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2003-14

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Wechsel in der Leitung

Wechsel in der Leitung WSA Eberswalde Nach fast 48 Dienstjahren hat der langjährige Leiter des Sachbereiches Betrieb und Unterhaltung und Stellvertreter des Leiters des WSA Eberswalde, Herr Dipl.-Ing. (FH) Dietmar Golldack, mit Wirkung zum 01. Juni 2003, seinen aktiven Dienst in der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) beendet. Sein Nachfolger ist Dipl.-Ing. Ulrich Zwinge. Am 10. Juli 2003 findet im Regensburger Hafen die Jahresmitgliederversammlung des Deutschen Wasserstraßen- und Schifffahrtsvereins (DWSV) statt. Sie steht ganz im Zeichen der EU-Osterweiterung. Als Schwerpunkt der Versammlung hat der DWSV das Thema Die Donau als Integrationsfaktor für Südosteuropa gewählt. Vereinsvorsitzender Dr. Roland Fleck dazu: ‘Die Integration der südosteuropäischen Staaten wird ökonomische, verkehrliche, logistische und kulturelle Auswirkungen haben. Ziel unserer Veranstaltung ist es unsere Mitglieder und interessierte Zielgruppen darüber zu informieren und intensive Kontakte zu knüpfen.’ Das Programm sieht neben einer Präsentation des Hafens Regens- Die Laufbahn von Dietmar Golldack in der WSV hatte im Jahr 1955 mit einer Lehre zum Facharbeiter für Wasserbau an der Wasserbauschule Kleinmachnow begonnen. Nach Abitur und Studium an der Ingenieurschule für Bauwesen in Wismar hat er ab 1963 verschiedene Tätigkeiten als Bauleiter und Baustrommeister im damaligen Außenbezirk Niederfinow wahrgenommen. Diesen folgten weitere Aufgaben als Technologe und Oberbauleiter, bevor er 1980 Produktionsdirektor im Wasserstraßenbetrieb und - unterhaltung (WBU) Eberswalde wurde. Von 1991 bis 2003 leitete er den Sachbereich 2 des WSA Eberswalde. Dipl.-Ing. Ulrich Zwinge studierte im Anschluss an seine Ausbildung zum Landschaftsgärtner an der TU Hannover in der Fachrichtung Wasserwesen. Nach zweijähriger Tätigkeit in einem Ingenieurbüro wechselte er dann in die WSV und absolvierte zunächst ein Referendariat zum 2. Staatsexamen in der Fachrichtung Bauingenieurwesen/Wasserwesen bei der WSD Mitte in Hannover. Seit November 1997 war Zwinge als Projektleiter beim WSA Eberswalde beschäftigt. Im Januar 1999 übernahm er die Leitung des Sachbereiches 3. Der Nachfolger von Ulrich burg durch Hafendirektor Klaus Hohberger und der Einbindung Regensburgs in das Netz der bayerischen Landeshafenverwaltung auch binnenschifffahrtslogistische Aspekte der EU-Integration vor. Dazu wird Roland Fleck, in seiner Eröffnung die Rhein- Main-Donau-Wasserstraße als unterstützenden Integrationsfaktor für die EU-Osterweiterung darstellen. ‘Die starke Dynamik des Außenhandels wird sich in Kürze bemerkbar machen,’ so Fleck. ‘Das ifo Institut für Wirtschaftsforschung erwartet dass bis 2015 der grenzüberschreitende Verkehr zwischen Bayern und den osteuropäischen Ländern um 160 Prozent zunehmen wird. Die Tonnagen zwischen Bayern und den beiden Donauanrainerstaaten Slowakei und Ungarn werden dabei bis 2015 um 257,5 Prozent bzw. 290,9 P r o z e n t PAGINA 34 1 JULI 2003 Zwinge auf dem Dienstposten des Leiters des Sachbereich 3 ist Herr Bauoberrat Dipl.