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2006-03

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DE BINNENVAARTKRANT

DE BINNENVAARTKRANT PAGINA 32 Unfallsreihe auf deutschen Wasserstraßen Bei Gernsheim hat sich am 19. Januar ein Schiffsunfall ereignet. Zur Unfallszeit gab es dichten Nebel mit Sichtweiten um 50 Metern. Ein deutsches Gütermotorschiff, beladen mit 1000 Tonnen Salz, fuhr Richtung Mainz, als plötzlich das Radarbild erlosch. Um nicht in den Gegenverkehr zu geraten, setzte der Schiffsführer sein Schiff am rechten Ufer auf Grund und informierte die Wasserschutzpolizei. Es stellte sich heraus dass das Schiff nicht beschädigt war. Nachmittags konnte das Fahrzeug durch ein herbeigerufenes Schiff wieder in das Fahrwasser gezogen werden. Der steigende Wasserstand des Rheins begünstigte die Bergung. Zum Unfallzeitpunkt betrug Einige Beispiele nach Maß! Gumeta - Ihr Spezialist für Gummiwellenlager ist immer im Einsatz!!! 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Bei dem Unfall wurde niemand verletzt, es entstand jedoch ein Sachschaden in Höhe von mehr als 100.000 Euro. Auf der bayerischen Donau bei TOS sucht: Steuerleute und (Voll)Matrose Steuerleute mit Patenten (Voll)Matrose: • mit Dienstenbuch • (inter)nationalen Schifffahrt Niederalteich setzte ein Lotse am 13. Januar ein mit 230 Tonnen beladenes Frachtschiff auf Grund. Bei dem Versuch einen Schiffsverband zu überholen, blieb er außerhalb der Fahrrinne mit dem Bug hängen. BEFRACHT FÜR DIE ... Französische Mosel? Rufen Sie uns an für Ihre Rückarbeit, Getreidearten und Ihren Walzdraht. Jetzt auch für Alteisen von Deutschen und Holländischen Hafens nach Frankreich. Tel. 0033-616874290 Sequana Logistique s.a.r.l., 91 rue Fbg. St. Honoré, 75008 Paris. -Holländische Führung- dé maritieme vacaturesite www.tos.nl "Interessiert? Bitte kontaktieren Sie uns per Telefon oder Internet. TOS ROTTERDAM • WESTERKADE 7a 3016 CL ROTTERDAM • TEL. 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Januar hatte der Schiffsführer des Motorschiffs Flütenberg aus Haren/Ems zwei Personen an Deck seines Fahrzeugs bemerkt die an der Kraftstoffleitung circa 75 Liter Diesel in Plastikkanister füllten. Anschließend luden die Diebe den Kraftstoff in einen VW Golf mit ungarischem Kennzeichen. Der Polizei gegenüber gaben die K I C K E R S Möchten Sie ein Gesuch, ein Angebot oder eine Mitteilung veröffentlichen? Dann schalten Sie eine Kleinanzeige in der Binnenvaartkrant. "Kickers" ist sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen eine exzellente Möglichkeit, die Binnenschifffahrt zu erreichen. Wann erscheint Ihr "Kicker" in der Zeitung? Wenn wir in der geraden Woche vor Freitag 12.00 Uhr Ihr Kicker-Formular erhalten, so steht Ihre Kleinanzeige am darauf folgenden Dienstag (in der ungeraden Woche) in unserer Zeitung. Wie füllen Sie das Kicker-Formular aus? genommen. An der neuen Entnahmestelle können sowohl Güterschiffe als auch Kabinenschiffe und Sportboote mit Trinkwasser versorgt werden. Das Wasser wird derzeit für drei Euro pro Kubikmeter ausgegeben. Die kleinste Abrechnungsmenge ist zehn Liter. Die Zapfstelle ist über den Stromschlüssel zu nutzen. Das Entgelt für die entnommene Wassermenge wird von dem Guthaben auf dem Stromschlüssel abgebucht. Beschuldigten