Views
3 years ago

2004-15

  • Text
  • Schip
  • Nieuwe
  • Rotterdam
  • Jaar
  • Juli
  • Binnenvaartkrant
  • Pagina
  • Behouden
  • Wensen
  • Vaart

DE BINNENVAARTKRANT

DE BINNENVAARTKRANT PAGINA 38 Ratgeber ‘Unternehmungsführung in der Binnenschifffahrt’ erhältlich Die Modellmaßnahme Qualifizierung von Binnenschifferinnen, die am Rhein-Ruhr-Institut e.V. an der Universität Duisburg- Essen durchgeführt wurde, ist im Juni 2004 abgeschlossen worden. Das Projekt wurde finanziert vom Land Nordrhein-Westfalen sowie der Europäischen Union. Der in dieser Modellmaßnahme entwickelte und erprobte Fernlehrgang zur Unternehmensführung von Binnenschifffahrtsunternehmen ist nun als Ratgeber erhältlich. Der Ratgeber enthält 18 Module mit Musterlösungen, die von 29 Teilnehmerinnen erprobt wurden. Schwerpunkte der 18 SATRANS MANNHEIM GMBH Schifffahrt Baustoffhandel Rheinvorlandstrasse 10 68159 Mannheim Telefon: 0621 1234777 Telefax: 0621 1234799 Baustoffe: 0621 1234780 Schifffahrt: 0621 1234790 Verwaltung: 0621 1234789 Email: satrans@aol.com HTTP://www.satrans-mannheim.de SCHEEPSSLOPERIJ TREFFERS BV 'für alle Ihre Abwrackschiffe, Abwracktonnage und andere treibende Objekte." +31(0) 23-5325211 +31(0) 6-53187317 Barzahlung Module bilden die kaufmännischen und rechtlichen Aspekte, wie z.B. Arbeits- und Steuerrecht, Buchhaltung und Jahresabschluss, Finanzierung und Zahlungsverkehr, Binnenschifffahrtsgesetze und Handelsrecht. Der Ratgeber kann auf dreierlei Arten von Binnenschifffahrtsunternehmen genutzt werden: 1) Zur Erweiterung der betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Kenntnisse, indem alle Module durchgearbeitet werden. 2) Zur Vorbereitung auf die IHK- Fachkundeprüfung ‘Binnenschiffsgüterverkehr’, indem beim Durcharbeiten aller Module noch intensiver auf die prüfungsrelevanten Inhalte geachtet • Baustofftransporte ab: Ober-, Mittel-, Niederrhein und deutschen, holländischen und belgischen Stationen • Befrachtung • LKW-Spedition E-mail: treffers@hetnet.nl Hendrik Figeeweg 35, 2031 BJ Haarlem Einige Beispiele DEUTSCHE BIJLAGE wird, die im Ratgeber besonders herausgestellt werden. 3) Als Nachschlagewerk, wenn ein Problem gelöst werden muss, um entsprechende Sachverhalte oder gesetzliche Regelungen nachzuschlagen. Der knapp 700 Seiten umfassende Ratgeber zur Unternehmensführung von Binnenschifffahrtsunternehmen kann im Rhein- Ruhr-Institut e.V. (Tel. 0203/3630330) gegen Kopierund Versandkosten bestellt werden. Er wird aber auch bis Ende diesen Monats auf der Homepage (www.risp-duisburg.de / Projektgruppe PROLOG) als Download zur Verfügung stehen. Unsere Preise für Generalüberholung Austauschmotoren Scania D 11 € 6550,- Scania DS 11 € 6950,- (incl. Turbo) Scania DS 14 € 9350,- (incl. Turbo) DAF DKA 1160 € 6550,- DAF DKS 1160 € 6925,- (incl. Turbo) Mercedes OM 402 € 8470,- Mercedes OM 442A € 9255,- (incl. Turbo) Volvo TD 100 A € 7409,- (incl. Turbo) Volvo TD 120 A € 7552,- (incl. Turbo) Motor generalüberholen incl. Brennstoffpumpen und Turbinen. Preise excl. MwSt. Motoren Lieferbar mit CCR-Zertifikat Generalüberholung sämtlicher Schiffsdieselmotoren, Brennstoffpumpen, Einpritzdüsen, Anlasser und Lichtmaschinen, Kurbelwelle schleifen, Zylinder schleifen, Zylinderköpfe überholen, Lieferung und Einbau von ua. SCANIA, DAF, VOLVO und Mercedes A. Huismanstraat 