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2004-26

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DE BINNENVAARTKRANT

DE BINNENVAARTKRANT PAGINA 26 14 DECEMBER 2004 Allgemeine ASS Schiffs - Service GmbH Motoren ◆ Getriebe ◆ Hydraulik ◆ Pneumatik IVECO ◆ ABC-Diesel ◆ REINTJES ◆ Parker Sempress Am Hühnerort 29 ◆ 47198 Duisburg Tel. (+49)-(0)-2841/1733117 Fax (+49)-(0)-2841/1733338 Scharf!!! Ein Adlerauge kann ganz schön hilfreich sein, wenn man in einem Schwarm Möwen klar zwischen einer Graukopfmöwe und einer Schwarzkopfmöwe unterscheiden will. Darum kann der neue RADARpilot720° jetzt auch mit höherer Auflösung noch weiter sehen: 8 Echo mit Intensitätsstufen Eindeutige Unterscheidung von Objekten im Radarbild und klare Echogrenzen. Der RADARpilot720° integriert Radar, GPS und die elektronische Flusskarte in einer Anzeige. Ein Blick genügt, um alles Wichtige zu erkennen. 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Hessische Wasserstraßen weniger genutzt In den hessischen Häfen, Lösch- und Ladestellen sind in den ersten acht Monaten dieses Jahres weniger Güter von und auf Binnenschiffe umgeschlagen worden als im Vergleichsraum 2003. Die per Binnenschiff beförderte Gütermenge ging um drei Prozent auf 8,2 Millionen Tonnen zurück. Dabei stieg der Güterversand um 3,5 Prozent auf 1,5 Millionen Tonnen an. Der Empfang ging jedoch um über vier Prozent auf 6,7 Millionen Tonnen zurück. Verringert hat sich der Umschlag von Erdöl, Mineralölerzeugnissen und Gasen. Auch im Bereich Steine und Erden zeichnete sich ein Umschlagsrückgang ab. Dagegen wurden zehn Prozent mehr mineralische Brennstoffe umgeschlagen, vor allem Steinkohle und -briketts. Neu !! Schiffsfenster und Beschläge Qualität hat einen Namen: Service hat eine Nummer: Tel.: 0049 (0)2 03/93 27 30 Fax: 0049 (0)2 03/93 27 3-66 WITTIG GmbH internet: http://www.wi-du.de E-Mail: info@wi-du.de w w w . b i n n e n v a a r t s p e l . n l Kickers Möchten Sie ein Gesuch, ein Angebot oder eine Mitteilung veröffentlichen? Dann schalten Sie eine Kleinanzeige in der Binnenvaartkrant. "Kickers" ist sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen eine exzellente Möglichkeit, die Binnenschifffahrt zu erreichen. Wann erscheint Ihr "Kicker" in der Zeitung? Wenn wir in der geraden Woche vor Freitag 12.00 Uhr Ihr Kicker-Formular erhalten, so steht Ihre Kleinanzeige am darauf folgenden Dienstag (in der ungeraden Woche) in unserer Zeitung. Wie füllen Sie das Kicker-Formular aus? B E N U T Z E N S I E F Ü R J E D E N B U C H S T A B E N U N D S A T Z Z E I C H E N E I N K Ä S T C H E N . Z W I S C H E N D E N W Ö R T E R N E I N K Ä S T C H E N F R E I L A S S E N . Berechnen Sie zusätzlich noch € 2,50 Verwaltungskosten obenauf Ihre Kicker-Anzeige Preis. Für drei aufeinanderfolgende “KICKERS” zahlen Sie den folgenden Betrag 1x € 8,00 ➙ 3x € 20,00 € 13,00 € 30,00 In Fahrt. € 18,00 € 40,00 € 22,00 € 50,00 ✂ Füllen Sie den Abo-Coupon aus und senden Sie ihn ohne Briefmarke an: € 27,00 € 60,00 € 32,00 € 70,00 € 37,00 € 80,00 Ich möchte, dass die Binnenvaartkrant auch weiterhin für mich schreibt. Daher abonniere ich die Zeitung für ein Jahr: Name, Vorname bzw. Firma: Straße und Hausnummer: Postleitzahl/Ort: Land: Telefonnr.: Email: Mehrwertsteuernr.: De Binnnenvaartkrant Antwortnummer. 