-Ing. Sebastian Dosch. Nach dem Studium in der Fachrichtung Bauingenieurwesen an der TU Berlin war er zunächst zwei Jahre freiberuflich tätig, bevor er im Zeitraum 1992-94 ein Referendariat bei der WSD Nord in Kiel absolvierte. Nach seinem zweiten Staatsexamen in der Fachrichtung Bauingenieurwesen/Wasserwesen übernahm Dosch unter anderem für zweieinhalb Jahre die Aufgaben des stellvertrenden Leiters der Sonderstelle für Ausund Fortbildung der WSV in Hannover. Nach mehrjähriger Tätigkeit als Leiter des Sachbereich 2 im WSA Berlin wechselte er im Juli 2002 in die WSD Ost in Magdeburg und war dort zuletzt als Dezernent u.a. für die Unterhaltung der Elbe zuständig. Mitgliederversammlung DWSV im Zeichen der Donau zunehmen.’ ‘Es werden dringend Lösungen notwendig, die den Verkehrsträger Binnenschiff zu einem integralen Bestandteil multimodaler Transportabwicklung machen. Nur so ist der von der EU befürchtete und entwicklungsbehindernde Verkehrsinfarkt abzuwenden.’ Der Donau kommt eine sehr besondere Rolle zu: ‘Wer eine Integration mittel- und osteuropäischer Staaten in die EU und damit einen freien Verkehr von Bürgern, Gütern und Kapital ernsthaft befürwortet, muss einerseits dafür auch die infrastrukturellen Voraussetzungen schaffen und kommt andererseits um den staugestützten Ausbau der Donau nach den D-Varianten keinesfalls herum.’ Herr Dr. Roland Schönfeld, Vizepräsident der Südosteuropa- Gesellschaft, wird mit seinem Vortrag ‘Nationale Identität und europäische Integration im Donauraum’ das Programm abrunden. ASS Allgemeine Schiffs - Service GmbH Motoren ◆ Getriebe ◆ Hydraulik ◆ Pneumatik IVECO ◆ ABC-Diesel ◆ REINTJES ◆ Parker Sempress Gartenstraße 22 ◆ 47198 Duisburg – Homberg ...wenn schon sitzen, dann bequem! Qualität hat einen Namen: Service hat eine Nummer: Tel.: 0049 (0)2 03/93 27 30 Fax: 0049 (0)2 03/93 27 3-66 !"##"$ $mb( Kickers Möchten Sie ein Gesuch, ein Angebot oder eine Mitteilung veröffentlichen? Dann schalten Sie eine Kleinanzeige in der Binnenvaartkrant. "Kickers" ist sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen eine exzellente Möglichkeit, die Binnenschifffahrt zu erreichen. Wann erscheint Ihr "Kicker" in der Zeitung? internet: http://www.wi-du.de E-Mail: info@wi-du.de Wenn wir in der geraden Woche vor Freitag 12.00 Uhr Ihr Kicker-Formular erhalten, so steht Ihre Kleinanzeige am darauf folgenden Dienstag (in der ungeraden Woche) in unserer Zeitung. Wie füllen Sie das Kicker-Formular aus? B E N U T Z E N S I E F Ü R J E D E N B U C H S T A B E N U N D S A T Z Z E I C H E N E I N K Ä S T C H E N . Z W I S C H E N D E N W Ö R T E R N E I N K Ä S T C H E N F R E I L A S S E N . Berechnen Sie zusätzlich noch € 2,10 Verwaltungskosten obenauf Ihre Kicker-Anzeige Preis. Für drei aufeinanderfolgende “KICKERS” zahlen Sie den folgenden Betrag 1x € 8,00 ➙ 3x € 20,00 € 13,00 € 30,00 € 18,00 € 40,00 Tel.0 20 66 /1 23 86 ◆ Fax 0 20 66 1 02 40 € 22,00 € 50,00 ✂ Füllen Sie den Abo-Coupon aus und senden Sie ihn ohne Briefmarke an: € 27,00 € 60,00 € 32,00 € 70,00 € 37,00 € 80,00 Ich möchte, dass die Binnenvaartkrant auch weiterhin für mich schreibt. Daher abonniere ich die Zeitung für ein Jahr: Name, Vorname bzw. Firma: Straße und Hausnummer: Postleitzahl/Ort: Land: Telefonnr.: Email: Mehrwertsteuernr.: De Binnnenvaartkrant Antwortnummer. 70133 NL-3070 VB Rotterdam (Niederlande) Ein Abonnement auf “De Binnenvaartkrant” kostet € 60,00 (incl. 6% M.W.st.) jährlich. 