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2006-22

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DE BINNENVAARTKRANT

DE BINNENVAARTKRANT PAGINA 28 Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat eine neue Forschungsinitiative mit dem Thema Intelligente Logistik im Güter- und Wirtschaftsverkehr veröffentlicht. Der Anlass ist der stark ansteigende Straßengüterverkehr in Deutschland. Damit sind Kapazitätsengpässe verbunden die nicht nur den Personenverkehr, sondern auch die Logistikbranche beeinträchtigen. Es müssen also innovative Lösungen gefunden werden, um dem Straßeninfarkt vorzubeugen. Das Ministerium ruft nun Unternehmen auf in dieser Sache mitzudenken und innovative Forschungsprojekte vorzuschlagen. Die Forschungsprojekte dürfen maximal drei Jahre dauern. Ihr Ziel soll es sein Lösungen zu entwickeln um unnötige Transporte zu vermeiden, sowie Gütermengen von der Straße auf Schiene und Wasserstraße zu verlagern. Dabei will das Ministerium maximal die Hälfte der Neckarschleuse Der Umbau der alten Neckarschleuse bei Hirschhorn ist nahezu abgeschlossen. Ende Oktober wird die Kammer geflutet und wieder für den Schiffsverkehr freigegeben. Vor wenigen Wochen hat ein Schwerlastkran die vier ausgebauten Schleusentore wieder eingesetzt. Die neuen Tore wiegen je 37,5 Tonnen, sind zwölf Meter hoch und 6,5 Meter breit. Sie waren nach über einem Jahr Bund unterstützt intelligente Logistik Forschungskosten finanzieren. Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen können sogar bis zu einer hundertprozentigen Förderung erhalten. Gesucht werden innovative Ansätze zur Optimierung technologisch-betrieblicher und organisatorischer Prozesse im Gütertransport. Auch neue Kooperationsmodelle oder Managementlösungen innerhalb unternehmensübergreifender Netzwerke sind willkommen. Bis spätestens 15. Dezember können kurze Projektskizzen von maximal zehn Seiten eingereicht werden. Hirschhorn renoviert Bauzeit auf zwei Ponton-Schiffen nach Hirschhorn gebracht worden. Hunderte Schaulustige haben das Einhängen der Tore verfolgt. Es handelte sich um Präzisionsarbeit, dabei musste der Schiffsverkehr für mehrere Stunden komplett gesperrt werden. Während der eine Kran die Tore einsetzte, leistete ein zweiter Autokran beim Einhängen der Gewichtballaste und des Gitterschwenkkrans Hilfe. In den kommenden Tagen wird nun die Kammer geflutet und anschließend vom Wasser- und Schifffahrtsamt Heidelberg abgenommen. Danach wird die umgebaute Schleuse wieder freigegeben für den Verkehr. Die Sanierung war notwendig nachdem an der rechten Kammer deutliche Schäden festgestellt worden waren. Die Schleusenanlage in Hirschhorn wurde 1972 erbaut. 1958 kam eine zweite Schleusenkammer hinzu. Der Umbau hat 2,5 Millionen Euro gekostet. NEU! NEU! Schiffsausrüstung Wien SVZ Wien - Wittig GmbH Tel.: 0049 (0)2 03/93 27 30 Fax: 0049 (0)2 03/93 27 3-66 Tel.: 0043(0)1 72710-441 WITTIG GmbH Service hat eine Nummer: 24 OKTOBER 2006 internet: http://www.wi-du.de E-Mail: info@wi-du.de K I C K E R S Möchten Sie ein Gesuch, ein Angebot oder eine Mitteilung veröffentlichen? Dann schalten Sie eine Kleinanzeige in der Binnenvaartkrant. "Kickers" ist sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen eine exzellente Möglichkeit, die Binnenschifffahrt zu erreichen. Wann erscheint Ihr "Kicker" in der Zeitung? Wenn wir in der geraden Woche vor Freitag 12.00 Uhr Ihr Kicker-Formular erhalten, so steht Ihre Kleinanzeige am darauf folgenden Dienstag (in der