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2006-23

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DE BINNENVAARTKRANT

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DE BINNENVAARTKRANT PAGINA 25 7 NOVEMBER 2006 Im Rahmen des Danube Summit in Budapest wurde vor wenigen Wochen über Containerliniendienste zwischen Krems und Konstanza diskutiert. Eine neue Studie im Auftrag der österreichischen Wasserstraßengesellschaft via donau bestätigt, dass solche Containerverkehre auf der Donau durchaus Chancen haben. Auf anderen europäischen Flüssen sind sie längst Normalität, doch auf der Donau gibt es sie bis dato nicht: Container-Liniendienste. Bei zweistelligen Wachstumsraten im globalen Warenverkehr und chronischen Kapazitätsproblemen in den großen nordwest-europäischen Seehäfen erachtet die via donau gerade jetzt die Zeit reif für Alternativen im Containerverkehr von und nach Zentraleuropa. Von Sarah De Preter In Zusammenarbeit mit den Häfen Krems und Konstanza hat via donau daher eine Machbarkeitsstudie namens COLD (Container Liner Service Danube) erstellt. Redaktion : Sarah De Preter • Mobil : +31 - (0)622 70 18 93 • Email : spreter@chello.nl Studie bestätigt Perspektiven von Liniendienst zwischen Krems und Konstanza Chancen für Containerschifffahrt auf der Donau Die Donau in Budapest. Bald auch Schauplatz für regelmäßige Containerdienste? (Foto Sarah De Preter) Die Studie analysiert die Chancen und Risiken eines Container-Liniendienstes zwischen Österreich und dem Schwarzen Meer. Dabei werden die Kosten und Laufzeit ausführlich behandelt. Mit konventionellen Binnenschiffen und zwei Lagen Containern ergeben sich laut Studie Transportkosten vergleichbar mit den Bahntarifen in die Nordseehäfen. In einem ‘optimierten Szenario’ mit drei Lagen Containern würden Kostenvorteile in Höhe von 20 Prozent erreicht. Dabei dauert der Binnenschiffstransport eines Containers von Konstanza nach Krems genauso lang, als wenn er von Hamburg per Bahn nach Krems gefahren wird. Nach Abschluss der Studie will die via donau nun interessierte Unternehmen bei der Erstellung eines Betriebskonzeptes unterstützen. Bereits im nächsten Jahr könnten die ersten regelmäßigen Containerverkehre zwischen Österreich und Rumänien Realität sein. ‘Für die Donau könnte sich durch den Aufschwung von Konstanza, eine große Chance ergeben, nun eine ähnlich positive Entwicklung zu nehmen’, freut sich via donau- Geschäftsführer Manfred Seitz. Die Umsetzung des COLD-Projektes soll zur Entlastung des Straßen- und Schienennetzes im Donaukorridor beitragen. Es ist ein erklärtes Ziel der österreichischen Regierung, die Stärkung der Donauschifffahrt zu unterstützen. Wie der österreichische Verkehrsstaatssekretär Helmut Kukacka in Budapest angab, sollen bis 2015 jährlich eine Million Lkw-Ladungen zusätzlich auf die Binnenschifffahrt verlagert werden. Der Staatssekretär erwarte, dass die Europäische Kommission die Umsetzung des NAIADES- Programmes für die Europäische Binnenschifffahrt konsequent und zügig vorantreibt. Blaue Seiten Via donau präsentierte in Budapest neben den Ergebnissen der COLD-Studie auch die sogenannten ‘Blauen Seiten der Donauschifffahrt’. Es handelt sich um ein deutsch-englisches Nachschlagewerk zu den wichtigsten Schifffahrtsunternehmen, Speditionen und Agenturen auf der Donau. Deren Profile werden in den Blauen Seiten dargestellt. Die Publikation richtet sich vor allem an verladende Unternehmen. Österreich hatte Anfang des Jahres den Nationalen Aktionsplan Donauschifffahrt (NAP) vorgestellt. Der NAP stellt das verkehrspolitische Instrument Österreichs für die Umsetzung des Europäischen Aktionsprogramms für die Binnenschifffahrt dar. Die Blauen Seiten sind eine Maßnahme dieses Aktionsplans zur Verbesserung der Datenlage zur Donauschifffahrt. Auf Basis der nun vorliegenden ersten Ausgabe sind zukünftig laufende Aktualisierungen und Ergänzungen geplant. Partikuliere fordern faire Chancen Auf ihrer diesjährigen Generalversammlung am 20. Oktober im Berlin zeigten die dem BDS-Binnenschifffahrt angeschlossenen Partikuliere Geschlossenheit und Stärke. In einer einstimmig angenommen Resolution beziehen die Verbandsmitglieder Position zu aktuellen gewerbepolitischen Fragen, die speziell die Situation der mittelständischen Binnenschifffahrtsunternehmen berühren. Sie fordern die Bundesregierung dazu auf, faire Wettbewerbsbedingungen für Partikuliere zu schaffen. Leistungsstark und zukunftorientiert sind die Partikuliere der deutschen Binnenschifffahrt. Wie aus ihrer Resolution hervorgeht, sehen viele von ihnen auch trotz des starken Rückganges der deutschen Flotte in den letzten zwanzig Jahren ihre Zukunft im europäischen Binnenschifffahrtsmarkt. Denn ohne ihren Schiffsraum würde der Transport auf den europäischen