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2006-05

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DE BINNENVAARTKRANT

DE BINNENVAARTKRANT PAGINA 44 Bayerische Häfen auf Wachstumskurs Die sechs bayerischen Binnenhäfen Aschaffenburg, Bamberg, Nürnberg, Roth, Regensburg und Passau haben im vergangenen Jahr ihren Güterumschlag um sieben Prozent auf 22,96 Millionen Tonnen gesteigert. Dieses Wachstum ist Folge des zunehmenden Warenaustausches mit Südost-Europa. Wie der Geschäftsführer der Bayernhafen-Gruppe Joachim Zimmermann angibt, profitieren die bayerischen Häfen bereits jetzt von Einige Beispiele Unsere Preise für Generalüberholung Austauschmotoren Scania D 11 € 7050,- Scania DS 11 € 7450,- (incl. Turbo) Scania DS 14 € 9850,- (incl. Turbo) DAF DKA 1160 € 7050,- DAF DKS 1160 € 7425,- (incl. Turbo) Mercedes OM 402 € 8970,- Mercedes OM 442A € 9755,- (incl. Turbo) Volvo TD 100 A € 7909,- (incl. Turbo) Volvo TD 120 A € 8052,- (incl. Turbo) Motor generalüberholen incl. Brennstoffpumpen und Turbinen. Preise excl. 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Von dort aus werden sie per Bahn und LKW innerhalb Deutschlands und ins Ausland weitertransportiert. Erst im vergangenen Jahr hatten sich die sechs bayerischen Hafenstandorte unter dem gemeinsamen Dach einer GmbH & Co. KG zusammengetan. SCHEEPSSLOPERIJ TREFFERS BV 'für alle Ihre Abwrackschiffe, Abwracktonnage und andere treibende Objekte." +31(0) 23-5325211 +31(0) 6-53187317 Barzahlung E-mail: treffers@hetnet.nl Hendrik Figeeweg 35, 2031 BJ Haarlem nach Maß! Hafen Berndshof wird ausgebaut Der Industriehafen Berndshof in Ueckermünde wird ausgebaut. Dies teilte das Wirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommerns mit. Ein breiteres und tieferes Hafenbecken sowie neue Hafenanlagen sollen die Kapazitäten für die Lagerung und den Umschlag erweitern. Wie Wirtschaftsminister Otto Ebnet angibt, kann der Hafen mehr, als im Augenblick dort möglich sei. ‘Da inzwischen mehr große Seeschiffe und Carrier als Binnenschiffe den Industriehafen nutzen, muss das alte Hafenbekken ausgebaut werden.’ Mit rund 1,8 Millionen Euro fördert das Wirtschaftsministerium den Ausbau der Hafenanlagen - das sind 90 Prozent der förderfähigen Kosten des Projekts. Bisher können Seeschiffe in Berndshof nur nacheinander K I C K E R S 28 februari 2006 Möchten Sie ein Gesuch, ein Angebot oder eine Mitteilung veröffentlichen? Dann schalten Sie eine Kleinanzeige in der Binnenvaartkrant. "Kickers" ist sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen eine exzellente Möglichkeit, die Binnenschifffahrt zu erreichen. Wann erscheint Ihr "Kicker" in der Zeitung? Wenn wir in der geraden Woche vor Freitag 12.00 Uhr Ihr Kicker-Formular erhalten, so steht Ihre Kleinanzeige am darauf folgenden Dienstag (in der ungeraden Woche) in unserer Zeitung. Wie füllen Sie das Kicker-Formular aus? be- und entladen werden. Nach der Erweiterung wird auch das gleichzeitige Anlegen von großen Carriern an beiden Kaiseiten möglich sein. Damit zwei Schiffe im Hafen liegen können, wird das Becken um zehn Meter auf 40 Meter verbreitert und um einen halben Meter auf fünf Meter vertieft. Für die Zwischenlagerung von Gütern werden neue Flächen inklusive Versorgungsanlagen geschaffen. ‘Durch die EU-Osterweiterung wird der Hafen in Ueckermünde immer wichtiger für die Seeverbindung nach Polen,’ sagte Ebnet. Bereits in den 90er Jahren war der Ausbau des Hafens und die Erweiterung um den Westanleger vom Wirtschaftsministerium gefördert worden. B E N U T Z E N S I E F Ü R J E D E N B U C H S T A B E N U N D S A T Z Z E I C H E N E I N K Ä S T C H E N . Z W I S C H E N D E N W Ö R T E R N E I N K Ä S T C H E N F R E I L A S S E N . Berechnen Sie zusätzlich noch € 2,60 Verwaltungskosten obenauf Ihre Kicker-Anzeige Preis. 