenländer wie Hamburg und Bremen ihre Richtlinien verabschiedet. In anderen Bundesländern läuft alles viel zäher; so steht die öffentliche Beratung im nordrhein-westfälischen Verkehrsministerium erst im August auf der Tagesordnung. Der Bundesverband öffentlicher Binnenhäfen warnt: Die Überwachung der Sicherheit sollte Staatsaufgabe bleiben. Die EU-Richtlinie soll zur Erhöhung der Gefahrenabwehr in Häfen dienen. Wie aber Karl Michael Probst, Geschäftsführer des BöB, auf der transport logistic 2007 in München angab, drohen manche Hafenareale dadurch zu No-go-Areas zu werden. Probt warnte vor übertriebenen Maßnahmen. Es sei der Sicherheit nicht gedient wenn wirtschaftliche Aktivitäten in den Häfen durch permanente Einlasskontrollen behindert, Kundenprozesse überwacht und die Bürger völlig ausgeschlossen würden. Öffentliche Hand Wie der BöB weiter angibt, gehören Sicherheitsaufgaben in die öffentliche Hand. In NRW jedoch wurde ein Konzept erstellt wonach die Überwachung der Hafensicherheit künftig einem privaten Betreiber übertragen werden soll. Dadurch würden den Binnenhäfen aber auch zusätzliche Kosten aufgebürdet die diese an ihre Kunden weitergeben müssten, kritisiert der BöB. Die Folge: Transporte würden sich verteuern. Auf der transport logistic stellte die Innenbehörde von Hamburg ihr Umsetzungskonzept vor. Dort wird der hoheitliche Auftrag durch die Polizei wahrgenommen. Auch in NRW sollte die Organisation der Sicherheit im Hafen in öffentlicher Hand bleiben, betont der BöB. Der Hafenbetreiber könne dies nicht leisten. 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Name: Straße und Hausnummer: Postleitzahl und Ort: Land: Telefonnr: Mehrwertsteuernr: Email: ❒ Fakturadresse dasselbe wie Versandadresse ❒ Fakturadresse anders, nämlich: (Eventuell) Betriebsname: (z.H.v.) Name: Straße und Hausnummer: Postleitzahl und Ort: Land: Telefonnr: Email: Mehrwertsteuernr: Ich bevollmächtige ‘de Binnenvaartkrant’ die Kosten des Abonnementes automatisch von hierunter stehende Rechnung ab zu schreiben. Bankkontonummer: Zu Hände von: Sie empfangen demnächst eine Rechnung worauf notiert steht wenn der Betrag von Ihrem Bankkonto abgeschrieben wird. Nach Abschreibung hat der Unterzeichner 6 Wochen die Möglichkeit seine Bank Auftrag zu geben den einkassierte Betrag zurück zu buchen. Datum: Unterschrift: Wenn Sie sich einen "Kicker unter Chiffre" wünschen, beachten Sie bitte die zusätzlichen Verwaltungskosten: € 3,10 Name Wieviel Schaltungen? 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DE BINNENVAARTKRANT PAGINA 33 03 JULI 2007 Nach Volksabstimmung im Baselbiet: Grünes Licht für Schweizerische Häfen Wegen In Basel haben die Bürger der Zusammenlegung der Rheinhäfen von Basel-Stadt und Basel-Landschaft zugestimmt. Der entsprechende Staatsvertrag wurde mit einer großen Mehrheit von über achtzig Prozent angenommen. Die Rheinschifffahrtsdirektion (RSD) freut sich über die neuen Entwicklungsperspektiven der Häfen nach der Fusion. Mit dem Staatsvertrag werden die Rheinhäfen der beiden Halbkantone als ‘Schweizerische Rheinhäfen SRH’ aus den kantonalen Verwaltungen ausgegliedert. Sie erhalten als öffentlich-rechtliche Anstalt eine eigene Rechtspersönlichkeit. Dabei bleibt das Grundeigentum bei den Kantonen. Nutzung und Bewirtschaftung sowie Entwicklung erfolgen im Rahmen einer neuen partnerschaftlichen Trägerschaft. Im Kanton Basel-Stadt hatte der Große Rat dem Vertrag bereits im Januar zugestimmt. Im Baselbiet kam es zu einer Volksabstimmung nachdem der Landrat dem Staatsvertrag nur mit 50 zu 29 zugestimmt hatte. Die Vier-Fünftel-Mehrheit zum Ausschluss des obligatorischen Referendums wurde somit verpasst. Stärker Die RSD bewertet die Zusammenlegung der Hafenverwaltungen als den nächsten logischen Schritt in einer langjährigen Entwicklung. Seit fast 50 Jahren sind die Rheinschifffahrtsbehörden beider Kantone unter einem Dach zusammengefasst und nehmen die Verantwortung für die Areal-Bewirtschaftung und die Basis-Struktur der Rheinhäfen gemeinsam wahr. “Die