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2004-12

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DE BINNENVAARTKRANT

DE BINNENVAARTKRANT PAGINA 34 www.vlootschouw.nl www.vlootschouw.nl Zu neuen Ufern! Da werden die Nordseemöwen ganz schön neidisch: Jetzt war ich sogar an den Ufern des Schwarzen Meeres! Da muss man mich ja eigentlich schon zu den Zugvögeln rechnen. Tja, wenn man in Fahrt bleiben und weiter kommen will, dann braucht man zu seinem Glück: Erhältlich mit Karten der kompletten Donau 2 JUNI 2004 ProLogis will vom Wachstumv des Hamburger Hafens profitieren Der Hamburger Hafen soll in den kommenden Jahren zu einem Tätigkeitsschwerpunkt des weltweit aktiven Logistik- Immmobilienentwicklers und - eigentümers ProLogis entwikkelt werden. Das kündigte Bert W.F. Angel, Senior Vice President von ProLogis Europe, in der Elb-Metropole vor Journalisten an. In einem ersten Schritt errichtet das Unternehmen auf einer Fläche von rund 100.000 m2 einen neuen Logistikpark, der sich im westlichen Teil des Elbe-Hafens befindet. Angel: ‘Der Hamburger Hafen wächst rasant. Und davon wollen auch wir profitieren. Es ist unser erstes Engagement in der Hansestadt.’ Der neue Logistikpark wird in mehreren Schritten, über einen Zeitraum von voraussichtlich zwei Jahren, entwickelt. Für einen ersten Abschnitt konnte ein wichtiger Pilotkunden gewonnen werden: Die zur japanischen NYK-Gruppe gehörende NYK Logistics (Deutschland) GmbH wird ab Herbst 30.000 m2 moderner Lageflächen erhalten und mieten. Roland Hennebach, Market Officer bei ProLogis Deutschland: ‘Unser neuer Logistikpark zeichnet sich durch seine ausgezeichnete Lage aus. Die Infrastrukturanbindungen stimmen. Mit weiteren Firmen verhandeln wir bereits.’ Insgesamt wird das Unternehmen ‘bis zu 40 Mio. Euro’ am Standort Hamburg investieren. Auch andere Hafenstandorte in Deutschland werde man in Betracht ziehen, ‘und zwar im Binnenland und an der Küste,’ so Hennebach. So stehe man bereits im Kontakt mit dem Hafen Duisburg und dem Nürnberger Hafen. ASS Allgemeine Schiffs - Service GmbH Motoren ◆ Getriebe ◆ Hydraulik ◆ Pneumatik IVECO ◆ ABC-Diesel ◆ REINTJES ◆ Parker Sempress Gartenstraße 22 ◆ 47198 Duisburg – Homberg Tel.0 20 66 /1 23 86 ◆ Fax 0 20 66 1 02 40 Der RADARpilot720° integriert Radar, GPS und die elektronische Flusskarte in einer Anzeige. Ein Blick genügt, um alles Wichtige zu erkennen. Ausführliche Infos erhalten Sie bei unseren Vertriebspartnern oder unter: www.innovative-navigation.de Kontakt: Telefon: +49 (0) 71 54 / 807-150; Fax: -154 E-Mail: info@innovative-navigation.de in Ein Produkt von innovative navigation In Fahrt. Kickers Möchten Sie ein Gesuch, ein Angebot oder eine Mitteilung veröffentlichen? Dann schalten Sie eine Kleinanzeige in der Binnenvaartkrant. "Kickers" ist sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen eine exzellente Möglichkeit, die Binnenschifffahrt zu erreichen. Wann erscheint Ihr "Kicker" in der Zeitung? Wenn wir in der geraden Woche vor Freitag 12.00 Uhr Ihr Kicker-Formular erhalten, so steht Ihre Kleinanzeige am darauf folgenden Dienstag (in der ungeraden Woche) in unserer Zeitung. Wie füllen Sie das Kicker-Formular aus? B E N U