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2006-16

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DE BINNENVAARTKRANT

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DE BINNENVAARTKRANT PAGINA 23 1 AUGUSTUS 2006 Redaktion : Sarah De Preter • Mobil : +31 - (0)622 70 18 93 • Email : spreter@chello.nl Schifffahrt durch Hitze und Trockenheit gelähmt Die seit Wochen anhaltenden Hitze und Trockenheit machen der Binnenschifffahrt zu schaffen. Teile des Elbe-Lübeck-Kanals dürfen nur noch mit beschränktem Tiefgang befahren werden. Auf der Oder kam die Binnenschifffahrt fast vollständig zum Erliegen. An manchen Stellen betrug der Pegelstand nur noch 66 Zentimeter. Auch die Binnenschifffahrt auf der Elbe ruht. Die Fahrzeuge können dort nicht mehr wirtschaftlich beladen werden. Sogar auf dem Rhein wurde die Schifffahrt wegen des niedrigen Wasserstandes eingeschränkt. Schwerbeladene Fahrzeuge mit einer Eintauchtiefe von mehr als drei Metern können dort nicht mehr fahren. Auch Hobbykapitänen müssen diese Tage Ruhepausen einlegen: Auf der Mürtitz-Elde-Wasserstraße in Mecklenburg-Vorpommern haben viele Kapitäne festgelegt, weil dort weniger geschleust wird. Motoryachten und andere Boote müssen mit langen Wartezeiten rechnen. Von dem extremen Niedrigwasser, wie im Supersommer 2003, sind die Pegel der meisten Flüsse im Westen und Süden aber noch weit entfernt. Damals hatte es ab Ostern nicht mehr geregnet. Brückenspringer Mit den steigenden Temperaturen zieht es im ganzen Land Menschenmengen an die Wasserstraßen. Dadurch erhöht sich die Gefahr auf Badeunfälle. Besonders im Ruhrgebiet suchen die Leute Abkühlung in den Kanälen. Dort führt die Wasserschutzpolizei verstärkt Kontrollen durch. Dennoch bringen einige mit halsbrecherischen Aktionen nicht nur sich selbst, sondern auch andere in Gefahr. So wie am Wesel-Datteln-Kanal, wo Übermutige von den bis zu zehn Meter hohen Brücken ins Wasser springen. Das ist extrem gefährlich, da sich unter der Wasseroberfläche manchmal Gegenstände befinden, die auf den ersten Blick nicht zu erkennen sind. Noch gefährlicher wird es wenn Menschen ins Wasser springen kurz vor ein Binnenschiff die Brücke passiert. Durch den starker Sog gerät man im schlimmsten Fall in die Schraube. Wird die Mosel teuerer? Mehr Container auf die Donau mit COLD Mit dem Transportprojekt COLD (Container-Liniendienst Donau) wollen die Österreicher zukünftig mehr Container von der Straße auf Donauschiffe verlagern. In Wien hat die Via Donau COLD vor wenigen Tagen dem Verkehrsministerium vorgestellt. Es handelt sich um eine Datenanalyse die Verladern und Reedern helfen soll Binnenschiffstransporte besser zu kalkulieren. In COLD ist zusammengetragen auf welchen Strecken und unter welchen Bedingungen Güter aus Österreich und seinen Nachbarstaaten am sinnvollsten über die Donau transportiert In den kommenden Tagen startet die Verbreiterung des Elbe- Abstiegkanals, der den Magdeburger Hafen mit der Schleuse Rothensee und dem Mittellandkanal verbindet. Der Kanal wurde in den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts gebaut und genügt den Anforderungen der modernen Binnenschifffahrt nicht mehr. Begegnungsverkehr, wirtschaftliche Abladetiefe sind mit den derzeitigen Abmessungen nicht mehr zu erreichen. Daher wird der Kanal nun verbreitert. Die Ausbauarbeiten kosten 2,8 Millionen Euro und sollen im Mai 2007 abgeschlossen sein. Im Abstiegskanal haben auch die vorbereitenden Maßnahmen für den Neubau einer Niedrigwasserschleuse begonnen. Dieses 40 Millionen Euro teuere Bauwerk werden können. Ziel des Projektes ist es zunehmend Containerliniendienste auf der Donau aufzubauen. Frühere Versuchen in dieser Richtung waren wegen mangelndes Containeraufkommens gescheitert. In de kommenden Jahren rechnen die