Bürger haben mit überwältigender Mehrheit anerkannt dass die Weiterentwicklung der Rheinhäfen von großer Bedeutung für die ganze Region ist“, so Neuss-Düsseldorfer Häfen steigen in Krefeld ein Strategische Partnerschaft am Rhein Die Neuss-Düsseldorfer Häfen (NDH) bauen ihre Wettbewerbsposition weiter aus. Vor wenigen Tagen bekamen sie vom Rat der Stadt Krefeld den Zuschlag für eine Beteiligung an den Krefelder Hafen- und Bahnbetrieben. Sie werden 49 Prozent der Anteile übernehmen. Die Stadt Krefeld war bereits seit einiger Zeit auf der Suche nach einem strategischen Partner für ihre Häfen. Auch der Duisburger Hafen war mit im Rennen, kam aber nicht zum Zuge. Das Angebot der NDH sei wirtschaftlich am interessantesten gewesen, urteilten die Ratsmitglieder in Krefeld. Die Krefelder Ratsmitglieder gehen davon aus dass die von der (Foto Stadtmarketing Basel) die RSD. Gemeinsam seien die Häfen stärker: Durch die Fusion soll eine bessere Vermarktung und optimierte Nutzung der Hafenareale geschaffen werden. Dazu die RSD: “Als öffentlich-rechtliche Anstalt erhalten die Schweizerischen Rheinhäfen jenen Handlungsspielraum den sie brauchen um im internationalen Wettbewerb zu bestehen. Sie können die Hafenareale flexibler nutzen und Schwankungen beim NDH angekündigten Investitionen den Hafenstandort deutlich stärken werden. In den letzten Jahren hatte der Rheinhafen der Stadt große Verluste beschert. Dabei haben die Krefelder hoch begehrtes Gut: freie Flächen. Die passen hervorragend ins Neuss- Düsseldorfer Konzept, wo durch das Wachstum der vergangenen Jahre der Platz allmählich knapp wird. In den Neuss-Düsseldorfer Häfen war das Gesamtaufkommen aus Schiffs- und Eisenbahnverkehr im letzten Jahr auf 15,2 Millionen Tonnen angestiegen. Nun will die NDH ihr Erfolgskonzept auch auf Krefeld übertragen. Das dazu vorgelegte Konzept sieht vor dass die NDH in Krefeld die wirtschaftliche Federführung übernimmt und einen der beiden Geschäftsführer stellt. Dabei soll Im- und Export besser verteilen und auffangen. Dies sichert langfristig die Ertragskraft.“ Die Rheinhäfen beider Basel sind die wichtigste Güterverkehrsdrehscheibe der Schweiz. Sie behandeln jährlich an die acht Millionen Tonnen Güter. Das sind mehr als zehn Prozent der gesamten schweizerischen Außenhandelsmenge. “Wir dürfen mit einer höheren Wertschöpfung rechnen“, so die RSD. der Krefelder Hafen als eigenständige GmbH & Co KG weitergeführt werden. Von der Krefelder Stadtverwaltung werden jetzt die notwendigen behördlichen Verfahrenschritte zur Gründung einer gemeinsamen Gesellschaft auf den Weg gebracht. Wenn die Verträge unterzeichnet sind, wird der neue Binnenhafen nach Duisburg zum zweitgrößten in Deutschland. Für Binnenschiffstransporte ist Krefeld recht interessant, denn der Hafen kann durch die tiefe Fahrrinne auch bei Niedrigwasser von großen Schiffen angefahren werden. Die Güter könnten dann bei Bedarf auf LKW oder Eisenbahn verladen werden. Die NDH will nun kräftig in Krefeld investieren und die Umschlagkapazitäten ausbauen. WSA sperrt Wasserstraße für die Schifffahrt Baumkrieg am Landwehrkanal umstürzgefährdeter Bäume hat das WSA Berlin am 22. Juni den Landwehrkanal für die Schifffahrt gesperrt. Nachdem das Bezirksamt die Genehmigung für das Abholzen der Bäume verweigerte und Umweltschützer auf die Barrikaden gingen, verhärteten sich die Positionen. Während sich ein wahrer Baumkrieg entfachte, musste die Schifffahrt ruhen. Lokale Passagierreedereien reagierten bestürzt. Im April und Mai waren am Landwehrkanal Ufermauern abgesackt. Untersuchungen ergaben, dass die Uferbefestigung über weite Strecken unterspült ist. Deshalb sperrte das WSA im Mai bereits mehrere Anlegestellen der Fahrgastschifffahrt sowie zwei Kilometer Uferrandstreifen. Gleichzeitig wurde der Kanal als Einbahnstraße ausgewiesen. Laut WSA müssen auch Bäume gefällt werden, um die Ufer zu entlasten. Erste Fällversuche wurden Ende Mai durch eine Bürgerinitiative ‚Retter die Bäume’ verhindert. Am 22. Juni stoppte dann das WSA den