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2006-19

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DE BINNENVAARTKRANT

DE BINNENVAARTKRANT PAGINA 26 Wiener Hafen verstärkt Position beim Schüttgut Nach einer Bauzeit von sechs Monaten hat der Wiener Hafen eine neue Schüttguthalle in Betrieb genommen. Dort werden zukünftig Rohstoffe verschiedener Art umgeschlagen. Damit verstärkt der Hafen seine Rolle im Schüttgutbereich. Bereits im Vorjahr war eine neue Schüttguthalle errichtet worden. Die 1.500 Quadratmeter große Halle am Nordufer des Hafens Freudenau ist speziell zur Lagerung und Abfertigung von Schüttgütern konzipiert, die in kleinen Mengen (bis 500 Tonnen) geliefert werden. Die Anlieferung erfolgt mit Binnenschiffen in Big Bags oder als lose Ware. Die Halle bietet Platz für insgesamt sechs Schiffsladungen. Sie ist in drei Abschnitte gegliedert, so dass die Schüttgüter, egal wie sie angeliefert werden, optimal und getrennt voneinander gelagert werden können. Zum nach Maß! Gumeta - Ihr Spezialist für Gummiwellenlager ist immer im Einsatz!!! 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Für das SCHEEPSSLOPERIJ TREFFERS BV 'für alle Ihre Abwrackschiffe, Abwracktonnage und andere treibende Objekte." +31(0) 23-5325211 +31(0) 6-53187317 Barzahlung E-mail: treffers@hetnet.nl Hendrik Figeeweg 35, 2031 BJ Haarlem TOS sucht: Steuerleute und (Voll)Matrose Geschäft mit den Großmengen wurde 2004 eine Spezialhalle mit sechs Boxen errichtet. Die umgeschlagenen Schüttgutmengen sind zwischen 2004 und 2005 um 50 Prozent gestiegen. Die erste Schüttguthalle ist deshalb mittlerweile nahezu vollständig ausgelastet. Mit der neuen Halle wird der Hafen nun auch im Geschäft mit den Schüttgut- Kleinmengen tätig. Die Nachfrage steigt enorm, weil immer mehr Roh- und Grundstoffe aus Südosteuropa kommen. Darüber hinaus sind geeignete Lager- und Umschlagkapazitäten entlang der Transportrouten Mangelware. Die Investitionen im Schüttgutbereich sind Teil des größten Ausbauprogramms in der Geschichte des Wiener Hafens. Im Zeitraum 2005 bis 2008 fließen mehr als 150 Millionen Euro in die Hafenerweiterung. Im Mittelpunkt des Hafenausbaus stehen neben den Projekten im Schüttgutbereich die Erweiterung des Containerterminals, der Ausbau der Bahn- und Straßeninfrastruktur und der Einbau eines neuen Hafentores im Hafen Freudenau. Im vergangenen Jahr behandelte der Hafen 4,5 Millionen Tonnen. (Foto Hafen Wien) K I C K E R S 12 SEPTEMBER 2006 Möchten Sie ein Gesuch, ein Angebot oder eine Mitteilung veröffentlichen? Dann schalten Sie eine Kleinanzeige in der Binnenvaartkrant. "Kickers" ist sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen eine exzellente Möglichkeit, die Binnenschifffahrt zu erreichen. Wann erscheint Ihr "Kicker" in der Zeitung? Wenn wir in der geraden Woche vor Freitag 12.00 Uhr Ihr Kicker-Formular erhalten, so steht Ihre Kleinanzeige am darauf folgenden Dienstag (in der ungeraden Woche) in unserer Zeitung. Steuerleute mit Patenten (Voll)Matrose: • mit Dienstenbuch • (inter)nationalen Schifffahrt Einige Beispiele dé maritieme vacaturesite www.tos.nl "Interessiert? Bitte kontaktieren Sie uns per Telefon oder Internet. TOS ROTTERDAM • WESTERKADE 7a 3016 CL ROTTERDAM • TEL. (+31)10 - 436 62 93 TOS VLISSINGEN • BOULEVARD BANKERT 308 4382 AC VLISSINGEN • TEL. (+31)118 - 44 09 11 Unsere Preise für Generalüberholung Austauschmotoren Scania D 11 € 7050,- Scania DS 11 € 7450,- (incl. Turbo) Scania DS 14 € 9850,- (incl. Turbo) DAF DKA 1160 € 7050,- DAF DKS 1160 € 7425,- (incl. Turbo) Mercedes OM 402 € 8970,- Mercedes OM 442A € 9755,- (incl. Turbo) Volvo TD 100 A € 7909,- (incl. Turbo) Volvo TD 120 A € 8052,- (incl. Turbo) Motor generalüberholen incl. Brennstoffpumpen und Turbinen. Preise excl. 