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2004-08

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Neue Seminare für

Neue Seminare für Binnenschiffer in Duisburg Seit einem Jahr läuft am Duisburger Rhein-Ruhr-Institut (RISP) das Modellprojekt Qualifizierung von Binnenschifferinnen. Darin wird das Konzept für einen Fernlehrgang entwickelt und erprobt der es insbesondere den Frauen auf den Partikulierschiffen ermöglichen soll das kleine Familienunternehmen sicher und professionell zu führen. Das von der EU und dem Land NRW finanzierte Projekt war so konzipiert dass die Teilnehmenden am Ende in die Lage versetzt werden, die IHK-Prüfung zu absolvieren. Nach dem Lkw-Maut-Flop haben die von Progtrans/ZES regelmäßig befragten Transportexperten ihre Preiseinschätzungen für den Straßengüterverkehr deutlich nach unten korrigiert. Doch immer noch ein Drittel aller Befragten rechnen mit steigenden Preisen. Die Maßnahme ist nun fast abgeschlossen und aufgrund der Erfahrungen wurden drei Seminare entwickelt die jedem Binnenschiffer/in offen stehen. Dabei wird praxiserprobten Materialien gearbeitet. Die Seminarleitung und -durchführung liegt bei Dagmar Wäscher, die auch Projektleiterin im Modellversuch ist. Teilnehmer können wählen aus Wochenendseminaren und einem Fernlehrgang (eventuell mit Präsenzphasen). Dabei finden manche Seminare nur statt,wenn mindestens zehn Personen sich Nur in den Osteuropa-Bestimmungen, wo die billigere Konkurrenz aus den Partnerländern besonders groß ist, erwarten zwölf Prozent sogar sinkende Preise. Die Ladungsmengen im Lkw-Verkehr mit Osteuropa werden steigen, sind sich die Experten einig. Die EU-Osterweiterung rückt eben näher und mit ihr möglicherweise auch der Lkw-Verkehr. Die Binnenschifffahrt wird sich nach dem schwierigen Jahr 2003 leicht erholen, heißt es weiter. Zumindest bei der Trockengutschifffahrt werden die Transportmengen steigen. Bei der Tankschifffahrt rechnen www.binnenvaartkrant.nl www.binnenvaartkrant.nl PAGINA 32 6 APRIL 2004 angemeldet haben. Die Kosten betragen je nach Seminarform 300 bis 2000 Euro. Dabei werden die Seminare durch die WSD West aufgrund der Verwendung der Zinserträge aus dem Binnenschifffahrtsfonds mit 80 Prozent bezuschusst. Konkretere Informationen zum breit gefächerten Seminarinhalt gibt es beim Rhein- Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung (RISP) e.V. an der Universität Duisburg-Essen: Tel.: 0049 (0) 203 3630330, eMail: d.waescher@uni-duisburg.de. ’Ost-West-Verkehre über die Straße’ zwei Drittel mit gleich bleibenden Mengen. Mit Preisänderungen rechnet die Mehrheit der Experten nicht. Bei der Tankschifffahrt erwarten sogar elf Prozent sinkende Preise. Gleiches gilt für die Trockengutschifffahrt auf dem Rhein. Für den Schienenbereich wird ein stabiles Mengenaufkommen vorhergesagt. Auch die Preise für den Schienentransport werden als stabil eingeschätzt. Intermodale Plattform Wien-Bratislava Der österreichische Infrastrukturminister Hubert Gorbach hat den Startschuss gegeben zu einem multimodalen grenzüberschreitenden Korridormanagement zwischen Österreich und der Slowakei. Anfang März war der slowakische Verkehrsstaatssekretär Jan Kotula mit einer hochrangigen Delegation in Wien zu einer offiziellen Abschlusssitzung zu Besuch. Die neue Initiative soll zu einer effizienten Realisierung der grenzüberschreitenden Verkehrswege beitragen und für ein rasches Zusammenwachsen der beiden Städte sorgen, so Hubert Gorbach. Kickers Möchten Sie