Schiffsverkehr auf dem Kanal, nachdem Rotorblätter wechseln aufs Binnenschiff Das Logistikunternehmen Glahr & Co. aus Potsdam hat die Binnenschifffahrt entdeckt. In den vergangenen sechs Monaten brachte der Betrieb bereits 300 Rotorblätter für Windanlagen über die Elbe in die Seehäfen. Dieser Modal Shift – zuvor wurden die Blätter über die Straße transportiert – wurde gut ein Jahr vorbereitet. Ende 2006 fanden die ersten Probefahrten statt. Glahr & Co. wickelt Transporte ab für die Vestas Blades Deutschland. In Lauchhammer (Spreewald) stellt Vestas Blades Rotorblätter für Windanlangen her. In der Vergangenheit gelangten diese Produkte per LKW in die Seehäfen. Doch seit einigen Monaten werden nun die 45 Meter langen Blätter auf dem Zeugenaufruf Reparaturarbeiten an der Eisenbahnbrücke in Oldenburg haben in diesem Monat zu erheblichen Problemen für die Binnenschifffahrt geführt. Die Brücke war nachts für die durchgehende Schifffahrt gesperrt und konnte auch tagsüber nur eingeschränkt passiert werden. Dadurch kam es zu langen Wartezeiten. Um die Probleme dennoch so gering wie möglich zu halten, setzte das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Bremen einen Wahrschaudienst ein um es drei Linden als besonders risikoreich eingestuft hatte. Das Bezirksamt erteilte keine Fällgenehmigung, das WSA holte sich die Genehmigung bei der Senatsverwaltung. Der Protest der Umweltaktivisten nahm zu: sie patrouillierten am Ufer, ketteten sich an Bäume und beschmissen sogar WSA und Polizei mit Steinen. Schließlich teilte das WSA am 26. Juni mit vorerst keine Bäume mehr zu fällen. Ein runder Tisch sollte erst einmal Entspannung in die Lage bringen. Der Kanal blieb weiterhin gesperrt. Mitten in der Saison ist das eine Katastrophe für die Berliner Passagierreedereien, da viele Ausflugsfahrten betroffen sind. Die Industrie- und Handelskammer Berlin forderte vom WSA die sofortige Freigabe des Kanals. Hinsichtlich der langfristigen Sanierung der verfaulten Holzspundwände hat das WSA unterdessen einen Wettbewerb ausgeschrieben. Eine Entscheidung über die Art der Sanierung werde voraussichtlich Ende September 2007 fallen. Landweg in den Binnenhafen Dresden gebracht. Von dort aus werden sie mit Schubverbänden der Deutschen Binnenreederei nach Brunsbüttel oder Hamburg gefahren. In Zukunft soll der Hafen Mühlberg genutzt werden, der sich momentan im Ausbau befindet. Durch die Verlagerung auf die Wasserstraße will Glahr jährlich 400 LKW-Sondertransporte zur Küste einsparen. Das neue Logistikkonzept stellt sich als ein großer Erfolg heraus. Im Vergleich zum reinen LKW- Transport konnten die Kosten trotz längerer Laufzeiten und zusätzlicher Umschläge nachhaltig reduziert werden. Mitte Juni 2007 startete sogar das erste Binnenschiffsprojekt mit 36 Blättern Richtung Frankreich. Die Wasserschutzpolizei in Mannheim sucht Zeugen zur Aufklärung der folgenden Tat: In der Nacht vom Montag dem 25. Juni löste ein bislang unbekannter Täter an einem Schwimmponton im Handelshafen die Karabinerhaken die zur Befestigung gedacht sind. Zusätzlich wurde ein Sicherungsdraht ausgehängt. Der Ponton trieb danach unter der Neckarvorlandbrücke durch und gelangte so in den Neckar. Nach einer Warnung durch die Berufsschifffahrt konnte die Polizei den Ponton mit einem Arbeitsboot sichern und ihn wieder zu seinem Liegeplatz zurückbringen, wo er verankert wurde. Vom Täter gibt es noch keine Spur. Haben Sie in dieser Nacht etwas mitbekommen? Melden Sie sich dann bei der Wasserschutzpolizei in Mannheim. Die Telefonnummer: 0621 / 174-0. Lange Wartezeiten auf der Hunte die Brückenpassage zu regeln und einen sicheren Verkehr zu ermöglichen. Täglich passieren etwa zwanzig Berufsschiffe die Eisenbahnbrücke Oldenburg. Notwendige Reparaturarbeiten an der Brücke hatten sich verzögert, nachdem es unvorhergesehene Probleme gab bei der Montage von Hakenverriegelungen und der Einbindung der elektronischen Signalsteuerung zum Betrieb der Eisenbahnbrücke.

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