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Für (jede) 3 Online-Anzeigen zahle ich € 5,25 extra. Das Angebot gilt nur ab 3 (Online)-Anzeigen Wieviel Schaltungen? Telefonnummer Email Ort / Land 1x € 9,00 3x € 21,00 € 14,00 € 31,00 € 19,00 € 42,00 € 23,00 € 52,00 € 28,00 € 62,00 € 33,00 € 72,00 € 38,00 € 83,00 Wenn Sie sich einen "Kicker unter Chiffre" wünschen, beachten Sie bitte die zusätzlichen Verwaltungskosten: € 3,10 Zahlung Bitte überweisen Sie den Betrag auf unser Konto in Deutschland, Commerzbank-Duisburg, bank-leitzahl 350.400.38, Konto-nr. Riomar BV 4569588 oder schicken Sie uns einen Überweisungsauftrag an die folgende Adresse: Riomar BV-De Binnenvaartkrant, Postbus 24202 NL-3007 DE Rotterdam (Niederlande) Ihr ausgefülltes Kicker-Formular können Sie auch an diese Adresse schicken oder faxen an: 0031-10-4140212

DE BINNENVAARTKRANT Inland Terminals - congres & beurs in Duisburg PAGINA 27 Binnenhäfen reagieren auf wachsende Containermengen in den Seehäfen Deutschland schafft Platz für Container 12 SEPTEMBER 2006 Die Containerströme in den Seehäfen steigen seit Jahren an. Somit schaffen auch die Häfen im deutschen Hinterland Platz für die Boxen. Mehr Umschlags- und Stellplatz, lautet das Motto. Einige bemerkenswerte Projekte im Überblick. Hafen Nürnberg verknüpft die Verkehrsträger TriCon-Terminal in Betrieb Der Nürnberger Hafen hat in diesem Sommer die Containerkapazitäten erweitert. Nach einer Bauzeit von zwanzig Monaten nahm der Hafen im Juli ein neues trimodales Containerterminal in Betrieb. Die jährliche Umschlagkapazität liegt jetzt bei 155.000 Ladeeinheiten. 2009 sollen es 365.000 sein. Für den operativen Betrieb des Terminals war im Mai die Betreibergesellschaft TriCon Container-Terminal Nürnberg GmbH gegründet worden. Die Gesellschafter sind mit je 25 Prozent Anteil die Hafen Nürnberg-Roth GmbH, die Container Depot Nürnberg GmbH, die Deutsche Umschlagge- Auch der Mannheimer Hafen erweitert seine Containerkapazitäten. Im Vorjahr fand der erste Spatenstich zum Bau eines trimodalen Terminals statt. Damit reagiert der Hafen auf den florierenden Containerverkehr: Allein im letzten Jahr stieg der Umschlag von Containern im Mannheimer Hafen um über 25 Prozent an. Nur in Ludwigshafen und Hamburg waren die Zuwachsraten im Containerverkehr höher. sellschaft Schiene – Strasse, sowie Kombiverkehr - Deutsche Gesellschaft für den kombinierten Güterverkehr mbH & Co. KG. Das TriCon Containerterminal bietet auf einer Fläche von 85.000 Quadratmetern eine jährliche Umschlagkapazität von 155.000 Containern, LKW-Aufbauten und Sattelaufliegern zwischen LKW und Bahn. Zusätzlich werden 35.000 Container zwischen LKW und Binnenschiffen umgeschlagen. Für den Binnenschiffsumschlag war ein neues 116 Meter langes und 25 Meter breites Stichbecken errichtet worden. Im