ein Gesuch, ein Angebot oder eine Mitteilung veröffentlichen? Dann schalten Sie eine Kleinanzeige in der Binnenvaartkrant. "Kickers" ist sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen eine exzellente Möglichkeit, die Binnenschifffahrt zu erreichen. Wann erscheint Ihr "Kicker" in der Zeitung? Dabei sollen alle Verkehrsträger, also Straße, Schiene, Wasser und Luft, eingebunden werden. An erster Stelle soll die Frage gelöst werden wie die beiden Hauptstädte Wien und Bratislava mittels einer geeigneten Eisenbahnverbindung optimal verbunden werden können. Der betroffene g r e n z ü b e r s c h r e i t e n d e Abschnitt des prioritären Projekts Nr. 17 (Paris-Straßburg- Stuttgart-Wien-Bratislava) soll gemeinsam geplant und für die Mitfinanzierung durch die EU aufbereitet werden. Die Projektpartner erhoffen sich durch dieses gemeinsame Vorgehen die Chancen für eine möglichst hohe finanzielle Unterstützung durch die EU (bis zu 20 Prozent) zu erhöhen. ‘Verkehrspolitische Entscheidungen mit grenzüberschreitender Tragweite werden damit zielorientiert und effizient herbeigeführt,’ erklärte der Infrastrukturminister. ‘Auch mit den anderen Nachbarstaaten Österreichs wie beispielsweise mit Tschechien und Ungarn ist ein grenzüberschreitendes Korridormanagement in Vorbereitung.’ Wenn wir in der geraden Woche vor Freitag 12.00 Uhr Ihr Kicker-Formular erhalten, so steht Ihre Kleinanzeige am darauf folgenden Dienstag (in der ungeraden Woche) in unserer Zeitung. Wie füllen Sie das Kicker-Formular aus? ASS Allgemeine Schiffs - Service GmbH Motoren ◆ Getriebe ◆ Hydraulik ◆ Pneumatik IVECO ◆ ABC-Diesel ◆ REINTJES ◆ Parker Sempress Gartenstraße 22 ◆ 47198 Duisburg – Homberg Tel.0 20 66 /1 23 86 ◆ Fax 0 20 66 1 02 40 B E N U T Z E N S I E F Ü R J E D E N B U C H S T A B E N U N D S A T Z Z E I C H E N E I N K Ä S T C H E N . Z W I S C H E N D E N W Ö R T E R N E I N K Ä S T C H E N F R E I L A S S E N . Berechnen Sie zusätzlich noch € 2,50 Verwaltungskosten obenauf Ihre Kicker-Anzeige Preis. Für drei aufeinanderfolgende “KICKERS” zahlen Sie den folgenden Betrag 1x € 8,00 ➙ 3x € 20,00 € 13,00 € 30,00 € 18,00 € 40,00 € 22,00 € 50,00 ✂ F"llen 'ie den Abo-Coupon aus und senden 'ie ihn ohne 4rie6marke an: € 27,00 € 60,00 € 32,00 € 70,00 € 37,00 € 80,00 Tch mWchte, dass die 4innenvaartkrant auch weiterhin 6"r mich schreibt. :aher abonniere ich die Xeitung 6"r ein Yahr: Name, Vorname bZw. Firma: 'tra[e und \ausnummer: ]ostleitZahl^_rt: Land: Tele6onnr.: Email: Pehrwertsteuernr.: :e 4innnenvaartkrant Antwortnummer. ?0133 NL-30?0 V4 Fotterdam GNiederlandeH Ein Abonnement au6 J:e 4innenvaartkrantK kostet € L0,- Gincl. LO P.W.st.H RShrlich. Thr Abonnement 'oll 2 Ponaten vorher schri6tlich gek"ndigt werden. Name Straße und Hausnummer Postleitzahl Unterschrift Mehrwertsteuer nr.: ❍ Ja, ich möchte, dass mein Kicker auch auf der Website erscheint. Für (jede) 3 Online-Anzeigen zahle ich € 5,- extra.* Senden Sie bitte Ihr ausgefülltes Kicker-Formular mit einem Postscheck hierauf vermeldet: Commerzbank- Duisburg, BLZ 350 400 38, Konto 4569588 an die folgende Adresse: Riomar BV-De Binnenvaartkrant, ]ostbus 24202 NL-300? :E Fotterdam GNiederlandeH Wieviel Schaltungen? Telefonnummer Email Ort / Land Achtung! Bitte überweisen Sie den Betrag auf unser Konto in Deutschland, Commerzbank-Duisburg, bank-leitzahl 350.400.38, konto-nr. Riomar BV 4569588 oder schicken Sie uns einen Überweisungsauftrag. Wenn Sie sich einen "Kicker unter Chiffre" wünschen, beachten Sie bitte die zusätzlichen Verwaltungskosten: € 3,- Faxen kann natürlich auch! Unsere Faxnummer lautet: 0031 - 10 414 02 12 * Das Angebot gilt nur ab 3 (Online)-Anzeigen