an dass sie mit dem Dieselkraftstoff die Heimreise nach Ungarn kostengünstiger als sonst antreten wollten. Neben dem Strafverfahren wegen Diebstahls kommt auf die beiden zudem ein Verfahren wegen Steuerhinterziehung zu, da Kraftstoff auf Binnenschiffen steuerbegünstigt ist, jedoch auch nur dort benutzt werden darf. Die beiden Beschuldigten konnten nach der Zahlung einer Sicherheitsleistung ihre Heimreise fortsetzen. B E N U T Z E N S I E F Ü R J E D E N B U C H S T A B E N U N D S A T Z Z E I C H E N E I N K Ä S T C H E N . Z W I S C H E N D E N W Ö R T E R N E I N K Ä S T C H E N F R E I L A S S E N . Berechnen Sie zusätzlich noch € 2,60 Verwaltungskosten obenauf Ihre Kicker-Anzeige Preis. Für drei aufeinanderfolgende “KICKERS” zahlen Sie den folgenden Betrag 1x € 9,00 3x € 21,00 € 14,00 € 31,00 € 19,00 € 42,00 € 23,00 € 52,00 € 28,00 € 62,00 € 33,00 € 72,00 JA! .. Füllen Sie den Abo-Coupon aus und senden Sie ihn ohne Briefmarke an: De Binnenvaartkrant Antwortnr. 70133 NL-3070 VB Rotterdam (Niederlande) Ein Abonnement auf “De Binnenvaartkrant” kostet € 62,- (incl. 6% M.W.st.) jährlich. Ihr Abonnement Soll 2 Monaten vorher schriftlich gekündigt werden. Ich möchte, dass die Binnenvaartkrant auch weiterhin für mich schreibt. .. Daher abonniere ich die Zeitung bis auf Widerruf für wenigstens ein Jahr: Versandadresse: (Eventuell) Betriebsname: (z.H.v.) Name: Straße und Hausnummer: Postleitzahl und Ort: Land: Telefonnr: Mehrwertsteuernr: Email: Fakturadresse dasselbe wie Versandadresse Fakturadresse anders, nämlich: (Eventuell) Betriebsname: (z.H.v.) Name: Straße und Hausnummer: Postleitzahl und Ort: Land: Telefonnr: Email: Mehrwertsteuernr: Name Straße und Hausnummer Postleitzahl Unterschrift Mehrwertsteuer nr.: Ja, ich möchte, dass mein Kicker auch auf der Website erscheint. Für (jede) 3 Online-Anzeigen zahle ich € 5,25 extra.* Senden Sie bitte Ihr ausgefülltes Kicker-Formular mit einem Postscheck hierauf vermeldet: Commerzbank- Duisburg, BLZ 350 400 38, Konto 4569588 an die folgende Adresse: Riomar BV-De Binnenvaartkrant, Postbus 24202 NL-3007 DE Rotterdam (Niederlande) Wieviel Schaltungen? Telefonnummer Email Ort / Land € 38,00 € 83,00 Achtung! Bitte überweisen Sie den Betrag auf unser Konto in Deutschland, Commerzbank-Duisburg, bank-leitzahl 350.400.38, konto-nr. Riomar BV 4569588 oder schicken Sie uns einen Überweisungsauftrag. Wenn Sie sich einen "Kicker unter Chiffre" wünschen, beachten Sie bitte die zusätzlichen Verwaltungskosten: € 3,10 Faxen kann natürlich auch! Unsere Faxnummer lautet: 0031 - 10 414 02 12 * Das Angebot gilt nur ab 3 (Online)-Anzeigen

DE BINNENVAARTKRANT PAGINA 33 Hafen Hamburg im Containerrausch Der Hamburger Hafen stürmt von Umschlagrekord zu Umschlagrekord. Mit 126 Mio. t wurden 2005 im größten deutschen Seehafen so viel Güter über die Kaikante bewegt wie niemals zuvor. Der Mengenzuwachs gegenüber dem Vorjahr beträgt rund 11,3 Mio. t oder etwa 9,8 Prozent. Damit nicht genug: Schon jetzt geht man in der Hafenwirtschaft und in der Hamburger Wirtschaftsbehörde davon aus dass der Elbe-Hafen auch 2006 wieder kräftigen Rückenwind bekommt. ‘Wir halten einen Gesamtumschlag von 133 bis 135 Mio. t bis zum Jahresende für erreichbar,’ stellte Dr. Jürgen Sorgenfrei, Vorstand der Hafen Hamburg Marketing (HHM) jetzt in der Hansestadt vor Journalisten bei der Vorlage der Jahreszahlen in Aussicht. Von den 126 Mio. Tonnen entfallen rund 83 Mio. Tonnen auf containerisierte Stückgutladung, knapp 2,7 Mio. Tonnen (plus 2,4 Prozent) auf konventionelles Stückgut (z.B. Projektladung) sowie rund 40 Mio. Tonnen (plus 5,8 Mio. t) auf flüssige und trockene Massengüter. So beeindruckend die Gesamtumschlagzahl bereits ist, die Entwicklung im Containerverkehr ist noch beeindruckender. 