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2005-17

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DE BINNENVAARTKRANT

DE BINNENVAARTKRANT PAGINA 26 16 AUGUSTUS 2005 Wij wensen M. Remie Tankvaart B.V. van mts Sombra BEHOUDEN VAART Wij mochten leveren en installeren de • MITSUBISHI hoofdmotor type S8U-MPTK, 1343 kW = 1826 pk / 1060 omw. • 1 generatorset 678 KVA met MITSUBISHI type S6R-MPTA • 2 x generatorset 120 KVA met MITSUBISHI type 6D16T PLOUVIER TRANSPORT NV Ervaren, dynamisch bevrachtingskantoor met rijk verleden Het voltallig Plouvier Team wenst de eigenaar van het mts Sombra Dhr. Remie en zijn ganse bemanning een behouden vaart en een succesvolle toekomst. •Verkoop •Inbouw •Service Frankepad 1, Hendrik Ido Ambacht Tel. 078 68 131 27 Fax 078 68 120 25 Dealer van Mitsubishi dieselmotoren Verbindingsdok Oostkaai 13 bus 7 2000 ANTWERPEN Tel : 0032/3/202 04 50 fax : 0032/3/231 33 00 E-mail: info@plouvier.be Wij wensen de ''Sombra" een goede en behouden vaart, en...... gaat er toch iets mis, dan kunt u op ONS rekenen. Van harte proficiat !! Wij leverden het stuurhuis met hefkolom en overzakbare bovenbouw 2 Houttuin 2D235/116 ladingpompen met poolomschakelbare elektromotor op flexibels en 1 Houttuin 2D95/60 slobpomp GEBOUW ‘WILHELMINATOREN’ WILHELMINAPLEIN 12, 3072 DE ROTTERDAM T 010-4119595 mail@overvliet.nl F 010-4139774 www.overvliet.nl Wij wensen M. Remie Tankvaart B.V. veel succes en een behouden vaart met het mts Sombra Oosthavenzijde 5-Puttershoek-Holland Postbus 5606-3297 ZG Puttershoek Telefoon (078) 676 38 11 - Telefax (078) 676 48 53

DE BINNENVAARTKRANT PAGINA 27 16 AUGUSTUS 2005 Die Sonne des Erfolgs bleibt dem Hamburger Hafen weiterhin hold. Schon nach dem 1.Halbjahr gilt es als ziemlich gesichert ‘dass wir die Grenze von 120 Millionen Tonnen “plus x” überschreiten werden’, stellte Dr. Jürgen Sorgenfrei, Vorstand der Hafen Hamburg Marketing (HHM), in Aussicht. Für die erste Wegstrecke 2005 (Januar bis Juni) weist der Hafen einen Güterumschlag von 60,4 Mio. t aus, was ein Umschlagplus von 8,8 Prozent beim Gesamtumschlag bedeutet. Auch wenn der Containersektor einmal mehr stärker zulegte als der Gesamtumschlag, halte Hamburg weiter am Anspruch fest ‘Universalhafen zu sein’. Sorgenfrei wörtlich: ‘Wir sind ausdrücklich keine reine Containerschleuse.’ Wichtige Triebkraft für den Elbe- Hafen ist die Globalisierung, betonte Sorgenfrei. Vor allem das Mit einem neuartigen Koppelverband will die MSG Mainschiffahrts-Genossenschaft aus Würzburg Tiefgangbeschränkungen, schmale Kurven und niedrige Brückenhöhen im Rhein-Main-Donau-Verkehr meistern. Spätestens anfang nächstes Jahres soll das Fahrzeug in die Fahrt gehen. Wie MSG-Vorstandsvorsitzender Heinz Hofmann erläutert, eignet sich der flachgehende Koppelverband hervorragend für die Fahrt auf dem Main-Donau- Kanal und der Donau. Das hängt unter anderem zusammen mit der geringen Schiffsbreite von 10,79 Metern. ‘Die traditionellen Koppelverbände sind 11,40 Meter breit. Da jedoch die Schleusen auf dem Main und Main-Donau- Kanal eine Breite von nur zwölf Metern haben, kommt es regelmäßig zu Verzögerungen. Mit dem schmäleren Fahrzeug werden wir die Schleusen schneller passieren können.’ Von Sarah De Preter ’Das Schiff ist zwar leicht, aber trotzdem stabil gebaut und hat eine hohe Tragfähigkeit. Dies begünstigt die Fahrt auf der Donau – besonders zwischen Straubing und Vilshofen. Durch die günstigen Bauverhältnisse können wir außerdem drei Lagen Container mitnehmen. Dabei benötigt das Fahrzeug nur eine Maschine.’ In der Würzburger Genossenschaft fahren derzeit etwa 75 Schiffe. In den letzten Jahren wurden verschiedene Fahrzeuge modernisiert. Ein neues Schiff hat es schon seit 1989, als das Redaktion : Sarah De Preter • Mobil : 0031 - 622701893 • Email : spreter@chello.nl Hamburg wird die 120 Millionen-Tonnen-Grenze “knacken” starke Wachstum des Warenaustauschs zwischen Fernost – und hier vor allem Chinas – mit Europa lasse Hamburg ‘zu den Gewinnern der Globalisierung gehören’. Ein weiteres, wichtiges Wachstumsfeld seien die Ostseeanrainer, die vom Hamburger Hafen aus mit einem dichten Netzwerk von Feeder-Frachtern bedient werden. Von Eckhard-Herbert Arndt Beim Containerumschlag wurden im aktuellen Berichtszeitraum 3,8 Mio. TEU über die Kaikanten bewegt, ein Plus von 12,4 Prozent gegenüber dem 1.Semester 2004. Das containerisierte Ladungsgut betrug 39,8 Mio. t. Mit dem aktuellen Zuwachs habe man den Hafen Antwerpen abgehängt, der seit Anfang des neuen Jahrhunderts gemeinsam mit Hamburg ein Kopf-an-Kopf-Wettbewerb beim Containerverkehr austrägt. MS Stadt Würzburg gebaut wurde, nicht mehr gegeben. Hofmann: ‘Die Idee hinter diesem neuen Fahrzeug ist unsere Flotte zu erneuern und die Schifffahrt wirtschaftlicher zu betreiben. Mit dem neuen Schiffstyp können wir die Rentabilität im Rhein- Donau-Verkehr steigern. Außer Container wird das Schiff auch Massengüter transportieren.’ Die Kaskos des Motorschiffes und des Schubleichters werden momentan auf einer ukrainischen Werft gebaut. In den kommenden zwei Monaten werden sie in Deutschland erwartet. Für den Ausbau ist die MSG selbst mit ihrem eigenen Schiffsmotoren- und Werftbetrieb in Dorfprozelten in Zusammenarbeit mit der Erlenbacher Schiffswerft zuständig. Spätestens Ende Januar 2006 soll der Koppelverband in die Fahrt gehen. Schwalbenschwanz Das Fahrzeug hat eine Gesamtlänge von nur 185 Metern. Wie MSG-Schiffsinspektor Kurt Duller erläutert, ist dies weniger als die Gesamtlänge der beiden einzelnen Teile (ca. 110 m und 82 m). ‘Das Heck des Schubleichters hat die Form eines Schwalbenschwanzes. Der spitze Kopf des Motorschiffes fährt circa sieben Meter in das Heck hinein. Schubleichter und Motorschiff werden verbunden durch zwei jeweils fünf Meter lange Hydraulikzylinder, die im Betrieb wechselseitig circa anderthalb Metern ausgefahren und vom Steuerhaus aus angesteuert werden. Dadurch kann das Fahrzeug die Fahrspurbreite minimieren und problemlos sogar die schmalsten Kurven fahren. Zuerst wollten wir eine Stumpf-auf-Stumpf Verbindung bauen lassen wie man sie von normalen Schubleichtern kennt. Die Schwalbenverbindung reduziert jedoch in vielen Situationen den Wasserwiderstand. Die Fahrt wird dadurch ökonomischer; Ich erwarte dass wir weniger Kraftstoff verbrauchen werden wie bei einem herkömmlichen Koppelverband.’ Das Fahrzeug hat außerdem ein breites Gangbord und große Ballasttanks. ‘An den niedrigen Kanalbrücken können wir schnell ballastieren. Das ermöglicht die durchgängige Fahrt mit drei Lagen Containern.’ Bei einem Tiefgang von 3,20 Metern kann der Koppelverband 4792 Tonnen befördern. Auch auf die Arbeitssicherheit an Bord wurde großer Wert gelegt, sagt Kurt Duller. Für den Entwurf des neuen Schiffstypen hat die MSG die besten Kräfte gebündelt: In einer speziellen Arbeitsgruppe brachten neben Schiffstechnikern auch Partikuliere ihr Wissen ein. Kurt Duller: ‘Beim Schiffbau ist man immer angewiesen auf Praxiserfahrung. Daher fanden wir es wichtig, auch Schiffsführer nach ihren Erfahrungen zu fragen und ihre Ideen einzubringen. Der Bau des Koppelverbandes ist lange vorbereitet. Anfangs spielten wir mit dem Gedanken, ein bestehendes Fahrzeug anzupassen. Doch angesichts der hohen Investitionen haben wir uns entschieden, ein komplett neues Schiff zu bauen.’ Wie Heinz Hofmann erwartet, werden die Rhein-Main-Donau- Verkehre in den kommenden Jahren weiter wachsen. ‘An der Schleuse Kehlheim haben wir Ein Schubverband befördert Container im Hamburger Hafen. Die Möglichkeiten der Binnenschifffahrt in der Hinterland-Ver- und Entsorgung können aufgrund des schlechten Ausbauzustandes der Elbe in Richtung Mitteldeutschland nur bedingt ausgeschöpft werden, bedauert die HHM. (Foto Eckhard-Herbert Arndt) Sorgenfrei führt die Entwicklung im Scheldehafen vor allem darauf zurück dass Hamburg ‘dichter an den Wachstumsmärkten in Mittel- und Osteuropa’ liege als Antwerpen, ‘das mehr von bereits gesättigen Märkten umgeben ist’. Zudem profitiere Hamburg von den vergleichsweise guten Hinterlandverbindungen, zumal im Schienengüterverkehr. Dennoch dürfe sich Hamburg nicht auf den Lorbeeren ausruhen. Der weitere Ausbau der Terminals müsse ebenso stattfinden wie die schnelle Fahrrinnenanpassung der Elbe. Einmal mehr bedauerte Sorgenfrei dass Hamburg die Möglichkeiten der Elbe bei Ver- und Entsorgung des Hinterlandes per Binnenschiff bislang nur unzureichend ausschöpfen kann. Der Massengutumschlag bleibt mit 19,2 Mio. t (plus 6,6 Prozent) der zweitwichtigste Güterbereich für den Elbe-Hafen. Beim Umschlag des arbeitsintensiven konventionellen Stückguts konnte der Hafen sein Ergebnis stabilisieren und erreichte 1,4 Mio. t, ein Plus von eine stabile Menge von sechs Millionen Tonnen pro Jahr. Im Jahr 2003 erlebten wir durch das extreme Niedrigwasser zwar einen Einbruch. Die Mengen im Wechselverkehr Rhein-Donau sind stabil mit leicht steigender Tendenz. Negativ wirken sich im Wettbewerb jedoch die hohen Gasölpreise und das Niedrigwasser aus.’ In Richtung Schwarzmeer baut die MSG ihre Transporte über die Wiener Tochter Multinaut aus. Hofmann: ‘Durchgängige Verkehre sind vorerst noch nicht in Sicht; wir denken eher an gebrochene Transporte. Von der EU- Osterweiterung hat bisher nur der Straßengüterverkehr – vor allem die ausländischen Transportunternehmen – profitiert. Ich bin mir zwar sicher dass in Zukunft auch die Binnenschifffahrt wachsen wird, doch dies wird langsamer gehen.’ Ob sich das Wachstum durchsetzt, ist laut Hofmann in hohem Maße abhängig vom Ausbau der Donau zwischen Straubing und Vilshofen. Vor zwei Jahren erteilte die rot-grüne Regierungskoalition einem Ausbau mittels Staustufen ein klares Nein. Der Freistaat Bayern hingegen plädiert jedoch weiterhin für die Errichtung von Staustufen in dieser Strecke. Heinz Hofmann hat sich in seiner Eigenschaft als 2,8 Prozent. Die Hafenwirtschaft sei bemüht den konventionellen Anteil weiter auszubauen. Koppelverband nach neuer Bauart für MSG (Abbildung MSG) Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Binnenschifffahrt (BDB) und der Europäischen Binnenschiffahrts Union (EBU) immer für den Bau von Staustufen ausgesprochen. ‘Ich bleibe dabei, dass der Ausbau nach der Variante A (flussbauliche Maßnahmen) der Binnenschifffahrt absolut nichts bringt. In dem Fall kann man lieber jeden Euro sparen. Nur durch eine D-Variante ist eine ganzjährige Abladetiefe von 2,50 Metern gegeben. Bei einem zu erwarteten Regierungswechsel im September könnte sich die Lage ändern. Möglicherweise wird mit dem Bau von zunächst nur einer Stufe ein Kompromiss erreicht. Dies wäre für den Anfang ein Mittelweg, doch keine dauerhafte Lösung für die Binnenschifffahrt.’ Mit dem neuen Koppelverband setzt die MSG ein Zeichen um mit der bestehenden Wasserstraßeninfrastruktur umzugehen. Nachdem Heinz Hofmann Ende des nächsten Jahres in den Ruhestand der MSG treten wird, sollen seine langjährigen Erfolge bereits heute mit seinem Namen auf dem Schiff MS Heinz Hofmann gewürdigt werden. Bis dahin wird Heinz Hofmann jedoch auch als Präsident des BDB und der EBU weiterhin für die Interessen der Schiffer streiten.

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