In Deutschland waren Mitte 2002 insgesamt 1.232 Unternehmen in der Binnenschifffahrt tätig. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, waren das 77 (nahezu 6 Prozent) weniger als im Jahr zuvor. Rückgänge gab es vor allem in der Trockengüterschifffahrt (minus 5,7 Prozent auf 708 Unternehmen) und in der Personenschifffahrt (minus 7,7 Prozent auf 325 Unternehmen). In der Schub- und Schleppschifffahrt gaben fünf Unternehmen (– 8,3 Prozent) auf, 55 sind weiterhin aktiv. Die Tankschifffahrt Erst Mitte 2005 könnten die Raumordnungsverfahren für die Varianten A, C und D2 zum Ausbau der Donau zwischen Straubing und Vilshofen abgeschlossen sein. Das hat Bayerns Verkehrsminister Otto Wiesheu in einer Reaktion auf ein Schreiben von Staatssekretär Ralf Nagel mitgeteilt. Die Bundesregierung will ein Raumordnungsverfahren für die flussbauliche Variante A; Bayern will zusätzliche Raumordnungsverfahren für den Ausbau mit Staustufen. Otto Wiesheu war in Ende März hat das WSA Eberswalde den Streckenabschnitt der Havel-Oder-Wasserstraße (HOW) zwischen Marienwerder und Niederfinow wieder freigegeben für die Schifffahrt. Die Vollsperrung dieser Wasserstraße wurde somit einige Tage früher als geplant aufgehoben. Die dreimonatige Sperrung war nötig um Reparaturarbeiten am Schiffshebewerk Niederfinow und Bauarbeiten am neuen Sicherheitstor Pechteich bei Marienwerder durchzuführen. Am Hebewerk in Niederfinow sind unter anderem zwei Antriebe grundinstandgesetzt und zwei neue Antriebsritzel eingebaut worden. Auf der Baustelle Pechteich wurde ein so genannter Sohlbalken eingebaut, auf dem künftig das neue Sicherheitstor abgesetzt wird. Dazu wurde eine Baugrube quer durch den Kanal errichtet und trockengelegt, so dass der Sohlbalken im Trockenen gebaut werden konnte. Die Sperrzeit wurde weiter genutzt um andere Baumaßnahmen auszuführen. So zum Beispiel der Einbau einer Luftsprudelanlage an der Schleuse Lehnitz, der Rückbau der alten Straßenbrücke Lichterfelde oder Instandsetzungsarbeiten an der Westschleuse Hohensaaten. Nadelöhr Die WSV hatte die Arbeiten extra in die Winterzeit verlegt, weil dann ohnehin mit Sperrungen der Wasserstraße durch Eis zu rechnen ist. Vom 5. Januar bis zum 14. Februar war die Schifffahrt wegen Eisgang für die gesamte HOW gesperrt. Ab der Freigabe des Schiffsverkehrs auf der Oder am 15. Februar konnten Schiffe konnte sich dagegen wohl behaupten: der Rückgang belief sich dort auf nur 0,6 Prozent. Die Flotte schrumpfte um 3,8 Prozent auf 2.868 Binnenschiffe zum Güter- und Personentransport. Es gab 1.868 Güterschiffe, 236 Schub- und Schleppboote und 764 Personenschiffe. Dieser Rückgang resultierte vor allem aus einer Abnahme der Güterschiffe um 55 Einheiten und der Personenschiffe um 54 Einheiten. Die deutsche Binnenschifffahrt beschäftigte Mitte 2002 insgesamt 7.689 Personen, das waren 60 weniger als im Vorjahr. Dabei den vergangenen Wochen von den Naturschützern wegen einer ‘Hinhaltetaktik’ kritisiert worden. Die Naturschützer in Bayern warfen ihrem Verkehrsminister vor die Umsetzung von notwendigen Maßnahmen zum Hochwasserschutz an der Donau zu verzögern. Nur wenige Ortschaften zwischen Straubing und Vilshofen seien derzeit ausreichend gegen ein Jahrhundert- Hochwasser gesichert, hieß es. Der Vorsitzende des Bundes Naturschutz in Bayern, Prof. Dr. Hubert