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2003-16

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PAGINA 34 29 JULI

PAGINA 34 29 JULI 2003 MAASKADE 151a (op het Noordereiland). Bel voor een afspraak met 010-2810191. ✁ Medische keuring voor Rijn- en binnenvaart kost bij dokter H.R. Hefting € 40,- Inkoop - Verkoop Scheepsmotoren VOLVO, DAF, SCANIA Tevens revisie en onderdelen, div. keerkoppelingen, gereviseerde en gebruikte motoren in voorraad. GEBR. BOS Oostmaat 13 - Bunschoten/Spakenburg Tel. 033 - 298 14 05, Fax 033 - 298 51 08 ! "# !"#$!% !&'#(#$ ()#$' Phoenixring 13 3328 HR Dordrecht Tel.: 078-6184007 Fax: 078-6177274 (N.O.Z.) !"#$"%&'(&#"")*+&,- #./#&*&"#+011)+*"+/&,,",0'')2 Heeft u nieuwbouw of verbouwingsplannen? 3(""4+"",# 0)&5/(&50",*+10")("4 6"2+1,#+10")+*" #./#&*&"614"(&578"*",9 Scheepvaart en Bevrachtingskantoor De Lage Landen BV Tel: 078-6427371 Fax: 078-6427378 www.delagelandenbv.nl OOK VOOR AL UW OPSLAG Bezoekers bekijken de stuurhut tijdens de open dag van Ms. Acropolis. Warmte zonder ruimteverlies! Want de supersnelle vloerverwarming van Speedheat is slechts 1 mm dun. Het is flexibel tot in de kleinste ruimtes toe te passen. In de stuurhut wordt het systeem los gelegd, zodat de ondervloer bereikbaar blijft. Vervangen is eenvoudig en de prijsstelling prettig. Vraag vrijblijvend uitgebreide documentatie aan of kijk op www.speedheat.nl. Den Helder T0223 610468 Deventer T0570 551119 Rotterdam T010 2927436 Utrecht T 030 2415957 Zeeland T0117 451800 Z-Limburg T043 4583313 “Kijk opa, zo’n vlag heeft papa ook!” “Ja jongen, toen opa nog voer, had zijn schip ook zo’n vlag. Want die hang je in de mast als je verzekerd bent bij efm. efm weet veel van de beroepsvaart en helpt je snel als je een ongeluk met je schip hebt. En efm is niet duur, omdat het een ‘onderlinge’ is. Daarom verzekert je papa zijn schip ook bij efm. Als jij later groot bent en gaat varen, word je vast ook klant van efm. Dan krijg jij ook zo’n mooie vlag!” tel.: 0522 - 24 36 00 • fax: 0522 - 24 36 99 • e-mail: info@efmverzekeringen.nl • internet: www.efmverzekeringen.nl efm verzekeringen is opgericht in 1999 als voortzetting van de Eensgezindheid, opgericht in 1882 en de Friesche Maatschappij, opgeric ht in 1837.

PAGINA 35 29 JULI 2003 BöB fordert eigenes Kapitel im Bundesverkehrswegeplan ein Im Schiffs- und Eisenbahngüterverkehr der deutschen öffentlichen Binnenhäfen wurden im letzten Jahr rund 188 Mio. Tonnen umgeschlagen. Zusätzlich wurden 111 Mio. Tonnen im Vor- und Nachlauf mit dem Lkw transportiert. Dies entspricht einer Gesamttransportleistung von nahezu 300 Mio. Tonnen. Dies meldet der Bundesverbandes öffentlicher Binnenhäfen (BöB) in seinem Geschäftsbericht 2002. Der Verband vertritt 109 Mitgliedshäfen. Beim wasserseitigen Umschlag wurden im letzten Jahr 127,9 Mio. Tonnen behandelt. Gegenüber 2001 bedeutet dies einen Rückgang von einem Prozent Damit setzte sich der Trend der Vorjahre deutlich fort. Rückgänge beim Massengut konnten durch deutliche Steigerungen beim containerisierten Stückgüter nicht kompensiert werden. Von Hermann Blankmann Zuwächse verzeichneten die land- und forstwirtschaftlichen Erzeugnisse, die festen mineralischen Brennstoffe, die chemischen Erzeugnisse sowie die sonstigen Halb- und Fertigwaren. Die übrigen klassischen Massengutbereiche mussten dagegen mehr oder weniger große Verlust hinnehmen. Mit den Zukunftsprognosen in diesem Bereich hält sich der BöB zurück. Die Entwicklung werde branchenspezifisch geprägt und hänge stark ab von der Produktion, dem Verbrauch und auch der Umschlagstechnik. Nur beim Transportvolumen höherwertiger Güter ist sich der BöB sicher, dass hier die Mengen auch weiterhin überproportional ansteigen. Die Mengen in der Fluss-Seeschifffahrt, die stark von der Rhein-Seeschifffahrt geprägt wird, verharrten mit 2,8 Mio. Tonnen unverändert auf einem hohen Niveau. Der Verband sieht es als wichtige Aufgabe an ‘die Akzeptanz der Fluss-Seeschifffahrt