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PAGINA 35 1 JULI 2003 RHEINSCHIFFFAHRT WENIGER VON KONJUNKTURFLAUTE BETROFFEN ALS BEFÜRCHTET ZKR sieht leicht positive Tendenz Die Rheinschifffahrt war im vergangenen Jahr weniger von der Konjunkturabflachung betroffen als befürchtet. Zu diesem Schluss kam die Zentralkommission für die Rheinschifffahrt (ZKR) auf ihrer Frühjahrstagung in Straßburg Ende Mai. Letztes Jahr wies der traditionelle Rheinverkehr zwar einen leichten Rückgang um 1,3 Prozent bei der Beförderungsmenge und um einen Prozent bei der Verkehrsleistung auf. Im zweiten Halbjahr 2002 erhöhten sich jedoch die Beförderungsmengen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,8 Prozent. Die Beförderungsnachfrage in der Trockenschifffahrt war je nach Güterkategorie stark unterschiedlich. Im Landwirtschaftssektor wurden Zuwächse von rund 2,5 Prozent verzeichnet. Dagegen war die Beförderung von Eisen, Stahl und Ne- Metallen auf dem Rhein 2002 rückläufig. Für Erze und Metallabfälle wurde insbesondere im zweiten Halbjahr ein Plus von 10,6 Prozent registriert. Von Sarah ah De Preter Für das laufende Jahr wird angesichts der sicherlich weiterhin zu erwartenden stärkeren Nachfrage auf dem Weltmarkt nahezu die gleiche Stahlproduktion erwartet wie im Vorjahr. Dies könnte positive Effekte für die Beförderung von Eisen, Stahl und Ne-Metallen haben, es sei denn, die Wechselkursänderungen zwischen Dollar und Euro wirken sich negativ auf die europäische Exporttätigkeit aus. Im Kohlesektor gab es Zuwächse bei den Beförderungsmengen um über fünf Prozent, die im zweiten Halbjahr sogar über neun Prozent betrugen. Dies hatte vor allem strukturelle Ursachen mit dem weiterhin rückläufigen Kohleabbau in Westeuropa, der durch Importe kompensiert werden muss. Ein weiterer Grund für den Anstieg der Kohleimporte ist ein Mehrverbrauch infolge der Substitution von Der Rhein bei Mannheim. (Foto Sarah De Preter) Erdöl durch Kohle und ein steigender Bedarf für vermehrte Stromerzeugung in Deutschland. Die Beförderungen von Sand, Kies, Steinen, Erden und Baustoffen sind letztes Jahr weiter zurückgegangen und registrierten ein Minus von fünf Prozent. Im gleichen Zeitraum verbuchte der Containerumschlag in den wichtigsten Häfen des traditionellen Rheins Zuwächse um insgesamt über sieben Prozent. Die Frachten in der Trockenschifffahrt verharrten das ganze Jahr hindurch auf einem relativ niedrigen Niveau, da die Verkehrsnachfrage nur schwach war. Erst im November und Dezember zogen die Frachten infolge der zu dieser Zeit üblichen Belebung des Marktes an. Tankschifffahrt Für die Tankschifffahrt ist das Jahr 2002 insgesamt nicht sehr positiv verlaufen. Die Beförderung von Erdölerzeugnissen musste Einbußen von über fünf Prozent hinnehmen. Dieser Trend hat sich auch im zweiten Halbjahr trotz des bevorstehenden Winters fortgesetzt. Nachdem die Nachfrage in den ersten drei Monaten des Jahres 2003 schwach war, weil der Erdölmarkt sich infolge des Irak- Krieges verunsichert fühlte, war im April infolge des Eintreffens des Sommertreibstoffes saisonbedingt eine Belebung des Marktes für Beförderungen von Erdölerzeugnissen feststellbar. Das Beförderungsaufkommen für chemische Erzeugnisse wies im Jahr 2002 dagegen ein Wachstum