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2003-12

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Ab dem Schuljahr

Ab dem Schuljahr 2003/2004 bietet das Schiffer-Berufskolleg RHEIN in Duisburg in Kooperation mit dem Willy- Brandt-Berufskolleg den neuen Bildungsgang Fachschule Wirtschaft, Fachrichtung Logistik an. Für diesen Bildungsgang kann man sich ab sofort anmelden. In Vollzeitform dauert das Programm zwei Jahre (32 Unterrichtsstunden pro Woche), in Teilzeitform sind es vier Jahre (15 Stunden pro Woche). Über diese Fachschule kann man sich mit dem staatlichen Zertifikat Betriebswirt, Fachrichtung Logistik beruflich weiterqualifizieren. Dabei kann man ebenfalls die Fachhochschulreife erwerben. Die Voraussetzungen zur Teilnahme sind eine abgeschlossene Berufsausbildung, Berufsschulabschluss-Zeugnis und ein Jahr einschlägige Berufspraxis oder mindestens fünf Jahre einschlägige Berufserfahrung. Beim Schiffer-Berufskolleg RHEIN kann eine Liste mit den Zugangsberufen angefordert werden. Zu den Unterrichtsfächern gehören Logistik, Betriebswirtschaftslehre, Rechnungswesen/Controlling, Volkswirts c h a f t s l e h r e / P o l i t i k , Wirtschafts- und Arbeitsrecht, Wirtschaftsmathematik/Statistik, Wirtschaftsinformatik/Organisationslehre und Personal- und Ausbildungswesen. Daneben stehen auch Deutsch, Englisch und Kommunikationskurse auf dem Programm. Absolventen der Fachschule PAGINA 36 3 JUNI 2003 Neue Fachschule für Wirtschaft, Fachrichtung Logistik werden für logistische Tätigkeitsfelder in unterschiedlichen Branchen und Unternehmen tätig sein können. Sie übernehmen dabei übergreifende und/oder spezielle Aufgaben kaufmännischer oder technischer Natur. Daneben können sie planende und eventuell pädagogische Aufgaben übernehmen. Die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten können aber selbstverständlich auch in einem eigenen Unternehmen zum Tragen kommen. Schiffer-Berufskolleg RHEIN, Duisburg, Telefon: 02066 / 21 89 10; Willy Brandt-Berufskolleg, Duisburg, Telefon 02065 / 905 82 81. Hafen Mannheim mit neuem Internet-Auftritt Seit einigen Wochen ist die neue Internetseite der Staatlichen Rhein-Neckar-Hafengesellschaft Mannheim online. Unter der bereits bekannten Adresse www.hafen-mannheim.de können Hafenanlieger, potentielle Hafenkunden sowie die interessierte Öffentlichkeit umfassende Informationen über den Rhein-Nekkar-Hafen Mannheim jederzeit abrufen. Die Benutzeroberfläche der neu gestalteten Homepage ist übersichtlich und hat kurze Ladezeiten. Auf der Startseite bzw. der Menüleiste findet man in der entsprechenden Rubrik alle erforderlichen Die Instandhaltungsarbeiten an Elbe und Saale sollten unbedingt fortgeführt werden. Dafür sprach sich Dr. Karl- Heinz Daehre, Verkehrsminster des Bundeslandes Sachsen bei einem Besuch des Standes der Bundesverband öffentlicher Binnenhäfen (BöB) der Fachmesse transport logistic 2003 in München aus. Er wies darauf hin, dass intakte und wirtschaftlich nutzbare Wasserstraßen nicht nur für sein Bundesland wichtig sind Infos, wie z. B. Ansprechpartner, aktuelle Statistiken über den Hafen und seine Infrastruktur, Presseberichte, Adressen von Unternehmen und Betrieben sowie deren Leistungsspektrum. Für die Bürger und Bürgerinnen Mannheims dürfte sich auch ein Blick auf die Historie des Hafens und der Binnenschifffahrt lohnen, da die ausführliche Hafengeschichte auch als PDF-Datei hinterlegt ist. Neu ist die Möglichkeit dass Werbeartikel vom Mannheimer Hafen jetzt auch über Internet bestellt werden können. Sachsen: weitere Baumaßnahmen an Elbe und Saale und erläuterte die besondere Bedeutung die die Binnenhäfen als Schnittstelle der drei großen Verkehrsträger Straße, Schiene und Wasserstraße haben. BöB-Präsident Erich Staake unterstrich das große Interesse der deutschen Binnenhäfen an der Wiederaufnahme der Instandhaltungsarbeiten an Elbe und Saale. Daehre sagte zu, bei seinen Ministerkollegen in den anderen Bundesländern und im Bundesrat für diese Arbeiten zu werben. Kräftige Steigerung in Krems Im österreichischen Donauhafen Krems hat sich das Güteraufkommen im ersten Quartal 2003 um fast 600.000 Tonnen gesteigert. