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2004-13

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DE BINNENVAARTKRANT

DE BINNENVAARTKRANT PAGINA 40 Einige Beispiele Unsere Preise für Generalüberholung Austauschmotoren Scania D 11 € 6550,- Scania DS 11 € 6950,- (incl. Turbo) Scania DS 14 € 9350,- (incl. Turbo) DAF DKA 1160 € 6550,- DAF DKS 1160 € 6925,- (incl. Turbo) Mercedes OM 402 € 8470,- Mercedes OM 442A € 9255,- (incl. Turbo) Volvo TD 100 A € 7409,- (incl. Turbo) Volvo TD 120 A € 7552,- (incl. Turbo) Motor generalüberholen incl. Brennstoffpumpen und Turbinen. Preise excl. MwSt. Motoren Lieferbar mit CCR-Zertifikat Generalüberholung sämtlicher Schiffsdieselmotoren, Brennstoffpumpen, Einpritzdüsen, Anlasser und Lichtmaschinen, Kurbelwelle schleifen, Zylinder schleifen, Zylinderköpfe überholen, Lieferung und Einbau von ua. SCANIA, DAF, VOLVO und Mercedes A. Huismanstraat 5, NL-Staphorst Tel. +31(0)522/46 14 35 - Fax.: +31(0)522/46 20 60 Priv.: +31(0) 522/26 14 74 internet : http://www.ktbkoning.nl Erstes Binnenschiff bei Mosolf in Frankfurt Am Automobilterminal des Logistikers Mosolf im Frankfurter Osthafen hat Ende Mai die erste Binnenschiffsabfertigung stattgefunden. Das MS Titan brachte 300 Pkw der Marke Mazda aus Antwerpen nach Frankfurt. Nach einer Zwischenlagerung von etwa sechs Stunden wurden die Fahrzeuge den Händlern zugestellt. Das Binnenschiff brauchte 60 Stunden um über Rhein und Main mit seiner Ladung zum Terminal in Frankfurt zu gelangen. Aufgrund des niedrigen Wasserstandes auf dem Main konnte das Schiff auch die niedrigste Brücke in Frankfurt/Main, den Eisernen Steg, ohne Probleme passieren. Die Mosolf-Gruppe hat ihr Technik- und Logistikcenters in Frankfurt um 15.000 Quadratmetern auf 60.000 Quadratmeter erweitert. Damit verbunden ist die multimodale Verkehrsanbindung per Binnenschiff, Eisenbahn und Straße. Somit ist eine optimale Nutzung aller Verkehrsträger erreicht und das erste Schiff konnte in der Daimlerstraße anlegen. DEUTSCHE BIJLAGE 15 JUNI 2004 Gratis Kalkulationsbeispiele vom BDS Der BDS-Binnenschifffahrt verteilt zur Zeit auf zehn Schleusen im Bundesgebiet Flugblätter mit Kalkulationsbeispielen. Unter dem Motto schlau machen wird partikulieren Binnenschiffern somit eine Unterstützung geboten zur Hochrechnung ihrer Transportkosten. Dabei wird sämtlichen Kostenposten, wie Personal, Versicherung, Reparatur aber auch Gasölpreisen, Lade- und Löschzeiten etc. Rechnung getragen. Die Flugblätter sind kostenlos zu erhalten an den Schleusen Minden, Friedrichsfeld, Scharnebeck, Koblenz, Trier, Freudenheim, Kostheim, Anderten, Magdeburg und Meiderich. SATRANS MANNHEIM GMBH Schifffahrt Baustoffhandel Rheinvorlandstrasse 10 68159 Mannheim Telefon: 0621 1234777 Telefax: 0621 1234799 Baustoffe: 0621 1234780 Schifffahrt: 0621 1234790 Verwaltung: 0621 1234789 Email: satrans@aol.com HTTP://www.satrans-mannheim.de SCHEEPSSLOPERIJ TREFFERS BV 'für alle Ihre Abwrackschiffe, Abwracktonnage und andere treibende Objekte." +31(0) 23-5325211 +31(0) 6-53187317 Barzahlung • Baustofftransporte ab: Ober-, Mittel-, Niederrhein und deutschen, holländischen und belgischen Stationen • Befrachtung • LKW-Spedition E-mail: treffers@hetnet.nl Hendrik Figeeweg 35, 2031 BJ Haarlem Erweiterte Aktivitäten im Logport Kühne + Nagel hat auf dem Logport-Gelände in Duisburg eine Erweiterungsfläche von 44.000 Quadratmetern in Besitz genommen. ‘Die äußerst dynamische Entwicklung unseres größten Logistikkunden ist richtungsweisend für die zunehmende Bedeutung Duisburgs als europäische Logistikdrehscheibe,’ freut sich Hafenchef Erich Staake. Auf dem neuen Gelände sollen in der Zukunft neue Kontraktlogistik-Aktivitäten entfaltet werden. 