Views
4 years ago

2007-03

  • Text
  • Jaar
  • Rotterdam
  • Schepen
  • Binnenvaart
  • Schip
  • Binnenvaartkrant
  • Januari
  • Nieuwe
  • Pagina
  • Onze

DE BINNENVAARTKRANT

DE BINNENVAARTKRANT PAGINA 29 BDS-Binnenschifffahrt erwartet mehr von Bundesregierung ‘Förderschwerpunkt Binnenschifffahrt reicht nicht aus’ Bei einem Schiffsunfall auf der Donau in Niederbayern ist am 11. Januar ein Sachschaden von mindestens 250.000 Euro entstanden. Es wurde niemand verletzt, doch die Schifffahrt im Unfallsbereich war stundelang gesperrt. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag war das MS Johannes mit einer Ladung Sojaschrot auf der Donau unterwegs. Gegen zwei Uhr nachts begegnete das Schiff in einer Biegung bei Aholfing dem rumänischen Schubverband Giurgiu 29. Daraufhin rammte der Schubverband mit einem der beiden Leichter die Johannes seitlich mittschiffs. Der Aufprall war so heftig dass ein Leichter der Giurgiu 29 aus der Vertäuung gerissen wurde und sich selbständig machte. Im Rahmen des ERP (European Recovery Programm) Umweltund Energiesparprogrammes wurde bei der KfW-Mittelstandsbank ein Förderschwerpunkt Binnenschifffahrt eingerichtet, mit einer zusätzlichen Zinsverbilligung von einem Prozent pro Jahr. Mit dieser Initiative wollen das Bundesumwelt und -wirtschaftsministerium gemeinsam die Anschaffung von emissionsarmen und flussverträglichen Binnenschiffen fördern. Beim BDS-Binnenschifffahrt stößt die Maßnahme auf Kritik. Wie Vorsitzender Jürgen Schlieter angibt, geht der Förderschwerpunkt an den Bedürfnissen der mittelständischen Unternehmen vorbei. In einer Pressemitteilung gibt Schlieter an dass die Förderung nicht dem entspricht was für eine Modernisierung der deutschen Flotte erforderlich wäre. Er kritisiert den Alleingang der beiden Ministerien. ‘Während sich das Gewerbe mit dem Bundesverkehrsministerium in der Diskussion um die Eckpunkte eines Förderschwerpunktes befindet, werden von Seiten des BMU und des BMWI Fakten geschaffen die kaum mehr etwas mit dem zu tun haben was zwischen Gewerbe und Bundesregierung seit langem in der Diskussion ist,’ sagt Schlieter, der die Bundesregierung um Aufklärung bittet über diesen ‘unglaublichen Vorgang’. Wunschvorstellungen Schlieter verweist auf das Handlungskonzept des Forums Binnenschifffahrt und Logistik. Darin wird zum Ziel gesetzt Investition und Innovation in der deutschen Binnenschifffahrt wieder in Gang zu bringen. Hierfür ist laut Handlungskonzept ein Bündel von Maßnahmen erforderlich dass die Eigenkapitalseite der Unternehmen stärkt und durch passgenaue Finanzierungsmöglichkeiten ergänzt. ‘Anstatt gemeinsam daran zu arbeiten ein Programm für die Undeutlichkeit in Sachen Hafensicherheitsrichtlinie An der Johannes entstand ein schwerer Rumpfschaden, der einen etwa zwei Meter langen Riss in der Schiffshaut unter der Wasserlinie zur Folge hatte. Das Schiff knickte leicht ein, die mittlere Sektion lief bis zur Wasserlinie voll. Auch der Leichter der Giurgiu 29 wurde im Bugbereich aufgerissen und die Ankersektion lief voll Wasser. Anfangs bestand die Gefahr dass die Johannes auseinanderbrechen und sinken könnte. nachhaltige Modernisierung der Binnenschifffahrt zu schaffen, wird von Seiten des BMU offensichtlich versucht umweltpolitische Wunschvorstellungen durchzusetzen,’ stellt der BDS- Binnenschifffahrt fest. Wie der Verband klarstellt, braucht das Gewerbe nicht in erster Linie Förderung umweltpolitischer Maßnahmen, sondern Fördermaßnahmen für Investition und Innovation. Dazu Schlieter: ‘Laufzeiten von 20 Jahren, die Möglichkeit der Annuitätentilgung und eine entsprechende Absicherung der Kredite sind neben einer Zinsverbilligung die wichtigsten Punkte die ein Finanzierungsprogramm enthalten muss.’ Der BDS-Binnenschifffahrt erwartet nun dass die Bundesregierung in diesem Bereich nachbessert, bzw. ein vom ERP-Umwelt- und Energiesparprogramm unabhängiges eigenes Modernisierungsprogramm für die deutsche Flotte schafft. Verlader in NRW alarmiert Der Bundesverband öffentlicher Binnenhäfen (BöB) hat die übereilte Umsetzung der europäischen Hafensicherheitsrichtlinie in Nordrhein-Westfalen kritisiert. Die Maßnahmen schaden Häfen, Logistik und Wirtschaft, so der BöB. Verlader bitten um Aufklärung und bündeln zunehmend die Kräfte bei ihrem Widerstand gegen die Landespolitik. Gemeinsam mit der verladenden Wirtschaft ist der Binnenhäfenverbund erneut an NRW-Verkehrsminister Oliver Wittke herangetreten. Die Verlader machen auf ihre verfassungsrechtlichen Bedenken sowie drohende Interessenkonflikte zwischen den Hafenbetreibern und ihren Kunden aufmerksam. Nach den Vorstellungen des Ministeriums sollen die von der EU geforderten Gefahrenabwehrpläne zukünftig nicht durch eine Behörde, sondern durch einen noch zu definierenden Hafenbetreiber erstellt werden. Der BöB hat bereits mehrere Male hinterfragt ob dies der Hafen als Unternehmen sein soll. Bisher erhielt der Verband jedoch keine Antwort auf seine Frage. Konflikt Ulrich Schnake, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft öffentlicher Rheinhäfen und Friedrich Weege, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft öffentlicher Kanalhäfen NRW stellen klar dass diese Tätigkeit erheblich in Rechte Dritter eingreift und somit nicht durch einen privatrechtlich organisierten Hafen durchgeführt werden kann: ‘Die für den Hafenbetreiber bei der Erstellung der Gefahrenabwehrpläne notwendigen Informationen enthalten unternehmensinterne Daten, die wir als Partner von Spedition und Logistik nicht kontrollieren können und dürfen.’ Wie der BöB angibt, sind die Verlader durch die Aussagen des Ministeriums alarmiert. Die Landesregierung hatte offiziell Schubleichter krachte mit Güterschiff zusammen mitgeteilt den Gesetzesentwurf zur Umsetzung der EU-Hafensicherheitsrichtlinie auf der ersten Kabinettssitzung des Jahres 2007 vorlegen zu wollen. Dabei betont das Landesverkehrsministerium in Abstimmung mit den Binnenhäfen eine für alle Seiten tragfähige Lösung finden zu wollen. Der BöB wartet jedoch bisher auf die Beantwortung seiner Fragen und weist darauf hin dass die jetzt vorgeschlagenen Lösung nicht hinnehmbar sei. Zusammen mit den Verbänden Deutscher Speditions- und Logistikverband (DSLV) und dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) haben die Binnenhäfen die Risiken einer übereilten Gesetzesvorlage aufgezeigt. ‘Wir sind alle sehr daran interessiert zu einer tragfähigen Lösung beizutragen die sich auch der verladenden Wirtschaft vermitteln lässt und stehen zum Dialog jederzeit zur Verfügung – schließlich ist die Umsetzung der Richtlinie gestaltbar.’ Sperrung Die Giurgiu 29 konnte ihren losgerissenen Leichter schnell wieder sichern und vor Anker gehen. Einige Stunden nach dem Aufprall konnte der Schubverband die Fahrt aus eigener Kraft fortsetzen. Die Deggendorfer Wasserschutzpolizei und das Wasser- und Schifffahrtsamt waren stundenlang vor Ort und leiteten den Einsatz und die Bergungsarbeiten. Ein Schwimmponton mit einem Bagger begann schnell mit der Entladung des Sojaschrotes auf ein inzwischen längsseits gegangenes anderes Schiff. Dadurch wurde der Druck von dem Havaristen genommen und die Gefahr des Auseinanderbrechens schnell eingedämmt. Die Bergungsarbeiten an der Havariestelle dauerten bis 22.00 Uhr am Donnerstagabend. Die Schifffahrt war stundenlang gesperrt. Wie es zu dem Unfall gekommen ist, wird derzeit noch untersucht. Die Wasserschutzpolizei in Deggendorf hat strafrechtliche Ermittlungen gegen beide Schiffsführer in die Wege geleitet. Rettung per Hubschrauber Für einen kranken Matrosen auf der österreichischen Donau kam am 9. Januar die Rettung aus den Wolken. Er wurde mit einem Hubschrauber von Bord eines Binnenschiffs geholt und in ein Krankenhaus gebracht. Zwei Mitglieder der Hubschrauberbesatzung seilten sich zur Erstversorgung des Matrosen auf das Binnenschiff ab. 30 JANUARI 2007 Die Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK) hat das Geschäftsjahr 2006 mit positiven Leistungszahlen abgeschlossen. Mit einem Hafenumschlag von 10,7 Millionen Tonnen konnte das Ergebnis des Vorjahres um rund drei Prozent gesteigert werden. Damit behauptet Köln seine Position als zweitgrößter Binnenhafenstandort des wasserseitigen Umschlages in Deutschland. Auch im Eisenbahngüterverkehr konnte die HGK erheblich zulegen und ihr Transportaufkommen um 10,2 Prozent auf rund 12,8 Millionen Tonnen steigern. Für das laufende Geschäftsjahr 2007 wird mit einem weiteren Anstieg der Transporte gerechnet. Wie die Wasser- und Schifffahrtsdirektion West berichtet, hat Orkantief Kyrill, das am 18. Januar über Deutschland hinwegzog, die Binnenschifffahrt kaum beeinträchtigt. Anders als auf Straße und Schiene, wo der Verkehr durch umgestürzte Bäume und herumliegende Dachziegel ins Stocken geriet, hatte die Schifffahrt auf den Kanälen keine Einschränkungen aus dem Orkan hinzunehmen. Ein ausländischer Schubverband hatte am Nachmittag den kranken Matrosen gemeldet. Der 45- Jährige hatte einen Bandscheibenvorfall erlitten. Da das Schiff nicht in einer angemessenen Zeit anlegen konnte, kam ein Hubschrauber zum Einsatz. Notarzt und Flugretter wurden zur Erstversorgung aus der Luft mit einem Seil zu dem fahrenden Schiff herabgelassen. Anschließend wurde der Matrose mittels Seilbergung in den Rettungshubschrauber gebracht und in ein Krankenhaus geflogen. Erneut zehn Millionen Tonnen Karlsruhe auf Wachstumskurs Einen Rekordumschlag melden die Rheinhäfen in Karlsruhe für das Jahr 2006. Zum ersten Mal seit der Raffineriefusion 1997 hat der Schiffsumschlag die sieben- Millionen-Grenze überschritten. Damit konnte das Ergebnis des von extremem Niedrigwasser geprägten Jahres 2005 um 9,3 Prozent gesteigert werden. Der mittlere Wasserstand am Pegel Maxau von 5,02 Metern (Vorjahr 4,68 Meter) begünstigte den Hafenverkehr in Karlsruhe. Somit konnten die beiden Rheinhäfen ihren Umschlag steigern. Im