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Zunahme um 50 Prozent. Der Wasserumschlag wuchs um 86,5 Prozent auf 304.000 Tonnen. Die stärksten Zuwachsraten waren im Umschlag von Schotter zu verzeichnen. Dort wurde mit einer Menge von 170.000 Tonnen in den ersten drei Monaten mehr Menge umgeschlagen wurde, als mit diesem Produkt ansonst in den letzten Gesamtjahren. Schöne Mengensteigerungen gab es ebenfalls in der Gruppe Handelswaren. Die erfreuliche Auslastung von Mierka Donauhafen Krems findet auch ihren Niederschlag in der Lagerbewegung. In diesen Tagen wird mit dem Bau einer neuen ca. 2.500 Quadratmeter großen Lagerhalle begonnen, deren Fertigstellung im Sommer 2003 erwartet wird. ASS Allgemeine Schiffs - Service GmbH Motoren ◆ Getriebe ◆ Hydraulik ◆ Pneumatik IVECO ◆ ABC-Diesel ◆ REINTJES ◆ Parker Sempress Gartenstraße 22 ◆ 47198 Duisburg – Homberg Tel.0 20 66 /1 23 86 ◆ Fax 0 20 66 1 02 40 Kickers Möchten Sie ein Gesuch, ein Angebot oder eine Mitteilung veröffentlichen? Dann schalten Sie eine Kleinanzeige in der Binnenvaartkrant. "Kickers" ist sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen eine exzellente Möglichkeit, die Binnenschifffahrt zu erreichen. Wann erscheint Ihr "Kicker" in der Zeitung? GESUCHT: Maschinen- Zubehörteilen von Bohn & Kälter Wenn wir in der geraden Woche vor Freitag 12.00 Uhr Ihr Kicker-Formular erhalten, so steht Ihre Kleinanzeige am darauf folgenden Dienstag (in der ungeraden Woche) in unserer Zeitung. Wie füllen Sie das Kicker-Formular aus? B E N U T Z E N S I E F Ü R J E D E N B U C H S T A B E N U N D S A T Z Z E I C H E N E I N K Ä S T C H E N . Z W I S C H E N D E N W Ö R T E R N E I N K Ä S T C H E N F R E I L A S S E N . Dieselmotor KR 128 D Tel. (+31)-(0)75-6164082 of (+31)-(0)655-14057 Berechnen Sie zusätzlich noch € 2,10 Verwaltungskosten obenauf Ihre Kicker-Anzeige Preis. Für drei aufeinanderfolgende “KICKERS” zahlen Sie den folgenden Betrag 1x € 8,00 ➙ 3x € 20,00 € 13,00 € 30,00 € 18,00 € 40,00 € 22,00 € 50,00 ✂ Füllen Sie den Abo-Coupon aus und senden Sie ihn ohne Briefmarke an: € 27,00 € 60,00 € 32,00 € 70,00 € 37,00 € 80,00 Ich möchte, dass die Binnenvaartkrant auch weiterhin für mich schreibt. Daher abonniere ich die Zeitung für ein Jahr: Name, Vorname bzw. Firma: Straße und Hausnummer: Postleitzahl/Ort: Land: Telefonnr.: Email: Mehrwertsteuernr.: De Binnnenvaartkrant Antwortnummer. 70133 NL-3070 VB Rotterdam (Niederlande) Ein Abonnement auf “De Binnenvaartkrant” kostet € 60,00 (incl. 6% M.W.st.) jährlich. Ihr Abonnement Soll 2 Monaten vorher schriftlich gekündigt werden. Name Straße und Hausnummer Postleitzahl Unterschrift Mehrwertsteuer nr.: ❍ Ja, ich möchte, dass mein Kicker auch auf der Website erscheint. Für (jede) 3 Online-Anzeigen zahle ich € 5 extra.* Senden Sie bitte Ihr ausgefülltes Kicker-Formular mit einem Postscheck hierauf vermeldet: Commerzbank- Duisburg, BLZ 350 400 38, Konto 4569588 an die folgende Adresse: Riomar BV-De Binnenvaartkrant, Postbus 24202 NL-3007 DE Rotterdam (Niederlande) Wieviel Schaltungen? Telefonnummer Email Ort / Land Achtung! Bitte überweisen Sie den Betrag auf unser Konto in Deutschland, Commerzbank-Duisburg, bank-leitzahl 350.400.38, konto-nr. Riomar BV 4569588 oder schicken Sie uns einen Überweisungsauftrag. Wenn Sie sich einen "Kicker unter Chiffre" wünschen, beachten Sie bitte die zusätzlichen Verwaltungskosten: € 2,36 Faxen kann natürlich auch! Unsere Faxnummer lautet: 0031 - 10 414 02 12 * Das Angebot gilt nur ab 3 (Online)-Anzeigen

