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2004-11

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DE BINNENVAARTKRANT

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DE BINNENVAARTKRANT PAGINA 35 UNVERZICHTBARE SÄULE FÜR DEN UNIVERSALHAFEN HAMBURG HHLA betreibt Deutschlands größtes Fruchtumschlagzentrum Hamburg ist Deutschlands größter Universalhafen. Und: Hamburg ist Deutschlands größter Fruchtumschlag- und Verteilstandort. Doch auch für den europäischen Markt spielt Hamburg in diesem Segment eine wichtige Rolle. Bedeutende Frucht- und Gemüsemengen werden von Hamburg nach Skandinavien und Mittelund Osteuropa befördert. Allein Deutschland importierte 2003 rund 7,31 Mio. t dieser hochwertigen Produkte, wobei sich der Frischobstanteil auf fast 4,7 Mio. t belief. Damit die Produkte frisch die Verbrauchermärkte ererichen, ist eine sehr komplexe Logistik erforderlich. Über allem steht die Forderung nach einer möglichst geschlossenen Kühlkette. Von Eckhard-Herbert Arndt In Hamburg sorgen zahlreiche Spezialdienstleister – vom Fruchtimporteur, über Speditionen bis hin zum Umschlagbetrieb und dem Zoll dafür dass die Ware optimale Bedingungen vorfindet. de Binnenvaartkrant konnte sich jetzt im Fruchtzentrum der Hamburger Hafen- und Lagerhaus AG (HHLA) umsehen. Das heutige Fruchtzentrum ist der – vorläufige – Abschluss einer Entwicklungslinie für ein Spezialgsegment des Umschlags, die bis Ende des 19.Jahrhunderts zurückreicht, als der Hamburger Hafen seinen ersten Fruchtschuppen erhielt. Damals eine technische Sensation. Die jetzige Anlage, deren Herzstück die rund 100 000 m2 überdachter Lager- und Kühlfläche sind, wurde im Dezember 1978 in Betrieb genommen, wobein neben bestehenden Anlagen auch neue Lager entstanden. Weitere Teile eines benachbarten, nicht mehr benötigten Hafenbeckens wurden damals dafür zugeschüttet, so dass darauf die benötigten Erweiterungsbauten, vor allem aber Aufstellflächen für Lkw sowie den Bau von Gleiststrängen entstehen konnten. Das Fruchtzentrum war zu diesem Zeitpunkt übrigens die zweitgrößte Umschlageinrichtung im Hamburger Hafen nach dem Container Terminal Burchardkai (CTB), der Urzelle des Containerverkehrs im Elbe-Hafen und inzwischen eine Fläche umfassend, die der Insel Helgoland entspricht. Die HHLA und ihre Rechtsvorgänger (Hamburger Kaiverwaltung und Hamburger Freihafen- Lagerhaus-Gesellschaft) gehören auch Vergleich der europäischen Häfen zu den Pionieren auf dem Gebiet des Fruchtumschlags. Zahlreiche technische Innovationen gehen auf das starke Engagement des Unternehmens in diesem Segment zurück. So installierte das Unternehmen beispielsweise schon 1929 ein mobiles Bananenfördersystem mit witterungsgeschützten Elevatoren entlang der Kaistrecke sowie im Schuppen fortlaufenden Förderbändern. Solche Elevatoren sind heute in allen Häfen anzutreffen die Fruchtumschlag, vor allem aber Bananenumschlag, durchführen, und zwar als so gennantes Breakbulk, lies: Sie bilden weiter das Rückgrat im weltweiten Fruchtverkehr: Kühlschiffe oder Reefer-Carrier. massenhaftes Stückgut. Heute werden Bananen ausschließlich als Kartonware in den Exportländern verpackt. Doch noch bis Anfang der 60er-Jahre hinein wurden Bananen als so genannte Büschel verladen, ein Knochenjob für das Umschlagpersonal. Schließlich brachte es solch ein Büschel auf bis zu 25 Kg Gesamtgewicht. Wie