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2007-06

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DE BINNENVAARTKRANT

DE BINNENVAARTKRANT PAGINA 43 13 MAART 2007 Ford erweitert schwimmenden Parkplatz Die Binnenschifffahrt gefällt dem Automobilhersteller Ford offenbar gut, denn auf dem Rhein transportieren ab sofort zwei neue Fahrzeuge PKW’s des Typen Fiesta und Fusion vom Fahrzeugwerk Köln bis nach Wörth. Die Binnenschiffe Dynamica und Vera legen jeden Sonntag und Mittwoch vom Ölhafen in Köln-Niehl mit den Neuwagen ab. Beide Schiffe können bis zu 180 Autos transportieren. Damit werden jede Woche bis zu 40 Lkw-Fahrten eingespart. Nach der 36-stündigen Schiffsfahrt von Köln nach Wörth gelangen die Neuwagen per LKW zu den Ford-Vertriebspartnern in Südwestdeutschland. Das neue Transportkonzept entstand in viermonatiger Planung von den Ford-Logistikexperten in Köln-Niehl, dem Rotterdamer Unternehmen Interrijn sowie den niederländischen Eignern der beiden Schiffe. Die Fahrzeuge sind jeweils 110 Meter lang und 11,40 Meter breit. Tradition Für Ford ist der Wasserstraßensport nichts neues, ließ doch bereits Firmengründer Henry Ford die Produktionsstätten möglichst an Wasserstraßen errichten. So kamen in Deutschland bereits in den 50er Jahren regelmäßig Rohkarossen von dem Spezialbetrieb Drauz in Heilbronn über Neckar und Rhein nach Köln. 1982 entwickelten dann die Transportexperten der Ford-Werke, der Reederei Interrijn und des Automobil-Logistikers E. H. Harms den ersten Autotransporter der europäischen Binnenschifffahrt. Sie ließen den Containerfrachter Terra zum RoRo-Schiff umbauen. Der Duisburger Hafen hat seinen Umschlag im letzten Jahr auf fast 50 Millionen Tonnen steigern können. Es wurden 4,7 Millionen Tonnen mehr bewegt als im Jahr zuvor. Dabei wuchsen die Verkehre per Bahn und Binnenschiff fast doppelt so schnell wie der Bundesdurchschnitt. Der Containerumschlag erzielte mit 787.000 TEU eine neue Bestmarke. Während der Schiffsumschlag im größten Binnenhafen NRWs um fünf Prozent auf 15,6 Millionen Tonnen anstieg, wuchs der Schientransport um 14 Prozent auf 10,1 Millionen an. Dabei machte der Stückgut-Bereich mehr als die Hälfte des Schiffsund Bahnumschlages aus. Dieser Bereich konnte um zehn Prozent auf 13,1 Millionen Tonnen gesteigert werden. Mit einem Rekordergebnis von 5,3 Millionen Tonnen glänzte der Eisenund Stahlumschlag. Als wichtigste Gütergruppe beim (Foto obs/Ford-Werke GmbH, Koeln/F. Stark) Bahn- und Schiffsumschlag hat sich allerdings der Container etabliert. Die Boxen halten mittlerweile mit 7,8 Millionen Tonnen einen Anteil von über 30 Prozent. Dabei legte die Containerbinnenschifffahrt im vergangenen Jahr um zwei Prozent auf 357.000 TEU zu, während der Umschlag per Bahn um 19 Prozent auf 430.000 TEU anstieg. ‘Das Aufkommen per Binnenschiff ist immer beeinflusst von Wasserständen,’ kommentiert Hafenchef Erich Staake die Zahlen. ‘Deswegen haben wir vor Jahren massiv in die Bahninfrastruktur investiert und zahlreiche Operateure für den Standort gewinnen können. Heute können wir unseren Verladern und Spediteuren vielfältige und gesicherte Alternativen im Hinterlandverkehr anbieten.’ Ausbau Damit der Containerumschlag im Duisburger Hafen weiter Nach dem Vorbild der Terra wurden seitdem fünf Schwesterschiffe für Ford eingesetzt. Somit schwimmen die Ford Fiesta und Ford Fusion für Großbritannien nonstop von Köln-Niehl in 24 Stunden auf Rhein und Waal, Hollands Diep und die Oosterschelde bis Vlissingen. Dort werden sie auf Hochsee-Schiffe mit dem Zielhafen Dagenham, östlich von London, umgeladen. Von Antwerpen aus reisen die Neufahrzeuge zu Häfen ins Mittelmeer sowie nach Afrika und Asien. Pro Jahr werden zwischen Köln, Vlissingen und Antwerpen mehr als 130.000 Ford-Neufahrzeuge auf den Wasserstraßen transportiert. Für die Schiffstransporte nach Großbritannien sind pro Jahr 220 Schiffseinsätze auf dem Rhein notwendig. Alle Containerterminals werden erweitert Schiff und Bahn boomten in Duisburg wachsen kann, wurde mit Ausbauvorhaben in allen vier Containerterminals begonnen, die zum Teil bereits abgeschlossen sind. Wie die Hafengesellschaft mitteilt, werden bis 2010 die Terminalflächen von den gegenwärtigen 50 Hektar auf 70 Hektar erweitert. Sie werden dann eine Gesamtkapazität von zwei Millionen TEU bereitstellen. Außer beim Stückgut verbuchte der Duisburger Hafen auch beim Massengut ein Plus. Der Umschlag von Massengütern belief sich auf 12,6 Millionen Tonnen. Das sind 7 Prozent mehr als im Jahr davor. Insbesondere die Importkohle erreichte nach einem schwachen Vorjahr mit 5,7 Millionen Tonnen wieder ein hohes Aufkommen. Der Duisburger Hafenchef freut sich über das gute Gesamtergebnis: ‘Wir arbeiten in Wachstumsmärkten, wachsen überproportional und gewinnen Marktanteile - und das verkehrsträgerübergreifend.’ Nach Ausstieg Investoren: Traum von großer Pipeline geplatzt Nachdem sich einige Investoren aus dem geplanten Bau einer Chemie-Pipeline zwischen dem Ruhrgebiet und den Seehäfen in Antwerpen und Rotterdam zurückgezogen haben, ist das Projekt vorerst geplatzt. Stattdessen soll nun eine viel kürzere Pipeline vom Duisburger Hafen nach Marl gebaut werden. Der Bundesverband der Deutschen Binnenschiffahrt (BDB) begrüßt die Entwicklung. Wie der BDB in den vergangenen Jahren immer wieder betont hatte, ist die Pipeline gar nicht nötig um auch in der Zukunft die Chemiekonzerne in Nordrhein-Westfalen mit dem Grundstoff Propylen zu versorgen. Eigentlich hätte der Bau der Pipeline in diesem Jahr anfangen sollen. Durch sie sollte Propylen aus den Seehäfen nach Nord- Rhein-Westfalen gelangen. Die Chemiekonzerne im Ruhrgebiet benötigen jährlich etwa 600.000 Tonnen dieses Rohstoffes. Vor wenigen Wochen teilte jedoch die niederländische European Pipeline Development Company, deren Anteile von acht großen Chemieunternehmen in Nordwesteuropa gehalten werden, mit dass das Projekt wegen steigender Stahl- und Finanzierungskosten unwirtschaftlich geworden sei. Shell, BASF und BP hatten sich daher aus dem 200 Millionen Euro teueren Projekt zurückgezogen. Leistungsreserven Nun wird wohl das Propylen künftig über die Wasserstraße transportiert werden müssen. Der BDB sieht darin überhaupt Immer mehr Anfragen für Donautransporte Die österreichische Wasserstraßenorganisation via donau hatte im vergangenen Jahr kräftig zu tun. Das Team Transportentwicklung verzeichnete einen starken Anstieg an Anfragen zu Transporten auf der Donau. Insgesamt 125 Anfragen wurden eingereicht und von den Logistik-Experten der via donau beantwortet bzw. an die richtigen Ansprechpartner weitergeleitet. Das entspricht einer Steigerung um 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders in der zweiten Jahreshälfte war die Nachfrage sehr groß. Neben Interessenten kein Problem. In einer Reaktion klärt der Verband die Öffentlichkeit darüber auf dass bereits heute über eine Million Tonnen von diesem Rohstoff mit Binnenschiffen und per Eisenbahn transportiert werden. Trotz der enorm steigenden Nachfrage nach diesem Produkt wird es auch in Zukunft absolut keine Versorgungsengpässe geben, so der BDB. Wie BDB-Präsident Gunther Jaegers erklärt, hat die Binnenschifffahrt noch reichlich Leistungsreserven, um der Verantwortung in der Propylenversorgung gerecht zu werden. Und es stünden für die Zukunft weitere Investitionsmittel bereit, um noch mehr Transportkapazität ohne den Einsatz von Steuermitteln zu realisieren. Auch aus fiskalischen Gründen hält der BDB den Verzicht auf die Pipeline für geboten. Nicht weniger als 23 Millionen Euro an Steuergeldern hatte das Land NRW allein im Jahr 2004 als Beihilfe für das Teilstück zwischen Oberhausen und der niederländischen Grenze reserviert. Bereits 2005 hatte der Verband daher die Landesregierung geraten lieber in ein Projekt zu investieren dessen Notwendigkeit eindeutig dokumentiert sei. Nach dem Platzen der großen Pipeline wollen allerdings die Konzerne Degussa, Celanese, Sasol und Sabic eine kürzere Trasse realisieren. Diese Strecke würde nur 50 Millionen Euro kosten. Das Wirtschaftsministerium in NRW hat bereits erklärt,dieses Projekt mit einer ähnlichen Quote zu fördern, wie die ursprüngliche Version. aus dem Donauraum gibt es zunehmend auch Anfragen aus der gesamten EU an das Team Transportentwicklung. Dabei werden Fragen verschiedenster Art eingereicht: Von allgemeinen Anfragen zum Schiffstransport auf der Donau, über Fragen zu rechtlichen und nautischen Rahmenbedingungen, bis hin zu konkreten Transportvorhaben reicht das Spektrum. Als Folge der von via donau verfassten Studie COLD wurden im vergangenen Jahr auch verstärkt Container-Liniendienste auf der Donau nachgefragt.

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