70133 NL-3070 VB Rotterdam (Niederlande) Ein Abonnement auf “De Binnenvaartkrant” kostet € 60,- (incl. 6% M.W.st.) jährlich. Ihr Abonnement Soll 2 Monaten vorher schriftlich gekündigt werden. Name Straße und Hausnummer Postleitzahl Unterschrift Mehrwertsteuer nr.: ❍ Ja, ich möchte, dass mein Kicker auch auf der Website erscheint. Für (jede) 3 Online-Anzeigen zahle ich € 5,- extra.* Senden Sie bitte Ihr ausgefülltes Kicker-Formular mit einem Postscheck hierauf vermeldet: Commerzbank- Duisburg, BLZ 350 400 38, Konto 4569588 an die folgende Adresse: Riomar BV-De Binnenvaartkrant, Postbus 24202 NL-3007 DE Rotterdam (Niederlande) Wieviel Schaltungen? Telefonnummer Email Ort / Land Achtung! Bitte überweisen Sie den Betrag auf unser Konto in Deutschland, Commerzbank-Duisburg, bank-leitzahl 350.400.38, konto-nr. Riomar BV 4569588 oder schicken Sie uns einen Überweisungsauftrag. Wenn Sie sich einen "Kicker unter Chiffre" wünschen, beachten Sie bitte die zusätzlichen Verwaltungskosten: € 3,- Faxen kann natürlich auch! Unsere Faxnummer lautet: 0031 - 10 414 02 12 * Das Angebot gilt nur ab 3 (Online)-Anzeigen

DE BINNENVAARTKRANT PAGINA 27 14 DECEMBER 2004 Motorbarkasse Aue tuckert wieder durch Hamburgs Kanäle und Fleete Hamburg, zweitgrößte Stadt Deutschlands, ist eine Metropole die vom und mit dem Wasser lebt. Neben der Elbe sind auch ihre Nebenarme, allen voran Alster oder Bille, wichtig für die norddeutsche Millionenstadt. Ein dichtes, im Verlauf vo Jahrhunderten künstlich angelegtes Netz aus Kanälen und Fleeten schuf ein preiswertes und zuverlässiges Verkehrsnetz für den Personen- und Gütertransport. Ab Mitte des 19.Jahrhunderts wurden regelrechte Linienverkehre im Rahmen dieses Netzwerkes aufgebaut. Heute findet ausschließlich Personenverkehr auf Hamburgs Fluss- und Kanalnetz statt. Dafür steht maßgeblich die Alster-Touristik GmbH (ATG), eine Tochtergesellschaft der Hamburger Hochbahn AG (HHA). Die ATG verfügt seit dem 6.Dezember 2004 in ihrer Flotte über ein einzigartiges Schiff: die Motorbarkasse Aue, ein in dieser Form in Hamburg einzigartiges schwimmendes Denkmal mit einer sehr bewegten Geschichte. Von Eckhard-Herbert Arndt Die Aue lief am 2.März 1926 bei der berühmten, heute nur noch als Trümmergrundstück existierenden Johann Oelkers-Werft in Hamburg-Neuhof unter der Baunummer 452 und dem namen Klaus von Stapel. Sie gehörte zu einer baugleichen Serie von elf Schiffen. Auftraggeber war die Reederei Lüttgens & Reimers. Sie trat zwischen 1923 und 1935 als Pächter für die Schifffahrt auf der Alster auf. Die Barkasse Klaus und ihre Schwesterboote waren optimal auf ihr Einsatzgebiet vorbereitet: knapp 16 Meter lang, rund vier Meter breit, konnten sie bis zu 115 Personen befördern und dabei auch die engsten Fleete erreichen. Angetrieben wurden sie zunächst von einem 25 PS starken Dieselmotor aus der Fertigung der Hamburger Traditionsfirma Jastram aus Hamburg-Bergedorf. 1951 erhielt die heutige Aue einen 60 PS-Diesel aus Jastram-Fertigung. Mitte der 1930er-Jahre wurde die Klaus an die HHA verkauft, die sie grundlegend umbauen ließ und unter dem Namen Vertrauen in Fahrt nahm. Im Verlauf des Zweiten Weltkriegs wurde die Barkasse – wie die Masse aller Hamburger Schiffe – beschädigt. Nach dem Krieg instandgesetzt, nutzte die Britische Besatzungsmacht das Fahrzeug als Patroullienboot, um es danach an die HHA zurück zu geben. Sie brachte die Barkasse unter dem Namen Aue in Fahrt und setzte sich in ihren Linienverkehren im Hamburger Stadtgebiet ein. 1960 wurde eine erneute Umrüstung beschlossen: Damit wurde die niederländische Werft Neerlandica in Hillegom umgebaut: Das hölzerne Kabinendach wurde durch eine Stahlkonstruktion ersetzt. Es wurde die einzige Auslandsreise in der Geschichte der Barkasse. 