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DE BINNENVAARTKRANT PAGINA 45 Niedersachsens Häfen behaupten sich auf dem zweiten Platz Havarie Ein deutsches Güterschiff mit Kunstdünger an Bord ist am 15. Februar in Passau auf einen Felsen aufgelaufen. Die Ladung des Binnenschiffes hätte das Wasser erheblich verunreinigen können. Doch die freiwillige Feuerwehr hatte die Situation gut unter Kontrolle und konnte somit einen Umweltschaden vorbeugen. Da der Havarist in der Fahrrinne lag, musste die Schifffahrt zwischen der Schleuse Kachlet und Stelzelhof für die Dauer der Bergungsarbeiten gesperrt 28 februari 2006 werden. Personen wurden beim Schiffsunfall nicht verletzt, der Sachschaden beträgt rund 20.000 Euro. Cuxhafen ist ein der Häfen in Niedersachsen. (Foto Eckhard-Herbert Arndt) Mit der Bezeichnung “Nischenoder Spezialhafen“ können sie gut leben: die Häfen des Landes Niedersachsen, zusammengefasst unter dem Dach der von der Privatwirtschaft getragenen Vermarktungsgeselllschaft Seaports Niedersachsen. Für 2005 weisen die neun Umschlag- und Verkehrsknoten im Küstenraum zwischen Ems und Elbe einen Gesamtumschlag von rund 66,2 Mio. t aus, fast drei Prozent mehr als im Jahr zuvor. ‘Unsere Strategie geht auf,’ freute sich Jan Müller, Aufsichtsratsvorsitzender der Seaports Niedersachsen, auf der Jahrespressekonferenz im Verkehrs- und Wirtschaftsministerium in Hannover. Dessen Hausherr stellte vor Ort fest: ‘Mit dem Ergebnis dokumentieren wir die gewachsene wirtschaftliche Stärke und Bedeutung unserer Häfen auch im internationalen Seehandel.’ Gesamtdeutsch betrachtet nähmen die niedersächsischen Häfen damit den zweiten Rang ein. ‘Nach Hamburg, aber noch vor Bremen,’ lobte Wirtschaftsminister Walter Hirche. Von Eckhard-Herbert Arndt Das Gütervolumen verteilt sich, stark vereinfacht, auf einen großen Standort und acht kleinere Häfen. Wilhelmshaven ist und bleibt für Niedersachsen der Tonnenbringer mit immerhin 46 Mio. t (ein Plus von zwei Prozent). Für diese Menge ist vor allem der Ölumschlag verantwortlich. Doch das Güterspektrum des Jadehafens soll erweitert werden.Dafür soll der geplante JadeWeserPort sorgen, Deutschlands künftiger Tiefwasserhafen. Hirche unterstrich erneut die Bedeutung dieses Jahrhundertprojektes, mit dessen Verwirklichung – zumindest in einem Teilabschnitt – er für 2009/2010 rechnet. ‘Wir können dort die Superfrachter der Zukunft abfertigen; tidenunabhängig, mit direktem Zugang zum Meer.’ Das Ausschreibungsverfahren stehe unmittelbar vor dem Abschluss, betonte Hirche. Dass auch das Land Hamburg in Zukunft bei diesem Projekt mit im Boot sitzen könnte – ungeachtet des bisherigen ‘Neins’ – hält der FDP-Politiker, den übrigens eine Freundschaft mit Hamburgs Hafen- und Wirtschaftssenator Gunnar Uldall (CDU) verbindet, nicht für ausgeschlossen. Zum einen stehe fest dass die Elbe (auch nach der derzeit angestrebten weiteren Fahrrinnenanpassung) hinsichtlich der Schiffstiefgänge an Grenzen stoßen wird. Hinzu kommt dass weiter gehende Vertiefungsabsichten aus einer Fülle von Grünen keine Aussicht auf Erfolg haben. Hirche brachte es auf diesen Punkt: ‘Die Hamburger sind am Ende überall dabei wenn es darum geht Geld zu verdienen.’ Doch auch daran lag dem Niedersachsen, der, wie er einmal berichtete, an einem Hamburger Gymnasium sein Abiturzeugnis erhielt: ‘Wir sind auf eine Mitwirkung von Hamburg an diesem Projekt nicht angewiesen.’ Maßgeschneidert Weniger die Tonnen als vielmehr die Wertschöpfung rund um das Ladungsgut und maßgeschneiderte logistische Konzepte, einschließlich des Hinterlandtransports, bestimmten 2005 erneut das Umschlaggeschehen in den kleineren Häfen des Landes. Nordenham beispielsweise bewegte im Berichtszeitraum rund 3,78 Mio. t über die Kaikanten – ein Plus von acht Prozent gegenüber 2004. So gelang es ein größeres Stahlgeschäft für Nordenham zu akquirieren das beispielhaft für den Globalisierungsprozess steht: In Mexiko produzierte Stahlbrammen gelangen per Seeschiff in den Unterweserhafen, werden dort gelöscht und in einem deutschen Stahlwerk zu Strahlröhren weiterverarbeitet, die wiederum für den Iran bestimmt sind. Zu den besonderen Erfolgsgeschichten gehört auch der Nachbarhafen Brake, der vor allem bei massenhaftem Stückgut sowie bei landwirtschaftlichen Erzeugnissen eine wichtige Rolle spielt. 5,34 Mio. t wurden hier im Berichtsjahr umgeschlagen. Vor Ort hat das mittelständische Hafenunternehmen Müller das Sagen und ist Motor für die Standortentwicklung. Die Umwidmung eines ehemaligen Marinekasernen-Areals Ende der 1990-er Jahre wurde maßgeblich von Müller betrieben. Das so gewonnene neue Hafenerweiterungsgebiet West ist inzwischen “dicht“. Sieben große Lagerhallen wurden bislang errichtet. ‘Wir brauchen dringend die Norderweiterung im Boitwarder Groden,’ betonte Gerd Meyer- Schwickerath , Geschäftsführer der Nports, die aus der staatlichen Hafenverwaltung hervorgegangen war und seit dem 1.Januar 2005 besteht. Ein Teil der benötigten Flächen muss aufgespült werden. Der dafür benötigte Sand konnte aus dem Nachbarland Bremen bezogen werden, das Sand im Zuge des Baus eines neuen Wendebeckens vor dem neuen Containerterminal CT IV gewinnt. Normalerweise hätte der Sand aufwändig in die Nordsee verbracht werden und dort verteilt werden müssen. Minister Hirche, der die gute Zusammenarbeit auch mit dem Stadtstaat Bremen lobt, sprach von eine ‘echte Win-Win- Situation für unsere beiden Bundesländer’. Auch in den anderen Häfen ließen sich im Berichtszeitraum wichtige Einzelvorhaben verwirklichen. So setzen zum Beispiel Cuxhaven und Emden auf die Windkraftenergie. Konkret: den Bau von Offshore-Windkraft- Parks. Sie benötigen nicht nur die entsprechenden Materialien während der Bauphase, sondern auch während des Betriebs fallen entsprechende Reparaturen und Wartungsarbeiten an. Cuxhaven bekommt eine spezielle Schwerlast-Plattform (Wert: eine Mio. Euro) Der Elb-Mündungshafen soll auch einen weiteren (vierten) Liegeplatz am Containerterminal Europakai bekommen. Der im Oktober 2005 zwischen Hamburg und dem Land Niedersachsen besiegelte Verzicht auf die “Containersperrklausel” eröffnet dem Hafen größere Möglichkeiten im interkontinentalen Containerverkehr der bislang nicht betrieben werden durfte. Aktuell gehört die isländische Samskip-Reederei zu den Container-STammkunden in Cuxhaven. Der Ausbau der niedersächsischen Häfen, in denen nach Angaben von Seaports Niedersachsen-Geschäftsführer Andreas Bullwinkel rund 20.000 Direktarbeitsplätze vorgehalten werden, wird auch 2006 mit großem Schwung vorangetrieben. ‘Die Hafenwirtschaft hat großes Vertrauen in die positive Entwicklung des seewärtigen Umschlags,’ so Bullwinkel. Allein vom Land Niedersachsen werden im aktuellen Geschäftsjahr rund 19 Mio. in die Häfen fließen die sich ‘auf mehr als 30 Einzelvorhaben verteilen,’ präzisierte NPorts- Chef Meyer-Schwickerath. Und doch gibt es Sorgen, räumte Minister Hirche ein. Die Hinterland-Verbindungen bedürften dringend des weiteren Ausbaus, und zwar für alle Verkehrsträger. Dabei hat der umtriebige Ressortchef die gesamte Küstenlinie im Blick. ‘Wir müssen eine leistungsfähige Wirtschaftsachse schaffen die von Emden bis hin nach Hamburg reicht.’ Elf Milliarden Die Verkehrsinvestitionen des Bundes sollen von 2006 bis 2006 auf jährlich knapp elf Milliarden Euro festgelegt werden. Dies hat Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee angekündigt. Karin Roth, Staatssekretärin im Verkehrsministerium, hat offiziell die ausgebaute Strecke des Küstenkanals im Stadtbereich Oldenburg freigeben. In den vergangenen achtzehn Monaten wurde der Kanal in diesem Bereich renoviert. Die Spundwände waren so weit durchgerostet dass die Standsicherheit der Uferwände nicht mehr gewährleistet war. Der Ersatz der Spundwände hat etwa 15 Millionen Euro gekostet. Ein Drittel der Baukosten übernahm das land Bremen. Der Kanal wurde gleichzeitig von 27 Meter auf 32 Meter verbreitet. Darüber hinaus wurde die Kanalsohle Wie Tiefensee angab, werden die zusätzlichen Investitionsmittel in diesem Jahr auf den Straßenbau konzentriert. 2007 und in den Folgejahren läge der Investitionsschwerpunkt im Schienennetz. Dabei werde das Geld auf die Verstärkung begonnener Projekte konzentriert. Anlagen des Wasserstraßennetzes würden bereits in diesem Jahr verkehrssicher gemacht. Vor weiteren Neu- und Ausbaumaßnahmen liegt der Schwerpunkt der Verkehrsinvestitionen auf den Erhalt und die Modernisierung der Infrastruktur. Elbstromverein nun auch in Magdeburg Der in Hamburg ansässige Verein zur Förderung des Elbstromgebietes hat am 15. Februar sein Regionalbüro in Magdeburg eröffnet. Im Rahmen einer kleiner Feierlichkeit wurde auch der neue Regionalleiter Rolf Lack der Öffentlichkeit vorgestellt. Lack ist der ehemalige Leitende Baudirektor des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) in Magdeburg. Er erhielt Glückwünsche von der IHK, den Sächsischen Binnenhäfen, dem Saaleverein, dem BDB und dem Wasserstraßenneubauamt Magdeburg. Der Elbstromverein wurde bereits 1951 in Lüneburg gegründet. Er war ein Vorkämpfer für den Nord- Süd-Kanal, den heutigen Elbeseitenkanal. Das jetzige Anliegen des Vereins ist die behutsame und naturverträgliche Ertüchtigung der Elbe für die Binnenschifffahrt. Dazu ist die baldige Beseitigung der Schänden des Hochwassers 2002 ebenso notwendig wie die Fertigstellung der Niedrigwasserregulierung von 1939 in der Reststrecke unterhalb Dömitz. Wie der Vereinsvorsitzende Eberhard Hirsch in Magdeburg mitteilte, ergibt sich die Notwendigkeit zur Verbesserung der Schifffahrtsbedingungen auf der Elbe allein aus dem extrem gestiegenen Wachstum des Güterverkehrs durch die Globalisierung und die EU-Osterweiterung. Allein im Hamburger Hafen werden für das Jahr 2015 Containermengen von neun Millionen vorausgesagt. Um sie zügig ins Landesinnere zu transportieren, müssen die bestehenden Strombauwerke an der Elbe in Stand gehalten werden. In den sächsischen Binnenhäfen wurden letztes Jahr 4,3 Millionen Tonnen Ladung bewegt. Dies ist deutlich mehr als erwartet und belegt die Leistungsfähigkeit der Elbeschifffahrt. Das neue Regionalbüro des Elbstromvereins hat seinen Sitz bei der Industrie- und Handelskammer Magdeburg am Alten Markt, Raum 313. Stadtstrecke Oldenburg freigegeben vertieft. Künftig ist dadurch ein ungehinderter Begegnungsverkehr von Europaschiffen möglich. Im Rahmen der Verkehrsfreigabe der Stadtstrecke Oldenburg unterstrich die Staatssekretärin die Bedeutung der Binnenschifffahrt: ‘Die Bundesregierung hat im Koalitionsvertrag 2005 zur Bedeutung der Binnenschifffahrt klare Akzente gesetzt. Die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Binnenschifffahrt ist ein zentrales Anliegen. Die deutsche Binnenschifffahrt muss in den kommenden Jahren im Gesamtverkehrssystem deutlich an Bedeutung gewinnen.’

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