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2006-23

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DE BINNENVAARTKRANT

DE BINNENVAARTKRANT PAGINA 26 SCHEEPSSLOPERIJ TREFFERS BV 'für alle Ihre Abwrackschiffe, Abwracktonnage und andere treibende Objekte." Einige Beispiele +31(0) 23-5325211 +31(0) 6-53187317 Barzahlung E-mail: treffers@hetnet.nl Hendrik Figeeweg 35, 2031 BJ Haarlem Unsere Preise für Generalüberholung Austauschmotoren nach Maß! Gumeta - Ihr Spezialist für Gummiwellenlager ist immer im Einsatz!!! Komplett einbaufertige Lieferung nach Zeichnung Kostensparende Neugummierung ausgelaufener Lager Anpassung an alle Einbauverhältnisse Breite Produktpalette Erstklassige Qualität Kurzfristige Verfügbarkeit gumeta Gummi-Metall-Werk H. Maes GmbH Südstraße 9 • D-66780 Rehlingen-Siersburg Tel. +49 (0) 68 35/30 94 • Fax +49 (0) 68 35/6 70 57 E-mail: info@gumeta.de • Internet: www.gumeta.de Scania D 11 € 7050,- Scania DS 11 € 7450,- (incl. Turbo) Scania DS 14 € 9850,- (incl. Turbo) DAF DKA 1160 € 7050,- DAF DKS 1160 € 7425,- (incl. Turbo) Mercedes OM 402 € 8970,- Mercedes OM 442A € 9755,- (incl. 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In dem vor wenigen Monaten erschienenen Bericht prangert der Landesrechnungshof die Geldverschwendung in Sachsen-Anhalt an. Als besonders krasses Beispiel bezeichnet der Hof den Ausbau des Hafens Halle. In den vergangenen zehn Jahren flossen 19 Millionen Euro öffentliche Fördermittel in den Ausbau des Hafens, obwohl laut Landesrechnungshof längst klar gewesen sei dass die Saale vorerst nicht ausgebaut wird. In dem Bericht, der in Kürze im Hallener Stadtrat behandelt wird, wird auch die sofortige Einstellung der finanziellen Unterstützung des Saalevereins gefordert. Bei einem Wirtschaftstreffen in Halle hat CDU-Politiker Bernhard Bönisch nun angegeben dass der Saaleverein für Halle unverzichtbar ist. Die CDU Halle stehe daher zu der langjährigen und erfolgreichen Arbeit des Saalevereins. Seit der Gründung 1996 setzt sich der Saaleverein dafür ein die Binnenschifffahrt in Mitteldeutschland vor anzubringen. Nach einem Passus im Koalitionsvertrag von SPD und Bündnis 90/Die Grünen vom Herbst 2002 wird auf den Ausbau der Saale mit der ursprünglichen Staustufe bei Klein Rosenburg verzichtet. Dennoch ist der Ausbau der Unteren Saale mit dem Schleusenkanal Tornitz in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes 2003 aufgenommen worden. Ende 2004 wurde dazu das Raumordnungsverfahren auf den Weg gebracht. Fachleute beschäftigen sich derzeit mit dem Kanalprojekt um die Voraussetzungen für die Anbindung der Saaleregion an das europäische Wasserstraßennetz zu prüfen. TOS sucht: Steuerleute und (Voll)Matrose Steuerleute mit Patenten (Voll)Matrose: • mit Dienstenbuch • (inter)nationalen Schifffahrt dé maritieme vacaturesite www.tos.nl "Interessiert? Bitte kontaktieren Sie uns per Telefon oder Internet. TOS ROTTERDAM • WESTERKADE 7a 3016 CL ROTTERDAM • TEL. (+31)10 - 436 62 93 TOS VLISSINGEN • BOULEVARD BANKERT 308 4382 AC VLISSINGEN • TEL. (+31)118 - 44 09 11 Das niederländische Baggerschiff Lemsterland ist am 19. Oktober auf der Hunte in große Schwierigkeiten geraten. Am Nachmittag schlug das Fahrzeug oberhalb der Hubbrücke Huntebrück quer. Daraufhin musste die Wasserstraße komplett für die Schifffahrt gesperrt werden. Anfangs