1962 und 1965 erhielt die Aue Elektromagneten, um so das An- und Ablegen zu erleichtern. 1981 wurde das Fahrzeuge außer Dienst gestellt, diente zunächst als Werkstattschiff und ab 1984 als Reserveschiff für Traditionsund Charterfahrten. 1990 pachtete der Verein Alsterdampfschiffahrt das Boot. Im März 1998 lief der Pachtvertrag aus. Der Barkasse drohte die Verschrottung. Denkmalschutzliste Die Tatsache dass das Hamburger Denkmalschutzamt die Erhaltungswürdigkeit des Schiffes erkannte und es in die Denkmalschutzliste mit aufnahm, bewahrte das Schiff vor dem Schneidbrenner. Daraufhin beschloss die ATG das Schiff restaurieren zu lassen, wobei, entsprechend der Vorgabe der Denkmalschützer, der Bauzustand der 1960er-Jahre anzustreben war. Für die Restaurierung konnte auf eine einmalige Einrichtung zurückgegriffen werden: den Verein Jugend in Arbeit und der von ihm genutzten Jöhnk-Werft im Harburger Binnenhafen. Dieser Verein, der von der Hamburger Wirtschaftsbehörde finanziell – und ideell – unterstützt wird, hat sich zum Ziel gesetzt jugendliche und ältere Arbeitslose für den 1.Arbeitsmarkt zu qualifizieren. In den zurückliegenden Jahren konnte dank der Arbeit dieses Vereins eine Reihe einmaliger maritimer Zeugnisse der Nachwelt erhalten werden, so die ehemalige Hamburger Staatsyacht Schaarhörn (Baujahr 1908) oder der Lotsenschoner Elbe 5. Die Restaurierung gestaltete sich sehr aufwendig. Vor allem am Stahlrumpf hatte der Zahn der Zeit genagt und zwang dazu viele Bleche auszutauschen. Auch die gesamte Schiffselektrik wurde aus Sicherheitsgründen erneuert. Zudem wurden sanitäre Anlagen eingebaut. Eine besondere Anforderung stellte der 3-Takt-Dieselmotor dar, der in weiten Teilen dem Originalmotor von 1951 entsprach. Er wurde generalüberholt, Vorweihnachtliches Hamburg. Die Aue zieht eine gemütliche Runde auf der Binnenalster. (Fotos Eckhard-Herbert Arndt) ‘Das ist noch ein richtiges Schiff,’ schwärmt Günter Westphal, Schiffsführer auf der Aue. wobei verschiedene Teile ausgetauscht und durch Altteile aber auch nachgefertigte Bauteile ergänzt wurde. Weitere technische Maßnahmen führten dazu dass der Motor jetzt mit einem umweltfreundlichen, auf zwei Wasserkreisläufen beruhenden Kühlsystem ausgerüstet wurde. Veteran Das Schiff stellt an den Schiffsführer besondere Anforderungen. ‘Das ist alles solide Mechanik. Man muss vorausschauend fahren,’ sagt Günter Westphal, seit 1973 bei der ATG und viele Jahre mit der Aue im Linienverkehr unterwegs gewesen. Westphal, der zuvor zur See gefahren war, hat sein Herz an den schwimmenden Veteran vergeben, ‘weil das hier noch ein richtiges Schiff ist,’ schwärmt er, und dabei streichen seine Hände sanft über das alte Holzruderrad. Vorwärts- und Rückwärtsfahrt werden mit einem Hebel eingeleitet, der wie eine Handbremse an einer Kutsche aussieht. Westphal begeistert auch der alte, aber äußerst robuste und zuverlässige, Tucker-Diesel. Ihn