Rheinhafen wurden 2,95 Millionen Tonnen umgeschlagen, im Ölhafen waren es 4,1 Millionen Tonnen. Dabei haben nahezu alle Gütergruppen zugelegt. So stieg der Umschlag von Mineralölprodukten im Rheinhafen um 11,5 Prozent, im Ölhafen um 9,6 Prozent. Der Kohleumschlag wuchs um 7,2 Prozent. Die größte Steigerungsrate weist mit einem Zuwachs von 30,6 Prozent der Umschlag von Baustoffen aus. Auch der Umschlag von Stahlprodukten und Schrot ist gestiegen. Das ist auch eine Auswirkung der weltweit wachsenden Stahlproduktion. Rückläufig waren 2006 allein die sonstigen Güter, mit einem Minus von 2,5 Prozent. Das lässt sich darauf zurückführen dass mit 357.436 Tonnen erstmals weniger Container umgeschlagen wurden. Durch die lange Niedrigwasserperiode hat sich die Kundenstruktur verändert. Der Hafen erwartet dass die Verluste in diesem Jahr wieder kompensiert werden können. Sturm hinderte nicht Nur am Rhein bei Düsseldorf kam es wegen der Gefahr herabstürzender Gerüstteile von der Fleher Autobahnbrücke (A46) ab 19 Uhr Abends zu einer Schifffahrtssperre. Acht Schiffe mussten dadurch ihre Fahrt kurzzeitig unterbrechen. Die Binnenschifffahrt wurde laufend über die Wettersituation informiert und konnte sich somit auf den Sturm einstellen und Schutz in den Häfen suchen.

DE BINNENVAARTKRANT PAGINA 30 30 JANUARI 2007 HARDOX ® 400 is een sterke slijtplaat met unieke eigenschappen. Door het toepassen van deze HARDOX ® 400 slijtplaten kunt u 3 tot 4mm* dunner op de diktes van laadvloer en beunwanden. Deze gewichtsbesparing betekent een hoger laadvermogen. Het laadruim wordt minder gevoelig voor slijtage wat de levensduur verhoogd met een factor 2 tot 3*. Tevens wordt de kans op vervorming verminderd en het slagabsorberend vermogen is 4 maal* verhoogd. Met onze technische support optimaliseren wij u specifieke toepassing met de bijbehorende kwaliteit. Wij werken graag samen met u. De bewerkingsmethodes snijden en lassen zijn in de combinatie met standaard plaatstaal goed uitvoerbaar. Vervanging- dan wel reparatiewerkzaamheden aan laadvloer en beunwanden zijn door de Nederlandse Scheepvaart Inspectie toegestaan. * t.o.v. S235JRG2, standaard plaatstaal. Om te controleren op oorsprong worden alle HARDOX ® slijtplaten af fabriek standaard met een 3.1B certificaat geleverd. SSAB Swedish Steel B.V. Office Benelux: Tel.: +31 24 6790570 Fax.: +31 24 6790577 www.ssabox.com www.hardox.com ONLY BY SSAB OXELÖSUND Installatie, onderhoud, revisie van alle merken scheepsdieselmotoren en keerkoppelingen, afbouw van nieuwbouw casco‚s, tevens alle voorkomende werkzaamheden aan elektrische en hydraulische installaties. SLEEP & DUWVAART Hèt blad voor de beroeps- èn recreatievaart. Publicaties over de hedendaagse stoom- sleep- en duwvaart. Ook gegevens verkregen uit onderzoek worden gepubliceerd. VRAAG NU EEN PROEFNUMMER AAN! Verschijnt 6 x per jaar bij: STICHTING B.A.S.M. Postbus 190 - 1520 AD Wormerveer Telefoon na 18 uur: 0622 516 238 Fax: 075 - 6420536 E-mail: basminfo@sleepduwvaart.nl Website: www.sleepduwvaart.nl MOTOREN INBOUWEN Bij MARKERINK in Lobith bent U aan het JUISTE adres! 24 uur service Vertrouwen Kwaliteit Officieel Wärtsilä - Deutz dealer Bijlandseweg 30, 6916 BJ Tolkamer, www.markerink.nl, info@markerink.nl, T: 0316-541041, F: 0316-542436

Binnenvaartkrant