wurde gefürchtet dass das Fahrzeug bei Niedrigwasser in der Mitte auseinander brechen würde, doch dies ist nicht passiert. Auch die vorsichtshalber bereitgehaltenen Ölsperren kamen daher nicht zum Einsatz. Ein erster Bergungsversuch mit drei Schleppern, die das Schiff wieder in Fahrtrichtung drehen sollten, war erfolglos. Mit wieder auflaufendem Wasser 7 NOVEMBER 2006 Schwerer Umschlag Am 3. November fand im Alberthafen Dresden-Friedrichstadt ein ganz besonderer Güterumschlag statt. Im Auftrag der Firma Vestas Blades Deutschland wurden insgesamt zwölf Rotorblätter mit einem Stückgewicht von je 10.000 Kilogramm über die Kaikante gehoben. Die Rotorblätter werden für die Erzeugung von Energie durch Windkraft benötigt. Sie wurden K I C K E R S gelang es dem Bergungsteam nach acht Stunden das Schiff wieder in Fahrtrichtung zu drehen. Nachdem das Gewässerbett mit Peilschiffen auf mögliche Hindernisse untersucht worden war, wurde der Fluss wieder für die Schifffahrt freigegeben. Bei der Hunte handelt es sich in nautischer Hinsicht um ein anspruchsvolles Revier. Um der Schifffahrt die Durchfahrt zu erleichtern, werden seit nunmehr vier Jahren durch das Wasser- und Schifffahrtsamt Bremen entlang der gesamten Wasserstraße Baumaßnahmen durchgeführt. Hierzu gehören sowohl die Beseitigung von Engstellen als auch Kurvenabflachungen und Vertiefungsmaßnahmen. Möchten Sie ein Gesuch, ein Angebot oder eine Mitteilung veröffentlichen? Dann schalten Sie eine Kleinanzeige in der Binnenvaartkrant. "Kickers" ist sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen eine exzellente Möglichkeit, die Binnenschifffahrt zu erreichen. Wann erscheint Ihr "Kicker" in der Zeitung? Wenn wir in der geraden Woche vor Freitag 12.00 Uhr Ihr Kicker-Formular erhalten, so steht Ihre Kleinanzeige am darauf folgenden Dienstag (in der ungeraden Woche) in unserer Zeitung. Wie füllen Sie das Kicker-Formular aus? mit hafeneigenen Kranen in einen Schubleichter der Deutschen Binnenreederei befördert. Anschließend erfolgte auf der Elbe der Transport von Dresden bis in den Hafen Brunsbüttel. Von dort aus ging es weiter nach Spanien. Bereits im Mai diesen Jahres waren im Dresdener Hafen Windkrafttürme umgeschlagen worden, die mit dem Binnenschiff nach Frankreich transportiert wurden. Havarie auf der Hunte B E N U T Z E N S I E F Ü R J E D E N B U C H S T A B E N U N D S A T Z Z E I C H E N E I N K Ä S T C H E N . Z W I S C H E N D E N W Ö R T E R N E I N K Ä S T C H E N F R E I L A S S E N . Berechnen Sie zusätzlich noch € 2,60 Verwaltungskosten obenauf Ihre Kicker-Anzeige Preis. Für drei aufeinanderfolgende “KICKERS” zahlen Sie den folgenden Betrag 1x € 9,00 3x € 21,00 € 14,00 € 31,00 € 19,00 € 42,00 € 23,00 € 52,00 € 28,00 € 62,00 JA! Füllen Sie den Abo-Coupon aus und senden Sie ihn ohne Briefmarke an: De Binnenvaartkrant Antwortnr. 