T Z E N S I E F Ü R J E D E N B U C H S T A B E N U N D S A T Z Z E I C H E N E I N K Ä S T C H E N . Z W I S C H E N D E N W Ö R T E R N E I N K Ä S T C H E N F R E I L A S S E N . Berechnen Sie zusätzlich noch € 2,50 Verwaltungskosten obenauf Ihre Kicker-Anzeige Preis. Für drei aufeinanderfolgende “KICKERS” zahlen Sie den folgenden Betrag ➙ www.binnenvaartkrant.nl www.binnenvaartkrant.nl 1x € 8,00 3x € 20,00 € 13,00 € 30,00 € 18,00 € 40,00 € 22,00 € 50,00 ✂ Füllen Sie den Abo-Coupon aus und senden Sie ihn ohne Briefmarke an: € 27,00 € 60,00 € 32,00 € 70,00 € 37,00 € 80,00 Ich möchte, dass die Binnenvaartkrant auch weiterhin für mich schreibt. Daher abonniere ich die Zeitung für ein Jahr: Name, Vorname bzw. Firma: Straße und Hausnummer: Postleitzahl/Ort: Land: Telefonnr.: Email: Mehrwertsteuernr.: De Binnnenvaartkrant Antwortnummer. 70133 NL-3070 VB Rotterdam (Niederlande) Ein Abonnement auf “De Binnenvaartkrant” kostet € 60,- (incl. 6% M.W.st.) jährlich. Ihr Abonnement Soll 2 Monaten vorher schriftlich gekündigt werden. Name Straße und Hausnummer Postleitzahl Unterschrift Mehrwertsteuer nr.: ❍ Ja, ich möchte, dass mein Kicker auch auf der Website erscheint. Für (jede) 3 Online-Anzeigen zahle ich € 5,- extra.* Senden Sie bitte Ihr ausgefülltes Kicker-Formular mit einem Postscheck hierauf vermeldet: Commerzbank- Duisburg, BLZ 350 400 38, Konto 4569588 an die folgende Adresse: Riomar BV-De Binnenvaartkrant, Postbus 24202 NL-3007 DE Rotterdam (Niederlande) Wieviel Schaltungen? Telefonnummer Email Ort / Land Achtung! Bitte überweisen Sie den Betrag auf unser Konto in Deutschland, Commerzbank-Duisburg, bank-leitzahl 350.400.38, konto-nr. Riomar BV 4569588 oder schicken Sie uns einen Überweisungsauftrag. Wenn Sie sich einen "Kicker unter Chiffre" wünschen, beachten Sie bitte die zusätzlichen Verwaltungskosten: € 3,- Faxen kann natürlich auch! Unsere Faxnummer lautet: 0031 - 10 414 02 12 * Das Angebot gilt nur ab 3 (Online)-Anzeigen

DE BINNENVAARTKRANT PAGINA 35 2 JUNI 2004 BINNENSCHIFFFAHRT ÜBERNIMMT TRANSPORTE ZU DEN ARA-HÄFEN Startschuss für erweitertes TrimodalPort in Frankfurt Im Industriepark Höchst (Frankfurt am Main) wurde am 19. Mai das erweiterte Kombiterminal Trimodalport in Betrieb genommen. Die Hafenanlage wurde im Laufe des vergangenen Jahres um eine Umschlaganlage ausgebaut und modernisiert. Sie gewährleistet nun eine optimale Vernetzung der Verkehrsträger Wasserstraße, Schiene und Straße. Betrieben wird das Terminal von der Frankfurt Intermodal Terminal (FIT), einem Joint-Venture der CCS Combined Container Service und der Infraserv Logistics. Die jährliche Umschlagkapazität des Terminals liegt bei 1,2 Millionen Tonnen. Von Sarah ah De Preter Unter einem der beiden neuen Portalkräne – über 35 Meter breit und fast 20 Meter hoch – wurde das Logo des neuen Unternehmens feierlich enthüllt. An der Feier beteiligten sich neben den FIT-Geschäftsführern Hermann-Josef Kellerhaus und Thomas Löffler auch Dr. Dieter Kreuzinger, Geschäftsführer von Infraserv Höchst und der hessische Verkehrsminister Alois Rhiel. Der Verkehrs- und Wirtschaftsknoten Frankfurt/Main verfügt jetzt über ein neues, leistungsfähiges Terminal für den intermodalen