2002 baute Kühne + Nagel ein zusätzliches Logistikzentrum im Logport. Dort bewirtschaftet das Unternehmen ein rund 25.000 Quadratmeter großes Lager für den französischen Kunden Thomson (High-Tech-Produkte). Insgesamt verfügt Kühne + Nagel derzeit links und rechts des Rheins im Duisburger Hafen über rund 100.000 Quadratmeter Warehouse- Fläche. www.binnenvaartkrant.nl www.binnenvaartkrant.nl Kickers Möchten Sie ein Gesuch, ein Angebot oder eine Mitteilung veröffentlichen? Dann schalten Sie eine Kleinanzeige in der Binnenvaartkrant. "Kickers" ist sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen eine exzellente Möglichkeit, die Binnenschifffahrt zu erreichen. Wann erscheint Ihr "Kicker" in der Zeitung? Wenn wir in der geraden Woche vor Freitag 12.00 Uhr Ihr Kicker-Formular erhalten, so steht Ihre Kleinanzeige am darauf folgenden Dienstag (in der ungeraden Woche) in unserer Zeitung. Wie füllen Sie das Kicker-Formular aus? B E N U T Z E N S I E F Ü R J E D E N B U C H S T A B E N U N D S A T Z Z E I C H E N E I N K Ä S T C H E N . Z W I S C H E N D E N W Ö R T E R N E I N K Ä S T C H E N F R E I L A S S E N . Berechnen Sie zusätzlich noch € 2,50 Verwaltungskosten obenauf Ihre Kicker-Anzeige Preis. Für drei aufeinanderfolgende “KICKERS” zahlen Sie den folgenden Betrag 1x € 8,00 ➙ 3x € 20,00 € 13,00 € 30,00 € 18,00 € 40,00 € 22,00 € 50,00 ✂ F"llen Sie den Abo-.ou0on aus und senden Sie ihn ohne Briefmarke an: € 27,00 € 60,00 € 32,00 € 70,00 € 37,00 € 80,00 Tch mWchte, dass die Binnen;aartkrant auch weiterhin f"r mich schreibt. :aher abonniere ich die Xeitung f"r ein Jahr: Came, Vorname bzw. Firma: Straße und Hausnummer: Postleitzahl^_rt: Land: Telefonnr.: Imail: Mehrwertsteuernr.: :e Binnnen;aartkrant Antwortnummer. 70133 CL-3070 VB Fotterdam (Ciederlande) Iin Abonnement auf J:e Binnen;aartkrantK kostet € 60,- (incl. 6O M.Q.st.) RShrlich. Thr Abonnement Soll 2 Monaten ;orher schriftlich gek"ndigt werden. Name Straße und Hausnummer Postleitzahl Unterschrift Mehrwertsteuer nr.: ❍ Ja, ich möchte, dass mein Kicker auch auf der Website erscheint. Für (jede) 3 Online-Anzeigen zahle ich € 5,- extra.* Senden Sie bitte Ihr ausgefülltes Kicker-Formular mit einem Postscheck hierauf vermeldet: Commerzbank- Duisburg, BLZ 350 400 38, Konto 4569588 an die folgende Adresse: Riomar BV-De Binnenvaartkrant, Postbus 24202 CL-3007 :I Fotterdam (Ciederlande) Wieviel Schaltungen? Telefonnummer Email Ort / Land Achtung! Bitte überweisen Sie den Betrag auf unser Konto in Deutschland, Commerzbank-Duisburg, bank-leitzahl 350.400.38, konto-nr. Riomar BV 4569588 oder schicken Sie uns einen Überweisungsauftrag. Wenn Sie sich einen "Kicker unter Chiffre" wünschen, beachten Sie bitte die zusätzlichen Verwaltungskosten: € 3,- Faxen kann natürlich auch! Unsere Faxnummer lautet: 0031 - 10 414 02 12 * Das Angebot gilt nur ab 3 (Online)-Anzeigen