ungeraden Woche) in unserer Zeitung. KV-Regelung Österreich Die Europäische Kommission hat eine österreichische Beihilferegelung für den Kombinierten Verkehr genehmigt. Investitionen in den Ausbau und die Modernisierung von Einrichtungen für den Umschlag Straße/Schiene und Straße/Schiff werden gefördert. Die Regelung läuft bis zum Jahr 2012 und ist mit einem Etat von 15 Millionen Euro ausgestattet. Alle österreichischen Verkehrsunternehmen können Anträge einreichen. TOS sucht: Steuerleute und (Voll)Matrose Steuerleute mit Patenten (Voll)Matrose: • mit Dienstenbuch • (inter)nationalen Schifffahrt dé maritieme vacaturesite www.tos.nl "Interessiert? Bitte kontaktieren Sie uns per Telefon oder Internet. Wie füllen Sie das Kicker-Formular aus? B E N U T Z E N S I E F Ü R J E D E N B U C H S T A B E N U N D S A T Z Z E I C H E N E I N K Ä S T C H E N . Z W I S C H E N D E N W Ö R T E R N E I N K Ä S T C H E N F R E I L A S S E N . Berechnen Sie zusätzlich noch € 2,60 Verwaltungskosten obenauf Ihre Kicker-Anzeige Preis. Für drei aufeinanderfolgende “KICKERS” zahlen Sie den folgenden Betrag 1x € 9,00 3x € 21,00 € 14,00 € 31,00 € 19,00 € 42,00 www.binnenvaartkrant.nl Tel.: (+31)10 414 00 60 Fax: (+31)10 414 02 12 TOS ROTTERDAM • WESTERKADE 7a 3016 CL ROTTERDAM • TEL. (+31)10 - 436 62 93 TOS VLISSINGEN • BOULEVARD BANKERT 308 4382 AC VLISSINGEN • TEL. (+31)118 - 44 09 11 € 23,00 € 52,00 € 28,00 € 62,00 € 33,00 € 72,00 JA! Füllen Sie den Abo-Coupon aus und senden Sie ihn ohne Briefmarke an: De Binnenvaartkrant Antwortnr. 70133 NL-3070 VB Rotterdam (Niederlande) Ein Abonnement auf “De Binnenvaartkrant” kostet € 62,- (incl. 6% M.W.st.) jährlich. Ab 1. Januar 2007 herabsetzen wir den Preis des Abonnementes für Belgien zu € 21,50 (incl. 6% M.W.st.) jährlich. Ihr Abonnement Soll 2 Monaten vorher schriftlich gekündigt werden. .. Ich möchte, dass die Binnenvaartkrant auch weiterhin für mich schreibt. .. Daher abonniere ich die Zeitung bis auf Widerruf für wenigstens ein Jahr: Versandadresse: (Eventuell) Betriebsname: (z.H.v.) Name: Straße und Hausnummer: Postleitzahl und Ort: Land: Telefonnr: Mehrwertsteuernr: Email: Fakturadresse dasselbe wie Versandadresse Fakturadresse anders, nämlich: (Eventuell) Betriebsname: (z.H.v.) Name: Straße und Hausnummer: Postleitzahl und Ort: Land: Telefonnr: Email: Mehrwertsteuernr: Name Straße und Hausnummer Postleitzahl Unterschrift Mehrwertsteuer nr.: Ja, ich möchte, dass mein Kicker auch auf der Website erscheint. Für (jede) 3 Online-Anzeigen zahle ich € 5,25 extra. Das Angebot gilt nur ab 3 (Online)-Anzeigen Wieviel Schaltungen? Telefonnummer Email Ort / Land € 38,00 € 83,00 Wenn Sie sich einen "Kicker unter Chiffre" wünschen, beachten Sie bitte die zusätzlichen Verwaltungskosten: € 3,10 Zahlung Bitte überweisen Sie den Betrag auf unser Konto in Deutschland, Commerzbank-Duisburg, bank-leitzahl 350.400.38, Konto-nr. 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DE BINNENVAARTKRANT PAGINA 29 Seeterminals platzen aus allen Nähten Hubfunktion der Inland Terminals soll gestärkt werden Durch den Einsatz großdimensionierter Lkw wandert wieder mehr Ladung auf die Straße ab. Bei der Inland Terminals Konferenz in Duisburg wurde vor wenigen Wochen deutlich dass es viele Befürworter der sogenannten Gigaliner gibt. Bert Hilberts, Geschäftsführer des multimodalen Koordinationszentrums MCA aus dem niederländischen Brabant wies auf den reverse modal shift (umgekehrten modal shift) welchen die Giga-Lastwagen nach sich ziehen. Auch in Brabant, wo in den letzten Jahren viel Ladung von der Straße auf die Binnenschifffahrt abwandelte, erwartet Hilberts diese Bewegung. Laut Heiner Rogge, Geschäftsführer des DSLV (Deutscher Speditions- und Logistikverband), ist der Trend jedoch nicht aufzuhalten. ‘Da gibt es keine Diskussion. Dies gehört zu den technologischen Fortschritten des Straßengüterverkehrs.’ Laut Rogge kann es sich der europäische Straßengüterverkehr nicht erlauben noch teuerer zu werden. In den Vereinigten Staaten seien die Landttransporte heute um dreißig Prozent billiger als in Europa. Auch Bart Vannieuwenhuyse des flämischen Logistikinstituts VIL bestätigt die große Nachfrage nach überdimensionierten Lkw. Er betrachtet sie als Konkurrenz für die Schiene und die Binnenschifffahrt. Kein Platz Die Popularität der großen Lkw ist einigermaßen verwunderlich, steigt doch in Duisburg, dem größten Binnenhafen Europas, gerade der Schienentransport stark an. Wie Hafenchef Erich Staake erzählte, wächst in Duisburg der Schienenverkehr stärker als die Binnenschifffahrt. Nach Auffassung von Staake werden aber sowohl die Binnenschifffahrt als auch die Schiene im Transport zwischen den Seehäfen und Duisburg benötigt. Denn auf der Straße gibt es keinen Platz mehr: ‘Zwischen Zeebrugge und Duisburg kann man die rechte Spur vergessen. Dort fahren nur LKW.’ An den Seeterminals in Rotterdam und Antwerpen kommt es immer wieder zu Verzögerungen. Die Ursache sieht Staake darin dass in den Seehäfen sowohl See- als auch Binnenschiffe abgefertigt werden. Seiner Meinung nach haben Binnenschiffe auf den Seeterminals nichts zu Chaterine Chow erzählte über die Binnenschifffahrt in Hong Kong. suchen. Denn: ‘Die Abfertigung eines kleinen Binnenschiffes dauert genauso lange wie die Abfertigung der Jowi.’ Die Staus an den Seeterminals schaden das Image der Binnenschifffahrt. Durch die stark angestiegenen Gasölpreise sowie die hohen Investitionen in modernen Schiffsraum wird der Binnenschiffstransport ohnehin immer teuerer. Sowohl in Sachen Image als auch beim Preis scheint die Schiene es somit von der Binnenschifffahrt zu gewinnen. Hong Kong Dennoch wurde auf der Inland Terminals Konferenz auch reichlich über Binnenschifffahrt gesprochen. Sogar in Hong Kong genießt die Branche eine hohe Bedeutung. Darüber erzählte Catherine Chow der Modern Terminals Limited in Hong Kong. Zwischen dem Seeterminal von Hutchinson (dem Inhaber von ECT) in Hong Kong und verschiedenen Produktionsbetrieben im Hinterland gewinnt die Binnenschifffahrt seit Jahren an Bedeutung. 27 Prozent der Ladung wird heute mit Binnenschiffen transportiert gegenüber zehn Prozent im 2001. In zwei Jahren sollen es sogar 40 Prozent sein. Der Seehafen Hong Kong verfügt über einen Terminal speziell Braunschweig erweitert Containeraktivitäten Der Braunschweiger Hafen lässt derzeit für sechs Millionen Euro seinen Containerterminal ausbauen. Die Fläche wird von 24.000 auf 32.000 Quadratmeter erweitert. Grund für die Ausbaumaßnahme ist die stark angestiegene Umschlagsmenge an der 1999 eröffneten Containeranlage. In diesem Vorjahr schlug der Hafen bereits 55.000 Container um. Seit Anfang dieses Jahres werden in Braunschweig auch Container- Züge abgefertigt. Daher umfasst der Ausbau des Terminals auch einen zweiten Gleisanschluss. Darüber hinaus hat der Hafen eine zweite Containerbrücke bestellt. Es wird auch ein neuer Containerstapler hinzukommen, der bis zu vier Container übereinander stapelt und eine