Views
1 year ago

2007-10

  • Text
  • Schepen
  • Jaar
  • Binnenvaart
  • Schip
  • Binnenvaartkrant
  • Pagina
  • Nieuwe
  • Rotterdam
  • Onze
  • Behouden

DE BINNENVAARTKRANT

DE BINNENVAARTKRANT PAGINA 37 8 MEI 2007 REDAKTION : SARAH DE PRETER • MOBIL : +31 - (0)622 70 18 93 • EMAIL : SPRETER@CHELLO.NL Bayerische Häfen auf Ungarn-Fahrt Odratrans und Binnenreederei zusammengeführt Blick auf Budapest (Foto Sarah De Preter) Die bayerischen Donauhäfen wollen ihre Wirtschaftbeziehungen mit Ungarn weiter ausbauen und beteiligten sich deshalb vor wenigen Wochen an einer Handelsreise nach Budapest. Dort stellten die Häfen gemeinsam mit Vertretern des Bayerischen Wirtschaftsministeriums sowie Logistikunternehmen ihren Standort als eine Logistikdrehscheibe zwischen West- und Südosteuropa vor. Bayern ist als Handelspartner Ungarns die Nummer eins unter den deutschen Bundesländern und für BDB und BöB aktiv beim VFKSV Netzwerkgedanke weiter ausgebaut Die deutsche Binnenschifffahrt setzt intensiv auf Netzwerkarbeit. Sowohl der Bundesverband der Deutschen Binnenschifffahrt (BDB) als auch der Bundesverband öffentlicher Binnenhäfen (BöB) sind vertreten im Verein zur Förderung des Kurzstrekkenseeverkehrs (VFKSV). Der VFKSV ist Träger des Short Sea Shipping Inland Waterway Promotion Centers (SPC), dass seit seiner Gründung vor wenigen Jahren seinen Nutzen für die Binnenschifffahrt bereits mehrfach bewiesen hat. Der BDB beteiligt sich an der Vereinsarbeit des VFKSV seit dessen Gründung im Jahr 2001. Vor wenigen Wochen wurde Robert Baack als Nachfolger von Heinz Hofmann in den Vorstand des VFKSV gewählt. “Die Arbeit des SPC ist eine Erfolgsstory”, kommentiert Baack, der sich über seine Mitgliedschaft freut. “Für das Verwirklichen der Vereinsziele ist die Vertretung der Binnenschifffahrt im Vorstand sich genommen auch bedeutender als Österreich, Italien oder Frankreich. Rund hundert Gäste waren der Einladung nach Ungarn gefolgt. Im Mittelpunkt der Diskussion standen der Kombinierte Verkehr und die Vernetzungsstrategie der bayernhafen Gruppe. Die deutsche Delegation war auch eingeladen zu einer Besichtigung durch die Hafenanlagen in Budapest-Csepel, wo unter anderem eine überdachte Umschlaganlage für Schiffsgüter zur Verfügung unerlässlich. Es geht schließlich nicht um verkehrswissenschaftliche Theorien, sondern um handfeste Strategien, verstärkt Güter auf die Wasserstraße zu verlagern. Hierfür ist der praktische Sachverstand der Binnenschifffahrt zwingend erforderlich.” Sichtbarkeit steigern Der BDB beteiligt sich mit der ‘Initiative Binnenschifffahrt und Logistik’ auch an den Personalkosten für einen zusätzlichen Mitarbeiter, der seit Mitte 2006 speziell für die Vermarktung der Binnenwasserstraßen im SPC verantwortlich ist. Eine sinnvolle Investition, so hat sich bereits gezeigt. So wurde das Binnenschiff vom SPC aktiv eingebunden in ein Transportkonzept zur Beseitigung der Waldschäden, die durch den Sturm Kyrill entstanden. Solche Projekte können die Sichtbarkeit des Systems Wasserstraße steigern. steht. Sowohl die Ungarn als die Bayern haben starkes Interesse am Aufbau einer Bahnverbindung für den Kombinierten Verkehr (KV) zwischen der Metropolregion Nürnberg und der ungarischen Hauptstadt. Das Treffen in Budapest war Teil der Veranstaltungsreihe ‘bayernhafen unterwegs’, die eine engere Vernetzung mit den See- und Binnenhäfen in Europa zum Ziel hat. Für die zweite Jahreshälfte ist eine ähnliche Informationsveranstaltung in Hamburg geplant. “Durch die neutrale Projektarbeit des SPC können alle Beteiligten am System Wasserstraße besser vernetzt werden”, sagt Friedrich Weege, Präsidiumsmitglied beim BöB, der in den Beirat des VFKSV gewählt wurde. “Die spezifischen Möglichkeiten des einzelnen zu kennen, seine Leistungen potenziellen Nachfragern gegenüber zu vermarkten, ist die entscheidende Aufgabe der Zukunft. Das System Wasserstraße lebt von vielen Akteuren.” Wie Weege weiter angibt, sollen die Wasserstraßen auch als integraler Bestandteil