DE BINNENVAARTKRANT PAGINA 41 ECKDATEN FÜR NATIONALEN BINNENSCHIFFFAHRTSPLAN festgestellt Österreich gibt Schifffahrt Schub In Wien ist der Startschuss gefallen zur Implementierung des Schifffahrtsinformationsund Managementsystems DoRIS. Nachdem das Testsystem Ende Februar fertiggestellt wurde, soll nun in den kommenden zwei Jahren der Netzaufbau entlang der Wasserstraße durchgeführt werden. Der zügigen Entwicklung der Donauschifffahrt wird in Österreich große Bedeutung beigemessen. Das Verkehrsministerium will bis Ende 2004 einen nationalen Aktionsplan für die Binnenschifffahrt erstellen. Derzeit werden für die Binnenschifffahrt europaweit Informationssysteme, sogenannte River Information Services (RIS), aufgebaut. Dabei hat Österreich eine führende Rolle, denn es ist das erste Land das bereits vor Inkrafttreten einer entsprechenden EU-Richtlinie ein umfassendes System in Betrieb nehmen wird. Die wesentlichen Systemkomponenten wurden von heimischen Unternehmen, insbesondere Frequentis Nachrichtentechnik und Nauticast Navigationssysteme, geliefert. Von Sarah ah De Preter DoRIS stellt das aktuelle Verkehrsgeschehen auf einer elektronischen Wasserstraßenkarte sowohl dem Schiffsführer als auch den Behörden zur Verfügung. Somit kann das System wichtige Informationen zur Steuerung von Logistikabläufen im Wasserstraßentransport liefern. Die Oberste Schifffahrtsbehörde und das österreichische Bundesinnenministerium werden das System für behördliche Aufgaben wie Verkehrskontrollen, Verkehrslenkung und Grenzabfertigungen nutzen. Ein gesicherter Internetzugriff erlaubt kommerziellen Nutzern die Position der Schiffseinheiten abzufragen. Diese Daten können automatisiert zur Sendungsverfolgung in einer Logistikkette verwendet werden. Das System enthält ebenfalls Module für das Schleusenmanagement sowie für die Übermittlung von Gefahrengutdaten an die zuständigen Behörden. In den kommenden zwei Jahren soll DoRIS auf der gesamten österreichischen Donau implementiert werden. Der Aufbau des Systems mit landseitiger Infrastruktur und den regionalen und nationalen Leitstellen wird voraussichtlich 8,56 Millionen Euro kosten. Dabei fördert die Europäische Union DoRIS mit 4,5 Millionen. Der kommerzielle Betrieb wird Anfang 2006 aufgenommen. Vernetzung Die Implementierung des Systems trägt erheblich zur Modernisierung der Donauschifffahrt bei. Es soll mit dazu führen dass mehr Güter von der Straße auf die Wasserstraße verlagert werden. Notwendig wird dies in den kommenden Jahren, denn durch die wirtschaftliche Dynamik in Südosteuropa wird im Donaukorridor mit enormen Verkehrszuwächsen gerechnet. Prognosen lassen eine Steigerung des Transportaufkommens von 54 Millionen Tonnen im Jahr 2000 auf 94 Millionen im Jahr 2015 erwarten. Dabei könnte die Donau ihr Transportaufkommen von derzeit 12 Millionen Tonnen jährlich auf 30 Millionen erhöhen. Voraussetzung ist allerdings dass die Schifffahrt stärker als bisher in die Logistikketten der Industrie eingebunden wird. Dazu der Staatssekretär im österreichischen Verkehrsministerium Helmut Kukacka: ‘Um von der verladenden Wirtschaft als Partner für anspruchsvolle Logistikketten – im Sinne eines schwimmenden Lagers – angenommen zu werden, bedarf es einer umfassenden Informationsvernetzung der Akteure der Schifffahrt, die auch die Behörden einbindet.’ Genau diese Vernetzung soll nun mittels DoRIS zustande gebracht werden. Dabei will Österreich auch andere Donauländer aktiv beim Aufbau solcher Systeme unterstützen. Bei der Einführung des Systems verfolgen die Österreicher in Abstimmung mit ihren Nachbarländern eine Push- und Pull-Strategie: Über Projekte welche vom Verkehrsministerium und der EU gefördert werden, sollen möglichst viele Schiffer bewegt werden auf freiwilliger Basis ihre Schiffe mit der erforderlichen Hard- und Software auszustatten und den Service von DoRIS zu nutzen. Die österreichische Lobbyorganisation für die Binnenschifffahrt via donau wird im Herbst die Projekte ausschreiben. Umweltprämie Hat man in Deutschland nun endlich ein Forum für die Binnenschifffahrt, so wollen die Nachbarn zum Jahresende gleich einen nationalen Aktionsplan für diese Branche vorlegen. Darin soll genau festgelegt werden wann welche Projekte zur Stärkung des Gewerbes umgesetzt werden sollen. Und was noch viel wichtiger ist: In diesem Plan wird auch die Sicherstellung der benötigten finanziellen Mittel erfolgen. Dabei wurden in Österreich in den vergangenen zwei Jahren bereits einige Maßnahmen erfolgreich in die Wege geleitet. So richtete das Verkehrsministerium ein maßgeschneidertes Pilotprogramm zum Aufbau von neuen Liniendiensten auf der Donau ein. Dabei geht es um den Transport von Sattelaufliegern und Containern. Über das Pilotprogramm können Studien und Betriebskonzepte für innovative Liniendienste bis zu 50 Prozent gefördert werden. Darüber hinaus gibt es für jede transportierte Ladeeinheit, die in so einem Liniendienst transportiert wird – je nach Größe der Ladeeinheit – eine Umweltprämie von 12 bis 27 Euro! Gefördert wird ebenfalls die infrastrukturelle und organisatorische Verflechtung der Verkehrsträger mit den österreichischen Binnenhäfen als wichtige Knoten. Dazu hat das Verkehrsministerium ein Programm für die Förderung des kombinierten Güterverkehrs Straße-Schiene- Schiff mit einem finanziellen Rahmen von 18 Millionen Euro für den Zeitraum 2004 bis 2008 eingerichtet. Mit Hilfe dieses Programms können Investitionen für Einrichtungen des kombinierten Verkehrs in den Häfen gefördert werden. Darüber hinaus kann das Programm für die Anschlussbahnförderung (Laufzeit 2000 - 2006; jährliches Fördervolumen 9 Millionen Euro) für Investitionen für Eisenbahnanlagen in den Häfen in Anspruch genommen werden. Ab 2005 sollen aus diesem Programm verstärkt Investitionen für die Häfen berücksichtigt werden. Ein weiterer Schritt nach vorne stellt der Novellenentwurf zum Schifffahrtsgesetz 2004 dar, der vor wenigen Wochen in die Begutachtung gegangen ist. Damit werden die Grundlagen zur Umstellung auf die von der EU vorgesehen elektronischen Informationsdienste (RIS) geschaffen. Die Schifffahrtspolizei, die in der Vergangenheit mehrfach für Verwechslungen mit den auf der Donau tätigen Einheiten der österreichischen Sicherheitsexekutive gesorgt hat, wird künftig Schifffahrtsaufsicht heißen. Ferner werden die Österreicher alle Donau-bezogenen Bundesaufgaben in einer einzigen neuen Stelle, der Österreichischen Wasserstraßen (ÖWG), zusammenfassen. Im Zuge dieses Projektes soll die Auflösung der Gesellschaften Donau- Betriebs-AG (ÖDoBAG) sowie Donau Technik und die Überführung in die neue Gesellschaft Österreichische Wasserstraßen erfolgen. Das für den Bund strategisch nicht bedeutsame Vermögen der Donau Technik wird verkauft. In der Zukunft wird es somit eine klare Trennung geben zwischen öffentlichen Aufgaben und der Privatwirtschaft auf der 15 JUNI 2004 