in der Verladerschaft zu steigern und sie zugleich in intermodale logistische Gesamtkonzepte zu integrieren’. Die Vorteile dieser Transportart böten eine reale Chance einen dauerhaften und zugleich spürbaren Beitrag zur Entlastung der Straßen zu liefern. Durch die Fluss-Seeschifffahrt können nach Angaben des Verbandes Kosteneinsparungen bis zu 30 Prozent realisiert werden. Rückgänge gab es beim Eisenbahngüterverkehr der Häfen. Die Mengen reduzierten sich von 59,4 Mio. Tonnen in 2001 um 8,4 Prozent auf 54,4 Mio. Tonnen. Rund 70 Prozent der Mitgliedshäfen verfügen über eine so genannte Nichtbundeseigene Eisenbahn (NE-Bahn). Hier machte sich der konjunkturelle Einbruch bemerkbar. Der Containerverkehr verzeichnete in den Binnenhäfen weiterhin hohe Zuwachsraten. Hier mache sich bemerkbar dass die Umschlagsplätze eine konsequente Investitionspolitik in entsprechende Einrichtungen verfolgt haben und dass der Trend zum Transport von immer mehr Gütern in Containern anhält. Mit einem Plus von 16 Prozent konnten die Binnenhäfen in diesem Geschäftsfeld erneut eine deutliche Ergebnisverbesserung erzielen. Der Containerumschlag erreichte ein Gesamtvolumen von 12,9 Mio. Tonnen und 1,6 Mio. TEU. 1,3 Mio. Tonnen entfielen auf den wasserseitigen Umschlag, die restlichen 0,3 Mio. TEU wurden im Umschlag zwischen Schiene und Straße abgewikkelt. Seit Jahren, so freut sich der BöB, steigt die Anzahl der in den Binnenhäfen zur Verfügung stehenden Containerterminals. Zusätzliche Entwicklungspotenziale bieten Zubringerdienste zu den Linienverkehren entlang des Rheins, ebenso wie die Hinterlandanbindungen von und zu den Seehäfen. Trotz der erfreulichen Entwicklung muss es nach Auffassung des Verbandes aber das Ziel bleiben leistungsfähige Infrastrukturen für den Containertransport auch an und für weitere Wasserstraßen – speziell für die Elbe – zu schaffen. Nach Ansicht des BöB basiert der Erfolg im Containerverkehr über die Binnenwasserstraße auf der engen Kooperation aller Beteiligten, nicht zuletzt der Binnenhäfen. Die Häfen gaben dabei ihre traditionelle Rolle als ausschließlicher Infrastrukturvorhalter auf und sind verstärkt dazu übergegangen durch ein entsprechendes Marketing neue Verkehre zu initiieren und innovative Logistikkonzepte zu entwickeln. Rückläufig war die Mengenentwicklung im RoRo-Verkehr. Der Umschlag von Neufahrzeugen sank auf unter 400.000 Stück. Im Vergleich zu 2001 stieg die Anzahl der Fahrzeuge mit Ladung, während der Umschlag von Schwer- und großvolumigen Gütern abnahm. Auch wenn die Zahl der Neuwagentransporte abnahm, so sieht der BöB hier noch ein größeres Verlagerungspotenzial. Diese Form der Beförderung setze sich als Transportalternative durch. Gesondertes KapitelK Die Einbindung der öffentlichen Binnenhäfen in großräumige Transportketten und die Teilhabe an der wertschöpfungsintensiven Güterproduktion und –verarbeitung fordert von den Häfen kontinuierlich und konsequent den Ausbau und die Modernisierung ihrer Anlagen für den Umschlag, die Lagerung und die Bearbeitung gemäß den Anforderung der Logistikwirtschaft. In den fortlaufenden Ausbau ihrer Infrastruktur investieren die Mitgliedshäfen jährlich über 100 Mio. Euro. Damit unterstützen die Häfen die verkehrspolitischen Bemühungen um eine Veränderung des modal split zu Gunsten der Wasserstraße und der Schiene. Als trimodale Standorte ermöglichen die Binnenhäfen die Bildung von optimalen Transportketten, sowohl unter Kostenals auch unter Umweltgesichtspunkten. Als Schnittstellen für alle drei Binnenverkehrsträger erhebt der BöB dass diese Plätze als ein gesondertes Kapitel in den neuen Bundesverkehrswegeplan aufgenommen werden. Ihr Beitrag insbesondere im Hinblick auf die erfolgreiche Entwicklung im wasserseitigen Containerverkehr unterstreichen diesen Anspruch. Die politisch angestrebten Zuwächse in diesem Marktsegment sind bereits in der Vergangenheit im Wesentlichen auf die KV-Anlagen in den Binnenhäfen zurückzuführen. Um der