5, NL-Staphorst Tel. +31(0)522/46 14 35 - Fax.: +31(0)522/46 20 60 Priv.: +31(0) 522/26 14 74 internet : http://www.ktbkoning.nl Kickers 13 JULI 2004 Grenzwerte für Schwefel Der Schwefelgehalt der Kraftstoffe für Binnenschiffe darf im Jahr 2007 noch 0,2 Prozent und im Jahr 2010 noch 0,1 Prozent betragen. Das haben die EU-Umweltminister entschlossen. Ein hoher Schwefelanteil im Kraftstoff gefährdet die menschliche Gesundheit und kann zur Übersäuerung von Böden und Gewässern führen. Die Europäische Binnenschifffahrts Union (EBU), welche die EU- Kommission bereits vor einem Jahr dazu aufgefordert hat den Schwefelgehalt im Schiffsdiesel zu senken, freut sich über den Beschluss. Binnenschiffe benutzen schon heute überwiegend Kraftstoffe mit weniger als 0,2 Prozent Schwefel. Sogar dieser Wert Auf ihrer diesjährigen Frühjahrstagung in Trier hat die Moselkommission beschlossen die bestehenden Tarifsätze für die Schifffahrtsabgaben auf der Mosel dieses Jahr nicht zu verändern. Als Grund wird die wirtschaftliche Situation angeführt Möchten Sie ein Gesuch, ein Angebot oder eine Mitteilung veröffentlichen? Dann schalten Sie eine Kleinanzeige in der Binnenvaartkrant. "Kickers" ist sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen eine exzellente Möglichkeit, die Binnenschifffahrt zu erreichen. Wann erscheint Ihr "Kicker" in der Zeitung? wird in vielen Staaten regelmäßig um rund ein Viertel unterschritten. Neben der Verwendung schadstoffarmen Kraftstoffs führt auch der Einbau abgasarmer Motoren dazu dass die Umweltbilanz der Binnenschifffahrt im Vergleich zu anderen Verkehrsträgern positiv bleibt. Abgasgrenzwerte für die Binnenschiffsmotoren schreibt Brüssel über die am 21. April verabschiedete Richtlinie 2004/26/EG inzwischen vor. Weiterreichende nationale Vorgaben zur Schwefelreduktion sind durch die vom EU-Parlament zu verabschiedende Richtlinie nicht beeinträchtigt, so EBU. Deutsches Recht erlaubt schon ab 2008 nur noch 0,1 Prozent Schwefel im Treibstoff. Keine Tariferhöhung in der sich die Binnenschifffahrt momentan befindet. Im vergangenen Jahr hat sich das Güteraufkommen auf der Mosel deutlich unter Vorjahresniveau bewegt. Hauptursache war die extrem lange Trockenheitsperiode. Wenn wir in der geraden Woche vor Freitag 12.00 Uhr Ihr Kicker-Formular erhalten, so steht Ihre Kleinanzeige am darauf folgenden Dienstag (in der ungeraden Woche) in unserer Zeitung. Wie füllen Sie das Kicker-Formular aus? B E N U T Z E N S I E F Ü R J E D E N B U C H S T A B E N U N D S A T Z Z E I C H E N E I N K Ä S T C H E N . Z W I S C H E N D E N W Ö R T E R N E I N K Ä S T C H E N F R E I L A S S E N . Berechnen Sie zusätzlich noch € 2,50 Verwaltungskosten obenauf Ihre Kicker-Anzeige Preis. Für drei aufeinanderfolgende “KICKERS” zahlen Sie den folgenden Betrag 1x € 8,00 ➙ 3x € 20,00 € 13,00 € 30,00 € 18,00 € 40,00 € 22,00 € 50,00 ✂ Füllen Sie den Abo-Coupon aus und senden Sie ihn ohne Briefmarke an: € 27,00 € 60,00 € 32,00 € 70,00 € 37,00 € 80,00 Ich möchte, dass die Binnenvaartkrant auch weiterhin für mich schreibt. Daher abonniere ich die Zeitung für ein Jahr: Name, Vorname bzw. Firma: Straße und Hausnummer: Postleitzahl/Ort: Land: Telefonnr.: Email: Mehrwertsteuernr.: De Binnnenvaartkrant Antwortnummer. 