Juni diesen Jahres wurde das Becken mit Wasser aus dem Main-Donau-Kanal geflutet. Der Bau der neuen Anlage dauerte gut anderthalb Jahre. Insgesamt 31 Millionen Euro flossen bisher in das Projekt. In drei Jahren soll das neue Containerterminal eine Kapazität von 365.000 Containern auf Jahrbasis haben. Denn in einem zweiten Ausbauschritt wird die Deutsche Bahn ihren derzeitigen innerstädtischen Umschlagbahnhof in den Hafen verlegen. Der Ausbau dieses zweiten Umschlagmoduls kostet 25 Millionen Euro und soll bis Ende 2008 erfolgen. Für den Nürnberger Hafen ist das neue Terminal ein weiterer Schritt in seiner Entwicklung zu einem der bedeutendsten Logistikstandorte in Europa. Bund fördert Bau der trimodalen Umschlaganlage Mannheim: Ab 2007 mehr Platz für Container Zusätzliche Stellfläche und Schieneninfrastruktur bis Ende des Jahres Containerboom: Minden baut aus Die Bedeutung des Mindener Binnenhafens als trimodalen Umschlagplatz nimmt zu. Somit erweitert auch dieser Hafen die Umschlagkapazität für Container. Voraussichtlich im Herbst wird zusätzliche Containerfläche zur Verfügung stehen. Auch die Bahninfrastruktur wird erweitert. Die Umschlagzahlen im Hafen Minden entwickeln sich seit längerer Zeit positiv. Der Aufwärtstrend vom Jahr 2004 setzte sich auch im vergangenen Jahr fort. Dabei steigerte sich der Gesamtumschlag bei Binnenschiffen um 16 Prozent auf 323.900 Tonnen. Die größten Zuwächse gab es im Containerverkehr. Mit mehr als 16.000 TEU konnte der Hafen 2005 das Vorjahresergebnis verdreifachen. Wegen der steigenden Nachfrage an Containertransporten per Binnenschiff nach Ostwestfalen wurde der Fahrplan zum Seehafen Hamburg im März diesen Jahres erweitert. Es finden nun wöchentlich drei Abfahrten aus Hamburg und Minden statt. Im vergangenen Juni gelang es dem Hafen, zusammen mit Reederei MAERSK, Norddeutsche Wasserweg Logistik (NWL) und Kombimodal Bobe erstmalig einen innerdeutschen Binnenschifftransport von Containern aus Minden nach Neuss zu organisieren und durchzuführen. Es verließen 54 TEU per Binnenschiff den Mindener Hafen. Der Binnenschiffstransport entlastete die Straßen um 27 LKW-Fahrten. Ebenfalls im Juni setzte der Hafen gemeinsam mit Reederei MOL und dem Bahnunternehmen Baltic Train Container auf die Bahn. Dabei wurden 168 TEU mit zwei Ganzzügen von Minden nach Regensburg transportiert. Der Hafen erwartet, dass weitere Transporte in diesem Jahr folgen könnten. Zusätzliche Fläche Im vergangenen November hatte der Mindener Hafen eine neue 2.000 Quadratmeter große Stellfläche für Container in Betrieb genommen. Inzwischen ist diese Fläche voll ausgebucht. Eine weitere Fläche von 13.500 Quadratmetern soll ab Dezember diesen Jahres zusätzlich für Entlastung sorgen. Darüber hinaus entsteht ein neues Gleis für eine Direktanbindung der Containerschiffe an den Schienenverkehr. Die Baumaßnahmen kosten insgesamt 1,7 Millionen Euro. Dabei stellt das Land Nordrhein-Westfalen aus dem Förderprogramm für den Kombinierten Verkehr 1,25 Millionen Euro zur Verfügung. Das neue Terminal entsteht am Mühlauhafen auf einer Fläche von 12.000 Quadratmetern. Es wird in direkter Nachbarschaft zu dem bestehenden Terminal gebaut. Die Anlage bietet Stellplatz für insgesamt 1.000 Container. Darüber hinaus ist ein Sonderlager mit einer Lagerkapazität