zu starten, erfordert Geduld und genaues Wissen. Den Winter über wird die wiederbelebte Aue in einem sicheren Quartier verbringen. Ab dem Frühjahr 2005 wird die Barkasse dann für Charter- und Touristikfahrten eingesetzt. Aufgrund ihrer Abmessungen können damit auch jene Teile des weitverzweigten Hamburger Kanal- und Fleetnetzes angesteuert werden die sonst kaum zu erreichen sind. Der Erhalt der Barkasse Aue ist ein Glücksfall für die Stadt, die vom und mit dem Wasser lebt und sich dazu in ihrer heimlichen Nationalhymne, dem Hammonia-Lied, bekennt: ‘Stadt Hamburg, in der Elbe Auen, wie bist Du stattlich anzuschauen. Mit Deinen Türmen hoch und hehr, hebst Du Dich schön und lieblich sehr’ Auch die „Aue“ ist statlich anzuschauen. Hebewerk Der BDB fordert eine schnelle Reparatur des Hebewerks Scharnebeck. Dort ist Ende August ein Schaden in Millionenhöhe entstanden, doch die genaue Ursache ist unbekannt. Durch den Aufall eines der beiden Trogen wird die Schifffahrt Vor wenigen Wochen hat die Europäische Kommission dreizehn Projekte bekanntgegeben, die im Programm Marco Polo gefördert werden. Dazu gehört auch eWIT, ein von der österreichischen Via Donau in Zusammenarbeit mit europäischen Partnern eingereichter Projektantrag im Bildungsbereich. eWIT steht für Web-based Intermodal and Inland Waterway Transport Training for Europe, eine interaktive Lernplattform für die Transport- und Logistikausbildung pro Binnenschifffahrt. behindert. Mittlerweile sind die ersten Vergaben zur Reparatur des Westtroges erfolgt. Das gesamte Steuersystem soll neu eingerichtet werden. Die Wiederinbetriebnahme ist allerdings erst Mitte 2005 zu erwarten. Kick-Off für multimediale Lernplattform Binnenschifffahrt Das neue Tool soll die bestehenden Mängel in Lerninhalten und Lernmethodik sowohl an den mittleren und höheren Schulen als auch in der Weiterbildung für Praktiker beheben. Die Qualität der betriebswirtschaftlichen Transport- und Logistikausbildung betreffend Binnenschifffahrt wird damit verbessert und den Anforderungen der modernen Verkehrswirtschaft angepasst, erwarten die Österreicher. Das Herzstück von eWIT ist die Lernplattform Danube eKIT. Hierfür wird das derzeit verstreute Wissen über die Donauschifffahrt vervollständigt, systematisiert und multimedial aufbereitet. Die e-Learning Plattform wird sowohl herkömmliche Lernmittel wie Dokumentansammlungen, Datenbanken, Karten und Bilder zum Download bieten als auch eine Vielzahl interaktiver Tools für Übungen, Tests und Simulationen. Die Initiativnehmer sind der Überzeugung das Lernen hierdurch spannenden und effizienter zu gestalten. eKIT soll darüber hinaus als eine Schnittstelle zwischen Ausbildung und Praxis dienen sowie als ein Forum für den Wissensaustausch. Danube eKIT wird vor allem auf die Nutzergruppe im Donauraum zugeschnitten sein. Es ist aber auch als Prototyp für ähnliche Systeme in ganz Europa gedacht. Via Donau gelang es über zwanzig Partner aus den Bereichen IT, Infrastrukturentwicklung und Ausbildung sowie einige internationale Fachverbände für Logistik und Binnenschifffahrt für das Projektkonsortium zu gewinnen. Ab Mitte nächstes Jahres soll Danube eKIT von den potenziellen Benutzern getestet werden. Spätestens Anfang 2006 wird es dann zur Verfügung stehen.

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