Schnittstellenfunktion der Häfen gerecht zu werden, sei es eine besondere Forderung an die Bundesregierung alle drei Verkehrsinfrastrukturwege wettbewerbsfähig zu gestalten und besonders bei der Wasserstraße keine Schwachstellen mehr zuzulassen. MS Jenny als Ausstellungsschiff unterwegs Ein Laderaum voller chemischer Weisheiten Wer diesen Sommer einmal an Bord eines Binnenschiffes eine Ausstellung über Chemie besuchen möchte, der folge dem gelben Ballon. Nicht der Sonne, sondern dem Luftballon welcher diese Tage in verschiedenen deutschen Binnenhäfen auftaucht. Er gehört zum MS Chemie, wie das Motorschiff Jenny der Partikulierfamilie Scheubner gegenwärtig heißt. Nicht zum ersten Mal ist aus dem Frachtschiff ein Ausstellungsschiff geworden. Bereits im letzten Jahr war die Jenny als Geoschiff unterwegs. Die Scheubners werden allmählich Experten in Sachen fahrender Ausstellung. Vom 17. bis zum 19. Juli lag das Schiff am Anleger der Atlas-Reederei zwischen Marienund Schwanentor in Duisburg. Trotz der Hitze an diesen Tagen kam ein Besucher nach dem anderen neugierig die Treppe hinunter, um sich über die wunderbare Welt der Chemie aufklären zu lassen. Von Sarah ah De Preter Die Tage zuvor hatte das Schiff in Krefeld gelegen. Dort seien sie von drei Schulen überrascht Schiff und Ballon im Hafen Duisburg. (Foto’s Sarah De Preter) worden, berichtet Karin Scheubner. ‘Normalerweise sollten Schulklassen und Gruppen sich anmelden um einen Termin zu reservieren. Wir waren ziemlich überrascht als plötzlich drei ganze Gruppen an Bord stiegen.’ Tragisch sei es zum Glück nicht gewesen, auch wenn es im Laderaum ziemlich eng wurde. Albrecht Scheubner: ‘Es gibt einige Exponate zum Anfassen und Jugendliche möchten selbstverständlich alles einmal durchgespielt haben.’ Noch vor wenigen Monaten transportierte die Jenny einfach Weizen. Mit dem Umbau zum Ausstellungsschiff haben die Inhaber mittlerweile Erfahrung. Bereits im Jahr der Geowissenschaften 2002 war ihr Schiff als fahrende Ausstellungshalle quer durch Deutschland (und sogar im Ausland) unterwegs. Sind die Scheubners nun Profis? ‘Man lernt nie aus,’ antwortet darauf Albrecht Scheubner, während er stolz durch den Laderaum spaziert. ‘Vor allem aus Fehlern kann man lernen. So haben wir diesmal einen anderen Kleber für den Teppichboden verwendet. Beim letzten Mal haben wir die größte Mühe gehabt, den wieder rauszukriegen.’ Der Raum ist mit einer roten Farbe angestrichen. ‘Meine Sache ist es nicht unbedingt, doch die Aussteller fanden dass es besser zum Ganzen passt.’ Im Imbissbereich verteilt Karin Scheubner Lollys und Kuchen an die Kinder. ‘Ich genieße diese Arbeit schon,’ sagt sie. ‘Es ist Schon spannend, was es da alles zu sehen gibt an Bord dieses Schiffes. einfach nett wenn so viele Leute an Bord steigen mit denen man sich unterhalten kann.’ Gesprächiger als Weizen ist ihre gegenwärtige Fracht allemal. Fahrplan Die Ausstellung zeigt wie Chemie unseren Alltag prägt und auch in der Zukunft prägen wird. Dazu gibt es fünf Themenbereiche: Chemie im Haus, in der Arbeitswelt, der Nahrung, in der Umwelt und im Transport. Im Transportbereich wird auch auf die Entwicklung der Binnentankschifffahrt eingegangen. Regelmäßig finden Vorträge und Vorführungen statt. Langweilig wird es einem schon nicht an Bord des MS Chemie. Die wunderbare Welt der Chemie kann noch bis September besichtigt werden. Die Ausstellung ist täglich zwischen 10 Uhr morgens und 19 Uhr abends geöffnet. Den genauen Fahrplan finden Sie auf www.ms-chemie.de. Der Zutritt ist frei. Es ist ratsam den Besuch am Nachmittag einzuplanen, da vormittags oft Schulen an Bord kommen. Am 26. September steuert die Jenny das Endziel, den Karlsruher Hafen, an. Die Ausstellung gehört zum Jahr der Chemie 2003 und wurde finanziell unterstützt durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und den Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft.

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