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2006-05

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DE BINNENVAARTKRANT

DE BINNENVAARTKRANT PAGINA 42 28 februari 2006 Wie sponsort mijn hart? Gezocht: donateurs Kinderhartenfonds. Draag bij aan levensreddend wetenschappelijk onderzoek en een gezondere leefstijl voor kinderen. Bel 070 - 3155638 voor informatie of kijk op www.iksteunhetkinderhartenfonds.nl www.binnenvaartkrant.nl/poll Vakbeurs CONSTRUCTION & SHIPPING INDUSTRY 2006 Hét platform voor techniek, installatie en constructie in een regio die zich kenmerkt door een brede maritieme industrie 16, 17 en 18 mei 2006 Construction & Shipping Industry 2006 is drie dagen lang een regionaal platform waar ondernemers en relaties uit de technische, metaalverwerkende en maritieme branche elkaar ontmoeten. Bij deze vakbeurs wordt dé unieke full-serviceformule gehanteerd. Exposanten Producenten, importeurs, groothandelaren, constructeurs en toeleveranciers uit de volgende branches: - Maritieme industrie - Metaal- en elektro industrie - Installatietechniek - Overige industrie Bezoekers Deze vakbeurs richt zich onder andere op branchegerelateerde bedrijven uit een breed technisch industrieel gebied dat veelal een link met het water heeft. Openingstijden Dinsdag 16 mei 2006 14-00 – 22.00 uur Woensdag 17 mei 2006 14.00 – 22.00 uur Donderdag 18 mei 2006 14.00 – 22.00 uur www.evenementenhalgorinchem.nl EVENEMENTENHAL GORINCHEM FRANKLINWEG 2, 4207 HZ GORINCHEM • Tel. 0523-289898 • Fax 0523-289800 • E-mail: info@evenementenhalgorinchem.nl

