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DE BINNENVAARTKRANT

DE BINNENVAARTKRANT PAGINA 39 8 MEI 2007 Kooperationsvertrag Österreich und Rumänien soll Transportanteil der Binnenschifffahrt erhöhen Gemeinsam für die Donauschifffahrt Österreich und Rumänien bündeln die Kräfte für eine starke Donauschifffahrt. Dazu haben die zuständigen Verkehrsstaatssekretäre der beiden Länder ein Abkommen unterzeichnet. “Unser Ziel ist es den Anteil der Schiffstransporte am Verkehrsaufkommen im österreichischen Donaukorridor signifikant zu steigern”, erklärte die österreichische Verkehrsstaatssekretärin Christia Kranzl, die für den herbst eine große Informationsveranstaltung über die Binnenschifffahrt ankündigte. Vor wenigen Wochen waren Vertreter des rumänische Schwarzmeerhafens Constantza zu Gast im österreichischen Göttweig. In diesem Rahmen wurde auch das Abkommen unterzeichnet. Rumänien ist aufgrund der Länge des Donauabschnittes von gut tausend Kilometern sowie der Drehscheibenfunktion des Hafens Constantza für den gesamten Donauraum ein bedeutender Binnenschifffahrtsakteur. Im vergangenen Jahr wurden im Schwarzmeerhafen an die 57 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen. Seine Spitzenposition verdankt der Hafen Constantza seiner günstigen geographischen Lage, die es möglich machte den Hafen durch einen schiffbaren Kanal mit der Donau zu verbinden. Wie die österreichische Staatssekretärin Kranzl angibt, haben sich die Rumänen in den letzten Jahren aktiv in europäische Initiativen zur Förderung der Binnenschifffahrt eingebracht. “Unsere beiden Länder haben somit eine starke Position zu Gunsten der Donauschifffahrt eingenommen.” Ziele Das nun unterzeichnete Abkommen soll die Zusammenarbeit Österreichs und Rumäniens weiter intensivieren. Zurzeit ist Österreich der größte ausländische Investor in Rumänien. “Vor diesem Hintergrund sind dauerhafte gemeinsame Aktivitäten mit der Zielsetzung zwischenstaatlicher und internationaler Kooperationen vorteilhaft”, sagt Kranzl. Ziel der Vereinbarung ist es Verbesserungen der Wasserstraßeninfrastruktur im selben Umfang und in derselben Geschwindigkeit herbeizuführen sowie eine aufeinander abgestimmte rasche Implementierung von Schifffahrtsinformationssystemen zu erreichen. Darüber hinaus wollen beide Länder die Entwicklung von intermodalen Liniendiensten auf der Donau zwischen Rumänien und der oberen Donau aktiv promoten. Weil die Transportwirtschaft noch immer zu wenig über die Vorteile der Donausschifffahrt weiß, kündigte Kranzl für den Herbst eine große Informationsveranstaltung an, die an der österreichischen Donau im Raum Ybbs-Persenbeug stattfinden wird. Hafenkooperation Im Hafen Constantza wurden 2006 etwa 57 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen. (Foto Sarah De Preter) Zusammenarbeit gibt es nicht nur auf staatlicher, sondern auch auf unternehmerischer Ebene. So arbeitet der österreichische Donauhafen Krems bereits seit einigen Jahren mit dem Hafen Constantza zusammen. Hubert Mierka, Chef des Kremser Hafens, sieht in Constantza ein hohes Entwicklungspotenzial. Das mache den Schwarzmeerhafen für Kremps als Kooperationspartner interessant. Beide Häfen werben füreinander. So wirbt Krems für Constantza mit dem Argument dass Waren die von dort nach China oder Japan verschifft werden, um fünf tage früher beim Empfänger ankommen als wenn man sie in Hamburg oder Rotterdam aufs Hochseeschiff