des maritimen System positioniert werden. Hier will gerade auch der BÖB seine Anstrengungen verstärken. “Mit einer klaren Positionierung der Binnenhäfen im Zentrum des Systems kommen neue Aufgaben der Zusammenarbeit und Vermarktung auf uns zu. Dieser Verantwortung stellt sich der BÖB – und ich mich persönlich.” Der Warschauer Finanzinvestor Fundusz Mistral hat nach seinem Einstieg bei Odratrans vor vier Jahren jetzt auch die Aktienmehrheit bei der Deutschen Binnenreederei AG (DBR) übernommen. Durch die Zusammenführung der beiden Flotten entsteht eine der größten Binnenreedereien Europas. Es werden nun mehr als 900 Schiffe mit einer Gesamtkapazität von über 450.000 Tonnen unter einer Flagge auf den europäischen Binnenwasserstraßen unterwegs sein. Die DBR bringt 485, Odratrans 437 Schiffe in die Flotte ein. Die Führung der Reederei übernehmen Robert Baack, derzeit Vorstandssprecher der DBR, und Jacek Zawodny aus dem Vorstand der Odratrans. Das internationale Transportgeschäft wird künftig aus Berlin geleitet, die innerpolnischen Aktivitäten aus Breslau. Dabei beschäftigt das Unternehmen rund 200 Mitarbeiter. Für dieses Jahr rechnet die Reederei mit einem Umsatz von 72 Millionen Euro. Donauschifffahrt durstet Mit Pegelständen von einem Meter unter dem Normalstand wurde die Donau in Bayern und Österreich Anfang Mai zu einer echten Problemzone für die Binnenschifffahrt. Wenn der Regen auch in den kommenden Wochen ausbleibt, wird die Schifffahrt den Betrieb einstellen müssen. Die Schiffe können nur noch zur Hälfte beladen werden. Der finanzielle Schaden ist groß. In den österreichischen Donauhäfen Krems und Enns mussten bereits verschiedene Schiffe leichtern. Die Gefahr dass die Fahrzeuge auf Grund laufen, nimmt zu. Turbine In Berlin haben über 750 Ingenieure, Techniker und Facharbeiter von Siemens die größte Gasturbine der Welt gebaut. Das 444 Tonnen schwere, 13 Meter lange und fünf Meter hohe Stück wurde in einer Halle am Westhafen montiert. Siemens investierte rund 500 Millionen Euro in das Projekt. Der Energiekonzern E.ON will die Turbine in Irsching in ein neues High-Tech-Kraftwerk einbauen. Die Leistung der Turbine “Mit diesem Schritt haben alle Seiten das erreicht, was sie bereits längere Zeit anstreben”, so Baack. “Wir etablieren uns als eine der führenden Binnenreedereien Europas und können künftig noch stärker und effizienter am weiteren Transportund Logistikwachstum partizipieren.” Zawodny rechnet mit positiven Reaktionen des Marktes: “Wir erweitern unsere Möglichkeiten. Das werden unsere Kunden, für die wir auch in Zukunft ein starker und verlässlicher Partner bleiben, sicher honorieren. Das Zusammengehen von DBR und Odratrans ist ein Gewinn für alle Beteiligten.” Wie die beiden Geschäftsführer angeben, ergeben sich in der Zusammenarbeit viele Synergien. Unter anderem können beide Unternehmen auf die nunmehr gemeinsamen Werften in Wroclaw, Stettin und Czarnikau zurückgreifen und so deren Auslastung verbessern. Zu einem Arbeitsplatzabbau im großen Stil wird es nicht kommen, in den Verwaltungen sollen aber wohl Doppelstrukturen beseitigt werden. Wolfram Mosser des Fachverbandes österreichischer Schifffahrtsunternehmer spricht von Verlusten in Millionenhöhe. Nicht nur die Güterschifffahrt, sondern auch der Fremdeverkehr sei stark beeinträchtigt. Laut Mosser gibt es nur eine Lösung für dieses Problem: Die Fahrrinne ausbaggern. Ursache für den niedrigen Wasserstand auf der Donau ist das Ausbleiben des Schnees im vergangen Winter. Deshalb wird die Wasserstraße nicht wie üblich aus den Alpen gespeist. Auch an anderen Wasserstraßen, Rhein und Elbe, wird das Wasser knapp. von 340 Megawatt reicht aus um die Bevölkerung einer Stadt wie Hamburg mit Strom zu versorgen. Wenn alles nach Plan läuft, wird E.ON das Kraftwerk 2011 übernehmen. Der Riese befindet sich nun auf einer zwanzigtägigen Reise: Das Binnenschiff Rügen befördert die Turbine über Kanäle, Rhein und Main bis an die Donau. Von dort aus geht es weiter mit dem Tieflader.