ein Rüssel ragt das senkrechte Förderband in den Laderaum des Kühlfrachters, um dort die Ware aufzunehmen. Wichtige Innovationsimpulse gaben die HHLA-Experten auch auf dem Gebiet der Kühltechnik. Kurze Wege W Betreiber des Hamburger Fruchtzentrums ist der die HHLA Frucht- und Kühl-Zentrum, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft des Konzerns, der damit eines seiner insgesamt sieben Geschäftsfelder abdeckt. Im Verwaltungsgebäude des Fruchtzentrums, einem nüchternen Plattenbau im spröden Charm der ausgehenden 70er-Jahre, sind alle am Fruchtumschlag beteiligten Firmen mit eigenem Personal untergebracht, das sich vornehmlich um die sehr aufwendige Administration kümmert beziehungsweise Qualitätssicherungs- und Kontrollaufgaben für Rechnung der Exporteure oder Ohne Förderbänder geht gar nichts: Die Bananenkartons rollen zum Palettierautomaten. Der Bananenumschlag wurde im Laufe der Jahrzehnte sehr weit mechanisiert. (Fotos Eckahrd-Herbert Arndt) Ladungsempfänger ausführt. Es besteht damit eine klar definierte Arbeitsteilung zwischen alle Beteiligten. ‘Wir haben hier den großen Vorteil der im Wortsinne kurzen Wege,’ sagt Jürgen Wulf, Vertriebsleiter bei der HHLA- Tochter. Er und Fruchtzentrum- Betriebsleiter Achim Nachtwey sorgen für einen reibungslosen Ablauf. Die Spezialumschlaganlage ist mit moderner Umschlag- und Fördertechnik ausgerüstet. Für die Abfertigung der Spezialfrachter stehen drei Liegeplätze zur Verfügung. Die hochwertige Waren wird mittels vier Kartonelevatoren und zweier erst im vergangenen Jahr beschaffter Mobilkräne umgeschlagen. Im Fruchtzentrum wird die Ware über Förderbandstrecken, die zusammen rund 1,7 Km ergeben, gelenkt und schließlich mittels zehn Palettierautomaten gepackt. Darüber hinaus stehen auch zwei De-Palettierautomaten zur Verfügung. Bis zu 25 000 Paletten können in den Klimaräumen kurzfristig zwischengelagert werden. Das Kühlspektrum reicht von minus 2 Grad bis plus 14 Grad. Der Abtransport der Güter efolgt in erster Linie per Lkw, der nach Einschätzung von Wulf inzwischen einen Anteil von 75 Prozent am Abfuhrvolumen hat. Der Rest entfällt auf die Bahn. Sie hat im Laufe der Jahrzehnte kontinuierlich Marktanteile verloren. Immerhin: Im Fruchtzentrum steht für die Beladung der Spezialwaggons weiterhin ein überdachter Umschlagbereich zur Verfügung. Die Waggongruppen werden mittels zweier eigener funkgesteuerter Loks auf dem Gelände des Umschlaganlage rangiert. Das Binnenschiff spielt keine Rolle, auch wenn am Fruchtzentrum in begrenztem Umfang Reefer-Container umgeschlagen werden. Sämtliche Abläufe im Fruchtzentrum werden in einer eigenen Steuerzentrale überwacht und gelenkt. Die HHLA hat schon sehr frühzeitig anspruchsvolle, auf den Fruchtumschlag zugeschnittene, IT-Anwendungen entwickeln lassen. So kann beispielsweise für Fruchtprodukte aus Neuseeland ein lückenloses Tracking & Tracing durchgeführt werden. Der Fortschritt auf dem IT-Gebiet ist dabei allerdings auch stark vom IT-Entwicklungstandard in den Erzeugerstaaten abhängig. Kühlschiff bleibt Trotz der fortschreitenden Containerisierung der Verkehre mit Früchten, Obst und Gemüse ist das konventionelle Kühlschiff nach wie vor das Maß aller Dinge. ‘Ich gehe davon aus dass das auch noch in den nächsten zehn Jahren, ganz speziell für die Banane, der Fall sein wird,’ ist Wulf überzeugt. Die