verlädt. Umgekehrt machen auch die Rumänen für den Donauhafen Krems Reklame, indem sie seine trimodale Logistikfunktion mit optimaler Anbindung an Straße, Schiene und Wasserstraße unterstreichen. Verkehrsminister traf sich mit Branchenvertretern Flämischer Aktionsplan Binnenschifffahrt vorgestellt In Flandern hat Verkehrsminister Kris Peeters etwa dreißig Binnenschifffahrtsakteure zu einem Runden Tisch eingeladen. Der Dialog mit der Branche war bereits vor Monaten von Peeters angekündigt worden. Es kamen viele Themen zur Sprache, von denen sechs in einen Aktionsplan aufgenommen wurden. Mit dem Runden Tisch, den es für andere Sektoren wie das Hafenwesen und die Seeschifffahrt schon länger gibt, will der flämische Verkehrsminister alle staatlichen und betriebswirtschaftlichen Binnenschifffahrtsakteure besser miteinander vernetzen. “Nur so können Probleme gelöst Kris Peeters: “Potenzial der Binnenschifffahrt soll besser ausgenutzt werden.“ werden“, ist sich Peeters sicher. Eines der größten Probleme in der flämischen Binnenschifffahrt ist der Mangel an qualifiziertem Personal. “Flandern wird schneller als die umliegenden Länder mit Personalmangel in der Binnenschifffahrt konfrontiert“, gab auch der Minister zu. Matrosen seien auch in anderen Branchen – dem Baggerwesen und dem Lotsendienst – begehrt. Außerdem fänden junge Leute nur mühsam den Zugang zum Beruf. Peeters hat daher eine Arbeitsgruppe zu diesem Thema ins Leben gerufen, welche unter anderem die Lohnkostenstruktur untersuchen soll. Darüber hinaus möchte der Minister dass die kommerzielle Ausbildung flämischer Binnenschiffer verstärkt wird. Die Branche soll auch mehr Aufmerksamkeit bekommen, zum Beispiel in den Schulen. Kleine Schiffe Ein weiterer Aktionspunkt ist das drohende Verschwinden kleiner Fahrzeuge in Flandern. Banken sind nicht bereit in neue, kleine Binnenschiffe zu investieren. Darüber hinaus sind kleine Wasserstraßen ungenügend ausgebaut. Auch in diesem Bereich will Peeters nun aktiv werden. “Wir brauchen die kleinen Schiffe, auch in der Tankschifffahrt.“ In den Seehäfen soll die Binnenschifffahrt zukünftig eine größere Rolle spielen können. Spezifische Infrastruktur ist nötig, die Containerströme zwischen Seehäfen und Inlandterminals sollen effektiver gestaltet werden. Eine Arbeitsgruppe wird dieses Thema nun weiter untersuchen. Die Ergebnisse werden in einigen Monaten erwartet. Zu den weiteren Aktionspunkten gehören verstärkte Image-Arbeit für die Binnenschifffahrt, sowie die Schaffung von mehr Markttransparenz. “Noch zu viele Menschen unterschätzen die Potenziale dieses Transportträgers“, so Peeters. Liegeplätze Die flämische Regierung will mobil machen, auch die Binnenschifffahrt gehört laut Peeters dazu. Branchenvertreter freuen sich über die Initiative des Verkehrsministers. “Ausgezeichnet“, sagt Johnny Conings der ESO. “Mit Kris Peeters kann man reden, das hat er in seiner Legislaturperiode bereits mehrere Male bewiesen.“ Conings und weitere Branchenvertreter machten den Verkehrsminister auf noch einen weiteren Problempunkt aufmerksam. Im Sommer wird in Belgien das Fahrzeitenbuch verpflichtet. Damit wird die Möglichkeit um rundum die Uhr zu fahren stark eingeschränkt“, sagt Conings. “Wir müssen nun abwarten, wie rigoros die Wasserpolizei mit der neuen Verordnung umgehen wird. Eine strenge Handhabung der neuen Regelung wird auch das Problem des Mangels an Liegeplätzen weiter anschärfen. Mit diesem Problem kämpft die Binnenschifffahrt nicht nur in Flandern, sondern auf internationaler Ebene. Obrigkeiten sollten diesbezüglich den Kopf nicht in den Sand stecken - damit kommen wir keinen Schritt weiter.