2005 wurden in Hamburg etwa 8,1 Mio. TEU bewegt, ein Zuwachs von 15,5 Prozent. Das ist das größte Mengenplus in diesem Umschlagsegment im Zehnjahresrückblick. Von Eckhard-Herbert Arndt Inzwischen hat der Elbe-Hafen unter den europäischen Seehäfen im Containerumschlag den zweiten Rang erreicht. Lediglich Rotterdam hat noch die Nase vorn. ‘Aber der Abstand wird kürzer,’ frohlockte Sorgenfrei. Zum Vergleich: der niederländische Hafen schlug 2005 rund 9,3 Mio. TEU um. Auch im Weltvergleich kann sich Hamburg, was den Containerumschlag betrifft, sehen lassen: Der Elbe-Hafen belegt hier den achten Rang, während die vorderen Listenplätze fest in der Hand asiatischer Häfen, vor allem aus China, sind. Die Bedeutung des Containers für den Hafen belegt noch eine andere Zahl: der so genannte Containerisierungsgrad. Heißt: der Anteil der Ladung am gesamten Stückgutaufkommen, die in Containern verstaut ist. In Hamburg beträgt der Containerisierungsgrad inzwischen 96,8 Prozent. Ein Wert, der noch vor Die Entwicklung im Containerverkehr ist beeindruckend. 2005 wurden in Hamburg etwa 8,1 Mio. TEU bewegt, ein Zuwachs von 15,5 Prozent. (Foto Eckhard-Herbert Arndt) zehn Jahren kaum vorstellbar erschien. Zum Vergleich: In Rotterdam beträgt er 83 Prozent, in Antwerpen 78 Prozent und in den Bremischen Häfen ebenfalls rund 83 Prozent. Der Erfolg im Containerverkehr ist das Ergebnis verschiedener Einflussfaktoren. Erstens: die Globalisierung, deren Motor die stark wachsenden Volkswirtschaften in Asien, allen voran China, sind. Gerade in diesem Fahrtgebiet hat der Hamburger Hafen traditionell eine Spitzenstellung, die immer weiter ausgebaut wird. Mehr als die Hälfte der 2005 in Hamburg umgeschlagenen TEU (exakt: 4,3 Mio. Standardboxen) entfielen auf den Asien-Verkehr. Davon wiederum entfielen fast zwei Mio. TEU allein auf China. Mit 29 wöchentlich 29 Vollcontainer- Diensten von und nach Asien hat der Elbe-Hafen ein einzigartiges Netzwerk. Faktor zwei: die politische Neuordung der europäischen Landkarte. Hamburg hat durch den Wegfall des Eisernen Vorhangs sein „natürliches Hinterland“ wiederbekommen. Die 2005 vollzogenen EU-Osterweiterung macht den Elbe-Hafen zu dem natürlichen Hafen für die Abwicklung des seewärtigen Außenhandels der Staaten in Mittel- und Osteuropa (MOE). Während Länder wie beispielsweise Tschechien oder Ungarn über ein dichtes Container-Ganzzugnetz mit dem Hamburger Hafen verbunden sind, profitieren die skandinavischen Staaten sowie Polen oder die Baltischen Staaten, aber auch Russland, von der nassen Transportbahn Ostsee. Ein fein gesponnenes Netzwerk an Feeder befördert die Boxen, 2005 immerhin rund 2,2 Mio. TEU. Denn die großen Übersee-Container-Reedereien bedienen die Ostseeanrainer mit ihren Großcontainerschiffen nicht. Hamburg ist für sie sozusagen