Weiger, dazu in einer PAGINA 33 6 APRIL 2004 Hebewerk Niederfinow freigegeben für die Schifffahrt Bundesverdienstkreuz für Heribert Becker Für seine jahrelange Tätigkeit – über 30 Jahre aktiv im Binnenschifffahrtsbereich – ist Heribert Wilhelm Becker am 9. März mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet worden. Becker war in Würdigung seiner Verdienste bereits 1986 zum Honorarkonsul des Königreichs Belgien ernannt worden. In der Binnenschifffahrt wurde er 1977 aktiv. Bis 1992 war er stellvertretender Vorsitzender des Arbeitgeberverbandes der Deutschen Binnenschifffahrt. Von 1989 bis 2001 war er Vizepräsident und später sogar Präsident der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer. Deutsche Binnenschifffahrt weiter geschrumpft ‘Bund und Bayern auf Parallelkurs’ Heute ist er Ehrenpräsident der IHK Niederrhein. Heribert Becker arbeitet außerdem im wissenschaftlichen Beirat der europäischen Verkehrs-Akademie mit - seit 1999 als Vorsitzender – und leitet seit 2000 als Vorsitzender des Präsidiums den Kundenbeirat der Duisburger Hafen AG. zählten 6.162 Personen zum fahrenden Personal (minus 2,4 Prozent) und 1.527 zum Landpersonal (plus 6,3 Prozent). Die deutschen Unternehmen erzielten 2002 mit der Binnenschifffahrt einen Umsatz von 1,26 Milliarden Euro (minus 1,4 Prozent). Davon stammten 0,72 Milliarden aus Beförderung (minus 7,6 Prozent) und 0,51 Milliarden aus Befrachtung (plus 8,4 Prozent). Vom Umsatz aus Beförderung entfielen 40 Prozent auf Trockengüterschifffahrt, 33 Prozent auf Tankschifffahrt und 27 Prozent auf Personenschifffahrt. Mitteilung: ‘Die Sicherheit der Menschen vor Ort wird den Interessen der Staulobby in Staatsregierung und Schifffahrtsbehörden geopfert.’ Wiesheu wies die Vorwürfe zurück und bekräftigte dass für jede Ausbauvariante die notwendigen Unterlagen in gleicher Qualität, Tiefe und ohne Zeitpräferenz für eine der Varianten erstellt und bearbeitet würden. Der Freistaat und die Bundesregierung würden nun eben beim Raumordnungsverfahren und Zeitplan für den Donauausbau auf Parallelkurs steuern. zwischen Berlin und Stettin den Umweg über Eisenhüttenstadt und die Spree-Oder-Wasserstraße nehmen. Am Schiffshebewerk Niederfinow wurden bereits ab dem 22. März, im Rahmen des Probebetriebs, wieder erste Güterschiffe in Richtung Hafen Eberswalde geschleust. Eine Woche später konnte das Hebwerk wieder den 24-Stunden-Betrieb aufnehmen. An diesem Hebewerk wurden im vergangenen Jahr über 13.000 Wasserfahrzeuge gehoben und gesenkt. Dabei ging es in etwa 4.800 Fällen um Motorgüterschiffe oder Schubverbände. Daneben passierten ca. 4.200 Fahrgastschiffe und 4.000 Sportboote das Hebewerk. Gegenüber dem Vorjahr war dies ein Verkehrszuwachs von mehr als zehn Prozent. Die bewegte Gütertonnage lag in den vergangenen Jahren bei bis zu 3,3 Millionen Tonnen pro Jahr. Für das Jahr 2015 werden bis zu fünf Millionen Gütertonnen pro Jahr prognostiziert. Allerdings hat das Hebewerk nur noch eine Restnutzungsdauer bis zum Jahr 2025. Es soll also durch ein neues Hebewerk ersetzt werden. Dadurch wäre auch ein Nadelöhr für die Schifffahrt behoben. Denn der Trog des heutigen Hebewerkes ist nur 85 Meter lang, Stabilität in der Ausbildung? 