DE BINNENVAARTKRANT PAGINA 38 Mehr Binnenhäfen lehnen ‘Sicherheitskonzept’ ab In Rheinland-Pfalz haben die Binnenhäfen gemeinsam einen Änderungsentwurf der Regierung zum Landes-Hafensicherheitsgesetz abgelehnt. Wie der Bundesverband öffentlicher Binnenhäfen (BöB) angibt, droht dort eine Wiederholung der Fehler aus Nordrhein-Westfalen (NRW). Wie NRW ist auch Rheinland-Pfalz durch die EU- Richtlinie zur Verbesserung der Sicherheit in Häfen dazu aufgefordert, die Sicherheitsmaßnahmen in den Binnenhäfen, welche auch Seeverkehre abwikkeln, zu verstärken. Doch wie es jetzt läuft, spielt das Land nach Auffassung des BöB mit der Wettbewerbsfähigkeit seiner Häfen. Dr. Wolfgang Bonberg, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Öffentlicher Binnenhäfen Rheinland Pfalz/Saarland, regt sich auf: “Offensichtlich nimmt sich unsere Landesregierung Nordrhein-Westfalen als Vorbild. Ein denkbar schlechtes Vorbild, scheint doch bereits der NRW- Entwurf nicht verfassungskonform.” In NRW hatten die Binnenhäfen den Änderungsentwurf bereits vor einigen Wochen abgelehnt, weil er versuche staatliche Aufgaben der Sicherheitsbehörden auf private Unternehmen und Hafenbetreiber abzuwälzen. Eine ähnliche Lösung schlägt nun auch die Regierung in Rheinland-Pfalz vor. Momentan organisiert der BöB für seine Mitglieder eine mögliche Klage gegen das NRW-Hafensicherheitsgesetz. “Ich hoffe nicht dass dies auch für Rheinland-Pfalz Vorbildcharakter besitzen muss”, so Bonberg. “Denn wir setzen auf den konstruktiven Dialog.” DEK-Einblicke Im Ausstellungsgebäude an der Schleuse Münster ist ein neuer Ausstellungsraum eröffnet worden. Dort haben das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Rheine, die Wasser- und Schifffahrtsdirektion (WSD) West und das Wasserstraßenneubauamt Datteln gemeinsam eine Informationsausstellung eingerichtet. Sie zeigt in Geschichte, Gegenwart und Zukunft in welcher Weise die Stadt Münster mit dem Dortmund-Ems-Kanal verbunden ist und welche konkreten Baumaßnahmen hier die kommenden Jahre zu meistern sind. Objekte, Modelle und Medien vermitteln anschaulich die Bedeutung des Kanals und seine Bezüge zur Stadt Münster. Das Informationszentrum an der Schleuse wird von vielen Radfahrern und Besuchern entlang des Kanals als touristisches Erlebnis besucht. Die Ausstellung läuft noch bis zum 31. Oktober. Der Eintritt ist frei. Umstieg Der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) hat ungerechtfertige Preiserhöhungen im Straßengüterverkehr kritisiert. Wie der Verband angibt, nehmen Branchenvertreter die neue EU-Verordnung der Ruhe- und Lenkzeiten zum Anlass weiter an der Preisschraube zu drehen. Die Verlader sind nicht bereit diese höheren Preise zu zahlen, so der BME, der verweist auf eine eigene Studie aus November 2006. Demnach prüfen derzeit viele Unternehmen, ob in Teilbereichen ein Umstieg auf Bahn und Binnenschiff möglich ist. JA! Füllen Sie den Abo-Coupon aus und senden Sie ihn ohne Briefmarke an: De Binnenvaartkrant Antwortnr. 70133 NL-3070 VB Rotterdam (Niederlande) oder faxen an: 0031 - 104140212 Ein Abonnement auf “De Binnenvaartkrant” kostet für Deutschland € 62,- (einschl. 6% VAT) jährlich , für Belgien EUR 21,50 (einschl. 