“ In den kommenden Monaten werden die Flamen ihre Binnenschifffahrtsagenda weiter konkretisieren und die ersten Themen ausarbeiten. Im Herbst wird dann der Verkehrsminister zu einem zweiten Runden Tisch einladen. Unionspolitiker und Schifffahrt fordern: “Parteiübergreifend Donau-Ausbau voranbringen” Erneut haben Politiker aus den Unionsreihen zum zügigen Ausbau der Donau zwischen Straubing und Vilshofen aufgefordert. Es handelt sich um den stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Dr. Hans-Peter Friedrich und die Berichterstatterin für die Binnenschifffahrt Renate Blank. Der Donau-Ausbau war auch Topthema der Jahresmitgliederversammlung des Deutschen Wasserstraßen- und Schifffahrtsvereins (DWSV) am 27. April in Straubing. “Die SPD muss umdenken”, forderten die Mitglieder. Hans-Peter Friedrich und Renate Blank wollen dass die Zukunft der Wasserstraße zwischen Straubing und Vilshofen möglichst schnell geklärt wird. Sie sagten dies anlässlich eines Arbeitsbesuches im Nürnberger Verkehrszentrum. Aus ihrer Sicht hat die Wirtschaftsregion Nürnberg große Perspektiven – der Ausbauzustand der Donau stelle aber ein großes Hindernis dar. “Die aktuelle Diskussion um Klimaschutz und CO 2 -Minderung rückt das Thema Donauausbau in eine neue Perspektive”, erklärten Friedrich und Blank. “Schließlich geht es um die Frage, ob die Metropolregion Nürnberg künftig noch erheblich mehr Lkw- Verkehr ertragen kann.” Daher forderten sie dass der Ausbau der Donau nun endlich seiner Bedeutung entsprechend auf die verkehrspolitische Agenda gesetzt und vorangetrieben wird. “Wir appellieren an die Abgeordneten und Kommunalpolitiker in Franken, sich parteiübergreifend für die Realisierung dieses für Bayern, Deutschland und Europa wichtigen Wasserstraßenprojektes einzusetzen und es gemeinsam zum Erfolg zu führen.” Damit die für das Projekt in Brüssel vorgesehenen Mittel zur Verfügung gestellt werden, sollte der Bund das Projekt möglichst bald anmelden. Bereits vor einem guten Jahr hat die Regierung von Niederbayern das Raumordnungsverfahren zum Ausbau der Donau zwischen Straubing und Vilshofen abgeschlossen. Das Ergebnis des Verfahrens, der Ausbau mittels einer Staustufe, ermöglicht einen Kompromiss zwischen den ökonomischen und ökologischen Anforderungen an den Donauausbau. Auf der jährlichen Mitgliederversammlung des DWSV am 27. April in Straubing erinnerte der Europaabgeordnete Manfred Weber daran dass Bundesverkehrsminister Tiefensee den Donauausbau bis dato noch nicht in Brüssel angemeldet hat. “Wenn er das versäumt, werden Fördergelder in Millionenhöhe einfach verschenkt.” Die DWSV kritisierte den politischen Stillstand in Sachen Donau-Ausbau. “Die SPD muss umdenken”, forderte der DWSV- Vorsitzende Dr. Roland Fleck, der von den Ausbaugegnern Kompromissbereitschaft erwartet. Anlässlich der Jahresversammlung des DWSV wurden auch Neuwahlen durchgeführt. Dr. Roland Fleck wurde bis 2009 erneut in seinem Amt bestätigt. Als stellvertretende Vorsitzende wurden Willi Gerner, Vorstandsmitglied i.R. der E.ON Energie AG, und Walter Keilbart, Hauptgeschäftsführer der IHK Niederbayern in Passau, gewählt.

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