von über 1,2 Prozent auf, das sich im zweiten Halbjahr noch verstärkt und gegenüber dem Vorjahreszeitraum sieben Prozent erreicht hat. Dieser für die Beförderungen registrierte Trend scheint anzudeuten dass die lang erwartete Erholung in diesem Sektor endlich eingesetzt hat. Wie für die Trockenschifffahrt Umschlagverluste in Basel Mit 1,84 Millionen Tonnen lag der Güterumschlag in den Rheinhäfen beider Basel im ersten Quartal des Jahres 14,5 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Verluste gab es bei den flüssigen Treib- und Brennstoffen. Der Containerverkehr hingegen entwickelte sich positiv. Von Januar bis März 2003 wurden rund 350.000 Tonnen weniger Mineralölprodukte über die Rheinhäfen beider Basel importiert. Für diesen Rückgang gibt es nach Angaben der Rheinschifffahrtsdirektion mehrere Gründe. Wegen der teilweise extrem hohen Preise wurde viel weniger Heizöl von den Konsumenten gekauft, obschon sich der Verbrauch wegen der tiefen Temperaturen im Februar stark erhöht hat. Seit sich eine Beendigung der kriegerischen Ereignisse im Irak abzeichnet, geben die Notierungen deutlich nach und dürften die Importe demnächst ansteigen. Wegen der schwachen Nachfrage sind auch die Frachten in der Tankschifffahrt unter Druck geraten. Mit einer Gesamtmenge von 814.927 Tonnen beim Ankunftsverkehr war der Rückgang der Trockengüter mit 0,8 Prozent relativ gering. Das negative Resultat ist in erster Linie auf die Einbussen bei den besonders konjunkturabhängigen Gütergruppen Steine, Erden und Baustoffe (minus 27,5 Prozent) und Eisen, Stahl und Ne-Metalle (minus 6,5 Prozent) zurückzuführen. Rückläufig war ferner der Umschlag bei den Gruppen Landwirtschaftliche Erzeugnisse, Fahrzeuge und Maschinen und Düngemittel. Einbusse Positiv entwickelten sich dagegen die Gütergruppen Feste mineralische Brennstoffe (plus 152,4 Prozent), Erze und Metallabfälle (plus 79 Prozent), Chemische Erzeugnisse (plus 18,3 Prozent), Nahrungs- und Futtermittel (plus 11,2 Prozent) sowie Übrige Güter (plus 3,4 Prozent). Der Rückgang beim Umschlag flüssiger Treib- und Brennstoffe um 30,1 Prozent drückte das Gesamtresultat des Ankunftsverkehrs auf 1, 62 Millionen Tonnen. Dies ergibt eine Einbusse um 17,4 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2002. Der Abgangsverkehr belief sich auf 210.229 Tonnen und lag somit 17,9 Prozent über dem Wert des ersten Quartals 2002. Der Containerverkehr von und nach Basel hat sich auch im ersten Quartal des Jahres 2003 weiter positiv entwickelt. Die Steigerung bis Ende März beträgt 10,3 Prozent. Sowohl der Ankunfts- als auch der Abgangsverkehr trugen zu gleichen Teilen zu dieser Steigerung bei. Der Containerverkehr auf dem Rhein von und nach Basel konnte sich dem allgemeinen negativen Trend in der Transportbranche der letzten Monate erfolgreich entziehen, was angesichts des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds bemerkenswert ist. sind die Frachten in der Tankschifffahrt insgesamt und besonders im 2. Halbjahr auf einem niedrigen Niveau geblieben und spiegeln damit die Nachfragesituation wieder. Erst zum Ende des Jahres hat ein kräftiger Anstieg der Verkehrsnachfrage, der durch die Festtage und die Ungewissheit hinsichtlich eines möglichen Konfliktes bedingt war, vereinzelt zu einer starken Erhöhung der