Verkehr Schiene, Schiff und Lkw. Im Industriepark Höchst, im Westen der Main-Metropole gelegen, entstand der neue Trimodalport. Rund 13 Mio. Euro flossen in das für den Rhein-Main-Raum wichtige Infrastrukturprojekt. Damit komme der Anlage eine ‘Motor-Funktion für die Region zu’, meinte der hessische Verkehrs- und Wirtschaftsminister Dr. Alois Rhiel bei der Inbetriebnahme. Zudem könne die Anlage einen wichtigen Beitrag Die Entscheidung für den Ausbau des Trimodalports fiel im Jahr 2002. Es galt, ein 18.000 Quadratmeter großes Areal am Main zu erschließen, 4,4 Kilometer Gleise neu zu verlegen und vor allem die neuen Portalkräne exakt in ihren Schienenführungen auszurichten, damit sie in den nächsten 20 Jahren treu in der Spur bleiben. Infraserv Höchst realisierte dieses Projekt mit eigener Projektleitung. Sie gründete die FIT, an der heute Infraserv Logistics und die CCS mit jeweils 50 Prozent beteiligt sind. Diese Unternehmen kooperieren bereits seit 1998, wobei die zum Rhenus-Konzern gehörende CCS vor allem in der Binnenschifffahrt viel Erfahrung mitbringt. Sie verbindet mit ihrem fahrplanmäßigen Binnenschiffsdienst den Standort vier Mal pro Woche mit den Seehäfen Rotterdam und Antwerpen sowie den Terminals entlang des Rheins. Infraserv Logistics steuert ein hohes Maß an Kompetenz in Bezug auf Umschlagaktivitäten und Kombinierten Verkehr bei, den Transport mit einem Wechsel der Verkehrsträger Schiene und Straße mit Schwerpunkt im Schienenbereich. Im operativen Geschäft ist die 22 Mitarbeiter zählende FIT GmbH seit Anfang April tätig. für die Verlagerung von Transportmengen von der Straße auf das Binnenschiff und/oder die Schiene leisten, ergänzte Rhiel. Die Geschäftsführer der Frankfurt Intermodal Terminal: Thomas Löffler (links) und Hermann-Josef Kellerhaus. (Foto Infraserv Höchst) Der Infraserv Höchst tritt als Betreiber für den Industriepark Höchst auf. In diesem Großgewerbegebiet (4,6 Mio. m2 Fläche) sind inzwischen rund 80 Firmen aus den Bereichen Chemie, Pharma und Biotechnologie beheimatet. Die am 1.Januar 2000 gegründete Infraserv Logistics versteht sich als ‘Komplettanbieter von logistischen Dienstleistungen’ und ist mit ihren rund 800 Beschäftigten an neun Standorten im gesamten Bundesgebiet präsent. Das Unternehmen, das sich vor allem auf die Chemie- und Pharma-Branche ausgerichtet hat, erwirtschaftete 2003 einen Umsatz von rund 103 Mio. Euro. Von Eckhard-Herbert Arndt Vor zwei Jahren fiel die Entscheidung zur Weiterentwicklung des bereits bestehenden Hafen- und Umschlagknotens im Industriepark Höchst hin zu einer leistungsfähigeren intermodalen Verkehrsdrehscheibe. Sie besteht damit aus dem (bereits vorhandenen) Terminal Ost (18.000 m2) und dem jetzt neu geschaffenen 13 Mio. Euro flossen in neuen Logistikknoten im Rhein-Main-Gebiet Alle Verkehrsträger kommen im neuen Trimodalport zum Zuge. Im westlichen Abschnitt der Anlage ist der Binnenschiff-Umschlag konzentriert. Hier wurde auch einer der beiden neuen Portalkräne errichtet. (Foto Infraserv Höchst) Terminalmodul West. Den Löwenanteil zu den Baukosten trug mit elf Mio. Euro der Bund bei. Im Modul West, das sich über eine Gesamtfläche von 28.000 m2 erstreckt, ist der