der Start- und Zielpunkt am Nordkontinent. Natürlich versuchen auch die anderen Häfen in der so genannten „Hamburg- Antwerpen-Range“ von diesem interessanten Feeder-Ladungskuchen zu profitieren. Und: Polen beispielsweise baut in Danzig ein neues Containerterminal, an dem auch größere Containerschiffe abgefertigt werden können. Russland schafft mit einem neuen Containerhafen bei St.Petersburg ebenfalls neue Kapazitäten. In Hamburg verfolgt man diese Entwicklung aufmerksam, ohne allerdings in Hektik zu geraten: Denn die neuen Kapazitäten werden angesichts des starken Marktwachstums aufgefangen. Bis 2009 nimmt der Hamburger Senat allein 750 Mio. Euro in die Hand um den Hafen fit für das weitere Umschlagwachstum zu machen. Denn: ‘Bis 2015 rechnen wir in Hamburg mit einem Gesamtumschlag von rund 220 Mio. t und 18 Mio. TEU.’ Mit Hochdruck betreiben die privaten Betriebe – allen voran die Nummer eins an der Elbe, HHLA, und die Nummer zwei, Eurogate – den Ausbau ihrer Containerterminals. Die Summe dieser Anstrengungen auf den vorhandenen Containerterminals führt dazu dass die aktuellen Umschlagkapazitäten in Höhe von 8,5 Mio. TEU bis 2010 auf rund 14 Mio. TEU erhöht werden. Diese Maßnahmen werden bei der HHLA mit rund 800 Mio. Euro und bei Eurogate mit 350 Mio. Euro zu Buche schlagen. Darüber hinaus sind auch die zahlreichen kleineren Lager-, Speditions- und Umschlagbetriebe mit zahlreichen Baumaßnahmen befasst, etwa mit dem Bau neuer Lagerkapazitäten. Mit der Umgestaltung des so genannten Mittleren Freihafen 31 JANUARI 2006 soll in Hamburg ein neuer Containerterminal geschaffen werden der bis 2015 betriebsklar sein soll. Hier stehen der Stadtstaat und die neu geschaffene Hamburg Port Authority (HPA) vor mehreren großen Herausforderungen. Schließlich müssen zum Beispiel Ersatzgrundstücke für die derzeit dort angesiedelten Betriebe gefunden werden. Auch geht es um die Finanzierung des auf die Stadt entfallenden Infrastrukturanteils am neuen Terminal, der künftig die Bezeichnung „Containerterminal Steinwerder“ (CTS) tragen wird. Für den neuen Containerterminal, der auf eine zusätzliche Umschlagkapazität von rund 3,5 Mio. TEU ausgelegt ist, soll im Rahmen einer EU-weiten Ausschreibung ein entsprechender Betreiber und damit Investor gefunden werden. Mit konkreten Details dazu dürfe man im kommenden Jahr rechnen. Schon jetzt ist gut vorstellbar dass diese Anlage von einem Unternehmen oder einer Unternehmensgruppe betrieben werden könnte die ihre Sitz bislang nicht in Hamburg hatte. Reedereien beispielsweise hönnten hier zum Zuge kommen. Bislang ist lediglich in einem Fall eine Reederei, die Hapag- Lloyd AG, an einem Containerterminal finanziell beteiligt: am 2002 in Betrieb genommenen Containerterminal Altenwerder (CTA), einem der modernsten Containerterminals am Nordkontinent. Auch das Anliegen hofft Hafenund Wirtschaftssenator Gunnar Uldall (CDU) in den kommenden Monaten vorangetrieben zu haben: die weitere Anpassung der Fahrrinne der Elbe für Großcontainerschiffe. Neben den entsprechenden rechtlichen Verfahre, die es zu durchlaufen gilt, stellt die Finanzierung eine große Hürde dar. Als Bundeswasserstraße ist hier der Bund für den Hauptstreckenverlauf in der Pflicht. Uldall: ‘Wir gehen davon aus dass der Bund 2007 erste Mittel bereitstellt. 