PAGINA 37 3 JUNI 2003 VERBAND SCHIFFBAU UND MEERESTECHNIK (VSM) FORDERT BEDARFSGERECHTEN AUSBAU DER DEUTSCHE KANÄLE UND FLÜSSE Deutsche Binnenwerften bauen nur noch wenige Frachtschiffe Die deutschen Binnenschiffswerften erschließen nach dem De facto-Wegbrechen des Marktes für Frachtschiffe hartnäckig neue Marktlücken. ‘Es geht dabei um anspruchsvollen Schiffbau, wie Binnenkreuzfahrtschiffe, Schlepper oder Sonderschiffe,’ präzisierte Volkard Meier, Geschäftsführer beim Verband für Schiffbau und Meerestechnik (VSM), jetzt vor Journalisten in Hamburg anlässlich der Vorlage des Jahresberichtes 2002. Die deutschen Binnenwerften lieferten im Berichtsjahr insgesamt 45 Schiffe im Wert von 72 Mio. EUR ab, ‘was einer beachtlichen Umsatzsteigerung entspricht,’ sagte Meier. Damit konnte ein ‘seit vielen Jahren nicht mehr erreichtes Beschäftigungsniveau’ erzielt werden. Von Eckhard-Herbert Arndt Der Kundenschwerpunkt liegt im Binnenland. Die Exportquote der Binnenwerften bewegt sich bei zwölf Prozent. Unter den abgelieferten Einheiten waren im Berichtsjahr fünf Frachtschiffe mit zusammen 7.000 Ladetonnen (LDT). Zum Vergleich: Im Jahr 2000 hatten deutsche Binnenwerften noch 16 Frachtschiffe, einschließlich Tanker und Schubeinheiten, an ihre Kunden übergeben. Auch die deutschen Binnenwerften sind einem harten Wettbewerb ausgesetzt. Die Chancen dafür, dass es zu einer ‘nachhaltigen Belebung des Binnenschiffbaus in Deutschland’ hält der VSM allerdings für ‘begrenzt’. Ein Grund sind, zumal im Frachtsegment, die ungünstigen langfristigen Perspektiven. Zweitens: die Kostenvorteile der Werften in den mittel- und osteuropäischen Nachbarländern, zumal im lohnkostenintensiven Stahlbau, gegenüber heimischen Betrieben. ‘Die sind einfach zu groß,’ so Meier. Und weiter: ‘Mittlerweile ist es bei Reedern und Werfen üblich geworden, Kaskos aus diesen Ländern liefern zu lassen.’ Interessant: Selbst aus China werden mittlerweile ganze Schiffskörper zusammengeschweißt und auf dem Seeweg nach Europa befördert. Bei der Endausrüstung dieser Kaskos haben sich übrigens niederländische Werften besonders qualifizieren können. Chancen Ende 2002 standen in den Auftragsbüchern der deutschen Binnenwerften 65 Einheiten mit einem Gesamtwerft von 125 Mio. EUR. Darin sind Frachteinheiten mit insgesamt 10.000 Ladetonnen enthalten. Neben dem Neubau ist für die Binnenwerften vor allem das Wartungsund Reparaturgeschäft von großer Bedeutung. Diesem Segment bescheinigt der VSM ‘eine gute Beschäftigung’. Nach Überzeugung des VSM verspielt Deutschland wichtige Das Reparaturgeschäft ist für die deutschen Binnenwerften eine stabile Säule ihres Geschäftes. Chancen, dass das umweltfreundliche Binnenschiff einen größeren Beitrag zur Entlastung des übervollen Straßensystems leisten kann. Eine wichtige Voraussetzung müsste nämlich schnell erfüllt werden: Die Defizite im Kanal- und Fluss-System müssen beseitigt werden. Herausragend seien hier die Donau, Elbe und der Mittellandkanal. Dass im Entwurf zum neuen Bundesverkehrswegeplan (2003) bis 2015 gerade einmal 7,5 Mrd. EUR (von insgesamt 150 Mrd. EUR, d.Red.) für das nationale Binnenschiffs-Infrastrukturnetzwerk vorgesehen sind, sei absolut unzureichend, kritisiert der VSM. Denn von diesem Betrag seien gerade 0,8 Mrd. EUR für den Neu- und Ausbau von Flüssen und Kanälen vorgesehen, Volkhard Meier: ‘Mittlerweile ist es bei Reedern und Werten üblich geworden, Kaskos aus diesen Ländern liefern zu lassen.’ (Foto’s Eckhard-Herbert Arndt) während der Rest für Erhaltungsmaßnahmen reserviert sei. Deutschland werde damit seinen eingegangenen Verpflichtungen ‘gegenüber der internationalen Binnenschifffahrt nicht gerecht’. Dabei müsse im Zuge der im Mai 2004 vollzogenen EU-Osterweiterung mit einem deutlichen Anwachsen des Waren- und Güterverkehrs auf den Ost-West- Achsen gerechnet werden. Frachtschiffbau* auf deutschen Binnenwerften Produktion 1998 1999 2000 2001 2002 Anzahl 4 10 16 4 5 Ladetonnen 8 3 4 10 7 (in 1.000 t) * einschließlich Schubeinheiten, Tanker Angaben: Jahresbericht 2002, VSM e.V. Hamburg Rhenus bringt den Airbus aufs Wasser FDP: Förderung der Binnenschifffahrt nicht länger aufschieben Die Bundesregierung soll die Förderung der deutschen Binnenschifffahrt nicht länger aufschieben. Das erklärte der schifffahrts- und hafenpolitische Sprecher der FDP- Bundestagsfraktion, Hans- Michael Goldmann, zur Vorlage des Zwischenberichts des PLANCO-Gutachtens, das im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums zu den Potenzialen der deutschen Binnenschifffahrt erstellt wird. Laut Goldmann will man sich in Berlin erst nach dem Sommer mit den Konsequenzen aus dem Gutachten beschäftigen. Im März hat Rhenus Midgard ein umfangreiches Vertragswerk mit der Airbus Deutschland GmbH in Nordenham unterzeichnet. Es handelt sich um die langfristige Zusammenarbeit beim Umschlag von im Werk Nordenham gefertigten Schalen für das Großraumflugzeug A 38. Ab August 2003 werden über eine sich im Bau befindliche Ro/Ro-Anlage die Schalen, verpackt in Spezial- Transportbehältern mit den außergewöhnlichen Abmessungen von 12,50 Meter Länge, 6,50 Meter Breite und 8,30 Meter Höhe im Ro/Ro-Verfahren umgeschlagen. Die Transporte werden sich bis zum Jahr 2006 auf durchschnittlich zwei Transporte pro Woche verdichten. In der Anlaufphase sollen die Verschiffungen mit einem speziell ausgerüsteten Transport-Ponton nach Hamburg- Finkenwerder erfolgen. Später ist der Einsatz eines Spezial-Ro/Ro- Schiffes vorgesehen. Rhenus Midgard ist für das Bereitstellen der Spezial-Transportbehälter zur Beladung im Werk, den Umschlag auf den Seeponton einschließlich Ladungssicherung sowie für die Abwicklung der zurückkommenden Behälter zuständig. ‘Die deutsche Binnenschifffahrt wird insbesondere seit dem Regierungsantritt von Rot-Grün gegenüber ihren niederländischen Konkurrenten benachteiligt,’ so Goldmann, dessen Meinung nach das Bundesverkehrsministerium schon lange einen Förderkatalog hätte erstellen müssen. Er verweist darauf, dass es in den Niederlanden eine solche Übersicht staatlicher Fördermaßnahmen für die Binnenschifffahrt seit geraumer Zeit gibt. In Deutschland dagegen müssten sich die Unternehmen `mühsam durch den bürokratischen Dschungel arbeiten’. Die FDP habe immer wieder darauf aufmerksam gemacht, dass die Gewinne aus Schiffsverkäufen nicht vom Staat abgeschöpft werden dürfen. ‘Bereits in der letzten Legislaturperiode haben wir eine Änderung des §6b Einkommenssteuergesetz beantragt. Auch in diesem Jahr habe ich wiederum einen umfangreichen Antrag zur Förderung der deutschen Binnenschifffahrt in den Bundestag eingebracht. In unserem Antrag wird die Korrektur nahezu aller von PLANCO aufgeführten Benachteiligungen gefordert. Die Regierungskoalition bräuchte nur unserem Antrag zuzustimmen, um der deutschen Binnenschifffahrt wieder auf die Beine zu helfen. Es ist nicht akzeptabel, dass die Bundesregierung sich erst im Herbst mit den Konsequenzen aus dem Gutachten beschäftigen will.’

De Binnenvaartkrant