Binnenschiff-Umschlag konzentriert, ergänzt um ein neues Gefahrgutlager (Lagerkapazität: 4500 Tonnen) sowie ein Containerdepot. Für den östlichen Terminalabschnitt wurde ebenfalls ein neuer Portalkran errichtet, mit dem sich alle gängigen Transportbehältnisse umschlagen lassen. Zudem entstanden hier vier neue, jeweils 400 m Ladegleise sowie Abstellflächen für bis 230 Transportgefäße. Im Zuge der Gesamtbaumaßnahme wurden sogar 4,4 Km Gleise neu verlegt. Der jetzt entstandene Trimodalport ist auf eine Jahresumschlagleistung von bis zu 80.000 Sendungen ausgelegt, was einer Gütermenge von rund 1,2 Mio. Tonnen entspricht. Im Terminal West wurde der bestehende Portalkran durch einen hochmodernen Kran mit 40 Tonnen Tragkraft ersetzt. Darüber hinaus steht im Terminal West eine Lagerkapazität für insgesamt 4.500 Tonnen Gefahrgüter und Gefahrstoffe zur Verfügung (280 TEU). Die Gesamtfläche des Trimodalports beträgt rund 46.000 Quadratmeter. Die Trimodalport-betreibergesellschaft FIT hatte sich bereits für den Betrieb des Terminal Ost im Rahmen einer Ausschreibung durchsetzen können. Zu den vordringlichen Aufgaben der kommenden Monate gehört die Weiterentwicklung des auf den neuen Logistikknoten ausgerichteten Vor- und Nachlaufnetzwerkes. Zu den vordringlichsten Zielen des neuen Unternehmens gehört der Aufbau von Ganzzugrelationen nach Norditalien, Spanien sowie zu den deutschen Seehäfen und nach Skandinavien. Mittelfristig sollen auch Ganzzugsrelationen zu den ARA-Häfen sowie nach Dresden, Leipzig und gegebenenfalls Osteuropa aufgebaut werden. In der ersten Stufe ist der Aufbau von vier ankommenden und vier abgehenden Ganzzügen pro Verkehrstag geplant. CCS An der ausgebauten Anlage können jährlich 80.000 Ladeinheiten oder 1,2 Millionen Tonnen umgeschlagen werden. Binnenschiffe transportierten bislang jährlich rund 25.000 TEU zwischen der Anlage und den ARA-Häfen. Die CCS-Gruppe, die zum Rhenus-Konzern gehört, ist mit knapp 350.000 TEU im Jahr 2003 führender Barge-Operator auf dem Rhein und seinen Nebenflüssen. CCS ist mit zwölf Terminalstandorten entlang des Rheins und Mains vertreten. Kellerhaus erläutert die Vorteile des Kombinierten Verkehrs: ‘Wenn der Großteil einer Transportstrecke per Schiene zurückgelegt wird, ohne dass die Güterzüge zwischenzeitlich neu zusammengestellt werden müssen, und nur kurze Vor- und Nachlaufstrecken per Lkw anfallen, lassen sich erhebliche Zeit- und Kostenvorteile realisieren. Zu den ökologischen Gesichtspunkten kommt der Sicherheitsaspekt hinzu: Schiffs- und Bahnunfälle ereignen sich im Vergleich zu Unfällen im Straßenverkehr deutlich seltener.’ Kombinierter Verkehr war bislang im Frankfurter Westen nur eingeschränkt möglich, weil es keine optimale Umschlaganlage von der Straße auf die Schiene gab: KV-fähige Ladeeinheiten mussten in den Frankfurter Osten oder nach Mannheim/Ludwigshafen verbracht werden, um dort den Verkehrsträger zu wechseln und auf die Bahn verladen zu werden. Mit der Fertigstellung des Trimodalports ist nun ein leistungsfähiger und hervorragend an Schienen- und Straßennetze sowie Binnenwasserstraße angebundener Knotenpunkt entstanden.

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