70133 NL-3070 VB Rotterdam (Niederlande) Ein Abonnement auf “De Binnenvaartkrant” kostet € 60,- (incl. 6% M.W.st.) jährlich. Ihr Abonnement Soll 2 Monaten vorher schriftlich gekündigt werden. Name Straße und Hausnummer Postleitzahl Unterschrift Mehrwertsteuer nr.: ❍ Ja, ich möchte, dass mein Kicker auch auf der Website erscheint. Für (jede) 3 Online-Anzeigen zahle ich € 5,- extra.* Senden Sie bitte Ihr ausgefülltes Kicker-Formular mit einem Postscheck hierauf vermeldet: Commerzbank- Duisburg, BLZ 350 400 38, Konto 4569588 an die folgende Adresse: Riomar BV-De Binnenvaartkrant, Postbus 24202 NL-3007 DE Rotterdam (Niederlande) Wieviel Schaltungen? Telefonnummer Email Ort / Land Achtung! Bitte überweisen Sie den Betrag auf unser Konto in Deutschland, Commerzbank-Duisburg, bank-leitzahl 350.400.38, konto-nr. Riomar BV 4569588 oder schicken Sie uns einen Überweisungsauftrag. Wenn Sie sich einen "Kicker unter Chiffre" wünschen, beachten Sie bitte die zusätzlichen Verwaltungskosten: € 3,- Faxen kann natürlich auch! Unsere Faxnummer lautet: 0031 - 10 414 02 12 * Das Angebot gilt nur ab 3 (Online)-Anzeigen

DE BINNENVAARTKRANT PAGINA 39 ZENTRALVERBAND DER DEUTSCHEN SEEHÄFEN (ZDS) APPELLIERT AN BERLIN: Kabinett muss schnell über Elbeund Weser-Vertiefung beschließen Die norddeutschen Universalhäfen Hamburg und Bremerhaven drohen mittel- und langfristig von der stürmischen Entwicklung im Containerverkehr abgekoppelt zu werden wenn die Fahrrinnen von Elbe und Weser nicht schnellstmöglich angepasst werden. ‘Es ist sehr dringend dass die Bundesregierung die Anpassung beschließt, damit beide Projekte vorrangig entwickelt werden können,’ sagte Detthold Aden, Vorsitzender des Zentralverbands der Deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) in Berlin auf einem Parlamentarischen Abend in Berlin. Die Sicherung der Erreichbarkeit der beiden Großhäfen sei nicht nur für die ‘wirtschaftliche Entwicklung und für die Beschäftigung in Norddeutschland unerlässlich’. Eine solche Maßnahme liege auch ‘im Gesamtinteresse der außenhandelsintensiven deutschen Wirtschaft’. 13 JULI 2004 ZDS-Vorsitzender Detthold Aden: Ohne schnelle Fahrrinnenanpassung von Elbe und Weser werden die deutschen Nordseehäfen von den Wachstumsmöglichkeiten ausgeschlossen. (Fotos Eckhard- Herbert Arndt) Von Eckhard-Herbert Arndt Schiffe wie die Hamburg Express der Reederei Hapag-Lloyd können noch problemlos in Hamburg abgefertigt werden. Doch schon sind Containerfrachter mit noch größerem Tiefgang im Bau. Solche Schiffe können die norddeutschen Häfen nicht mehr tidenunabhängig erreichen. Aden verwies auf die gewaltigen Entwicklungssprünge in der Containerschiffahrt. Derzeit stünden weltweit rund 100 Neubauten von Großcontainerschiffen mit mehr als 8000 TEU in den Auftragsbüchern der Werften. Schiffe dieser Größenordnung wiesen einen Regeltiefgang von 14,50 m auf. Aden: ‘Diese Einheiten repräsentieren schon heute das Standard-Groschiff. Hamburg und Bremerhaven werden von solchen Schiffen zwar angelaufen, allerdings nur tidenabhängig und nicht in voll beladenem Zustand.’ Er befürchte dass die Reeder und Konsortien diese Einschränkungen nicht dauerhaft hinnehmen, ‘sondern Liniendienste in die Westhäfen verlagern werden’. Folge: gravierende wirtschaftliche Nachteile im Hinterlandverkehr und Arbeitsplatzverluste in den norddeutschen Häfen und den von ihnen abhängigen Branchen. Nur zur Verdeutlichung: Vom Wohl und Wehe der Bremischen Häfen und Hamburgs hingen inzwischen 200.000 Beschäftigungsverhältnisse ab, ‘mit weiter steigender Tendenz’, so Aden. Er rechnete vor: Ein Containerschiff mit 8000 Boxen ersetze 6400 Lkw oder 160 Eisenbahnzüge auf dem Landweg. ‘Je später Waren vom Schiff auf Straße oder Schiene umgeladen werden, desto geringer sind die Umweltbelastungen.’ Keine Zwangsk angskoope- ration NEUER CONTAINERDIENST NACH TSCHECHIEN WIRBT FÜR SICH SELBST ‘Binnenhäfen und Schifffahrt brauchen guten Wasserweg’ Spaziergänger an der Elbe werden seit einiger Zeit bestens über die Potenziale der Binnenschifffahrt aufgeklärt. Denn das tschechische Fahrzeug der noch jungen Linie ETS-Elbe macht Werbung für sich selbst mit dem Spruch ‘hier fahren 86 Lkw – Ich kann 1.200 t Güter transportieren’. Die ETS-Elbe ist eine Erweiterung der Elbe-Container-Linie (ECL), welche vor vier Jahren ins Leben gerufen wurde. Im Gespräch mit Stefan Kunze, Vertriebsleiter bei den Sächsischen Binnenhäfen Oberelbe (SBO), wird deutlich dass Binnenschifffahrt und Binnenhäfen durchaus noch Reserven haben. ‘Was uns fehlt, ist ein guter Verkehrsweg.’ Von Sarah ah De Preter Die ECL 2000 verbindet den Seehäfen im Norden Deutschlands mit den sächsischen Binnenhäfen an der Oberelbe. Es handelt sich um einen Gemeinschaftsdienst der Deutschen Binnenreederei, der Sächsischen Binnenhäfen Oberelbe GmbH (SBO) und der Tschechischen Elbe- Schiffahrts AG. Der Dienst entwickelt sich laut Kunze durchaus sehr positiv. ‘Wir fahren sehr stabil auf Riesa und haben auch im letzten Jahr wieder Wachstum verzeichnet.’ Insgesamt wurden im Jahr 2003 4.683 TEU durch die SBO abgefertigt. ‘Auch im laufenden Jahr rechnen wir damit dass sich die steigende Tendenz fortsetzen wird.’ Als Erweiterung zur ECL 2000 wurde im April dieses Jahres die Linie ETS-Elbe in Angriff genommen. Ein Fahrzeug befördert die Container von Riesa und Dresden zu dem 100 Kilometer nördlich von Prag gelegenen Binnenhafen von Decin. Die Einführung des neuen Liniendienstes hat bereits Früchte abgeworfen, denn die Häfen an der Oberelbe haben ihren Containertransport im ersten Halbjahr 2004 deutlich steigern können. Neben Container werden auch andere Güter so wie Holz, Düngemittel und Stückgut mitgenommen. Es ist die Kombination der verschiedenen Ladungssorten welche die Auslastung für den Liniendienst gewährleistet. Werbung macht das Fahrzeug mit einer großen Fahne auf der die Transportkapazität deutlich abzulesen ist. Allerdings geht die Binnenschifffahrt auf der Elbe momentan wieder unter Niedrigwasser geduckt. Der Massenguttransport ist schon zum Erliegen gekommen, Containertransport geht gerade noch. Es wäre ein Segen für die Schifffahrt im Osten wenn die Wasserstraße endlich ausgebaut würde. Kunze dazu: ‘Die Binnenschifffahrt ist doch der einzige Verkehrsträger der überhaupt noch Reserven hat. Die Binnenhäfen sind durchaus gut vorbereitet auf mehr Binnenschiffstransport. Was wir brauchen, ist der Ausbau der Elbe sowie im Bundesverkehrswegeplan 1992 festgelegt.’ Immerhin werden seit kurzem die Vertiefungsarbeiten an der Güter- und Werbungsträger auf der Elbe. (Foto SBO) Elbe wieder fortgesetzt, nachdem sie in Folge der Flutkatastrophe 2002 zum Erliegen gekommen waren. Doch entscheidend für die Entwicklung der Elbschifffahrt ist nicht nur der Ausbau in Deutschland. In Tschechien wird seit Monaten über den Bau von zwei notwendigen Stauwehren im Raum Decin diskutiert. ‘Die tschechische Wirtschaft ist absolut für die Stauwehre,’ sagt Kunze. ‘Doch Umweltschützer lehnen das vehement ab. Wir können nur abwarten wie sich das weiter entwickelt.’ Seehäfen Wer sich im Güterverkehr einigermaßen auskennt, weiß um die Notwendigkeit besserer Konditionen für die Binnenschifffahrt. Denn während sich die Umschlagmengen in den Seehäfen stetig steigern, geraten die Verkehrsträger im Hinterland in Probleme. Zum Beispiel werden auf der Schienenstrecke zwischen Pirna und Bad Schandau zur Zeit die Schäden vom Hochwasser beseitigt. Die Züge können dort nur begrenzt im einspurigen Bereich fahren. Im Lkw- Bereich sieht es keineswegs besser aus. So schlängelt sich auf der Bundesstraße B170 eine Lkw-Lawine Tag und Nacht vorbei an den Anwohnern. ‘In den norddeutschen Seehäfen wird weiterhin mit steigenden Containermengen gerechnet. Allein schon deshalb muss der Binnenschifffahrt ihr Potenzial entfalten können.’ In diesem Rahmen weist Kunze auf ein zweites Problem für die Binnenschifffahrt hin: ‘Die unausreichenden Kapazitäten in den Seehäfen führen allmählich dazu dass Containerbinnenschiffe nicht mehr rechtzeitig abgefertigt werden. In Belgien und den Niederlanden hat sich diese Situation sehr zugespitzt. Doch auch in den norddeutschen Seehäfen existiert das Problem.’ Seehäfen sollten daher auch ihre Verantwortung aufnehmen, meint Kunze. ‘Leider steht die Binnenschifffahrt im Seehafen noch oft an letzter Stelle.’ Dass die Fahrrinneanpassung von Elbe und Weser ‘technisch realisierbar, wirtschaftlich sinnvoll und ökologisch vertretbar ist’, zeigten die inzwischen vorliegenden Untersuchungen der für die Baumaßnahmen zuständigen bundeseigenen Fachbehörden, der Wasser- und Schiffahrtsdirektion Nord (WSD Nord) in Kiel (für die Elbe), sowie der WSD Nordwest in Aurich (für die Weser). Auch die Regierungen der betroffenen norddeutschen Küstenländer erkennen die Notwendigkeit eines Ausbaus unbedingt an, was mit einer gemeinsamen Erklärung vom 17.Juni 2004 dokumentiert werde. Damit seien der Bundesregierung in Berlin ‘alle Wege geebnet’, einen entsprechenden Kabinettsbeschluss schnellstmöglich herbeizuführen. Aden über dessen Auswirkung: ‘Damit wird der Fortgang des Verfahrens ermöglicht. Der Beschluss hat keinen Einfluss auf das Planfeststellungsverfahren und die Umweltverträglichkeitsprüfung’“ Diese würden natürlich auch noch durchgeführt. Sehr kritisch setzte sich Aden mit erneuten Forderungen der Grünen auseinander, die in der Konsequenz in eine ‘Zwangskooperation’ (so Aden) zwischen den deutschen Häfen und den in ihnen agierenden Hafenunternehmen münden würden. Solche Formen der ‘vertieften Arbeitesteilung’ seien ‘wirtschaftlich und politisch absurd’, stellte der ZDS- Vorsitzende knapp fest. Aden: ‘Der Kunde muss frei wählen können über welchen Hafen er seine Güter verschiffen will.’ Selbstverständlich seien auch die deutschen Hafenunternehmen zur Zusammenarbeit nicht nur bereit; sie praktizierten diese auch bereits ausgiebig. Zum einen, wenn dadurch erreicht wird dass die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Seehäfen und natürlich die des eigenen Unternehmens gestärkt werde.

Binnenvaartkrant