12 Meter breit und 2,50 Meter tief. Mit dem neuen Hebewerk soll den Verkehr mit Fahrzeugen der Wasserstraßenklasse Va (mit 110 m Länge, 11,40 m Breite, bis zu 2,80 m Abladetiefe und mit einer Durchfahrtshöhe von 5,25 m) ermöglicht werden. Aus Geoschiff wird Technikschiff Ende Januar hat Bundesministerin Edelgard Bulmahn für Bildung und Forschung in Berlin das Jahr der Technik offiziell eröffnet. In zahlreichen Veranstaltungen soll der Zusammenhang von Bildung, Forschung, Technik und Wohlstand verdeutlicht werden. Die Projektveranstalter wollen damit das Interesse einer breiten Öffentlichkeit an der Technik wecken. Denn in vielen Branchen bleibt Deutschland der Weltmeister, heißt es, zum Beispiel in der Elektrotechnik oder dem Automobilbau. Umso schöner ist es dass auch die Binnenschifffahrt im Veranstaltungsprogramm vertreten ist. Vom Juni bis Anfang Oktober wird das MS Jenny der Familie Scheubner mit einer Ausstellung auf den deutschen Wasserstraßen unterwegs sein. Die besondere Ladung wird von Berlin nach Stuttgart befördert und ist im Wesen nichts Neues für die Scheubners. Denn bereits im vergangenen Jahr war ihr Frachtschiff als Geoschiff im Rahmen des Jahr der Geowissenschaften unterwegs. Über 100.000 Interessenten haben die fahrende Ausstellung besucht. Ein Riesen-Erfolg für das Geoschiff auf seiner sechsmonatigen Tour durch 63 Städte. Die Unternehmer der deutschen Binnenschifffahrt haben auch vergangenes Jahr in ihren Ausbildungsanstrengungen nicht nachgelassen. Nach Informationen des Arbeitsgeberverbandes der deutschen Binnenschifffahrt wurde mit insgesamt 230 registrierten Berufsausbildungsverhältnissen das Spitzenergebnis des Jahres 2002 (226 Berufsausbildungsverträge) sogar übertroffen. Seit dem Jahr 2000 (164 Ausbildungsverträge) hat die Binnenschifffahrt ihre Ausbildungsaktivitäten somit um über 40 Prozent gesteigert. Mit 82 Ausbildungsverträgen ist Nordrhein-Westfalen mit mehr als einem Drittel beteiligt. Das Gewerbe hofft das jetzige hohe Ausbildungsniveau auch im Jahr 2004 halten zu können. Allerdings geht der Arbeitgeberverband der deutschen Binnenschifffahrt. davon aus dass damit das Ausbildungspotential angesichts der bestehenden Anreize, die die Mindestbesatzungsvorschriften und die Ausbildungsförderung bieten, weitgehend ausgeschöpft ist. Die Unternehmen die jetzt nicht ausbilden, werden dazu in der ganz überwiegenden Zahl der Fälle aufgrund ihrer Ertragslage nicht in der Lage sein, so der Arbeitgeberverband. Rhenus Partnership: Agentur CPSL Die Rhenus PartnerShip in Duisburg hat zum 1. April die Agentur übernommen für die CSPL aus dem tschechischen Decin auf allen europäischen Wasserstraßen westlich der Elbe. Mit Vertretungen und Niederlassungen in Antwerpen, Rotterdam, Duisburg, Mannheim und Basel ist die Rhenus-Gruppe flächendeckend in der Binnenschifffahrt vertreten. ‘Gemeinsam können und wollen wir uns nach Beitritt der neuen EU-Länder den Herausforderungen des Binnenschifffahrtsmarktes stellen,’ erklärt Milan Raba, Generaldirektor von CSPL. Gemeinsames Ziel ist, die Europäisierung der CSPL-Flotte voranzutreiben und das Servicegebiet des tschechischen Binnenschifffahrtsunternehmens weiter auszubauen. Nach Angaben der CSPL-Geschäftsführung haben die Betriebskosten bereits jetzt ein westliches Niveau erreicht. Auch denke man in keiner Weise daran über Dumpingpreise die deutschen Partikuliere aus ihrem angestandenen Markt zu verdrängen. CSPL ist mit einer Flotte von 20 Motorgüterschiffen und 15 Schubverbänden auf den europäischen Wasserstraßen tätig. Schwergewicht wird weiterhin der direkte Wechselverkehr zwischen Hamburg und der tschechischen Republik sowie Antwerpen/Rotterdam und der tschechischen Republik sein.

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