Donau. ‘Der Bund wird damit keine operativen wirtschaftlichen Bau-Aufgaben auf der Donau mehr durchführen,’ führt Staatssekretär Kukacka aus. Die Vorarbeiten für diese neue Gesellschaft sind fertig gestellt. Der für die Umsetzung erforderliche Gesetzentwurf wird diesen Monat in die Begutachtung gehen. Die parlamentarische Behandlung ist im Herbst 2004 vorgesehen Terminal-Einweihungsfeier CCES In Frankreich hat Conteneurs Combiné - Escaut Service SAS (CCES) mit ihren Kunden drei neue Terminal-Aktivitäten gefeiert. Das Fest fand statt an Bord des Rhenus-Schiffes MS Löwe. Combined Container Services (CCS) hält eine Beteiligung von 50 Prozent an der CCES, mit Sitz in Prouvy (Nordfrankreich). Der französischen Partner Escofi 50 Prozent. Der Terminalbetrieb in Prouvy wurde bereits 1996 aufgenommen. Ende 2003 kam das Containerterminal in Béthune hinzu, das ebenfalls von CCES operativ geführt wird. Mitte Januar 2004 wurde nach Genehmigung der Aufsichtgremien von CCES eine 2,2 Prozent Beteiligung an dem trimodalen Terminal LDCT (Lille Dourges Conteneur Terminal) als Gründungsaktionär gezeichnet. An diesem Terminal werden die Dienstleistungen zu Sonderkonditionen eingekauft. Somit verfügt CCES nun über eine Kette von drei Containerterminals in Nordfrankreich mit einer Binnenschiffsanbindung nach Terneuzen, Antwerpen und Rotterdam. Schwere Ladung drängt aufs Wasser Am 2. Juni begann in Pfützhal an der Saale ein Schwerlasttransport per Binnenschiff. Dort wurde ein 34 Tonnen schwerer Transformator aus dem Heizkraftwerk Schkopau auf das Schubschiff Albrecht Uhr verladen. Der Transport führt nach Krefeld, wo der Transformator einer Inspektion unterzogen wird. Die Verfrachtung wird durchgeführt von der Unternehmensgruppe Felbermayer. Der Leiter der Niederlassung Bremen von Felbermayer, Rüdiger Fromm, erhofft sich mit der Verbindung der A14 und der A38 zwischen Salzmünde und Schiepzig weitere Großtransporte für die Chemieregion sowie von sperrigen und schweren Gütern z.B. Brückenteilen im Rahmen des Autobahnbaus. Dann soll die Anlegestelle auch als RO-RO- Anlage genutzt werden. In der gleichen Woche wurden im Hafen Dresden vier Transformatoren mit jeweils 13 Kisten Zubehörteilen pro Trafo der Siemens AG auf das Binnenschiff Janina von der Deutschen Binnenreederei umgeschlagen. Die Trafos haben ein Gewicht von jeweils 69,5 Tonnen. Nach dem Transport über die Elbe zum Seehafen Hamburg erfolgt die Verladung in ein Seeschiff für den Export nach Kuwait. Die Firma Siemens AG Power Generation Industrieturbinen in Görlitz nutzt den Dresdner Alberthafen seit Februar als Standort für die Komplettmontage von Turbinen mit Gewichten über 200 Tonnen. In den letzten Monaten wurden mehrfach Turbinen für Unternehmen in China und Australien in der eigens dafür ausgebauten Fertigungshalle verpackt und per Binnen- und Seeschiff nach Übersee transportiert. Eine weitere Verladung ist Mitte des Monats Juni vorgesehen. Per Autokrantechnik wird die Turbine Jiang Lin mit einem Gewicht von 228 Tonnen auf das Binnenschiff umgeschlagen. Bestimmungsort ist eine Papierfabrik in China. Der Umschlag der Siemens-Transformatoren in Dresden war eigentlich für den 6. Juni geplant. Er musste jedoch wegen der sinkenden Wasserstände der Elbe vorgezogen werden. (Foto Sächsische Binnenhäfen Oberelbe).

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