2007/2008 könnten dann die Baggerarbeiten aufgenommen werden.’ Auch das steht bereits fest: Über diese Vertiefung hinaus wird es in Zukunft mit ziemlicher Sicherheit keine weitere geben. TOS konzentriert sich auf Tschechien TOS, das Maritime Büro für Zeitarbeit, hat neben den Niederlassungen in Rotterdam und Vlissingen jetzt auch eine Niederlassung in Tschechien. Mit dieser ständigen Vertretung ist TOS im Stande tschechische Arbeitnehmer schnell zu akquirieren und seinen Kunden zur Verfügung zu stellen. Es geht dabei hauptsächlich um Matrosen und Steuerleute auf Binnenschiffen. Während der letzten Jahre stellte TOS in der Binnenschifffahrt eine wachsende Nachfrage nach tschechischen Mitarbeitern fest. Mit einer ständigen Vertretung in Tschechien wird TOS dieser Nachfrage auf dem Markt gerecht. Die Frage nach niederländischem Personal für die Binnenschifffahrt übersteigt noch immer das Angebot. Der Zuwachs an Mitarbeitern über Schulen ist längst nicht ausreichend, um den Bedarf an Personal für die aktuelle Anzahl an Neubauschiffen zu decken. Die Antwort von TOS, ob heutige oder künftige niederländische TOS-Mitarbeiter dem in absehbarer Zeit arbeitslos zusehen müssen, kann kurz ausfallen: ’Nein niederländisches Binnenschifffahrtspersonal ist und bleibt beliebt. Nur: die Nachfrage übertrifft das Angebot,’ so Kees Wagenaar, Direktor von TOS. Durch die Niederlassung in Decin, dem Binnenschifffahrtszentrum von Tschechien an der Elbe, kann TOS schnell und effizient Mitarbeiter für die tschechische Binnenschifffahrt anwerben und zur Verfügung stellen. Rudolf Zâk bemannt die TOS Niederlassung. Er hat selbst Jahre lang in der Binnenschifffahrt gearbeitet und kennt sich ausgezeichnet in den Dokumenten der Binnenschifffahrt, (Typen) Schiffen und den vielerlei Arbeiten an Bord der Schiffe aus. Zâk selektiert und instruiert Kandidaten bei Anfragen aus der Niederlassung Rotterdam für tschechische Mitarbeiter. Mit Anzeigen in den lokalen und regionalen Medien regt TOS in Kürze Binnenschifffahrtspersonal an Kontakt mit TOS Decin aufzunehmen. Der festliche Startschuss in Tschechien steht noch aus. Aber es erweist sich bereits dass die Mund-zu- Mund-Werbung sehr gut funktioniert, denn es melden sich Menschen aus allen Windrichtungen. ’Unseren Webseiten www.tos.nl und www.tos-decin.cz wurde ein Teil in tschechisch angefügt, um (potentielle) Kunden und Kandidaten faktenorientiert zu informieren. TOS ist sicher, mit der Einrichtung der Niederlassung in Tschechien noch besser auf die Wünsche von heutigen und neuen Kunden bei ihrer Suche nach geeignetem Personal eingehen zu können.’ Die tschechischen Arbeitnehmer werden konform des niederländischen Tarifvertrages bezahlt und sind in den Niederlanden sozialversichert. Sie arbeiten auf der Basis eines niederländischen Arbeitsvertrages. TOS regelt zuverlässig den Transport und den Antrag auf Beschäftigungserlaubnis, die für den Einsatz dieser Mitarbeiter noch immer erforderlich ist. Allerdings wurde vom niederländischen Staat eine ‘etwas mildere Regelung’ für die Abgabe dieser Erlaubnis für Arbeitnehmer in der Binnenschifffahrt eingeführt, wodurch die Erlaubnis in der Regel bereits binnen zehn Arbeitstagen erteilt werden kann.

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