6% VAT) jährlich. Ihr Abonnement Soll 2 Monaten vorher schriftlich gekündigt werden. Ich möchte, dass die Binnenvaartkrant auch weiterhin für mich schreibt! Daher abonniere ich die Zeitung bis auf Widerruf für wenigstens ein Jahr. Versandadresse: (Eventuell) Betriebsname: (z.H.v.) Name: Straße und Hausnummer: Postleitzahl und Ort: Land: Telefonnr: Email: Mehrwertsteuernr: ❒ Fakturadresse dasselbe wie Versandadresse ❒ Fakturadresse anders, nämlich: (Eventuell) Betriebsname: (z.H.v.) Name: Straße und Hausnummer: Postleitzahl und Ort: Land: Telefonnr: Email: Mehrwertsteuernr: Ich bevollmächtige ‘de Binnenvaartkrant’ die Kosten des Abonnementes automatisch von hierunter stehende Rechnung ab zu schreiben. Bankkontonummer: Zu Hände von: Sie empfangen demnächst eine Rechnung worauf notiert steht wenn der Betrag von Ihrem Bankkonto abgeschrieben wird. Nach Abschreibung hat der Unterzeichner 6 Wochen die Möglichkeit seine Bank Auftrag zu geben den einkassierte Betrag zurück zu buchen. Datum: Unterschrift: NEU! NEU! Schiffsausrüstung Wien SVZ Wien - Wittig GmbH WITTIG GmbH Service hat eine Nummer: Tel.: 0049 (0)2 03/93 27 30 Fax: 0049 (0)2 03/93 27 3-66 Tel.: 0043(0)1 72710-441 8 MEI 2007 internet: http://www.wi-du.de E-Mail: info@wi-du.de Möchten Sie ein Gesuch, ein Angebot oder eine Mitteilung veröffentlichen? Dann schalten Sie eine Kleinanzeige in der Binnenvaartkrant. "Kickers" sind sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen eine exzellente Möglichkeit, die Binnenschifffahrt zu erreichen. Wann erscheint Ihr "Kicker" in der Zeitung? Wenn wir in der geraden Woche vor Freitag 12.00 Uhr Ihr Kicker-Formular erhalten, so steht Ihre Kleinanzeige am darauf folgenden Dienstag (in der ungeraden Woche) in unserer Zeitung. Wie füllen Sie das Kicker-Formular aus? Für drei aufeinanderfolgende “KICKERS” zahlen Sie den folgenden Betrag Wenn Sie sich einen "Kicker unter Chiffre" wünschen, beachten Sie bitte die zusätzlichen Verwaltungskosten: € 3,10 Name Wieviel Schaltungen? Straße und Hausnummer Postleitzahl Ort / Land KICKERS B E N U T Z E N S I E F Ü R J E D E N B U C H S T A B E N U N D S A T Z Z E I C H E N E I N K Ä S T C H E N . Z W I S C H E N D E N W Ö R T E R N E I N K Ä S T C H E N F R E I L A S S E N . Telefonnummer Email Mehrwertsteuer nr.: 1x 3x € 9,00 € 21,00 € 14,00 € 31,00 € 19,00 € 42,00 € 23,00 € 52,00 € 28,00 € 62,00 € 33,00 € 72,00 € 38,00 € 83,00 Ja, ich möchte, dass mein Kicker auch auf der Website erscheint. Für (jede) 3 Online-Anzeigen zahle ich € 5,25 extra. Das Angebot gilt nur ab 3 (Online)-Anzeigen Ich bevollmächtige ‘de Binnenvaartkrant’ die Kosten der obenstehende Kicker- Anzeige automatisch von hierunter stehende Rechnung ab zu schreiben. Bankkontonummer: ________________________________________________________ Zu Hände von: _____________________________________________________________ Sie empfangen demnächst eine Rechnung worauf notiert steht wenn der Betrag von Ihrem Bankkonto abgeschrieben wird. Nach Abschreibung hat der Unterzeichner 6 Wochen die Möglichkeit seine Bank Auftrag zu geben den einkassierte Betrag zurück zu buchen. Datum: ___________________ Unterschrift: _____________________________ Ihr ausgefülltes Kicker-Formular können Sie an die folgende Adresse schicken: Riomar BV – De Binnenvaartkrant, Postbus 24202, NL-3007 DE Rotterdam, die Niederlande oder faxen an: 0031-104140212

De Binnenvaartkrant