Reefer-Carrier böten immer noch erhebliche Vorteile für die Exporteure in Übersee. Wie ratsam es ist nicht nur auf den Container zu vertrauen, zeigt dieses aktuelle Beispiel: So berichtet die Fachzeitschrift Der Fruchthandel dass Fruchtexporteure in Costa Rica, einem wichtigen Erzeugerland für Bananen, unter dem Mangel an Reefer-Containern leiden. Eine Folge: Bedeutende Mengen Frucht können nicht nach Nordamderika und Europa verschifft werden. Die Zwischenlagerung der Ware aber geht klar zu Lasten der Qualität. Das Hamburger Fruchtzentrum ist auf einen Ganzjahresbetrieb ausgelegt. ‘Unser wichtigstes Gut 18 MEI 2004 sind Bananen, die rund 90 Prozent des Frucht-Gesamtumschlags ausmachen,’ erläutert Wulf. Hauptlieferländer sind Ecuador, Kolumbien, Costa Rica und Panama. Die Früchte werden in Übersee entweder als Kartonware – also: Breakbulk – oder bereits vorpalettiert verladen. Die Entscheidung über die Versandform obliegt dabei den Absprachen zwischen Exporteuren und Importeuren. Wulf: ‘Wir sind neutrale Umschlagdienstleister. Moderne Reefer- Frachter können bis zu 5500 Paletten je Versegelung mitnehmen. In Hamburg werden wöchentlich zwischen drei und vier dieser Spezialfrachter gelöscht. Die Schiffe müssen dabei sehr schnell abgefertigt werden, da sie in einem sehr fein ausgeklügelten Fahrplan – Fachsprache: Segelliste – zwischen Übersee und Europa (und gegebenenfalls anderen Fahrtgebieten) operieren. Daher wird im Hamburger Fruchtzentrum im Drei-Schicht-Betrieb gearbeitet, sonn- wie feiertags. Wulf: ‘Wir arbeiten einen Reefer- Frachter in drei bis vier Schichten ab.’ Der Bananen-Umschlag ist ein klassischer Direktumschlag. Heißt: Die gelöschte Ware geht unmittelbar in den Weitertransport, per Lkw oder per Bahn. Einer der größten Feinde dieser nahrhaften Frucht sind große Temperaturschwankungen, die sich sofort auf den Reifeprozess nachteilig ausgwirken. Bei der Banane gilt seit jeher der Grundsatz: Grün muss sie sein, wenn sie verladen wird und im Empfangshafen ankommt. Erst in speziellen Reifereien wird die Ware quasi für den Verbraucher schön gelb gemacht. Beim Entladen der Früchte gilt daher das besondere Augenmerk dem Reifegrad der Früchte. Was auch nur den Anschein hat, nicht grün zu sein, wird sofort aus dem Verkehr gezogen. Für Bananen, die nicht sofort weiterverladen werden, stehen klimatisierte Pufferlager im Fruchtzentrum zur Verfügung, deren Temperatur auf 13 bis 13,5 Grad gehalten wird. Wulf: ‘Auch bei der Temperatur arbeiten wir nach den Vorgaben unserer Auftraggeber.’ Harter WettbeW ettbewerberb Die restlichen zehn Prozent des Umschlags im Hamburger Fruchtzentrum entfallen auf andere Früchte und Obst. Von der Tatsache dass immer neue Fruchtarten auf den Tischen der europäischen Verbraucher landen, profitiert auch die HHLA. Unter anderem dadurch, dass es heute eine ganzjährige Fruchtsaison gibt. Natürlich ist die HHLA mit ihren Dienstleistungen nicht allein auf dem Markt. Die großen Wettbewerber sitzen vor allem in den Westhäfen, in Antwerpen und Rotterdam, aber auch in Zeebrügge. Der Wettbewerb findet auch in diesem Segment über den Preis statt. Wulf: ‘Wir müssen deshalb viel bieten, vor allem Qualität und eine hohe Produktivität. Dass die HHLA hier einiges zu bieten hat, hat sie in den letzten 100 Jahren immer wieder bewiesen.’

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