70133 NL-3070 VB Rotterdam (Niederlande) Ein Abonnement auf “De Binnenvaartkrant” kostet € 62,- (incl. 6% M.W.st.) jährlich. Ab 1. Januar 2007 herabsetzen wir den Preis des Abonnementes für Belgien zu € 21,50 (incl. 6% M.W.st.) jährlich. Ihr Abonnement Soll 2 Monaten vorher schriftlich gekündigt werden. .. Ich möchte, dass die Binnenvaartkrant auch weiterhin für mich schreibt. .. Daher abonniere ich die Zeitung bis auf Widerruf für wenigstens ein Jahr: Versandadresse: (Eventuell) Betriebsname: (z.H.v.) Name: Straße und Hausnummer: Postleitzahl und Ort: Land: Telefonnr: Mehrwertsteuernr: Email: Fakturadresse dasselbe wie Versandadresse Fakturadresse anders, nämlich: (Eventuell) Betriebsname: (z.H.v.) Name: Straße und Hausnummer: Postleitzahl und Ort: Land: Telefonnr: Email: Mehrwertsteuernr: Name Straße und Hausnummer Postleitzahl Unterschrift Mehrwertsteuer nr.: Ja, ich möchte, dass mein Kicker auch auf der Website erscheint. Für (jede) 3 Online-Anzeigen zahle ich € 5,25 extra. Das Angebot gilt nur ab 3 (Online)-Anzeigen Wieviel Schaltungen? Telefonnummer Email Ort / Land € 33,00 € 72,00 € 38,00 € 83,00 Wenn Sie sich einen "Kicker unter Chiffre" wünschen, beachten Sie bitte die zusätzlichen Verwaltungskosten: € 3,10 Zahlung Bitte überweisen Sie den Betrag auf unser Konto in Deutschland, Commerzbank-Duisburg, bank-leitzahl 350.400.38, Konto-nr. Riomar BV 4569588 oder schicken Sie uns einen Überweisungsauftrag an die folgende Adresse: Riomar BV-De Binnenvaartkrant, Postbus 24202 NL-3007 DE Rotterdam (Niederlande) Ihr ausgefülltes Kicker-Formular können Sie auch an diese Adresse schicken oder faxen an: 0031-10-4140212

DE BINNENVAARTKRANT PAGINA 27 Niedersachsens Häfen werden mit Hochdruck ausgebaut ‘Die Küste ist der Investitionsraum der Globalisierung’ Nicht nur die beiden großen deutschen Universalhäfen Hamburg und die Hafengruppe Bremen/Bremerhaven verkünden Erfolgsmeldungen. Auch die acht in der Seaports Niedersachsen zusammengeschlossenen Umschlagknoten liegen auf Erfolgskurs – und wollen es bleiben. ‘Jede dritte Tonne die in einem deutschen Nordseehafen umgeschlagen wird, geht über einen niedersächsischen Hafen,’ stellte Dr. Michael Ahrens, Geschäftsführer der Seaports of Niedersachsen bei der Eröffnung des 16.Niedersächsischen Hafentag in Oldenburg fest. Immerhin wuchs der Umschlag um rund drei Prozent auf 38,8 Mio. t. Der Ausbau und die Erneuerung der niedersächsischen Hafenkette, die sich von Emden an der deutsch-niederländischen Grenze bis hin nach Stade-Bützfleth an der Unterelbe erstreckt, schreiten weiter voran. ‘Die Küste ist der Investitionsraum der Globalisierung,’ stellte daher Niedersachsens Verkehrs- und Wirtschaftsminister Walter Hirche (FDP) zutreffend fest. ‘An der Küste entsteht die zweite Wirtschaftsachse in Niedersachsen.’ Sie werde eine ähnliche Wirkung entfalten wie der vor nunmehr 100 Jahren gebaute Mittellandkanal das ‘für die Entwicklung der dortigen Industrieregion getan hat.’ Von Eckhard-Herbert Arndt Die ungebrochene Investitionsneigung der privaten Hafenwirtschaft finde ihre Entsprechung in begleitenden Investitionen der öffentlichen Hand. Zu den aktuellen Konzentrationsknoten des Hafenausbaus gehört der Unterweserhafen Brake, in dem 2005 rund 5,34 Mio. t umgeschlagen wurden. In den kommenden drei Jahren soll der Hafen im Nordbereich erweitert werden. Allein das Land Niedersachsen wird dafür rund 25 Mio. Euro bereitstellen. Hirche: „Weitere Beträge kommen von Nports (d. privatisierten niedersächischen Hafenverwaltung, d.Red.) und aus Brake selbst.’ Das sind noch einmal gut 20 Mio. Euro. Auf die jetzt beginnenden Sandaufspülungen in Brake – der Sand kann übrigens kostengünstig aus dem benachbarten, gewissermaßen gegenüberliegenden Bremerhaven beschafft werden, wo derzeit ein Wendebecken für Großcontainerschiffe in der Weser entsteht – folgt 2007 der Bau einer 270 m langen Kaimauer. Dahinter stehen künftig 30 ha hochwertiger Logistiklagerfläche zur Verfügung. 