DE BINNENVAARTKRANT PAGINA 43 28 februari 2006 Delegationen von 24 EU-Mitgliedstaaten haben am 14. und 15. Februar teilgenommen an einem Binnenschifffahrtskongress in Wien. Österreich hat sich als EU-Vorsitzland zum Ziel gesteckt, die Nutzung der Wasserstraßen voranzutreiben. Besonders auf der Donau kann die Binnenschifffahrt noch kräftig zulegen. Mit einem Nationalen Aktionsprogramm wollen die Österreicher die Donauschifffahrt schrittweise aufwerten. Auf europäischer Ebene regen sie zu einem Innovationsfonds für die Binnenschifffahrt an. Auf breite Unterstützung seitens der Kongressteilnehmer stieß das vor kurzem veröffentlichte NAIA- DES-Aktionsprogramm der Europäischen Kommission. NAIADES soll zur europaweiten Stärkung der Binnenschifffahrt beitragen. Der österreichische Staatssekretär im Verkehrsministerium Helmut Kukacka bezeichnete das Programm als einen ‘Meilenstein in der Konkretisierung von Fördermaßnahmen für die europäische Binnenschifffahrt’. Von Sarah De Preter Besonders begrüßte der Staatssekretär den Vorschlag aus dem NAIADES-Programm zur Straffung der Organisationsstruktur der europäischen Binnenschifffahrt. Derzeit sind die Kompetenzen europaweit auf verschiedene Verwaltungs- und Regelungsebenen verteilt. Für internationale Wasserstraßenprojekte will die EU-Kommission künftig einen europäischen Koordinator einsetzen. Das Hauptanliegen der Konferenz war es eine Grundlage für die Ausarbeitung von Schlussfolgerungen der EU-Mitgliedstaaten für den Verkehrsministerrat am 8. und 9. Juni in Luxemburg zu erarbeiten. Wie Helmut Kukacka angab, gilt dabei für die österreichische EU-Ratspräsidentschaft primär eines: ‘Nur gemeinsam mit den Mitgliedstaaten, mit den Donauanrainerstaaten, den Flusskommissionen und dem Binnenschifffahrtsgewerbe soll die Umsetzung des NAIADES-Aktionsprogramms vorangetrieben werden.’ Zur praktischen Umsetzung des NAIADES-Programms haben die Österreicher ein Nationales Aktionsprogramm für die Binnenschifffahrt entwickelt. Einer der Schwerpunkte dieses Programms ist es mehr Güter auf die Donau zu verlagern. Derzeit werden auf der Donau jährlich rund zwölf Millionen Tonnen transportiert. Wenn es nach den Österreichern Redaktion : Sarah De Preter • Mobil : +31 - (0)622 70 18 93 • Email : spreter@chello.nl Hochkarätiger Binnenschifffahrtskongress in Wien Österreich schlägt Innovationsfonds vor Verkehrsminister Hubert Gorbach (links) und Staatssekretär Helmut Kukacka. (Foto Via Donau) geht, so sollten dies in zehn Jahren bereits dreißig Millionen sein. Dazu müssen allerdings zwei Schwachstellen beseitigt werden. Es handelt sich um die deutsche Strecke zwischen Straubing und Vilshofen sowie in der Wachau in Österreich. ‘Es sollte unser Ehrgeiz sein zumindest jene Schwachstellen in Österreich zu beseitigen,’ sagte dazu in Wien der österreichische Vizekanzler und Verkehrsminister Hubert Gorbach. Wie der Minister angab, hat die EU-Erweiterung besonders im Donaukorridor zu einer starken Zunahme des grenzüberschreitenden Güterverkehrs geführt. Beispielsweise habe sich der Containerumschlag im Schwarzmeerhafen Constanza in den letzten zwei Jahren verdreifacht. Umstritten Umweltorganisationen kritisieren seit langem die Pläne der österreichischen Regierung zum Ausbau der Donau. Im Vorfeld der Wiener Binnenschifffahrtskonferenz übte der WWF erneut harte Kritik. Der WWF warnt vor ökologischen Schäden beim geplanten Donau-Ausbau. Darüber hinaus wird befürchtet dass ein Ausbau in Österreich eine Beispielwirkung für Bayern, Ungarn und Rumänien haben würde. Staatssekretär Kukacka gab an, ihm sei nicht klar was die Umweltschützer wollen. ‘Man kann doch nicht auf der einen Seite für eine Stärkung der ökologischen Verkehrsträger eintreten und eine Verlagerung des Straßengüterverkehrs verlangen und auf der anderen Seite die dafür notwendige Maßnahmen verhindern. Diese Politik ist sehr und widersprüchlich und kann von uns nicht nachvollzogen werden.’ Die Donau ist von der EU als ein wichtiges Projekt der Transeuropäischen Netze (TEN) deklariert worden. Österreich geht von einer entsprechenden Co-Finanzierung des Donau-Ausbaus der EU aus. Vor kurzem hatte die EU eine Kürzung der Mittel für EU- Verkehrsprojekte angekündigt. Statt der von der Kommission ursprünglich vorgesehenen 18 Milliarden Euro stehen nur 6,7 Milliarden Euro zur Verfügung. Dies dürfte vor allem Österreich hart treffen, denn für Österreich hat Brüssel sechs Projekte in die Liste, worunter neben dem Donau-Ausbau auch den Brenner-Tunnel und sämtliche Bahnund Autobahnprojekte. Im Rahmen der Binnenschifffahrtskonferenz kündigte Helmut Kukacka einen 120 Millionen Euro schweren Innovationsfonds für die europäische Binnenschifffahrt an. Demnach soll der bestehende Reservefonds für die Binnenschifffahrt in ein Innovationsfonds umgewandelt werden. Neben den 40 Millionen Euro die sich noch im Abwrackfonds der EU befinden, sollten weitere 40 Millionen aus EU-Mitteln und 40 Millionen der betroffenen Mitgliedstaaten hinzukommen. Mit diesem Fonds könnten beispielsweise emissionsarme Antriebsanlagen für Binnenschiffe, der Einsatz neuer Materialen im Schiffbau oder innovative Umschlagkonzepte für Hafenanlagen gefördert werden. Die Österreicher wollen über den Innovationsfonds eine Übereinkunft mit den anderen EU-Mitgliedstaaten erzielen. Ein klares Signal zur Unterstützung der österreichischen Initiative kam von Seiten der Europäischen Kommission. Der Direktor für die See- und Binnenschifffahrt der Kommission Fotis Karamitsos erklärte dass der eingebrachte Vorschlag seine volle Unterstützung finde. Auch die Europäische Binnenschifffahrts Union (EBU) begrüßt die Initiative. Wie EBU-Präsident Heinz Hofmann in Wien angab, sei die EBU unter bestimmten Voraussetzungen bereit die Mittel aus dem Reservefonds hierfür zur Verfügung zu stellen. Praxisorientiert Die Europäische Schiffer Organisation (ESO) ist zufrieden mit Naiades-Vorschlag der EU- Kommission. In einer Stellungnahme unterstreicht ESO: ‘die Kommission habe diesmal nicht den klassischen Fehler begangen, Aktionen auszudenken und vom Schreibtisch aus zu regeln.’ Gleichwohl äußert ESO einige Anmerkungen zu dem Aktionsprogramm. Es wird auf die Notwendigkeit einer geeigneten Wasserstraßeninfrastruktur und der Vereinheitlichung der Regelungen in der Binnenschifffahrt auf europäischer Ebene hingewiesen. Auch ruft die ESO dazu auf nicht nur in große, sondern ebenfalls in kleine Schiffe zu investieren. Ferner spricht sich die Organisation für kürzere Ausbildungen in der Binnenschifffahrt aus. Schließlich gelte es die Familienunternehmen zu unterstützen, da sich das Rückgrat der europäischen Binnenschifffahrt bilden. Schifffahrtssperre nach Leckage Nach einer Leckage bei Wolmirstedt ist der Mittellandkanal am 15. Februar auf einer Länge von rund 20 Kilometern für die Schifffahrt gesperrt worden. Ein Autofahrer hatte die undichte Stelle am Abend gemeldet. Der Deich war auf einer Länge von zwei Metern undicht. Dadurch war Schlamm auf eine Bundesstraße gerutscht. Das Sicherheitstor Haldensleben wurde vorsorglich geschlossen. Die Wasser- und Schifffahrtsämter Uelzen und Magdeburg konnten schnell Einsatzmaterial und technischem Gerät zur Verfügung stellen. Dadurch konnte die Schadenstelle bereits Stunden später mit rund 250 Tonnen Kies und Granulat provisorisch verfüllt worden. Daraufhin fingen Taucher, die Schadenstelle zu untersuchen. Am 17. Februar war die Ursache für den Dammbruch schließlich geklärt. Nach Angaben des Wasser- und Schifffahrtsamtes wurde die Havarie von einer defekten Feuerlöschleitung ausgelöst. Nach Beenden der Reparaturarbeiten durften Schiffe auf dem Kanal wieder weiterfahren.

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