Tragfähigkeit von 42 Tonnen hat. Immer mehr Unternehmen in der Braunschweiger Region setzen ihre Ladung auf Schiffe statt auf LKW. Mittlerweile verkehrt zwischen Braunschweig und Hamburg pro Tag ein Containerschiff. Der Hafen schreibt seit Jahren schwarze Zahlen. für die Binnenschifffahrt. Wie Chow weiter berichtete, benutzen Barge-Operator in Hongkong eine Plattform für den digitalen Informations-Austausch von Containern. Dies könnte ein gutes Beispiel für Europa sein. Die chinesische und die europäische Binnenschifffahrt sind jedoch nicht ganz zu vergleichen. So verfügen die meisten chinesischen Binnenschiffe über eigene Lade- und Löschinstallationen an Bord. Das ist hierzulande nur äußerst selten der Fall. In Europa suchen verschiedene Parteien nach einer geeigneten Formel, um die Containerströme zwischen den Seehäfen und dem Hinterland besser zu bündeln. So könnte die Einsammlung und Distribution der Container Richtung Hinterland verschieben. Dabei könnten die Inlanterminals eine große Rolle spielen. Dazu müsste ihre Hubfunktion verstärkt werden. Dadurch könnte künftig noch mehr Ladung von den Seehäfen Richtung Inlandterminals dirigiert werden. Wie Heiner Rogge angab, gibt es in Europa nicht genügend Platz um die Seeterminals immer weiter auszubreiten. Ihre Kapazität 24 OKTOBER 2006 Heiner Rogge: ‘In den Vereinigten Staaten sind Landttransporte bereits heute um dreißig Prozent billiger als in Europa’ Der Containerumschlag im Mindener Hafen wächst seit Jahren stark an. Daher baut der Hafen nun seinen Containerterminal aus. Bereits im November soll eine Erweiterung auf 22.000 Quadratmeter am heutigen Containerhafen abgeschlossen sein. Für 2012 ist dann ein Umzug an einen neuen Standort geplant. kann laut Rogge nur dann erhöht werden wenn die Geschwindigkeit der Abfertigung zunimmt. Die Inlandterminals sollten daher einen Teil der Aufgaben der Seeterminals übernehmen. Professor Dr. Jan Fransoo der Technischen Universität Eindhoven unterschreibt diese These. Seiner Meinung nach sollten die Seeterminals nicht alle im Inland liegenden Terminals bedienen, sondern sich auf einige wenige Inlandterminals konzentrieren. Wie ein Consultant in der Pause angab, liegt die Lösung darin Container-Austausch-Punkte zu errichten, so dass sich die Verteilung der Container Richtung Hinterland verschiebt. Große Binnenschiffe könnten dann die Ladung vom Seeterminal zum Austauchzentrum befördern, wo sie auf kleinere Binnenschiffe umgeschlagen werden. Die Mehrkosten für den Umschlag würden dadurch ausgeglichen dass die Wartezeiten an den Seeterminals verkürzen. Auch andere Teilnehmer an der Konferenz wiesen auf das Spannungsfeld an den Seeterminals zwischen der Abfertigung von Binnenschiffen und Seeschiffen hin. Hafen Minden erweitert Im vergangenen Jahr hat der Hafen seinen Containerumschlag verdreifacht. Die Zahl ist von 5.000 auf etwa 16.000 Container gestiegen. Für dieses Jahr rechnet der Hafen mit einem weiteren Anstieg auf 20.000 Stück. Daher investiert der Hafen derzeit in die Erweiterung der bestehenden Containeranlagen. Das 1,7 Millionen teuere Projekt soll im November abgeschlossen sein. Für 2012 wird dann nach einem neuen Standort gesucht. Der Hafen am Wasserstraßenkreuz in Minden ist ein wichtiges Tor nach Übersee. Fünf Mal pro Woche legen dort Containerschiffe aus den Seehäfen Hamburg und Bremen an. Außerdem gibt es eine Anbindung an den größten Binnenhafen Deutschlands in Duisburg.

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