Österreicher mit stark ansteigenden Containermengen. Fast ein Drittel der Container könnte über die Donau von und zu dem Hafen Constanza verschifft werden. Während ihrer EU-Ratspräsidentschaft in den vergangenen sechs Monaten haben die Österreicher die Binnenschifffahrt wird den Kanal und den Magdeburger Hafen vom schwankenden Wasserstand der Elbe unabhängig machen. Damit kann sich der Hafen zu einer Drehscheibe ordentlich Schub gegeben. Sämtliche Maßnahmen zur Förderung des Binnenschiffsverkehrs sind zusammengefasst im Nationalen Aktionsplan (NAP) Binnenschifffahrt. So sollen österreichische Binnenschiffer in den kommenden Jahren Subventionen erhalten um in modernen und umweltfreundlichen Schiffsraum zu investieren. Darüber hinaus wird die Donau östlich von Wien weiter ausgebaut. Alle Maßnahmen zusammen kosten bis 2015 insgesamt 473 Millionen Euro. Davon sind heute 169 Millionen verfügbar. Der Rest muss noch aufgetrieben werden. Magdeburg wird besser erschlossen für den Schiffstransport in Mitteldeutschland weiterentwickeln. Besonders der Containertransport wird in den kommenden Jahren stark ansteigen. Die Schleuse Rothensee wurde 2001 in Betrieb genommen. (Foto Sarah De Preter) Sorgen bereitet dem Bundesverband der Deutschen Binnenschifffahrt (BDB) ein Beschluss der Moselkommission. Demnach werden die Schifffahrtsabgaben auf der Mosel zunächst bis zum 31. Dezember 2006 nicht erhöht. Dies könnte bedeuten dass die Kommission im Herbst diesen Jahres eine Erhöhung der Abgaben beschließt. Durch den Beschluss die Abgaben nur für ein halbes Jahr festzulegen, sieht der BDB die Planungssicherheit in der Binnenschifffahrt gefährdet. Denn dies könnte zu Schwierigkeiten beim Abschließen von Fracht- und Charterverträgen führen. Der BDB warnt dass durch die Erhöhung der Schifffahrtsabgaben Ladung von der Wasserstraße auf die Straße abwandeln könnten. ‘Sind Güter einmal vom Wasser verlagert worden, so ist es nach aller Erfahrung sehr schwierig sie wieder für die Binnenschifffahrt zu gewinnen,’ schreibt der Verband in seinem Partikulierkurier. Laut BDB sind die Tarife heute so kalkuliert dass die Binnenschifffahrt auf der Mosel gerade noch attraktiv ist. Die Abgaben machen teilweise bis zu 30 Prozent der Frachtkosten aus. (Foto Sarah De Preter) Schweizer wollen keine Binnenschifffahrtsagentur Die Schweizer halten nicht viel von derzeitigen Bestrebungen der Europäischen Kommission mehr Binnenschifffahrtskompetenzen nach Brüssel zu ziehen. Sie wollen innerhalb von einem Jahr wissen wie es nun weiter gehen soll im Binnenschiffsbereich. Anlass für ihre Sorge ist das NAIADES-Binnenschiffsprogramm der EU-Kommission. In diesem Programm stehen neben Fördermaßnahmen für die Binnenschifffahrt auch konstitutionelle Änderungen zentral. Letzteres beruht auf der bisher zersplitterten Organisationsstruktur in der Binnenschifffahrt. Europaweit sind mehrere Organisationen für den Binnenschiffsverkehr zuständig, wie die Zentralkommission für die Rheinschifffahrt (ZKR) und die Donaukommission. Die Idee Brüssels dass anstelle der bisherigen Flusskommissionen künftig eine EU-Binnenschifffahrts-Agentur bestimmen sollte, hält die Schweizerische Vereinigung für Schifffahrt und Hafenwirtschaft (SVS) für sinnlos. Laut SVS würde dies zu einem höheren bürokratischen Aufwand führen. Außerdem befürchten die Schweizer dass sie in einer solchen Agentur künftig nichts mehr zu sagen hätten. Die Schweiz ist dieses und kommendes Jahr Präsident der ZKR, in der alle Rheinanliegerstaaten gleichberechtigt vertreten sind. Im Mai hatten die ZKR-Mitgliedsstaaten in einer Erklärung eine Vertiefung der Zusammenarbeit mit der EU begrüßt. Dabei betonten sie dass die Zuständigkeiten beider Parteien respektiert werden sollen.

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