2009 soll die neue Hafenanlage bereitstehen, so dass Brakes Rolle als Umschlagknoten für massenhaftes Stückgut weiter gefestigt wird. Für Hirche gehört das Vorhaben ‘zu den wichtigsten’ in der Unterweserregion. JadeWeserPort Zuversichtlich: Niedersachsens Verkehrs- und Wirtschaftsminister Walter Hirche (FDP) rechnet mit vielen neuen Arbeitsplätzen in der norddeutschen Küstenregion. Bereits ein Jahr nach Fertigstellung der neuen Anlage in Brake soll auch die erste Ausbaustufe des künftigen deutschen Tiefwasserhafens, des JadeWeser- Port (JWP), seiner Bestimmung übergeben werden. Damit werde ‘Deutschland für neue Generationen von Mega-Carriern uneingeschränkt erreichbar sein,’ was sich stärkend auf den Hafenstandort Deutschland insgesamt auswirken werde. Die Vorbereitungen zum Baubeginn kommen voran. In wenigen Wochen rechnet Hirche damit dass die federführende Wasserund Schifffahrtsdirektion Nordwest in Aurich den erforderlichen Planfeststellungsbeschluss auf den Tisch legen kann. Der Erste Spatenstich des knapp eine Milliarde Euro teuren Terminals könnte dann ‘Anfang des Jahres 2007 erfolgen’. Wichtig für Hirche: ‘Der Tiefwasserhafen wird als öffentliches Terminal betrieben und steht allen Reedereien offen.’ Neben dem reinen Umschlag werde die besondere Wirkung des JadeWeserPort in seiner nachhaltigen Ausstrahlung auf die Logistikwirtschaft bestehen. Denn immerhin sind 170 Hektar Fläche für Logistikunternehmen vorgesehen. Zu den wichtigen begleitenden Projekten zum JWP gehört für Hirche auch die Ertüchtigung der schienenseitigen Hinterlandanbindung. Zur Klarstellung: Die Betreiber des künftigen JWP gehen derzeit von einem Modal-Split im Verhältnis 60 : 20 : 20 aus, das heißt der Schwerpunkt liegt beim Shortsea-Verkehr, angereichert um den Lkw und die Bahn. Das Binnenschiff – zumindest im Direktverkehr – spielt in dieser Betrachtung aufgrund der fehlenden infrastrukturellen Möglichkeiten keine Rolle als Hinterlandverkehrsträger. Inzwischen habe Hannover von der Deutschen Bahn (DB) das feste Versprechen erhalten dass die Schienenverbindung zwischen Oldenburg und Wilhelmshaven, die zum Teil noch eingleisig ist und zudem elektrifziert werden muss, bis zur Inbetriebnahme des 1.Ausbauabschnitts ebenfalls zur Verfügung stehen wird. Hirche: ‘Der JadeWeserPort ist damit sozusagen auch gut auf der Schiene.’ Sozusagen im Windschatten des künftigen Tiefwasserhafens will sich auch das benachbarte Oldenburg (Entfernung: rund 60 Km) entwickeln. Die Stadt sieht sich als eine Art nachgeordneter Verkehrsdrehscheibe für den JWP. Aufgrund seiner Lage am Küstenkanal – er stellt den Binnenwasser-Anschluss von der Weser bis zur Ems sicher – könnte Oldenburg sich als trimodaler Umschlagknoten für Binnenschiff, Bahn und Lkw erweisen, lautet die Vorstellung. Auto-Hafen Vor dem Wind entwickeln sich die Dinge auch in Emden. Dieser westlichste deutsche Seehafen entwickelt sich vor allem als Fahrzeugumschlag-Knoten und hat es nach Bremerhaven und Zeebrügge (Belgien) inzwischen auf den dritten Rang in Europa geschafft. ‘Möglicherweise erreicht Emden schon in diesem Jahr die magische Millionengrenze beim Pkw-Umschlag,’ erwartet Seaports of Niedersachsen-Chef Ahrens. Weitere