Wasserstraßen zusammenbrechen. Wenn Politiker die Wettbewerbsfähigkeit der Binnenschifffahrt stärken wollen, so müssen sie national und international den Blick vor allem auf die kleinen und mittleren Unternehmen richten, fordert der BDS-Binnenschifffahrt. In Deutschland bedeutet dies dass flankierend zur Änderung des §6b Einkommenssteuergesetz ein Finanzierungsprogramm zur Modernisierung der Schiffsflotte zur Verfügung gestellt werden soll. Der BDS-Binnenschifffahrt drängt auf die Errichtung eines KfW-Programms für die Binnenschifffahrt, das eine Laufzeit von mindestens zwanzig Jahren und einen deutlich abgesenkten Zinssatz sowie die Möglichkeit einer Absicherung durch Bürgschaft vorsieht. Die Partikuliere wollen auch auf abgasarme Motoren umrüsten, wenn dazu ein finanzieller Anreiz geschaffen wird. Dazu sollte ein Förderprogramm geschaffen werden, das den Einbau eines Motors der Stufe 2 nach den Vorschriften der Rhein- SchuO finanziell unterstützt, ohne zusätzliche Bedingungen in den Fördervoraussetzungen vorzusehen. Kabotage Des weiteren fordern die Partikuliere von der Bundesregierung den fairen Wettbewerb bei Lohnkosten, Steuern und Sozialabgaben. Dazu heißt es in der Resolution: ‘Wer überwiegend in Deutschland tätig ist, der muss sich hier niederlassen und darf nicht im Rahmen vermeintlicher Kabotagefreiheit die Niederlassungsvorschriften umgehen.’ Nach dem Vorbild Frankreichs sei das Merkmal der ‘Zeitweiligkeit der Kabotage’ gesetzlich zu regeln und damit sicherzustellen, dass nicht unter dem Deckmantel der Dienstleistungsfreiheit eine Niederlassung zu Lasten der Wettbewerbsfähigkeit deutscher Binnenschifffahrtsunternehmen umgangen wird. Schließlich bemängeln die Partikuliere die erstickende Zunahme der Vorschriften, beispielweise über Zertifizierungen, Genehmigungen, Schulungen oder den Betriebsarzt. Kleinbetriebe könnten diesen administrativen Aufwand kaum noch bewältigen, heißt es. Der Verband ruft die Bundesregierung auf, sich zu allen diesen Themen zu beraten und die Ratspräsidentschaft der Bundesrepublik Deutschland dazu zu nutzen, eine stärkere Ausrichtung auf kleine und mittelständige Unternehmen voranzutreiben. Anlässlich der Generalversammlung wählte der BDS-Binnenschiffahrt turnusmäßig einen neuen Vorstand. Jürgen Schlieter als Vorsitzender wurde einstimmig in seinem Amt bestätigt. Nikolaus Hohenbild ist stellvertretender Vorsitzender. Der langjährige Vorsitzende und jetzige Ehrenvorsitzende Karl-Heinz Blawert sowie Markus Krauss wurden von den Partikulieren mit dem Steuerrad des BDS-Binnenschifffahrt geehrt. Beide haben die Abteilung Binnenschifffahrt bereits seit ihren Gründungstagen begleitet. Binnenhäfen rufen Seehäfen zur stärkeren Zusammenarbeit auf Durch die stark wachsenden Gütermengen kommt es in den deutschen Seehäfen immer öfter zu Engpässen. Der Bundesverband öffentlicher Binnenhäfen (BÖB) sieht die Lösung in einer besseren Zusammenarbeit zwischen See- und Binnenhäfen. BÖB-Präsidiumsmitglied Friedrich Weege sagte dies auf der Jahrestagung der Bundesvereinigung Logistik (BVL) in Berlin. Er kündigte ebenfalls eine neue Website für den Wasserstraßentransport an. Der BÖB ruft die Seehäfen dazu auf, besser mit den Binnenhäfen zusammenzuarbeiten. Dem Binnenschifffahrtsverband zufolge haben sich die Seehäfen bislang lediglich auf ihr Kerngeschäft, den direkten Umschlag, konzentriert. Doch durch eine effektivere Verteilung im Hinterland über die Binnenhäfen könnten die Waren schneller abtransportiert werden. Dabei weist der Verband daraufhin dass sich Binnenhäfen immer mehr als Verteilzentren für die Warendistribution profilieren. Die Vorteile einer Zusammenarbeit zwischen See- und Binnenhäfen liegen laut BÖB auf der Hand: Die Direktumladung von Schiff zu Schiff ist effizienter und kostengünstiger als das Verladen auf die Bahn oder Lkw’s. Darüber hinaus werden die Kapazitäten auf Schiene und Straße zunehmend knapper. Binnenschiffe ermöglichen den Just-in-Time-Transport in die entsprechenden Empfangsregionen zudem kostengünstig und umweltfreundlich. Vor fünf Jahren wurde in Deutschland das ShortSeaShipping Inland Waterway Promotion Center (SPC) gegründet, ein Public Private Partnership des Bundesverkehrsministeriums, sämtlicher Bundesländer sowie Häfen, Reedereien und anderer Unternehmer der Binnenschifffahrt. Die Initiative Binnenschifffahrt und Logistik hat nun das SPC mit der Umsetzung einer konkreten Marktstrategie beauftragt. Wie der BÖB ankündigt, wird in Kürze eine Marketingund Kommunikationsplattform unter www.system-wasserstrasse.de grundlegende Tools für die Vermarktung offerieren. Die Binnenschifffahrts-Datenbank wird einen zentralen Ansprechpartner auf Seiten der Reederein, Befrachter und Genossenschaften haben.

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