Frachten geführt. Auch in den ersten drei Monaten des Jahres Am 11. und 12. Dezember 2003 veranstaltet die Zentralkommission für die Rheinschifffahrt (ZKR) einen internationalen Wirtschaftskongress zum Thema Schiffe der Zukunft. Der Kongress findet in Paris auf Einladung der französischen Delegation statt, die derzeit den Vorsitz in der Zentralkommission führt. An dem Kongress werden Vertreter aller Fachorganisationen die direkt oder indirekt von der Binnenschifffahrt betroffen sind, sowie die vor allem im Bereich der Forschung tätigen Institutionen teilnehmen. Der Kongress bietet die Gelegenheit für einen Die Zentralkommission für die Rheinschifffahrt (ZKR) will prüfen ob es zweckmäßig und möglich ist ein Dokument als Nachweis für die Beschäftigung von Arbeitnehmern die nur beschränkt Freizügigkeit genießen, in der Rheinschifffahrt einzuführen. Anhand dessen könnte überprüft werden ob sein Inhaber die von den Mitgliedstaaten vorgesehenen Regelungen einhält. Die Kommission vertritt die Auffassung dass einerseits trotz des vorgesehenen Beitritts neuer Staaten zur EU die Freizügigkeit der Arbeitnehmer aus diesen 2003 waren die Frachten sehr unbeständig, was auf die Verunsicherung des Weltmarktes und die Auswirkungen einer zuweilen unzureichenden Wasserführung zurückzuführen war. Unsicherheitsfaktoren en Trotz guter Aussichten für gewisse Bereiche dürfen laut ZKR für die kommenden Monate zwei Unsicherheitsfaktoren nicht außer Acht gelassen werden. Hierbei handelt es sich zum einen um die derzeitige Parität zwischen dem Euro und den anderen für den Welthandel wichtigen Währungen. Auf dem aktuellen Niveau begünstigt sie die Importe nach Europa, wirkt sich aber hemmend auf die Exporte in den Rest der Welt aus. Wenn diese Situation anhält, werden Auswirkungen spürbar. Zum anderen ist der Tatsache Rechnung zu tragen dass im Jahr 2003 mit der Inbetriebnahme zahlreicher neuer und leistungsfähiger Einheiten zu rechnen ist. Dieser neue Laderaum wird das Beförderungsangebot auf dem Markt entsprechend vergrößern und möglicherweise zu Ungleichgewichten führen, wenn sich die Beförderungsnachfrage nicht in demselben Verhältnis erhöht. Veranstaltungen der ZKR Meinungsaustausch über die mittel- und kurzfristigen Perspektiven dieses Verkehrsträgers. Im September dieses Jahres veranstaltet die Kommission einen Runden Tisch zum Thema Sicherheit in der Tankschifffahrt, an dem auch die repräsentativen Verbände der Beförderer und Verlader teilnehmen werden. Die Kommission hat sich zum Ziel gesetzt den hohen Sicherheitsstandard in der Tankschifffahrt zu bewahren und möglichst zu stärken und daher vorsorglich Überlegungen zu möglicherweise zu treffenden Maßnahmen angestellt. Beschäftigung in der Rheinschifffahrt Staaten während einer Übergangszeit weiterhin eingeschränkt sein wird und damit ihre Beschäftigung im Rahmen der Rheinschifffahrt erschwert werden kann. Andererseits erscheint es wünschenswert die Beschäftigung von Arbeitnehmern die keine Angehörigen eines ZKR- oder EU-Staates sind, in der Rheinschifffahrt zu erleichtern. Und gleichzeitig zu gewährleisten dass die Einhaltung der Regelungen,die von ihren Mitgliedstaaten bei ihrer Einstellung als Besatzungsmitglieder vorgesehen sind, kontrolliert wird.

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