Betätigungsfelder des Hafens sind die Verschiffung von Windenergie-Anlagen. Derzeit hofft Emden auch auf einen Einstieg in den Kurzstrecken-Seeverkehr mit Containern. Dafür soll im Emder Außenhafen ein entsprechender Liegeplatz entstehen. Hirche forderte im Zusammenhang mit der Weiterentwicklung Emdens dass auch die Ems-Fahrrinne weiter vertieft werden soll, so wie das auch für die Elbe und die Weser vorgesehen ist. Weil in der Schifffahrt der Trend zu immer größeren Einheiten – und damit auch größeren Tiefgängen – anhält, müsse Emden auch für die zu erwartenden Mega- Auto-Carrier problemlos erreichbar sein. An die Adresse Berlins gerichtet, forderte Hirche die Aufnahme des Planfeststellungsverfahrens für die Außen-Ems ‘spätestens ab 2008’. Apropos Wind: Auch der Elbmündungs-Hafen Cuxhaven ‘baut’ auf den Faktor Wind. In diesen Tagen begann der Bau einer so genannten Schwerlastplattform für Windkraftanlagen und andere Schwergut- und Projekt-Ladung. Dazu wird der vorhandene Europakai um eine 240 m lange Kaianlage sowie eine nachgeordnete, 8,5 Hektar große Hafenfläche ergänzt werden. Mit rund zehn Mio. Euro beteiligt sich das Land an dem neuen Infrastrukturbestandteil. Auch für den stark wachsenden Containerverkehr will Cuxhaven gerüstet sein. So läuft aktuell das Planfeststellungsverfahren zum Bau eines vierten Liegeplatzes. Verkehrsminister Hirche wie auch die Cuxhavener Hafenwirtschaft sind davon überzeugt dass der Hafen aufgrund seiner günstigen Lage im Trichter der Deutschen Buch bestens geeignet ist um stärker am Wachstum des innereuropäischen Shortsea-Verkehrs teilzuhaben. Dem 7 NOVEMBER 2006 diene auch die Mitwirkung in der Eurocoast Network Association (ENA), deren Zielsetzung darin besteht verschiedene europäische Häfen über ein Feeder- Netzwerk zu verknüpfen. Hannover Guter Hoffnung ist auch der Hafen Stade-Bützfleth, der sich bislang als klassischer Industriehafen für die in dem Raum ansässige Industrie (Chemie, Aluminumherstellung) behauptet hat. Gerade die Wachstumsabsichten der Chemie bedingen einen Ausbau der vorhandenen Kaianlagen. Zudem steht in Stade der Bau eines Kohlekraftwerks zur Diskussion, das mit dem Rohstoff direkt über See beliefert werden könnte. Damit nicht genug. Weil es zahlreichen Hamburger Hafenfirmen an ihrem bisherigen Standort ‘zu eng’ (Hirche) wird, es aber Schwierigkeiten in der Bereitstellung von Ersatzgrundstükken gibt, könnte Stade-Bützfleth auch aus dieser Gruppierung heraus künftig Neuansiedler bekommen. Damit sich die niedersächsischen Häfen auch weiter erfolgreich entwickeln können, arbeitet das Verkehrsministerium in Hannover derzeit an einem Landes- Hafenkonzept. ‘Denn wir brauchen verlässliche Planungsunterlagen,’ stellte Hirche klar. In diesem Konzept, das im Laufe von 2007 vorgelegt wird, sollen auch – ‘erstmalig; - die Binnenhäfen des Landes aufgenommen werden. Gerade was den Verkehrsträger Binnenschiff betrifft, sprach sich Hirche für eine unverzügliche Ertüchtigung der vorhandenen Binnenwasserstraßen aus, ‘denn die größten Reserven an Tarnsportkapazität weist zweifellos die Binnenschifffahrt auf.’ Hafen Oldenburg: ein Knotenpunkt für die Binnenschifffahrt. Doch auch kleinere Seeschiffe können über die Hunte bis in den Hafen Oldenburg gelangen. (Foto: Eckhard-Herbert Arndt)

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