von 192 TEU für Container mit Gefahrgut geplant. Ein neuer Kran wird auf einer Länge von 250 Metern Schiffe beladen und entladen. An der Kaimauer kann künftig mit zwei Schiffsbreiten angelegt werden. Für den Bahnumschlag stehen insgesamt 1.060 Meter Gleis zur Verfügung. Für das rund zehn Millionen Euro kostende Projekt erhält der Hafen Unterstützung vom Bund im Rahmen der Förderrichtlinie Kombinierter Verkehr. Im Vorjahr 2007 soll die neue Anlage den Betrieb aufnehmen. Ständig erweitert Der Mannheimer Hafen setzte bereits sehr früh auf den Containertransport. Er war 1968 der erste deutsche Binnenhafen mit einer Umschlaganlage für Container. Der Pionier hieß Triton, mit 32 Tonnen Tragkraft zum Verladen der Das Mannheimer Container Terminal (MCT). (Foto: Sarah De Preter) Container. Seit den achtziger Jahren ist der Containerverkehr stark angestiegen. Infolgedessen ließ der Hafen die Umschlagkapazität für Container ständig erweitern. So wurde die Terminalfläche 1987 um 40 Prozent vergrößert. In den Jahren 1996 und 1997 folgten die nächsten Erweiterungen. So entstand eine separate Sicherheitsfläche für Gefahrgüter. Darüber hinaus wurde ein zusätzliches Gleis geschaffen und ein weiteres Containerterminal errichtet. Mittlerweile stehen im Mannheimer Hafen auf einer Fläche von 44.000 Quadratmetern mit 650 Meter Kailänge drei Kräne bereit. Der Bau einer weiteren Anlage ist eine nachhaltige Investition in die Zukunft. Denn immerhin stieg der Containerumschlag in Mannheim allein im letzten Jahr um über 25 Prozent auf 134.000 TEU an. Nur in Hamburg und Ludwigshafen wuchs der Containerumschlag noch stärker mit 39,7 bzw. 29,5 Prozent. Auch in diesem Jahr setzt sich die positive Entwicklung beim Containerumschlag fort. In der Liste der größten deutschen Binnenhäfen rangiert Mannheim auf Platz vier mit einem Gesamtumschlag von über acht Millionen Tonnen. Stau im Seehafen, Ärger im Hinterland Seit zehn Jahren werden am Stuttgarter Container Terminal (SCT) erfolgreich Container umgeschlagen und verschifft. Als SCT 1996 in Betrieb ging, gab es zunächst Skepsis. Doch seit DaimlerChrysler über das SCT weltweit Container mit Achsen und Motoren verschickt, ist die Kritik verstummt. Seit einigen Monaten gibt es jedoch Ärger. Für die Hälfte der Boxen, die normalerweise per Binnenschiff zu den Seehäfen in Rotterdam und Antwerpen gelangen, muss derzeit einen alternativen Transportweg gesucht werden. Die Ursache: Es gibt Stau an den Terminals in den Nordseehäfen, verbunden mit extrem langen Wartezeiten. Somit werden die Container vom SCT nun per LkW, Bahn oder mit kleineren Schiffen mit Umschlag in Mannheim transportiert. Diese Notlösung kostet nicht nur Zeit, sondern auch Geld. Sie ist somit sehr ärgerlich für das Terminal und seine Kunden. Jährlich verlassen dem SCT etwa 55.000 TEU. Davon werden 25.000 TEU auf Lkw oder den Güterzug verladen, der täglich nach Bremen fährt. Der Rest der Container wird normalerweise per Binnenschiff transportiert. Die Stauproblematik fing zuerst an in Rotterdam. Durch die Engpässe im holländischen Seehafen sind einige Reedereien nach Antwerpen ausgewichen, wo es mittlerweile ebenfalls zu Staus gekommen ist. Inland Terminals - Duisburg - Germany 27 & 28 September

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